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Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon ratzmoeller » Sa Jan 21, 2012 12:10

Das "Fremdsein im eigenen Dorf" ist doch eigentlich eine logische Entwicklung,die von den äußeren Umständen angetrieben wird.Nur mal so eine kleine Zahlenspielerei für das Dorf "X".
1950: 40 Bauern+ 20 sonstige+ 5 Zugezogene(Flüchtlinge)=65 Haushalte
1970: 20 Bauern+ 40 sonstige+ 5 Zugezogene= 65 Haushalte
1990: 10 Bauern+ 40 sonstige+ 10 Zugezogene=60 Haushalte
2010: 1 Bauer+ 40 sonstige+ 20 Zugezogene=61 Haushalte

Und dann steht der Landwirt als Einzelkämpfer den Angehörigen von 60 Haushalten gegenüber,die nur noch ihre Ruhe und ihre heileRomantik-Dorfwelt haben wollen,kein Wissen bezüglich LW haben,von Medien und ihrem Neid angestachelt ihn als Subventionsempfänge,Umweltverschmutzer und Tierquäler diffamieren und versucht verzweifelt diesen Spacken klarzumachen,daß er und seine Familie zum wirtschaftlichen Überleben eine BGA und einen Hähnchenmaststall bauen wollen.

Und schon ist er nicht nur der "Fremde im eigenen Dorf"-nein,er wird sogar zum Aussätzigen und Feind.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jan 21, 2012 12:16

wir immer fremder werden im eigenen Dorf und der Wind uns immer stärker ins Gesicht wehen.


Ach ich glaub eher es ist einfach der Neidfaktor, solange man der kleine "Bauer", der kleine Schmied, der kleine Kramerladen etc. etc. etc. ist, und schlechter dasteht als die Dorfbewohner, die in einem Industrie/Gewerbebetriebe in der Stadt arbeiten, ist alles gut.
Findet man eine Chance sich besser zu stellen, kommt der Neid auf, und es wird jede Möglichkeit genutzt, diese Chance nichtig zu machen, egal welches Gewerbe...
Und es werden die schönsten Gründe vorgeschoben, warum?Weil man dank Internet weiß, was bei Behörden zieht, und wenn man Neid angeben würde, würds nicht ziehen...
Und genau diese Dorfbewohner sind auch die die sich dann bechweren (Es beschweren sich auch Andere,aber die eher mit gutem Grund) das im Dorfkern nichts mehr los ist, weil kein Kramerladen, kein Friseur kein gar nichts da ist...
Aber selber im Normalfall in der Stadt shoppen gehen, zum Friseur.. usw. Aber für die Fälle wo sie das vergessen haben, keine Zeit fanden da soll wie der kleine Krauter da sein, und sie natürlich bestens bedienen können.. Was der die restliche Zeit in seinem Betrieb macht, machen soll, ist egal..
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Fassi » Sa Jan 21, 2012 12:36

Naja, was ist klein und was ist groß, da gehen ja auch die Meinungen auseinander :wink: .

Aber mit den Dorfkernen, das hängt ja auch wieder stark von der Region und dem Ortskern ab. Hier kauft kaum einer Häuser im Dorfkern, weil ein Neubau in den meisten Fällen wesentlich günstiger kommt, als ein Haus zu kaufen und es zu renovieren. Wobei der Hauskauf noch das billigste ist (je nach Zustand reden wir da von 40tsd€ im Schnitt). Und Abreisen geht teilweise gar nicht, weil da der Denkmalschutz noch ein Wort zu sprechen hat. Ich nehm jetzt mal das Haus meiner Großeltern als Beispiel. Baujahr 1684, ältestes Haus im ganzen Dorf. Deckenhöhe im Obergeschoß sind um die 1,8m, darüber liegen noch zwei Dachböden mit ähnlichen Deckenhöhe. Wir haben da mal vorsichtig angeklingelt mit Decke anheben (und halt einen Boden entfernen, die werden eh nicht mehr gebraucht), da kam gleich der Denkmalschutz aus der Höhle. Also bleibt das so wie es ist. Aussen darf eh nichts verändert werden, ohne vorherige Absprache. Dazu kommt dann noch, dass zwei Nachbarhäuser ein ähnliches Alter haben und das ganze dann als "historischer Ortskern" gilt. Dh die Sache betriff damit auch die anderen Häuser in den beiden Straßen (deswegen durften wir bei unserem Haus, BJ 1870, keinen Wintergarten anbauen).

In ner Neubausiedlung hab ich diese Probleme nicht. Und das schreckt dann auch viele ab, bzw sorgt dafür dass man fast nur Spinner in die richtigen Dörfer bekommt, wenn da mal Häuser leerstehen. Wenn sich überhaupt wer dafür interessiert.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Sa Jan 21, 2012 12:52

tyr hat geschrieben:Möglicherweise. Nur macht Größenwachstum keinen Sinn, wenn Geldhortung keinen Sinn mehr macht, durch fehlende Zinsen + Umlaufgebühr. Bedeutet GEHORTETES Geld wird langsam entwertet, ähnlich der Inflation heute. Ich kann mir natürlich von den gewinnen 100Jachten, 500Autos und 1000 Flachbildschirme mir jählich kaufen, aber wer macht das schon. Und damit unterbindet normales marktwirtschaftliches denken den Konzentrationsprozess.
Doch, es gehört schon zum Thema, die Gründe der zuhnemenden Landwirtschftsferne dieser gesellschaft, und dadurch steigende Abwehr betimmter Teile liegen auch, und nicht zu letzt in der zunehmenden Konzentration in der LW. Und die haben ihre Gründe nicht zu letzt im Zinsystem. Und damit sind wir wieder bei Möglichkeiten der änderung. der Alternativkonzepte.
Oder willst Du nur den Thread zur Selbstbetrauerung nutzen? das bringt nichts und ändert nichts.


Der Thread war eigentlich dazu gedacht zu erfahren wie andere mit dem Problemen mit den lieben Nachbarn umgehen, ob es Lösungsansätze gibt, welche Erfahrungen andere Landwirte beim Stallbau gemacht haben, es geht er keines falls darum sich selber zu betrauern. Deine Lösungsansätze für das Problem sind Hirngespinste und intellektuelle Ergüsse die zur Lösung des aktuellen Problems oder zu dessen Analyse absolut nichts beitragen. Bei Dir läuft Jedes Thema nur auf dies Freiwirtschaftsdiskussion hinaus. Irgendwie erinnerst Du mich an Brecht, alle Bücher die ich von ihm gelesen habe hatten den gleichen Kern, nur bei ihm war es eben nicht Freiwirtschaft sondern Kommunismus. Ich möchte dir ein Geschenk machen. ich habe dir einen eigenen Thread eingerichtet, da kannst du mit anderen nach Herzenslust über Freiwirtschaft und allem was da dran hängt diskutieren. Ich bin es es ehrlich gesagt leid, dass du jedes Thema in diese Ecke drängst."Mein Fendt leckt Öl - In der Freiwirtschaft wäre das nicht passiert."

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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jan 21, 2012 12:57

Und Abreisen geht teilweise gar nicht, weil da der Denkmalschutz noch ein Wort zu sprechen hat. Ich nehm jetzt mal das Haus meiner Großeltern als Beispiel. Baujahr 1684, ältestes Haus im ganzen Dorf. Deckenhöhe im Obergeschoß sind um die 1,8m, darüber liegen noch zwei Dachböden mit ähnlichen Deckenhöhe. Wir haben da mal vorsichtig angeklingelt mit Decke anheben (und halt einen Boden entfernen, die werden eh nicht mehr gebraucht), da kam gleich der Denkmalschutz aus der Höhle. Also bleibt das so wie es ist. Aussen darf eh nichts verändert werden, ohne vorherige Absprache. Dazu kommt dann noch, dass zwei Nachbarhäuser ein ähnliches Alter haben und das ganze dann als "historischer Ortskern" gilt. Dh die Sache betriff damit auch die anderen Häuser in den beiden Straßen (deswegen durften wir bei unserem Haus, BJ 1870, keinen Wintergarten anbauen).

In ner Neubausiedlung hab ich diese Probleme nicht. Und das schreckt dann auch viele ab, bzw sorgt dafür dass man fast nur Spinner in die richtigen Dörfer bekommt, wenn da mal Häuser leerstehen. Wenn sich überhaupt wer dafür interessiert.



Na das ist dann natürlich der nächste "Grampf", Sorry für den Ausdruck aber muss wirklich in jedem Kuhdorf(nicht wirklich böse gemeint) ausserhalb touristischer Gebiete das Alte (gammelige) erhalten werden.. Ich weiß da auch noch so ein paar Häuser, man weiß gleich das die denkmalgeschützt sind, weil kurz vorm Verfallen... :roll:
Allein die Deckenhöhe, es ist nunmal so das der Mensch im Durchschnitt grösser geworden ist, also brauchts halt mehr Raumhöhe.. das andere Extrem sind die Altbauten in Städte die völlig hirnrissige 3,6m und mehr Deckenhöhe haben...
Denkmalschutz in der Breite ist doch auch nur eine neumoderne Erfindung, oder in welchen Ort gibts noch bewohnte Steinzeithöhlen?
Und klar holt man sich mit dieser Erhaltung des Alten auch die Leute ins Dorf, die der guten,alten Zeit nachtrauern, und dieses Landidyll haben wollen.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon westfale2030 » Sa Jan 21, 2012 13:12

Wenn ich etwas weiter oben von Ethik und Moral gesprochen habe scheint hier bei einigen sofort der Reflex "Gutmensch" ausgelöst zu werden. Den Schuh zieh ich mir trotzdem nicht an. Ich hätte die beiden Worte auch mit " Nachhaltigkeit " umschreiben können.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Meini » Sa Jan 21, 2012 14:00

westfale2030 hat geschrieben:Wenn ich etwas weiter oben von Ethik und Moral gesprochen habe scheint hier bei einigen sofort der Reflex "Gutmensch" ausgelöst zu werden. Den Schuh zieh ich mir trotzdem nicht an. Ich hätte die beiden Worte auch mit " Nachhaltigkeit " umschreiben können.


Ehtik und Moral werden imer dann hervor gekramt, wenn weder Logik noch Vernuft für oder gegen etwas sprechen, also hat das absolut nichts mit Nachaltigkeit zu tun.

Übriegens werden genau diese Worthülsen auch besonders gern von denen genutzt deren s.g. Moral nicht gerade die Beste ist, siehe alle Glaubensgemeinschaften.

Wenn man das mit Nachaltigkeit umschreibt, dann hat man mit verlaub null Ahnung was überhaupt das Wort bedeutet, aber das unterstelle ich dir nun mal nicht. :wink:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Gockel » Sa Jan 21, 2012 14:02

Bei uns in der Gemeinde haben wir ein schönes Beispiel, wie Behörden sich, mit sich selbst beschäftigen können und trotzdem nicht im Stande sind eine Lösung zu produzieren.
Ein kinderloses älteres Ehepaar verstarb kurz hintereinander. Sie lebten, wie vor hundert Jahren mit und von der Natur. Ihr Anwesen liegt direkt neben der Kirche mitten im Dorf. Der Denkmalchutz stellte das Gebäudeensemble unter Schutz. Die 4 Rinder standen im Tiefstall, ebenfalls die 2 Schweine. Der Nachbar erklärte sich bereit den Stall mit seinem kleinen Radlader auszumisten und seitdem stehen die Gebäude jetzt leer. Eine entfernte Coisine ist die Erbin und will das Gebäude verkaufen. Das Veterinäramt hat aus Tierschutzgründen die Tierhaltung untersagt. Die untere Wasserbehörde verlangt eine Sanierung des Bodens, weil jahrelang Mist und Jauche ungehindert in das Grundwasser gelangen konnte, das Denkmalschutzamt verlangt die Erhaltung des jetzigen Zustands. Obwohl die Lage fantastisch ist und auch Interessenten da waren ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts geschehen.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Sa Jan 21, 2012 14:25

@tyr

Du willst das System ändern, dass wirst du so schnell nicht schaffen, daher ist es wenig zielführend hier über theoretische Systemumbrüche zu spekulieren. Ich muss einen betrieb entwickeln und Zukunftsfest machen. Der in dem Artikel beschriebene Ansatz von Herrn Brömmer ist doch schon mal was. Das Landvolk hier scheint sich da doch Gedanken zu machen. Wenn ich mich wirklich zum Bau eines neuen Stalls entscheide, werde ich versuchen die Leute hier soweit wie möglich mitzunehmen. Ordentliche Öffentlichkeitsarbeit ist zur Zeit die einzige Idee die ich habe. Ich habe hier schon öfter Besuchergruppen auf dem Hof gehabt und ihnen gezeigt wie unser Betrieb arbeitet, möglicherweise muss man so etwas ausbauen. Ein Patentrezept habe ich ja auch nicht, deshalb habe ich dieses Thema ja eröffnet. es geht um die aktuellen Probleme im hier und jetzt und nicht irgendwelche Systeme die sich möglicherweise, irgendwann in der Zukunft mal abzeichnen könnten. Die Betriebe müssen entweder wachsen oder eine passende Nische in der sie überleben können, aber langfristig profitable Nischen sind knapp.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Meini » Sa Jan 21, 2012 14:31

schimmel hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:@tyr

Du willst das System ändern, dass wirst du so schnell nicht schaffen, daher ist es wenig zielführend hier über theoretische Systemumbrüche zu spekulieren. Ich muss einen betrieb entwickeln und Zukunftsfest machen. Der in dem Artikel beschriebene Ansatz von Herrn Brömmer ist doch schon mal was. Das Landvolk hier scheint sich da doch Gedanken zu machen. Wenn ich mich wirklich zum Bau eines neuen Stalls entscheide, werde ich versuchen die Leute hier soweit wie möglich mitzunehmen. Ordentliche Öffentlichkeitsarbeit ist zur Zeit die einzige Idee die ich habe. Ich habe hier schon öfter Besuchergruppen auf dem Hof gehabt und ihnen gezeigt wie unser Betrieb arbeitet, möglicherweise muss man so etwas ausbauen. Ein Patentrezept habe ich ja auch nicht, deshalb habe ich dieses Thema ja eröffnet. es geht um die aktuellen Probleme im hier und jetzt und nicht irgendwelche Systeme die sich möglicherweise, irgendwann in der Zukunft mal abzeichnen könnten. Die Betriebe müssen entweder wachsen oder eine passende Nische in der sie überleben können, aber langfristig profitable Nischen sind knapp.


So lange du nicht in Öffentliche Verfahrensgrößen kommst, würde ich gar keine Öffentlichkeitsarbeit machen. Ich würde alle Belange, die für die Genehmigung notwendig sind abklopfen und dann rigoros den dir zustehenden Bauantrag stellen. Wir leben doch noch nicht in der Freiwildgesellschaft..... :klug:



Doch da leben wir :evil:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon westfale2030 » Sa Jan 21, 2012 14:35

@tyr
Es gibt nur eine theoretische Lösung und die müßte von Vernunft, Moral, Ethik, Verantwortungsbewußtsein geprägt sein. Ich hab es weiter oben auch mit Nachhaltigkeit umschrieben. Der Zusammenhang zwischen diesen Begriffen wird jedoch von Einzelnen hier abgestritten, egal.
Eine praktische Lösung sehe ich nicht, da alle an einem Strang ziehen müßten und es immer Menschen gibt, die sich für besonders clever und abgewichst halten.
Zumindest müßte es in die Richtung gehen, daß Landwirte wieder viel stärker das Heft des Handelns übernehmen und in die Gemeindeparlamente zurückkehren um vor Ort Einfluß auszuüben. Dazu braucht man Zeit und die haben leider nicht mehr viele Landwirte. Man darf sich dann nicht wundern, wenn Lehrer, Verwaltungsleute usw das Sagen in den Dörfern haben.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon SHierling » Sa Jan 21, 2012 14:40

@Cairon
Wenn ich mich wirklich zum Bau eines neuen Stalls entscheide, werde ich versuchen die Leute hier soweit wie möglich mitzunehmen. Ordentliche Öffentlichkeitsarbeit ist zur Zeit die einzige Idee die ich habe. Ich habe hier schon öfter Besuchergruppen auf dem Hof gehabt und ihnen gezeigt wie unser Betrieb arbeitet, möglicherweise muss man so etwas ausbauen.

So lange du nicht in Öffentliche Verfahrensgrößen kommst, würde ich gar keine Öffentlichkeitsarbeit machen.

Ist keine leichte Entscheidung. Machst Du vorher schon "Reklame", weckst Du ggf schlafende Hunde und schaffst Dir mehr Ärger als nötig. Tust Du's nicht, sagen sie Dir hinterher, Du hättest "heimlich" bauen wollen. Ist auch abhängig davon, was für ein Typ (nicht Tyr) man ist - ich kenn Dich ja nicht persönlich, würde aber aus dem Bauch raus sagen, daß Dir eine offensive Strategie wohl eher liegt. Man muß es ja nicht übertreiben und sich schon die Antragstellung erschweren, aber ein "Hier entsteht ein XYZ" zur richtigen Zeit, mit ausführlichen Erklärungen und dem Hinweis auf Betriebsführung wär schon gut.
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