Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 12:32

Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
258 Beiträge • Seite 6 von 18 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 18
  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon SHierling » Fr Jan 20, 2012 23:03

Oben beschriebene Auswirkungen waren auch immer Ausdruck einer falschen Landverteilung, eineige wenige haben alles, und die meisten so gut wie nichts, DAS war und ist ein Hauptgrund für Armut, überall auf der Welt. Und das war und ist auch in Deutschland nicht anders, vieles überdeckt die Subventionierung.

Soll ich Dir mal ein Geheimnis verraten, Tyr?

DAS wirst Du auch mit noch so viel Beiträgen im Landtreff nicht ändern können. Hier sitzt keiner, egal welchser Grösse und Windrichtung, der Dir sein Land geben will.Bild
Zuletzt geändert von SHierling am Sa Jan 21, 2012 1:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Fassi » Sa Jan 21, 2012 0:55

Beide Seiten immer ins Extrem.

Muss ja nicht so sein, wie in den "Reality"sendungen. Aber es wäre schon schön, wenn so die Betriebsgröße, die wir früher (19paarundsiebzig) mal hatten, also irgendwas um die 40ha Land, 30 Sauen, 6 Mutterkühe und um die 20 Kirschbäume wieder zum Leben reichen würden. Und wirklich entbehrungsreich haben meine Großeltern auch nicht gelebt. Sowohl die Kühe als auch die Schweine könnte man durchaus in modernen Ställen halten. Lediglich es rechnet sich über die Erzeugerpreise nicht mehr (fing ja damals schon an, darum fiel bei Opa in dem Zeitraum auch der Entschluss, dass die Söhne was ausserlandwirtschaftliches lernen und der Hof ausläuft; den bekloppten Enkel hatte da noch keiner auf dem Plan). Nützt aber nix, die Zeiten sind vorbei und kommen so schnell nicht wieder. Und die klassische Dorfstruktur ist eh schon in den meisten Dörfern am zerbröseln.

Nur ob das immer größer werden und immer weniger Betriebe der richtige Weg, sei auch mal durchaus in Frage gestellt. Ohne das gleich wieder beide Seiten die Extreme raus zu holen.

Gruß Christian
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
Benutzeravatar
Fassi
 
Beiträge: 7993
Registriert: Mi Feb 13, 2008 0:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon SHierling » Sa Jan 21, 2012 1:07

Fassi hat geschrieben:Aber es wäre schon schön, wenn so die Betriebsgröße, die wir früher (19paarundsiebzig) mal hatten, also irgendwas um die 40ha Land, 30 Sauen, 6 Mutterkühe und um die 20 Kirschbäume wieder zum Leben reichen würden.

Naja, wenn schon, dann dürfen es schon auch artgerechte 50-80 Kühe sein, zu sechst sind die Kühe auch nicht wirklich glücklich. Und ja, klar wäre das schön, keine Frage, und tiergerecht wäre es auch, kämen dann noch ggf maximal 50 Hühner dazu, besser 20, auch schön.

Nur: das erreicht man eben nicht, in dem man permanent auf denjenigen unter den Bauern herumhackt, die einem nicht nach der Nase sind und denen man am liebsten die Flächen wegnehmen würde dafür, darum gehts doch hier. Wenn Tyr der Ansicht ist, er möchte diesen Staat oder zumindest die derzeitigen Eigentumsverhältnisse bei Grund und Boden umstürzen, dann soll er das da fordern, wo es hingehört, und nicht so tun, als würde er was ändern indem er hier mit seinen F(l)achkenntnissen die Kollegen belehrt.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon frank1973 » Sa Jan 21, 2012 9:43

Ich gebe ganz ehrlich zu daß mir persönlich auch die kleiner strukturierte Landwirtschaft von früher auch besser gefallen hat als die heutige große.Nur denke ich daran wie man da wieder zurückkommen sollte und welche Konsequenzen sich daraus ergeben würden.Das geht gar nicht.Schaut doch nur mal daran wieviel Schweine,Kühe,Hühner usw. wieder zurück in die Dörfer müssten,das will kein Mensch weils ja stinkt,oder wehe es kräht mitten im Dorf ein Hahn,kein Mensch könnte mehr schlafen,ausser der Hahn kräht zu den erlaubten Zeiten.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
Benutzeravatar
frank1973
 
Beiträge: 2787
Registriert: Mi Dez 03, 2008 11:05
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 10:18

SHierling hat geschrieben:Nur: das erreicht man eben nicht, in dem man permanent auf denjenigen unter den Bauern herumhackt, die einem nicht nach der Nase sind und denen man am liebsten die Flächen wegnehmen würde dafür, darum gehts doch hier. Wenn Tyr der Ansicht ist, er möchte diesen Staat oder zumindest die derzeitigen Eigentumsverhältnisse bei Grund und Boden umstürzen, dann soll er das da fordern, wo es hingehört, und nicht so tun, als würde er was ändern indem er hier mit seinen F(l)achkenntnissen die Kollegen belehrt.

Nach welchen Kriterien sollte das Land auch umverteilt werden? Nach Bedürftigkeit? Nach Kompetenz und dann eher theoretischer oder praktischer? Woher soll das Startkapital kommen?
Und warum sollte ich die letzten Jahre noch in den Boden investieren (Neuansaat,Kalkung,Entwässerung in Schuss halten,etc.) wenns wieder zurück in den Topf geht?
Was allen gehört,gehört niemandem und wird auch so behandelt.

Hab neuerdings wieder mit Bekannten das Thema Schülermobbing gehabt. In der Art und Weise wie sich das entwickelt, tun mir die eigenen Kinder jetzt schon leid. Interessanterweise ist die Situation auf den Gymnasien noch brisanter wie in den Realschulen.
Die Gesellschaft kriegt das noch hin die Bauern alle wegzuekeln.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Sa Jan 21, 2012 10:19

@tyr

Wenn man deiner Logik folgt entwickeln wir uns also zurück zu Einzellern oder wie. Die Entwicklung des Lebens auf der Erde hat verschiedene Epochen durch gemacht, aber eine wirklich Rückwärtsbewegung hat es nie gegeben, es gab Zeiten der Depression mehr aber auch nicht. Es geht immer vorwärts nie zurück und das was war ist Vergangenheit. Selbst Weltkriege haben die Entwicklung nicht aufhalten können und den technischen Fortschritt eher noch auf eine traurige Weise beflügelt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Sa Jan 21, 2012 10:37

Freiland

Das freiwirtschaftliche Manifest bestimmt:
Grund und Boden des Vaterlandes darf nicht
Gegenstand der Spekulation sein.
Durch ein Bundesgesetz ist dem Staate, dem
Kanton und der Gemeinde ein Vorkaufsrecht
am Grund und Boden einzuräumen und jede Bo-
denspekulation unmöglich zu machen.
Jede Enteignung von Grund und Boden gegen
den Willen des Eigentümers ist unstatthaft. Vorbe-
halten bleiben die besonderen Voraussetzungen des
Bundesgesetzes über die Enteignung. -
Der Boden wird zurückgekauft (damit er bei sin-
kendem Zinsfuß nicht ein Raub der Spekulation
wird) und zur privaten Bewirtschaftung im Meist-
bietungsverfahren verpachtet. Nach Abzahlung der
Landschuld werden die Pachtgelder an die Mütter
nach der Zahl ihrer noch nicht 16 Jahre alten Kinder
als Familienzuschuß verteilt.


Tolle Idee es wird nicht enteignet, es sein den der Staat will es laut Gesetzt. Der Boden soll zurück gekauft werden, aber wenn der Eigentümer nicht verkaufen will? Zwangsverkauf ist nichts anderes als eine Enteignung mit Entschädigung. Und wenn man weiter liest, die Bauern sind nicht sesshaft, Meine Familie lebt hier nachweislich seit über 800 Jahren. Und ehrlich gesagt habe ich gar keine Lust auf die Freiwirtschafts-Diskussion. Du magst ja ein Fan sein, ich halte sie für nicht praktikablen Blödsinn.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
Benutzeravatar
Cairon
 
Beiträge: 6079
Registriert: Fr Aug 08, 2008 11:38
Wohnort: Cuxland an der Nordseeküste
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 10:41

Der Boden wird nur entsprechend behandelt, wenn er einen "persönlichen"finanziellen Wert behält. Alles andere funtioniert nur in kleinen Gesellschaftsformen mit "Gierbefreiten" Menschen.
Dafür einzutreten ist der Landtreff in der Tat nicht die richtige Adresse.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jan 21, 2012 10:45

tyr hat geschrieben:Schau Dir die menschl. Entwicklung bis zur Antike an.... das war wie heute ein ständiges Wachstum, techn. Fortschritt, gesellschftlicher Fortschritt. Das Lebensniveau des alten Roms dürfte unserem heute locker entsprechen. Trotzdem ist es zusammengefallen, was für Europa, Vorderasien und Nordafrika midestens 1500Jahre rückschritt und Stagnation bedeutete(was nicht zu allen zeiten schlecht war :wink: ), bis zumindest Europa wieder ungefähr auf dem Niveau der Hochzeit des Römischen Reiches waren.
Nordafrika und Kleinasien haben bis heute nicht Ansatzweise geschfft.
Es ist illusorisch zu glauben, das Fortschritt dauerhaft und Endlos ist.


In der Tat nicht auszuschliessen, dass sich die grünen Gutmenschen zu der Art Fortschrittsbremsen und Inquisatoren entwickeln, wie es die Katholen damals waren.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
258 Beiträge • Seite 6 von 18 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 18

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], CVT, Google Adsense [Bot], Majestic-12 [Bot], Martin229, NHF80

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki