Aktuelle Zeit: So Feb 15, 2026 12:55
Moderator: Falke
spaßvogel hat geschrieben:Warum sind eigentlich die Jobs bei Stadt oder Kommune so begehrt ?
Der Verdienst und die Kalkulation sind das "A und O" für einen Selbständigen.
Sich "an den ortsüblichen Preisen" orientieren zu wollen, ist absoluter Bullshit.
Du musst selbst kalkulieren, was Du benötigst. Wenn Du es selbst nicht kannst, wie die
meisten, dann geh zu einem der es kann. (z.B. Steuerberater) Das kostet richtig Geld
und Aufwand (Unterlagen herbei schaffen, unangenehme Fragen usw.).
Dann weißt Du aber, wo Dein Laden hin muss und ob er sich lohnt.
Lass Dir extern helfen! Es muss aufgearbeitet/analysiert werden, warum Dein jetziges
Nebengewerbe nicht läuft. Da muss man raus lernen und es dann besser machen.
Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet
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]Haußerforstservice hat geschrieben:Ein Job bei der Stadt ist nicht immer so schön wie ihn sich viele vorstellen zb. bei mir ist in der Holzernte auch Freitags nicht um 12 uhr Feierabend Maschinen und Geräte sind nicht die besten etc .
Südheidjer hat geschrieben:Haußerforstservice hat geschrieben:Ein Job bei der Stadt ist nicht immer so schön wie ihn sich viele vorstellen zb. bei mir ist in der Holzernte auch Freitags nicht um 12 uhr Feierabend Maschinen und Geräte sind nicht die besten etc .
Ich arbeite Freitags auch nicht nur halbtags. In der Woche als angestellter Knecht in der "freien Wirtschaft" insgesamt über 50 Stunde inklusive An- und Abfahrt. Der übliche Freitag hat 9 1/2 Stunden.
Wenn's am Wochenende "brennt" oder was hakt.....man macht's ja trotzdem. Wobei jetzt im Alter mit vielen Jahren ohne Gehaltserhöhungen und Gejammer vom "Chef" wird das Engagement auch weniger.
Im öffentlichen Dienst mußte nicht um mehr Kohle betteln.....das macht der Tarif für dich. Und wenn ein gewisses Dienstalter erreicht ist, dann gibt's 'ne Stufe mehr.
Kumpel von mir hatte viele Jahre als Schlosser in einem Sägewerk gearbeitet, wenn der mal einen Schraubenschlüssel von Gedore gehabt hätte, hätte der sich gefreut. Ersatzteile nur von den billigsten Anbieter, paßgenau ? ...vergiss es. Nur aberockte Rotze.
Wenn du dir Kohle als Forstdienstleister verdienen willst, dann nur zu. Ich sehe da höchstens eine Nische für Kleinkram, wenn z.B. mal ein Baum über einen Weg gefallen ist.
Und da heißt es reagieren wie die Feuerwehr: Ein Anruf und eine Stunde später ist der Weg frei.
Nachtrag: Als Selbstständiger muß man auch genug Selbstdisziplin haben, um quasi ständig zu arbeiten bzw. einsatzbereit zu sein. Und wenn Leerlauf ist: Aquise und Klinkenputzen.
Ein Kumpel hat im letzten Jahrzehnt einen Hosting-Service hochgezogen, das waren Jahre mit 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr Service bieten. Jetzt hat er eine Hand voll Mitarbeiter und kommt mit vielleicht 40-50 Stunden hin, ohne daß ne email oder Anruf kommt, daß ein Server abgekackt ist. Der hat mir immer gesagt, ich wäre für Selbstständigkeit nicht gepolt....vielleicht hat er Recht. Man muß dafür auch geboren sein.
Jeden Monat sein Gehalt kriegen hat auch was.....
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]carraro-holzer hat geschrieben:Der Meinung bin ich nicht. Wenn der ortsübliche Preis für Fällen und Rücken
25 Euro/m3 ist dann kriegst du auch wenn du es ausgerechnet hast keine 40 Euro/m3.
Dann bräuchtest du gleich gar nicht mit Arbeiten anfangen.
Aber Fakt ist, die anderen Unternehmen kommen auch mit dem Preis aus. Also nicht
wegen dem Preis rumjammernm, sondern schauen wie mann selber schneller,effizienter
kostengünster die gleiche Leistung erbringen kann.
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