Das "Fremdsein im eigenen Dorf" ist doch eigentlich eine logische Entwicklung,die von den äußeren Umständen angetrieben wird.Nur mal so eine kleine Zahlenspielerei für das Dorf "X".
1950: 40 Bauern+ 20 sonstige+ 5 Zugezogene(Flüchtlinge)=65 Haushalte
1970: 20 Bauern+ 40 sonstige+ 5 Zugezogene= 65 Haushalte
1990: 10 Bauern+ 40 sonstige+ 10 Zugezogene=60 Haushalte
2010: 1 Bauer+ 40 sonstige+ 20 Zugezogene=61 Haushalte
Und dann steht der Landwirt als Einzelkämpfer den Angehörigen von 60 Haushalten gegenüber,die nur noch ihre Ruhe und ihre heileRomantik-Dorfwelt haben wollen,kein Wissen bezüglich LW haben,von Medien und ihrem Neid angestachelt ihn als Subventionsempfänge,Umweltverschmutzer und Tierquäler diffamieren und versucht verzweifelt diesen Spacken klarzumachen,daß er und seine Familie zum wirtschaftlichen Überleben eine BGA und einen Hähnchenmaststall bauen wollen.
Und schon ist er nicht nur der "Fremde im eigenen Dorf"-nein,er wird sogar zum Aussätzigen und Feind.

