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Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Kyoho » Do Jan 26, 2012 18:43

schimmel hat geschrieben:
OT:
hier ist der Supergau passiert: Pferdehalter gegen Bio - Tierhalter.....was soll man nun noch glauben?


http://www.merkur-online.de/lokales/au- ... 08947.html

n8

Bio, Frau, junge Mutter, Existenz: da muss doch so eine Behörde ein Einsehen haben und beide Augen zudrücken? Gott sei Dank stinken Biohühner und Biopferde auch, nicht nur konventionelle Biogasanlagen und Schweineställe.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon ratzmoeller » Do Jan 26, 2012 22:32

Tja-die (Bio)Revolution frißt ihre eigenen Kinder!
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Fr Jan 27, 2012 9:07

schimmel hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:...nööö geht auch mit Anpassung der Erlöse oder durch Subventionen.... :wink:


Wie willst Du die Erlöse anpassen?


...staatlich festgesetzte Preise, so wie du es ja schon wolltest? :mrgreen: ....für Tierfreunde mehr, für Ernährer weniger....

OT:
hier ist der Supergau passiert: Pferdehalter gegen Bio - Tierhalter.....was soll man nun noch glauben?


http://www.merkur-online.de/lokales/au- ... 08947.html

n8[/quote]

Jo.. war sogar im TV. Da haben sich auch ein paar Peta-Jünger danebenbenommen.
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... au100.html
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Fr Jan 27, 2012 9:25

Naja, man weiß ja nicht wie die Gegebenheiten dort sind. Ich als Pferdehalter würde mich mit der angehenden LWin zusammen setzen und mir es erst einmal anhören wie sie es vor hat. Geflügelmist kann (muss nicht) Ekzem und Atemwegsprobleme bei Pferden auslösen und somit wäre die Existenz der Reitstallbesitzerin auch bedroht. :wink:
LG Emmy :klee:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Fr Jan 27, 2012 9:56

Ich denke man darf den Artikel nicht auf Bio gegen Pferde reduzieren. Es geht um die Entwicklung zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle. Die eine Dame möchte mit ihre Pferdepension Gäste ziehen und damit Geld verdienen. Die beiden großen Ställe würden auch wenn sie gar nicht belegt wären schon Gäste abschrecken. Da spielt es gar keine Rolle ob Bio oder Konventionell. Ich habe 2 Jahre auf Betrieben gelernt auf denen auch Geflügelmast betrieben wurde und gerade beim Ausmisten der Ställe entsteht da doch schon eine ganz schöne Geruchsbelastung. Ich denke im regulären betrieb könnte man die Belastung durch einen Luftwäscher und entsprechende Ablufttechnik schon stark reduzieren. Die Dame mit der Pferdepension war zuerst da und die Einschränkungen sind nachvollziehbar, daher denke ich sollte die Dame mit ihren Bio-Hühner einen anderen Standort suchen. Es scheint da ja schon mehr Probleme mit dem Standort gegeben haben, sonst wäre der Bio-Stall sicher dichter am Hof entstanden.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Fr Jan 27, 2012 10:45

Es geht doch nicht darum ob Pferde auch stinken, erstens wie Cairon schon geschrieben, die Pensionsbetreiberin war zuerst da und deren Existenz (könnte auch ne Klempnerei sein, ist doch völlig egal) ist bedroht und zum zweiten gibt es aller Voraussicht ein Problem mit dem Standort. Und lege doch mal bitte den Tunnelblick ab, genau mit solchen Menschen wie Du es bist, kann man sich nicht an einem Tisch setzen und nach einer vernünftigen Lösung suchen. Hauptsache immer dagegen und immer den eigenen Standpunkt bis zur bitteren Neige verteidigen, wie radikal ist das denn bitte :?:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Tooom » Fr Jan 27, 2012 11:58

Cairon hat geschrieben:
Ja, die Veröffentlichung und die anschließende Neid-Debatte war eine tolle Nebelgranate der Politik und das es sich dabei um Ausgleichszahlungen für niedrige Lebensmittelpreise handelt wird zwar von einigen bestritten, ist aber ein Fakt.

Den Punkt kann ich nicht bestätigen. Ich würde jedem raten die Getreidepreise im Netz nachzulesen. Der Weizenpreis schwankte in den letzten 1,5 Jahren zwischen 12 und 28 Euro. Völlig unabhanängig von den Subventionen. Da sind allein die Erzeuger mit ihrer Produktionsmenge verantwortlich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Preisbildung

Das mit dem Wachstum ist sehr zweifelhaft. Da berichten Landwirte das sie im Pachtpreis überboten werden, nur um ihnen die Fläche abzunehmen. Wirtschaftlichkeit spielt da bei einigen keine Rolle. Das ist Wachstum auf dem Papier, mehr nicht und das zum Nachteil der Nutztiere in diesen Fabriken.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Tooom » Fr Jan 27, 2012 12:11

Kyoho hat geschrieben:Die Welt wird gefühlt besser (keine grüne Gentechnik, keine Atomenergie, keine Massentierhaltung) aber uns gehts allen schlechter, das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, oder?

Die Punkte : keine grüne Gentechnik, keine Atomenergie, keine Massentierhaltung sind vielleicht Ziele, aber noch längst nicht umgesetzt.
Deshalb sollte man sehr genau überlegen wen man wählt, damit sie endlich umgesetzt werden !
Wobei ich nicht gegen Atomenergie in Deutschland bin, solange 50 neue Kernkraftwerke allein in Europa bereits in Planung sind. Außerdem haften an den Biogasanlagen (zu)viele Nachteile wie Maiswüsten, dadurch natürlich vermehrt Grundwasserbelastung, Pestizidrückstände, Bodenersosionen usw, gegenüber einem ökologischen Grünland.
Deshalb sollte man nur wirklich umweltfreundliche Techniken vorantreiben und fördern. Wie hier :
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... estenstrom
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Jan-Hinnerk » Fr Jan 27, 2012 12:19

tyr hat geschrieben: Der normale Landwirt will seinen Lebenstandard halten, ...

Der Begriff "Normal" ist nicht objektiv.
Warum darf der "normale Landwirt" deiner Meinung nach nicht seinen Lebensstandard an den der übrigen Gesellscháft teilhaben lassen?
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Fr Jan 27, 2012 12:24

Tooom hat geschrieben: Den Punkt kann ich nicht bestätigen. Ich würde jedem raten die Getreidepreise im Netz nachzulesen. . .

LOL.. wie geil ist das denn?
Ein Baumarktschraubeneinsortierer möchte den Landwirten in einem Landwirtschaftsforum den Weizenpreis erläutern.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Justice » Fr Jan 27, 2012 12:45

Cairon hat geschrieben:Ich denke man darf den Artikel nicht auf Bio gegen Pferde reduzieren. Es geht um die Entwicklung zweier unterschiedlicher Geschäftsmodelle. Die eine Dame möchte mit ihre Pferdepension Gäste ziehen und damit Geld verdienen. Die beiden großen Ställe würden auch wenn sie gar nicht belegt wären schon Gäste abschrecken. Da spielt es gar keine Rolle ob Bio oder Konventionell. Ich habe 2 Jahre auf Betrieben gelernt auf denen auch Geflügelmast betrieben wurde und gerade beim Ausmisten der Ställe entsteht da doch schon eine ganz schöne Geruchsbelastung. Ich denke im regulären betrieb könnte man die Belastung durch einen Luftwäscher und entsprechende Ablufttechnik schon stark reduzieren. Die Dame mit der Pferdepension war zuerst da und die Einschränkungen sind nachvollziehbar, daher denke ich sollte die Dame mit ihren Bio-Hühner einen anderen Standort suchen. Es scheint da ja schon mehr Probleme mit dem Standort gegeben haben, sonst wäre der Bio-Stall sicher dichter am Hof entstanden.


Das ist halt diese mitlerweile sehr weit verbreitete Einstellung "Ich erzeuge Lebensmittel und ernähre die Weltbevölkerung, und die soll mich gefälligst auf Knien Anhimmeln und mir Dankbar sein. Von wegen das ich auf irgendwen Rücksicht nehmen soll. Alles nur Schikane"

Wenn die angehende Hühnerfrau ihre Ställe schon nicht an ihrem Hof bauen kann, dann sollte es doch wirklich kein Problem sein ihn an eine Stelle zu Bauen, an dem er dann wirklich niemandem stört.

Den bau ich doch schon aus eigenem Interresse wo anders. Da wird man doch nie Glücklich.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Fr Jan 27, 2012 13:13

@Tooom

Zum 100sten mal, die Ausgleichszahlungen gehen direkt in die Einnahmen des Betriebes ein. Dadurch ist der Betrieb in der Lage einen Teil seiner Kosten zu decken, die so nicht durch den Deckungsbeitrag anderer Produktionsverfahren gedeckt werden müssen. Das Gesetz der Preisbildung stimmt schon, nur wird es durch die Ausgleichszahlungen auf ein niedrigeres Niveau verschoben. Und du kannst er gerne noch 100 mal anzweifeln, es ist einfach so. Aber wenn man es nicht begreifen will, dann begreift man es eben auch nicht. Ist sinnlos über dieses Thema weiter zu diskutieren.

@Justice

Ich denke die meisten Bauern erwarten keinen Kniefall der Bevölkerung, sie sind es einfach nur leid von der Bevölkerung immer wieder auf die Knie gezwungen zu werden. Etwas mehr Anerkennung und weniger Bauern-Bashing dann wären auch viele Bauern bereit mit sich reden zulassen. Es ist die normale Verhärtung der Fronten in einer Eskalationsspirale. Ich habe schon öfter an Aktionen teil genommen die von Bauernseite versucht haben diese Spirale zu durchbrechen, bis jetzt leider ohne Erfolg.
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