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Fungi in Weizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon schakschirak » Fr Mai 14, 2010 8:35

Ich fahr im WW immer mit 2 Massnahmen. Die 1 solange wie möglich rausziehen. Wenn möglich bis EC 37- 39. Die 2. möglichst erst zur Blüte vor oder nach einem Niederschlag, wegen Fusarien. Dann passt bei entsprechender Düngung IMMER der Ertrag, alles andere ist Lotteriespiel.

Bei WG reicht i.d.Regel 1 Fungi Massnahme, wenn möglich bis EC 49 abwarten + evtl. ein 2. mal Wachtsumsregler mitrein vor allem bei Mehrzeiligen, Hybriden wg. Ährenknicken, Halmknicken.
Je 3 Schnittähren/m² = 1% Ernteverlust.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Mai 15, 2010 13:41

Ach was, pauschaliert wird hier gar nichts;). In manchen Jahren schmeißt du Geld raus und in anderen sparst´ zu viel ein. Gut ist, einfach mal die Augen und Ohren aufzumachen und wirklich nach Schwellen, Wetter, Sortentypen etc. zu behandeln. Das dürfte, auch im Interesse des Restistenzmanagements, sowie der Umwelt und der Anwedergesundheit sein.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Sa Aug 21, 2010 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon fendterer » So Mai 16, 2010 10:27

Fakt ist, dass Presse und Berater uns verrückt machen. Wenn man nicht gleich bei der nächsten Regenpause loslegt, oh jammer.
Bei mir in Südbayern sind fast keine Flecken zu sehen, und wenn dann meist keine Septoria. Ich werde noch warten, und so wenig wie möglich einsetzen, da wenn es so weiter wächst und wir dieses Jahr wieder gut dreschen, oh jammer....vg
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Guido85 » Do Mai 20, 2010 21:26

Hallo,
hat jemand von euch schonmal Fandango+Input und Pointer zusammen ausgebracht? Bekomm ich da Probleme?
Hintergrund: Ich muss noch was gegen Disteln im WW machen und da es jetzt mal wärmer wird rechne ich mit erhötem Krankheitsdruck. Dann könnte ich beides in einem machen und muss nicht zweimal aufs gleiche Feld.
Macht Fandango und Input jetzt schon Sinn oder würdet ihr ein anderes Präperat jetzt im Schossen einsetzen?

Danke für eure Antworten

Gruß
Guido
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 20, 2010 21:30

Was planst du denn? Eine 2. Fungi-Variante nachzuschieben? Welche Krankheiten möchtest du bekämpfen?
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 20, 2010 21:42

Um auf deine Frage zu antworten: Ja, du kannst die drei Mittel mischen. Fraglich ist nur ob Indango jetzt schon Sinn macht, wenn du noch eine Abschlussbehandlung machen möchtest.... Auf diese sollte dann eher der Schwerpunkt gelegt, sprich das "gute" Mittel gewählt werden.
Auch was die Disteln angeht, wäre extrem billiges U46m-fluid eine Alternative...

Ich fahre morgen auch raus und mache im Weizen weiter ( 1. Behandlung + 0,3 Moddus ). Dem Mehltau und Septoria als Hauptkrankheiten will ich mit billigen Mirage45ec (0,7l)+Achat ( 0,5l ) etwas den Saft abdrehen. Beides zusammen kostet ca. 25 Euro. In ca. 2-3 Wochen kommt dann die Abschlussbehandlung aus teuren Strobilurin-, Kontakt- und Azolmitteln.

Disteln behandel ich irgendwann wenn 20-25° angesagt sind teilflächenmäßig mit U46m-Fluid. Sind doch meist eh nur Nester. 3000l ins Faß und die Ecken abfahren- fertig;). 1 Spritze reicht.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Guido85 » Do Mai 20, 2010 21:50

In erster Linie mal Septoria. In der Bauernzeitung war als Empfehlung drin jetzt Fandango+Input und eine zweite Behandlung mit z.b. Taspa zu machen. Ich Frage mich nur ob das ausreicht? In den letzten Jahren hab ich immer im Fahnenblattstadium oder knapp danach eine Behandlung gemacht und damit ganz gut gefahren. Nur dieses Jahr haben wir den nassen, relativ kühlen Mai und jetzt wird es wärmer. Wenn ich da noch drei Wochen warte hat sich die unter Umständen Septoria schon mehr als nur breit gemacht. Im Moment sehen unsere Bestände noch sehr gesund aus. Auf Fusarien muss ich weniger achten, da ich als Vorfrucht Hafer hatte.

Vielleicht lass ich mich auch von den Berater Meldungen zuviel verunsichern?

Gruß
Guido
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon hans g » Do Mai 20, 2010 21:55

Guido85 hat geschrieben:Vielleicht lass ich mich auch von den Berater Meldungen zuviel verunsichern?

du solltest dir mal den berater deines VERTRAUENS beim LWamt suchen---bei den VIELEN möglichkeiten heute,blickt nur der FACHMANN durch.
hans g
 
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Guido85 » Do Mai 20, 2010 21:56

@NobbyNobbs
Disteln will ich auch nur auf einem 2ha großen Schlag bekämpfen, da hatte ich letztes Jahr im Hafer schon Probleme und am Sonntag war zur Kontrolle draußen und hab festgestellt das jetzt wieder viele Disteln nach der Herbizidspritzung (Husar PowerSet) aufgelaufen sind.
Deine Fungizidmethode lass ich mir mal durch den Kopf gehen. Danke

Gruß
Guido
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon schakschirak » Do Mai 20, 2010 22:16

NobbyNobbs hat geschrieben:Ach was, pauschalisiert wird hier gar nichts;). In manchen Jahren schmeißt du Geld raus und in anderen sparst´ zu viel ein. Gut ist, einfach mal die Augen und Ohren aufzumachen und wirklich nach Schwellen, Wetter, Sortentypen etc. zu behandeln. Das dürfte, auch im Interesse des Restistenzmanagements, sowie der Umwelt und der Anwedergesundheit sein.

Ist auch eine Sache des Einkaufs. Ich kauf z.B Fandango oder Input für 39 euro/Liter incl. ein.
Deshalb wird bei mir pauschaliert. V.a. bei Fusarien nützt keine Schwellenbeachtung, bis da etwas siehst und reagierst ist es zu spät, mit kräftigen Ertragsausfällen, Risikoschlag hin oder her.
Ich hab schon vieles ausprobiert und so wie ich es beschrieben habe klappt es BEI MIR perfekt, ausser es hagelt. Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast, freut mich das für dich. :mrgreen:
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 20, 2010 22:22

Also meine Bestände sind auch zumeist noch absolut sauber. Bisher war es ( für starke Infektionen ) auch einfach zu kalt. JETZT ist es bundesweit NASS und am Wochenende knacken wir die 20°, das heißt, dass DA sicherlich Infektionen ohne Ende stattfinden werden. Wenn du allerdings genau dann, nämlich infektionsnah fährst und in 3 Wochen nochmal rein möchtest, brauchst du keine teure Kurativleistung und es reicht, um bis dahin alles sauber zu halten ein Achat+ von mir aus 1,5l Bravo vollkommen aus.

Ich fahre wie gesagt morgen billig und vorbeugend, bzw. abstoppend und setze in 2-3 Wochen eine Mördermischung um F1-F3 lange gesund zu halten.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 20, 2010 22:30

schakschirak hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ach was, pauschalisiert wird hier gar nichts;). In manchen Jahren schmeißt du Geld raus und in anderen sparst´ zu viel ein. Gut ist, einfach mal die Augen und Ohren aufzumachen und wirklich nach Schwellen, Wetter, Sortentypen etc. zu behandeln. Das dürfte, auch im Interesse des Restistenzmanagements, sowie der Umwelt und der Anwedergesundheit sein.

Ist auch eine Sache des Einkaufs. Ich kauf z.B Fandango oder Input für 39 euro/Liter incl. ein.
Deshalb wird bei mir pauschaliert. V.a. bei Fusarien nützt keine Schwellenbeachtung, bis da etwas siehst und reagierst ist es zu spät, mit kräftigen Ertragsausfällen, Risikoschlag hin oder her.
Ich hab schon vieles ausprobiert und so wie ich es beschrieben habe klappt es BEI MIR perfekt, ausser es hagelt. Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast, freut mich das für dich. :mrgreen:




Baust du zum Beispiel pfluglos nach Körnermais eine kurzstrohige, hoch fusariumanfällige Sorte an, wie beispielsweise Ritmo und es regnet dann auch noch bei 22° viel während der Blüte MUSST du spritzen! Das ist klar.
Aber pflüge ich, habe ich einen Hermann im Anbau und es ist während der Blüte 8°+Trocken+40% Luftfeuchte, wird sich das nicht lohnen;). Man muss einfach abwegen...
Aber okay, jeder wie er will;).
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Crazy Horse » Fr Mai 21, 2010 8:12

Guido85 hat geschrieben:In erster Linie mal Septoria. In der Bauernzeitung war als Empfehlung drin jetzt Fandango+Input und eine zweite Behandlung mit z.b. Taspa zu machen. Ich Frage mich nur ob das ausreicht? In den letzten Jahren hab ich immer im Fahnenblattstadium oder knapp danach eine Behandlung gemacht und damit ganz gut gefahren. Nur dieses Jahr haben wir den nassen, relativ kühlen Mai und jetzt wird es wärmer. Wenn ich da noch drei Wochen warte hat sich die unter Umständen Septoria schon mehr als nur breit gemacht. Im Moment sehen unsere Bestände noch sehr gesund aus. Auf Fusarien muss ich weniger achten, da ich als Vorfrucht Hafer hatte.

Vielleicht lass ich mich auch von den Berater Meldungen zuviel verunsichern?

Gruß
Guido



Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, würde ich jetzt 1Liter Cirkon (entspricht 0,36l Achat + 0,9l Mirage45EC) + 1 - 1,5l Bravo 500 spritzen und dann so Mitte des Ährenschiebens eine Strobilurin-Triazol-Mischung in reduzierter Aufwandmenge.
Gegen Disteln bietet sich bei wüchsigem Wetter und ausreichend Luftfeuchtigkeit ein billiger Wuchsstoff an (MCPA mit 1,5l/ha). Gegen Klette kannst Du noch 0,5l Tomigan 180 oder Starane 180 mitdazugeben (ist beides das gleiche) und für die Mg und S-Versorgung der Pflanzen noch ein paar kg Bittersalz.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Farmer79 » Fr Mai 21, 2010 14:36

Hallo,

setzt auch noch jemand das gute alte Folicur ein?
Diese ganzen Packs sind doch recht teuer, oder?
Wie sucht ihr die Fungizide aus die ihr verwendet?
Farmer...ehemals >Deutz-Fan<
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon kimba1809 » Fr Mai 21, 2010 18:59

Ich werde morgen mit der Fungi-Maßnahme beginnen, die Entscheidung ist getroffen.
Zuerst werde ich den A-Weizen mit Amistar-Opti + Gladio behandeln, hier folgt dann eine Fusarium-Spritzung. Der frühe Weizen ist bereits über das Stadium 39 hinaus und wird anschließend mit Fandango+Input einmalbehandelt.
Dies entspricht auch der Empfehlung der amtlichen Beratung, eine "teure" Strobi-Azol-Mischung jetzt und zur Absicherung eine Blütenspritzung.
:prost:
Ich wollte auch mal was schreiben
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