westfale2030 hat geschrieben:Zumindest müßte es in die Richtung gehen, daß Landwirte wieder viel stärker das Heft des Handelns übernehmen und in die Gemeindeparlamente zurückkehren um vor Ort Einfluß auszuüben. Dazu braucht man Zeit und die haben leider nicht mehr viele Landwirte. Man darf sich dann nicht wundern, wenn Lehrer, Verwaltungsleute usw das Sagen in den Dörfern haben.
In diese Richtung ist auch bei uns der Gemeinderat gegangen. Der Bürgermeister hat wieder, wie es vor 30 Jahren üblich war, in den jeweiligen Ortsteilen zu Infoveranstaltungen eingeladen. Diese werden auch gut besucht. Zu besonderen Themen werden dann auch Behördenvertreter und andere Sachverständige eingeladen. Durch direkte Informationen werden alle Diskussionen versachlicht. Pauschale emotionsgeladenen Vorurteile sind seitdem verstummt. Es gibt immer noch zu jedem Bauvorhaben Antragsgegener immer auch mit Rechtsbestand, aber sie isolieren sich immer mehr. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt ein Vorhaben zum Windpark auf dem Tisch, die gleichen Gegner haben schon Wiederstand angemeldet, aber einer der sonst üblichen Gegner hat Flächen im Park. Alle sind gespannt ob er stark bleibt und trotz Geldsegen Wiederstand anmeldet.

Aber Ich hab meine Meinung, du hast Deine.. dat passt schon so...