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Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Gockel » Sa Jan 21, 2012 14:57

Inzwischen gibt es Aktivisten. Ich weiß nicht, wie man sie erreichen kann, um sie zu engageieren, aber sie sind auch schon in unserer Region. Sie sind gegen jeden Bauantrag. Sie sind auch Rechtbeiständen bekannt, die Antragsgegener vertreten.
Bei unserem Bauantrag war ganz entscheidend, dass der Bürgermeister uns unterstützt hat.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Fassi » Sa Jan 21, 2012 16:04

das Denkmalschutzamt verlangt die Erhaltung des jetzigen Zustands. Obwohl die Lage fantastisch ist und auch Interessenten da waren ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts geschehen.


Das ist ja der Wahnsinn an der Sache. Es spricht ja nichts dagegen, den optischen Zustand zu erhalten. Unser Fachwerkanbau statt Wintergarten hat auch seinen Charme. Aber wenn man nun in dem Stall nen Betonboden einzieht oder in nem Haus die Decken um ein paar cm anhebt, und auf einen Dachboden verzichtet, so sieht das von aussen kein Mensch. Der optische Erhalt ist doch gegeben. Und warum muss man innen mit Lehm bauen? Das sieht doch auch keiner (ok, da kann man sich ja die Kohle einfordern, und meistens wird dann darauf verzichtet; weiß aber auch kaum einer).

Aber ich würde auch sagen, dass mit dem Fremdsein teilweise das Aussterben der kleinen Betrieb mit dran Schuld (noch eher als der Neid). Wie gesagt, hier hast Du noch einen Teil kleiner Nebenerwerbsbetriebe auf den Dörfern (wenn auch in Größenordnungen die bei Cairon als Hobby und bei tyr als Garten durchgehen). Im Nachbardorf ist vor zwei Jahren ein neuer Kuhstall/Maschinenhalle (so irgendwas um die 30m x 90m) gebaut worden, dass war im Dorf kein Thema (zumindest der Bau ansich, die üblichen Dorfgeschwätze schon). Und auch die Prämienveröffentlichung war kaum Diskussionpunkt. Aufgeregt haben sich nur die, die sich sonst auch über den Neuwagen beim Nachbarn vor der Tür aufregen, aber in der breiten Masse hat das kaum einen interessiert (eher die Landwirte untereinander). Weil halt viele noch irgendwo leichten Kontakt zur Landwirtschaft haben.

Und bei manchen Streitthemen sind die Landwirte auch selber Schuld. Oben gennanter Milchviehalter fährt hier im Dorf in den allermeisten Fällen am Wochenende und bei prallen Sonnenschein Gülle, dass das ganze Dorf wie ein Kuhstall riecht (zB kann man dann für 1-2 Tage im ganzen Dorf nicht mal mehr Wäsche zum Trocknen raushängen, geschweige denn lüften). Würde er das unter der Woche und evtl. leichter Bedeckung des Himmels oder Schleppschläuchen machen, würde sich da kaum einer drüber aufregen (die meisten wissen ja, dass man das aus Gründen der Düngung macht). Die hat man dann auch noch, sowas versaut den Ruf und die Akzeptanz zusätzlich.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 21:30

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Der Boden wird nur entsprechend behandelt, wenn er einen "persönlichen"finanziellen Wert behält. Alles andere funtioniert nur in kleinen Gesellschaftsformen mit "Gierbefreiten" Menschen.
Dafür einzutreten ist der Landtreff in der Tat nicht die richtige Adresse.


Tu´st Du Deine Pachtflächen mißhandeln? Oder hast Du nur Eigentum?
Wo Du recht hast, es funktioniert nur in regionalen Strukturen, auch das ist ein Ziel der freiwirtschft.
Große zentralistische Strukturen führen langfristig IMMER zu Tyrannei und Diktatur. Das ist übrigens eine Erkenntniss die die Urdemokraten, das antike Griechenland schon besaß.
Gierbefreite Menschen muß es nicht geben, wird es nicht geben, ist auch nicht gewünscht. Gier ist eine natürliche Antriebsfeder. Die natürliche Gier muß nur kanalisiert werden, gesellschftlich auf vernünftiges unschädliches Maß reduziert. Unsere heutige Gesellschft fördert die Gier, die Gierigen und Skrupellosen sind unsere Ikonen.... unsere Vorbilder.

Noch mal zum Landeigentum, der mit Abstand größte Teil ist nicht Eigentum der Bauern, sondern der Kirche, dem Adel und Konzernen wie die RWE. Mit steigender Tendenz.

Ich bin mitte dreißig, das wäre etwas verfrüht. Als Anfang60er ohne Nachfolger sähe das anders aus.
Dann würde man versuchen alles an Geld aus dem Hof zu ziehen was geht.Fürs alter. Und wenns kein Geld mehr im klassischen Sinn gibt von mir aus auch in Form von Zigaretten Alkohol Trabbi-ersatzteilen oder sonstwas. Hat noch jede Gesellschaft Möglichkeiten gefunden Kapital zu speichern...
Mit kleinen Strukturen meinte ich nicht regional, auch das würde mMn nicht funktionieren. Eher sowas in Richtung Clans...
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 21:33

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Schau Dir die menschl. Entwicklung bis zur Antike an.... das war wie heute ein ständiges Wachstum, techn. Fortschritt, gesellschftlicher Fortschritt. Das Lebensniveau des alten Roms dürfte unserem heute locker entsprechen. Trotzdem ist es zusammengefallen, was für Europa, Vorderasien und Nordafrika midestens 1500Jahre rückschritt und Stagnation bedeutete(was nicht zu allen zeiten schlecht war :wink: ), bis zumindest Europa wieder ungefähr auf dem Niveau der Hochzeit des Römischen Reiches waren.
Nordafrika und Kleinasien haben bis heute nicht Ansatzweise geschfft.
Es ist illusorisch zu glauben, das Fortschritt dauerhaft und Endlos ist.

In der Tat nicht auszuschliessen, dass sich die grünen Gutmenschen zu der Art Fortschrittsbremsen und Inquisatoren entwickeln, wie es die Katholen damals waren.


Ob das unbedingt die Klientelpartei GRÜNEN sind weiß ich nicht, die sind jedenfalls keine Freunde der Freiwirtschft sondern eher einer Bürokratenwirtschft.
Letzteres dürfte wahrscheinlicher eintreten bzw sich weiter verbessern.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 22:52

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Ob das unbedingt die Klientelpartei GRÜNEN sind weiß ich nicht, die sind jedenfalls keine Freunde der Freiwirtschft sondern eher einer Bürokratenwirtschft.
Letzteres dürfte wahrscheinlicher eintreten bzw sich weiter verbessern.


Ja, aber dann können wir alle einpacken und uns im Jobcenter melden. Dann gibts irgendwann nur noch LPG- nachfolger AGRAR- AG. Alle anderen werden sich die ausufernen Vorschriften a´la "Tierwohl" u.ä . Mist nicht leisten können.[/quote]
100 Punkte...
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 23:35

Verantwortung in der Bürokratie misst sich nur an der Höhe des Einkommens, nicht am tragen von Verantwortung bei Fehlern.
Ich kann zur Not auch ohne LDW leben, die Welt ist groß genug.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Djup-i-sverige » So Jan 22, 2012 8:53

Ehrlich Tyr, du warst schon in allen Ländern der Erde,Und das auch lange genug das du weißt wie das alltägliche Leben dort ist,also min. ein halbes Jahr :mrgreen: ??

die Welt ist kleiner als Du glaubst, ich war da schon....
Is überall das gleiche...


http://www.welt-blick.de/staaten-der-erde.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_der_Erde

Alle 206?
umfasst zurzeit 194 Staaten (alle Mitglieder der Vereinten Nationen (UNO) und die Vatikanstadt) und 12 weitere Territorien, bei denen entweder der Status als „Staat“ umstritten ist oder die sich in freier Assoziierung zu anderen Staaten befinden.


Und dann beschwerst du dich das es dir nicht gut geht? :roll:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Gockel » So Jan 22, 2012 9:36

westfale2030 hat geschrieben:Zumindest müßte es in die Richtung gehen, daß Landwirte wieder viel stärker das Heft des Handelns übernehmen und in die Gemeindeparlamente zurückkehren um vor Ort Einfluß auszuüben. Dazu braucht man Zeit und die haben leider nicht mehr viele Landwirte. Man darf sich dann nicht wundern, wenn Lehrer, Verwaltungsleute usw das Sagen in den Dörfern haben.


In diese Richtung ist auch bei uns der Gemeinderat gegangen. Der Bürgermeister hat wieder, wie es vor 30 Jahren üblich war, in den jeweiligen Ortsteilen zu Infoveranstaltungen eingeladen. Diese werden auch gut besucht. Zu besonderen Themen werden dann auch Behördenvertreter und andere Sachverständige eingeladen. Durch direkte Informationen werden alle Diskussionen versachlicht. Pauschale emotionsgeladenen Vorurteile sind seitdem verstummt. Es gibt immer noch zu jedem Bauvorhaben Antragsgegener immer auch mit Rechtsbestand, aber sie isolieren sich immer mehr. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt ein Vorhaben zum Windpark auf dem Tisch, die gleichen Gegner haben schon Wiederstand angemeldet, aber einer der sonst üblichen Gegner hat Flächen im Park. Alle sind gespannt ob er stark bleibt und trotz Geldsegen Wiederstand anmeldet.
Gruß Gockel

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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Djup-i-sverige » So Jan 22, 2012 10:00

Nich in allen^^ aber ist einiges zusammengekommen u.a. in Gegenden wo Du mit Sicherheit nicht hinkommst
Mit Billigreisen Deutsche Babcock, 10 Jahre lang.


Muss nicht überall hinkommen, fühl mich hier wohl.. 8) .
10 Jahre, also 20 Länder, 10%..... :wink: Genügt sicher um festzustellen das es überall gleich ist..
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