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Fungi in Weizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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193 Beiträge • Seite 13 von 13 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Nordlicht73 » Mi Jun 01, 2011 18:03

Ich hab Montag (EC 51/55) auch die Abschlußbehandlung gefahren, mit 0,75 Input Xpro und 1,30 Osiris, nachdem ich in EC 34 1,3 l Capalo vorgelegt hatte.

Stimmt, es riecht extrem. Aber die Verteilung auf den Blättern ist mir auch sehr positiv aufgefallen, hatte ich zuvor noch von keinem Mittel gesehen. Ich hatte mit 250 L/ha Wasser gespritzt.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon ropa_eurotiger » Do Jun 02, 2011 9:29

Ich bin letzten Montag auch nochmal durch den Weizen in BBCH 51-55 nach Vorlage von 1,6 l/ha Capalo in BBCH 31 durch, mit:

0,6 l/ha Aviator Xpro
0,6 l/ha Fandango
0,075l/ha Karate mit Zeon.

Jetzt hats erstmal :regen: gegeben, hoffe dass das zur Kornfüllung reicht, ich gehe von einer normalen Ernte aus (80 - 85 dz/ha).
:prost:
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon JonnyD2250 » Do Jun 02, 2011 22:04

Der früh gesäte Weizen -DEKAN- steht hier kurz vor der Blüte.
Außer vereinzelten Braunrostpusteln auf den unteren Blattetagen keine nennenswerten Krankheiten ersichtlich.
Wegen der erwarteten Niederschläge gabs am Montag ne "Mini-Rost-Absicherung" mit
0,4 Taspa
0,4 Folicur

Das ist auch das einzige was ich neben der Herbizidmaßnahme und 350ml/ha CCC zur Bestockungshilfe (das hat sogar was gebracht wenn ich mir die Spritzfenster anschaue mag mans kaum glauben) durchgeführt habe. Wenn ich sehe wie sich hier einige die Weizen- und Roggenbestände mit Wachstumsreglern kaputt geschossen haben denke ich richtig gehandelt zu haben.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Wini » Fr Jun 03, 2011 11:21

Hallo Crazy Horse, danke für den Tip.

Derzeit erste Braunrostpusteln auf Türkis.
Herrmann absolut gesund.

Nach dem ersten großen Regen seit 3 Monaten werde ich doch noch Geld in die Hand nehmen, um
nur noch die besseren Schläge gegen Rost wie folgt behandeln:

0,5 L Taspa
0,5 L Amistar
75 ml Karate Zeon
400 L/ha kalkfreies Regenwasser
1 L Bier

Wer hat eine Empfehlung für den Zusatz von Blattdüngern?
Oder richtet man damit nur noch mehr Schaden an ?

Bisher noch kein Einsatz von Wachstumsreglern.

Auf den Höhenlagen ist der Weizen bereits verbrannt.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon uttenberger » Fr Jun 03, 2011 11:40

das bier ist aber schon für den anwender pro fass. :prost:
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon ropa_eurotiger » Fr Jun 03, 2011 11:58

Wini hat geschrieben:...
400 L/ha kalkfreies Regenwasser
1 L Bier
...


Wini, nimm lieber

1 l/ha kalkfreies Regenwasser
400 l Bier :!: :klug:

:lol: :prost: :mrgreen:
MfG ropa_eurotiger

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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Nordlicht73 » Fr Jun 03, 2011 12:36

Wini hat geschrieben:
400 L/ha kalkfreies Regenwasser


:shock: 400 Liter/ha??? Beim Fungizid im Weizen???
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Crazy Horse » Fr Jun 03, 2011 19:32

Nordlicht73 hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:
400 L/ha kalkfreies Regenwasser


:shock: 400 Liter/ha??? Beim Fungizid im Weizen???


Na, wenn er auf die Spätdüngung verzichtet und dafür nen Zentner Harnstoff (23N) und 10kg Bittersalz noch in der Spritze auflösen will, ist das doch gar nicht so verkehrt, auf 300-400l/ha raufzugehen. Damit trifft er auch das Blatt noch sehr gut, v.a. wenn auch die obersten Blattetagen noch was abbekommen sollen. Und die Kombi aus Taspa und Amistar ist doch ganz ok.

Von Septoria und Ährenfusarium ist hier dieses Jahr überhaupt nichts zu sehen. Lediglich Braunrost könnte eventuell noch mal ein Thema werden. Da haben einige stark angebaute Sorten in den letzten Jahren deutlich ihre Resistenzen verloren (z.B. Türkis, Schamane und Tommi).
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Wini » Sa Jun 04, 2011 20:31

Übrigens, bei dem Liter Bier handelt es sich um helles, naturtrübes Weizenbier.

0,5 Liter davon sind für den Anwender gedacht.
Weißbier wirkt nämlich isotonisch und entwässernd.
Damit spüle ich die bei der Ausbringung eingeatmeten Spritzmittel aus dem Körper.
Das hat noch nie geschadet, schließlich gilt bei uns Bier immer noch als Arzneimittel und Nahrungmittel.

Eine weiter Flasche gebe ich zu meinem kalkfreien Zisternen-Regenwasser.
Das Bier und die Hefe bewirken eine bessere, schaumförmige Haftung des Spritzmittels an der Pflanzenoberfläche.
Eine deutliche grünere Blattfläche ist schon nach kurzer Zeit die Folge.
Soll ich Euch mal ein Vergleichsbild behandelt/ungehandelt posten ?
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Frankenbauer » Sa Jun 04, 2011 20:44

@wini

Du hast heute zwanzig Spritzen voll ausgebracht, stimmts?

Gruß

Werner
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jun 04, 2011 22:09

Haaaach, einfach herrlich dieser Wini:-D. Nicht informativ, aber wahnsinnig unterhaltsam. Bitte mehr davon :lol:
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Jun 04, 2011 22:12

Wini hat geschrieben:Übrigens, bei dem Liter Bier handelt es sich um helles, naturtrübes Weizenbier.

0,5 Liter davon sind für den Anwender gedacht.
Weißbier wirkt nämlich isotonisch und entwässernd.
Damit spüle ich die bei der Ausbringung eingeatmeten Spritzmittel aus dem Körper.
Das hat noch nie geschadet, schließlich gilt bei uns Bier immer noch als Arzneimittel und Nahrungmittel.

Eine weiter Flasche gebe ich zu meinem kalkfreien Zisternen-Regenwasser.
Das Bier und die Hefe bewirken eine bessere, schaumförmige Haftung des Spritzmittels an der Pflanzenoberfläche.
Eine deutliche grünere Blattfläche ist schon nach kurzer Zeit die Folge.
Soll ich Euch mal ein Vergleichsbild behandelt/ungehandelt posten ?



Ist dir das mit der "deutlich grüneren Blattfläche" zufällig immer dann aufgefallen, wenn du beispielsweise Azole im Raps ausgebracht hast? Oder dann, wenn irgendwie Strobilurin in der Mischung war? Das wäre eine Erklärung für dein Weizenbier-Wunder.
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Re: Fungi in Weizen

Beitragvon Wini » So Jun 05, 2011 19:47

Hallo Frankenbauer Werner

Das hast Du gleich richtig erkannt. Hatte aber heute nur noch einen Kasten im Haus.
Das billige Öttinger nehm ich für die Spritze und das Erdinger trink ich.
Bei vier Bier im Einsatz und ein Feierabendbier ist dann Schluß. ;-)

Da ergibt sich der sog. "Schlitteneffekt" auch beim Anwender wie von selbst.

Mit Zusatz von Schmierseife habe ich allerdings nicht so gute Erfahrungen.

Aber mal im Ernst: Mein Herrman strotzt derzeit vor Blattgesundheit

Ich denke, das Geld für teure Fungizide kann man sich heuer auf vielen Flächen in Franken sparen.
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