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Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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258 Beiträge • Seite 17 von 18 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon hofknecht » So Jan 29, 2012 21:03

frank1973 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:den gesellschaftlich geforderten alternativen Energien, die auf landw. Flächen erzeugt werden sollen,
Liegt aber hier nicht ein großes Problem? Ich meine daß ein Großteil der Bevölkerung gar nicht weiß was er will ? bzw. die zusammenhäge und Konsequenzen nicht versteht oder aber nicht bereit ist zu akzeptieren frei nach dem Motto:Wasch mich aber mach mich nicht Naß? Ich denke da an die immerwährenden Diskussionen über Überproduktion von Lebensmitteln.Es wird ja immer davon geredet daß aufgrund von unseren Subventionen die erzeugten Lebensmittel so billig erzeugt und in die dritte Welt exportiert werden daß es sich dort nicht lohnt zu prduzieren.Wird aber bei uns Ackerfläche von der Nahrungsmittelerzeugung zur Energieerzeugung "umgewandelt" hungern wieder irgendwo auf der Welt Menschen weil wir Strom erzeugen.

so siehts aus!da lag die regierung aber mit der atomwende zu ernerbaren energien wie beispielsweise mit dem mais aber sehr falsch
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Jan-Hinnerk » So Jan 29, 2012 21:19

Im Moment ist Mais für die BGAs die Top-Pflanze.
Wer sagt, es bleibt so?
Kartoffeln und Rüben ziehen nach hier.
Aber der deutsche Michel denkt nur von 11 bis 12 Uhr mittags, so schnell läßt sich aber nix generieren was auf mehrere Jahre laufen soll.
Is ja kein billig Baumarkt, die Wirtschaft in Deutschland.
Die Grünen schon.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon JohnDeere3040 » So Jan 29, 2012 21:22

hofknecht hat geschrieben:so siehts aus!da lag die regierung aber mit der atomwende zu ernerbaren energien wie beispielsweise mit dem mais aber sehr falsch

Der Mais hat sich einfach aufgrund der Energiebilanz durchgesetzt, 1:20 schafft keine andere Kultur.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon hofknecht » So Jan 29, 2012 21:34

jaja aber du musst das so sehen die großen unternehmer hir im norden die gehen ja alle auf biogas usw und immer mehr und größer und die "klauen" hir ja schon die felder.irgendwann wird vielleicht nur noch 1/4 körnermais oder jedenfalls weniger vermarktung von lebensmittel sein und man sieht ja die hungersnot in afrika und so.das geht so lange bis die deutsche landwirtschaft industriell ist und immer weniger landwirte nur noch richtig bäuerliche landwirtschaft haben.deswegen ich verabscheue eigentlich biogas.da erscheint mir die lösung von strohheizkraftwerken und so schon besser
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon JohnDeere3040 » So Jan 29, 2012 21:40

Naja andere behaupten ja die Exporte würden den Entwicklungsländern schaden. Was stimmt da denn eigentlich? Biogas ist ja eigentlich ne gute Ergänzung zu den mittleren Betrieben, in Großbetrieben sowieso. Für kleine Betriebe ist der Substratverkauf auch eine gute Alternative.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » So Jan 29, 2012 21:47

hofknecht hat geschrieben:jaja aber du musst das so sehen die großen unternehmer hir im norden die gehen ja alle auf biogas usw und immer mehr und größer und die "klauen" hir ja schon die felder.irgendwann wird vielleicht nur noch 1/4 körnermais oder jedenfalls weniger vermarktung von lebensmittel sein und man sieht ja die hungersnot in afrika und so.das geht so lange bis die deutsche landwirtschaft industriell ist und immer weniger landwirte nur noch richtig bäuerliche landwirtschaft haben.deswegen ich verabscheue eigentlich biogas.da erscheint mir die lösung von strohheizkraftwerken und so schon besser


Ohne Biogas würde der Strukturwandel noch deutlich schneller laufen. Biogas hat hier vielen Landwirten ein zusätzliches Einkommen verschafft und außerdem durch die Konkurrenz zu anderen Ackerfrüchten die Preise stabilisiert. natürlich hat es auch Nachteile , wenn man sich die Pachtpreise anschaut. Aber das eine gibt es eben nicht ohne das andere. In Afrika liegt das Problem darin, dass die politischen Verhältnisse nicht stabil sind und die Leute einfach kein Einkommen haben um sich Lebensmittel zu kaufen. Selbst wenn wir hier keine BGAs hätte würde Afrika genau so hungern wie jetzt.
Und wo willst Du das Stroh denn her nehmen? gerade in einem Jahr wie diesem würden Strohkraftwerke stillstehen und bei uns hier herrscht massive Konkurrenz um Stroh.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon hofknecht » So Jan 29, 2012 22:02

ja hasse auch recht naja es gibt halt eben vor und nachteile
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Nordhesse » So Mär 11, 2012 22:50

Und, wie gehts da jetzt weiter?
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon chefbaumschubser » Mo Mär 12, 2012 8:40

JohnDeere3040 hat geschrieben:Naja andere behaupten ja die Exporte würden den Entwicklungsländern schaden. Was stimmt da denn eigentlich? Biogas ist ja eigentlich ne gute Ergänzung zu den mittleren Betrieben, in Großbetrieben sowieso. Für kleine Betriebe ist der Substratverkauf auch eine gute Alternative.


deutsches(subventioniertes)agrargut macht hier der landwirtschaft schwer zu schaffen

wochenmarktpreise
1 hühnchen-ca 7euro
1 kalb ca 400euro
1kg rice ca 2,50euro
1 kg schweinefleisch(lebend)-ca 4,50 euro
1 tonne kleider vom drk ca 900 euro(baumwollanbau und weberei lohnt nicht mehr und die banken bauen da ölpalmen für deutschland an).
richtig-eure gutgemeinten kleiderspenden machen dem roten kreuz einen milionenprofit und die bauern arbeitslos!
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon H.B. » Mo Mär 12, 2012 14:00

schimmel hat geschrieben:.da bin ich fest davon überzeugt.


Der könnte im Ernstfall auch die Genehmigungsbehörde verklagen?
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon H.B. » Mo Mär 12, 2012 15:32

schimmel hat geschrieben:Die öffentliche Hand, sprich das Bauamt, ist auf jeden Fall fein raus, weil es darstellen wird, dass es nach seinem Ermessen und damit nach Recht und Gesetz gehandelt habe....

Dann ist doch alles rechtens - meine zumindest ich. Dann hat das die Nachbarschaft zu akzeptieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon H.B. » Mo Mär 12, 2012 15:51

Bei uns kann man Fahrsilos ohne Baugenehmigung bauen. Laut Landratsamt könnte dann im dümmsten Fall einer ein Haus daneben bauen, und wenn den neuen Nachbar das Fahrsilo stört, muß es weg. Hat das Silo eine Baugenehmigung, hat es Bestandsschutz und ist von der Genehmigungsbehörde bei Ausweisung eines neuen Baugebiets, oder bei der Erteilung einer Baugenehmigung zu berücksichtigen und ggf. auch verpflichtet, den Eigentümer zu entschädigen, wenn es in seiner Nutzung eingeschränkt, oder entfernt werden muss.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Mär 12, 2012 17:13

chefbaumschubser hat geschrieben:deutsches(subventioniertes)agrargut macht hier der landwirtschaft schwer zu schaffen

wochenmarktpreise
1 hühnchen-ca 7euro
1 kalb ca 400euro
1kg rice ca 2,50euro
1 kg schweinefleisch(lebend)-ca 4,50 euro
1 tonne kleider vom drk ca 900 euro(baumwollanbau und weberei lohnt nicht mehr und die banken bauen da ölpalmen für deutschland an).
richtig-eure gutgemeinten kleiderspenden machen dem roten kreuz einen milionenprofit und die bauern arbeitslos!

Liegt vermutlich daran dass die Afrikaner nicht in der Lage sind eine konkurrenzfähige Produktion aufzuziehen weil die ihre Entwicklungshilfe-Milliarden lieber in Bürgerkriege und Auslands-Villen der Eliten investieren. Hier auf den Philippinen sieht es in etwa so aus, alles ohne Subventionen:

Hähnchen tiefgefroren 2,50 EURO/KG
Reis 0,55 EURO/KG
Schwein lebend 1,45 EURO/KG
Rindfleisch ca. 4,50 EURO/KG

Trotz dieser relativ niedrigen Preise gibt es ab und zu subventionierte Fleischimporte vor allem aus Kanada und USA die dann vorübergehend die Farmgate-Preise der Bauern pulverisieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Mär 12, 2012 18:16

tyr hat geschrieben:
Was bedeuten dei Preise in Relation zur vorhandenen Kaufkraft?

Auf dem Land beginnt die Einkommensskala bei ca. 80 EURO im Monat. Das ist nicht viel, bewirkt aber dass es schon seit ca. 20 Jahren praktisch keine Kinder mehr mit Hungerbäuchen gibt und fast 100% der Kinder regelmäßig zur Schule gehen können. Ein Handy ist normalerweise auch noch drin, Zigaretten kosten 0,25 EURO die Schachtel und Gin ca. 1,20 EURO pro Liter. Facharbeiter kommen auf ca. 140 EURO, Lehrer um 300 und meine Schwägerin als selbständige Zahnärztin auf über 1.000 EURO im Monat. Da ist dann auch ein schicker Wagen bei über. Hinzu kommt dass die Familien sehr groß sind und daher meistens mehrere Einkommen vorhanden sind, niemand Miete bezahlt und es keine Heizkosten gibt. Seit kurzem gibt es sogar Sozialhilfe für die ganz harten Fälle.

Ich denke da können nicht nur die meisten Afrikaner von träumen, sondern auch manche Sklavenarbeiter in Almeria, Spanien.
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