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Fremd im eigenen Dorf

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Cairon » Mi Jan 25, 2012 11:49

Schon seltsam, wir Nitrat im Trinkwasser nicht mit einem Ionenaustauscher aus dem Wasser entfernt. So läuft es bei uns, wenn die Werte schlechter würden, müssen wir lediglich mehr Salz einsetzen. Wie kann man im Wasser gelöstes Nitrat denn anders Filtern als durch Ionenaustausch oder Umkehrosmose?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 12:36

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Auch Landwirte haben sich denen angeschlossen.
Hier bekommen einige Landwirte 7 cent pro Liter Milch mehr als anders wo....Edeka machts möglich. :wink:

WAS FÜR Landwirte bekommen aufgrund WELCHER UMSTÄNDE (mit Sicherheit nicht deshalb, weil sie in einem Verein zusammen mit anderen Bauernfeinden gegen die Kollgen hetzen) 7 cent mehr als die Bauern andersWO?
WO ist anderswo?
Die gute Frau mit ihrem hauseigenen Brunnen sollte auch kein Gemüse und keinen Salat mehr essen.
Grenzwert Nitrat Wasser : 50mg/liter
Wurzelgemüse: 3000 mg/Liter
Babynahrung: 250 mg/Liter

Belege für ihre Vermutungen hat sie eh keine.
Sollte dort gegen die Düngeverordnung verstoßen werden, so hat das nicht primär mit der Tierhaltung zu tun. Genehmigt wurden diese Ställe mit Sicherheit nur, wenn der Nachweis erbracht wurde, die Gülle ordnungsgemäß ausbringen zu können.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jan 25, 2012 12:42

Ich habs auch nur mal so rein geworfen....Schleswig-Holsten. :wink:
Und was heißt Bauernfeindlich....es sind selber Landwirte, nur weil sie andere Ansichten vertreten sind sie noch lange nicht blöd.
LG Emmy :klee:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Max M » Mi Jan 25, 2012 12:58

forenkobold hat geschrieben:Sollte dort gegen die Düngeverordnung verstoßen werden, so hat das nicht primär mit der Tierhaltung zu tun. Genehmigt wurden diese Ställe mit Sicherheit nur, wenn der Nachweis erbracht wurde, die Gülle ordnungsgemäß ausbringen zu können.

Reds Dir nicht schön. Seit 2000 ist die EU-WRRL in Kraft. Die hat mit der Düngeverordnung nichts am Hut. ;-)
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 13:04

Wer sich als Landwirt mit bbauernfeindlichen Organisationen verbündet, ist entweder dumm oder charakterlos. Und das mit den 7 cent halt ich nach wie vor für ein Gerücht...Da könnte (eventuell) der Preisunterschied konventionell/bio sein.. aber das ist doch nichts Neues.
Nichts Neues ist auch, dass ein erheblicher Teil der Ökomilch mangels Nachfrage konventionell vermarktet wird. Das ist mit ein Grund, wieso das Marketing zunehmends aggressiver, hetzender, verunglimpfender wird. Kostenloses marketing durch Medien und Politik.´.. trotzdem erfolglos. Irgendwie kann man fast Verständnis dafür aufbringen, dass die Methoden immer niederträchtiger werden.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 13:12

Max M hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Sollte dort gegen die Düngeverordnung verstoßen werden, so hat das nicht primär mit der Tierhaltung zu tun. Genehmigt wurden diese Ställe mit Sicherheit nur, wenn der Nachweis erbracht wurde, die Gülle ordnungsgemäß ausbringen zu können.

Reds Dir nicht schön. Seit 2000 ist die EU-WRRL in Kraft. Die hat mit der Düngeverordnung nichts am Hut. ;-)

Wir wissen nur, dass der Filter der armen Frau nur ein Jahr statt der versprochenen anderthalb Jahre hält. Ob sie das anderthalbfache am kalkulierten Wasser verbraucht oder das Wasser mit 20 mg kalkuliert wurde und stattdessen 30 mg hat..
alles bleibt der Fantasie überlassen.
Keine Fakten, keine Zahlen... nur Polemik und das Gejammer einer alten Frau, die anderswo in einem Forum behauptet, die Tiere bekämen Hormone gefüttert.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Max M » Mi Jan 25, 2012 13:25

Irgendwelche Filter intressieren mich nen feuchten Kehricht.

http://www.bmu.de/binnengewaesser/gewae ... c/3063.php

Die Wasserbehörden haben über 10 Jahre Zahlen und Fakten gesammelt. Nimms zur Kenntnis oder lass es bleiben. ;-)
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jan 25, 2012 13:43

forenkobold hat geschrieben:Da könnte (eventuell) der Preisunterschied konventionell/bio sein.. aber das ist doch nichts Neues.

nix Bio :wink:
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 13:49

Und? Wo sind die Zahlen, die eine Verschlechterung zeigen? In Deinem link habe ich sie nicht gefunden. Er betrifft sowieso Binnengewässer und nicht das Grundwasser um das es hier eigentlich geht. Ich kenne nur Zahlen, die eine stetige Verbesserung belegen. Auch in Gebieten mit starker Viehhaltung. Das sich das wasser nicht an die Vorgaben der Wasserrichtlinie hält, liegt nicht an den Landwirten sonderen am langen Gedächtnis des Wassers. Heutige Messungen zeigen den Zustand von vor mehreren Jahren...
http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/ ... t_2008.pdf
Positiver Trend...passt doch!
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 13:50

Frau Emmy Müller hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Da könnte (eventuell) der Preisunterschied konventionell/bio sein.. aber das ist doch nichts Neues.

nix Bio :wink:

Also nur "Hörensagen"?
Reicht nicht!
Wahrscheinlich bist du diesem Bären aufgesessen:
http://www.edeka-gruppe.de/Unternehmen/ ... handel.jsp
Das betrifft nur DEN Anteil der Gesamtmilch, der im Endeffekt in diese Produkte fließt. Ist jetzt natürlich Definitionssache. Wenn ein Bauer 1000 Liter am tag hat und davon 100 Liter über diese schiene vermarktet werden, so bekommt er effektiv für diese 100 Liter auch 7 cent mehr. In wahrheit sind es trotzdem nur 0,7.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jan 25, 2012 14:08

Nein Kobold....7cent pro liter verkaufter Milch aber es ist doch egal...lasse es doch einfach so stehen,
sind doch eh alles deppen in Deinen Augen. :wink:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 25, 2012 14:32

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Nein Kobold....7cent pro liter verkaufter Milch aber es ist doch egal...lasse es doch einfach so stehen,
sind doch eh alles deppen in Deinen Augen. :wink:

Ich will das doch nicht schlechtreden. Jedes erfolgreiche marketingkonzept, das nicht auf Verunglimpfung des Wettbewerbs basiert, befürworte ich. Und deshalb bin ich auch ein Freud dieser Edeka-Kampagne.
Aus deren homepage:
Mit den Molkereiprodukten der Linie werden die heimischen Milchbauern ganz gezielt unterstützt: Sie erhalten, zusätzlich zum regulären Milchpreis, eine Rückvergütung von 10% des Auszahlungspreises der Molkereien – Fairness, die von Kunden geschätzt wird.

Ich kann jetzt wirklich nicht beurteilen, ob dieses Geld wirklich für die Gesamtmenge ankommt. WISSEN tu ich allerdings, dass sich die regulären Auszahlungspreise bei 30 bis 35 cent bewegen und 10% davon keine 7cent sind.
Es ging mir eh um was ganz anderes:
Auch Landwirte haben sich denen angeschlossen.
Hier bekommen einige Landwirte 7 cent pro Liter Milch mehr als anders wo....Edeka machts möglich.

Ich sehe daraus, dass du einen Zusammenhang zwischen der Mitgliedschaft im Bauernbashclub und höheren Milchpreise für die Mitglieder siehst. Habe ich das falsch verstanden und dein erster Satz hat nichts mit dem zweiten zu tun? Weil das wäre meines Erachtens ein Skandal. Als nächstes könnet EDEKA dann den Auszahlungspreis an ein Parteibuch knüpfen.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon Frau Emmy Müller » Mi Jan 25, 2012 15:09

Mein erster Satz hat auch nichts mit dem zweiten zutun, hast recht. :wink:

Nix 10% jedenfalls hier nicht.
Zusätzliches Milchgeld in Höhe von 7 cent pro verkauften Liter.
Nicht nur Milchbauern auch Gemüse und Obstbauern bekommen hier einen faireren Preis.
Ich weiß allerdings nicht, ob es in anderen Bundesländern nicht auch so etwas gibt.
Hier, wird das noch kleine Sortiement jedenfalls vom Verbraucher gerne angenommen.
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Re: Fremd im eigenen Dorf

Beitragvon voro » Mi Jan 25, 2012 15:15

tyr hat geschrieben:Hier muß ich wiedersprechen, es geht nicht um billige Lebensmittel.... wenn es darum ginge würde die Politik Festpreise einführen, war auch in der BRD schon da....
Die Lebensmittelpreise sind der Politik wurscht, es geht einzig und allein um Wachstum, Wirtschftswachstum. Große Betriebe machen mehr Umsatz, kaufen größere Maschienen, nehmen höhere Kredite... all das schlägt sich in einer Steigerung im BIP wieder, sogar die Schulden.
Viele kleine und mittlere Betriebe wären zwar binnenwirtschftlich von Vorteil, und auch aus Sicht der Versorgungsicherheit, aber generieren eben zu wenig Wirtschftswachstum im gesamtwirtschftlichen Rahmen. Und weniger Gewinne für die Industrie.


Son Blödpups.

"Grössere Betriebe machen mehr Umsatz, kaufen grössere Maschinen...." ????

Es ist doch grad der große Kostenvorteil der grösseren Betriebe, dass sie auf den ha umgelegt sehr viel niedrigere Maschinenkosten haben!
Große Betriebe haben es i.d.R. gut im Griff, auf der Kostenseite Einsparpotentiale zu nutzen.
Sie fahren eine einfache Anbaustruktur und haben längst alle "Arbeitsfallen" wegrationalisiert.

Würden auf der gleichen Fläche statt eines grossen 10 kleine Betriebe wirtschaften, würden diese ein VIELFACHES an Arbeitsplätzen sichern, der Landtechnikbranche ebenso ein VIELFACHES an Einkünften aus Maschinenverkäufen zukommen lassen.

Ich hab kürzlich in einen gut geführten 1000ha Ackerbaubetrieb gucken dürfen - 5 Schlepper, 5 AK - keine 1,5 PS / ha LF. Praktisch nur Raps/Getreidebau. Wenn ich den mit meinem ~ 180ha Gemischtwarenladen vergleiche... 4 Schlepper, > 3 AK, Kartoffeln, Rüben, Mais, Getreide, Schweinemast... dann sehe ich einen DEUTLICH höheren Kapitaleinsatz beim kleineren Betrieb.

Politik war und ist stets bestrebt, der Bevölkerung billigste Lebensmittel zu bieten. Da ist ein Grundbedürfnis schon mal auf einfachste Art befriedigt.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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