Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 16:20

gammelfleisch

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
61 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
  • Mit Zitat antworten

Beitragvon dummbax » Mi Sep 20, 2006 19:14

Hallo,
vom Preis auf Pfusch zu schliessen ist PURER Unsinn.
So geht das nicht.
Herstellungsverfahren ändern sich, verbessern sich, es wird billiger, zwangsläufig.
Das Lebensmittel ihren Preis nicht steigern konnten, nicht steigern werden verdankst Du dem Handel, nicht dem Verbraucher.
Gruss Peter
dummbax
 
Beiträge: 377
Registriert: Do Mär 30, 2006 23:11
Wohnort: Bielefeld
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Mi Sep 20, 2006 19:46

Hallo,
wem ich (und andere) das "verdanke", das die Lebensmittel so billig sind, war hier nicht die Frage, sondern ob der Preis, den ein Hersteller für sein Produkt erzielt, in Relation zu setzen ist mit der Qualität eben dieses Produktes.

Und außer, das Du "das nicht so siehst", ist da jetzt noch nicht weiter was gekommen, wieso sollte das so sein? (nur nochmal zur Einnerung, wir reden hier von Lebensmitteln, also Lebewesen -Pflanzen und Tieren mit fixen biologischen Ansprüchen -, nicht von irgendeinem Metallteil, das PC-gesteuert aus irgendeiner Stanze billiger _und_ besser kommt als von Hand gefeilt...)

Wenn ich mal als "gut" das setze, was der Verbraucher (Kunde!) bei jedem dieser Medienrummel dafür hält und haben will, also z.B. Freilandhaltung, möglichst geringer Einsatz von PSM, möglichst viel Fläche je Tier, möglichst kein Einsatz von Medikamenten, dann ist diese "Qualität" wesentlich teurer als das, was eben dieser Verbraucher für "schlecht" hält, nämlich große Flächen, kaum Fruchtwechsel und die schicke neue 75.000er Mastanlage.

Grüße
Brigitta
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon dummbax » Mi Sep 20, 2006 19:58

Hey,
Du polarisiert nun.
Kein Verbraucher kann wissen was dieser den ursrünglichem Erzeuger zahlt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Freiland kostet halt mehr, sollte jedem klar sein, das es auch andere gibt die Freilandpreise fordern ohne Freiland zu bieten, soll auch vorkommen.
NOCHMAL.
Preis und Qualität schliessen sich nicht aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Freundlicher Gruss Peter
dummbax
 
Beiträge: 377
Registriert: Do Mär 30, 2006 23:11
Wohnort: Bielefeld
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Mi Sep 20, 2006 20:19

*g* also vorweg: das wird alles nicht richtiger, wenn Du es mir ständig auf den Monitor brüllst. (!!!!!!!!!!!!!)
Kein Verbraucher kann wissen was dieser den ursrünglichem Erzeuger zahlt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jeder Verbraucher bis auf einige wenige kann Lesen und Rechnen. In diesem Land bemühen sich Heerscharen von Leuten um "Markt-Transparenz", Du kannst Preise vergleichen, Du kannst jeden Tag in der Zeitung lesen, ob "Dein" Autohersteller gerade wieder 6000 Mann entlassen hat oder nicht, Du kannst Trans-Fair kaufen, da klebt extra ein Button auf der Packung, WEIL der Verbraucher das gern wissen will, wieviel der Hersteller bekommt. Es liegt mir hart auf der Zunge, zu fragen, ob bei Euch bloß immer Deine Frau einkauft ... *duck* ;)

Freiland kostet halt mehr, sollte jedem klar sein, das es auch andere gibt die Freilandpreise fordern ohne Freiland zu bieten, soll auch vorkommen.
NOCHMAL.
Preis und Qualität schliessen sich nicht aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Seh ich immer noch nicht. Es gibt für alles einen Mindestpreis, den Du auch mit noch so viel Massenproduktion nicht unterbieten kannst (>>abnehmender Grenzertrag) ohne irgendwann am Material - an der Qualität - zu sparen. Und ich weigere mich auch, anzunehmen, das wir hierzulande überwiegend Phantasiepreise haben.

Vermutlich werden wir uns hier nicht einig.
Grüße
Brigitta
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon dummbax » Mi Sep 20, 2006 20:25

Hey,
also:
1. Ich brülle nicht, nie nicht!
2. Ginge meine Frau einkaufen, wäre die Kette wohl zulang :wink:
3. Zwischen Mond- Phantasie und Realpreisen liegt ein Unterschied.
4. Den erkenne sogar ich und das als Mann :wink:
Das wir hier je einig sind ist wirklich unwahrscheinlich.
Noch freundlicher Gruss Peter
dummbax
 
Beiträge: 377
Registriert: Do Mär 30, 2006 23:11
Wohnort: Bielefeld
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Mi Sep 20, 2006 21:56

Noch freundlicher Gruss Peter

noch? Was soll denn das werden, eine Drohung?

Vielleicht reden wir ja auch aneinander vorbei. Ganz einfache Frage: Woraus setzt sich der Preis für Fleisch (um beim Thema zu bleiben) denn Deiner Meinung nach zusammen? Und was ist für Dich "Fleischqualität" ?

Grüße
Brigitta
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon dummbax » Do Sep 21, 2006 6:46

Hallo,
nööööööööö,
ich drohe hier nicht.
Bin einfach nur freundlich, Mann halt.
Hoffe es kam nie anders rüber.
Fleischqualität bedeutet z.B.
kein Fleisch welches überlagert ist
welche Sorte ich dann nehme
ob Filet oder Gulasch wäre dann Sache
des Geschmacks.
Gruss Peter
freundlich wie immer
dummbax
 
Beiträge: 377
Registriert: Do Mär 30, 2006 23:11
Wohnort: Bielefeld
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Do Sep 21, 2006 8:08

Hallo,
da fehlt die Hälfte der Antwort: woraus setzt sich Deiner Meinung nach der Preis zusammen?

Was die Qualität angeht: wenn Dich tatsächlich nicht mehr interessiert als Lagerzeit, hast Du natürlich recht, je weniger Lagerkosten, desto billiger. Ist allerdings auch eine sehr "eigenwillige" und aktuell mediengesteuerte Definition von Qualität - vor allem, weil Du den Unterschied ja nicht mal schmeckst. Und da, WO Du den Unterschied schmeckst, nämlich z.B. beim Rind und der Reife, da willst Du ziemlich sicher genau das Gegenteil, nämlich ausreichend lange gereiftes (abgehangenes, gelagertes) Fleisch, es sei denn, Du ißt üblicherweise mit dem Beil ;)

Was "Gulasch oder Filet" angeht, da gehts doch schon los. Wenn Du selber nicht weißt, was Du für Qualität hältst dabei, dann nimm halt mal die allgemeine Definition, die heißt "Anteil wertvoller Teilstücke" beim Zerlegen. Und die bekommst Du nur, wenn hinter Deinen Tieren eine ausreichend lange Zuchtgeschichte steht, wenn immer wieder gemessen wird, selektiert, wenn ausreichend Elternlinien für die Hybridkreuzungen erhalten werden etc etc.
Kostet alles Geld, wenn man "mehr Qualität" im Sinne von "mehr wertvolle Teilstücke" haben will. 0815-Tiere werden schlechter bezahlt, und dies Verhältnis setzt sich fort bis an die Fleischtheke, wie Du unschwer überall selber sehen kannst bekommst Du Filet nicht für den Gulaschpreis.
Ich wüßte also eher nicht, wo sich Da Deine Aussage "Preis und Qualität haben nichts miteinander zu tun" wiederfindet?

Grüße
Brigitta
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon JD6920s » Di Sep 26, 2006 13:54

also ich finde das verkaufen von gammelfleic´sch unverantwortlich
Bild
Benutzeravatar
JD6920s
 
Beiträge: 1165
Registriert: So Sep 24, 2006 20:13
Wohnort: Alpen, NRW
  • Website
  • ICQ
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Mi Sep 27, 2006 11:58

also ich finde das verkaufen von gammelfleic´sch unverantwortlich

und wessen Verantwortung meinst Du da? Der Produzent hat überhaupt keinen Einfluß auf die Lagerzeiten - der Händler tut ebendas - handeln. Wer das überlagerte Fleisch dann in gutem Glauben gekauft hat, sollte der die Verantwortung übernehmen? Oder die kleine Verkäuferin, die am Dönerstand oder am Penny die Ware letztendlich rausgibt - soll die dann haften?
Natürlich müssen normale Regelungen, Lagerfristen etc kontrolliert werden, aber wenn ich als Kunde nicht mal mehr die Verantwortung für den Einkauf von meinen Lebensmitteln übernehmen kann oder will, oder behaupte, ich könne die Qualität dessen, was ich esse, selber gar nicht mehr beurteilen, dann darf ich mich nicht wundern, wenn solche Sachen monatelang laufen ohne aufzufallen.

Eigentlich wollte ich aber was ganz anderes - es gibt neue Verpackungen für Fleisch. Da künstliche Antioxidantien nicht zugelassen sind, hat man mit natürlichen Substanzen herumgeforscht, und ist darauf gekommen, das Folie mit Rosmarin z.B. Rindfleisch bis zu 2 Tage länger "verkaufsrosa" aussehen läßt. ( http://www.wissenschaft.de/wissen/news/270049.html )
Ist es das, was der Verbraucher will? 14 Tage "altes" Fleisch, das "aussieht wie am ersten Tag"? Dann darf man sich nämlich nicht wundern, wenn der Blick für Reife / Alter und Qualität irgendwann flöten gehen bei den Leuten.

Grüße
Brigitta
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 27, 2006 12:11

naja naja .... was ich hier ursprünglich meinte war : ob fleisch wenn es tiefgefroren ist nicht fast unbegrenzt haltbar ist ?
und frischfleisch nicht sogar besser wird wenn es etwas länger als üblich abhängt ?
daher meine vermutung das das meiste "sogenannte" gammelfleisch garnicht wirklich gammelig ist, sondern das es sich hier nur wieder um eine diffamierungskampagne der medien handelt .
Benutzeravatar
gerd gerdsen
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa Mai 06, 2006 12:27
Wohnort: Nordfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 27, 2006 12:17

upps was ist das denn ? ein virus ? oder warum sieht das was ich gerade geschrieben hab so seltsam aus ?
nochmals brigitta, 14 tage altes fleich, so fern es nicht in der sonne gelegen hat, sondern gut gekühlt bei max 6 grad ist nicht verdorben !
Benutzeravatar
gerd gerdsen
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa Mai 06, 2006 12:27
Wohnort: Nordfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon fendt59 » Mi Sep 27, 2006 13:31

Hallo
Ich arbeite in der produzierenden Fleischindustrie, das ganze mit dem
" Gammelfleisch " muß meiner Meinung nach etwas differenzierter
betrachtet werden.Ich bin absolut der Meinung,daß überlagertes oder
deffinitiv schlechtes Fleisch nicht eingefroren gehört . Gutes Fleisch wird
durch sachgerechtes Einfrieren ( schockfrosten ) und lagern mit Sicherheit
nicht schlecht. Und wenn das Fleisch 1 oder 1,5 Jahre sachgerecht eingefroren ist und anschließend genauso sachgerecht aufgetaut wird
( unter gleichbleibender Kühlung und nicht über Nacht auf dem Küchentisch ) was soll daran schlimmes sein.Ich denke,daß der stetige
Druck immer preiswerter zu sein als der Mitbewerber diese Skandale
nährt und auch in Zukunft am Leben erhält.Meiner Meinung nach gehört
Preiswerbung mit Lebensmittel generell verboten,denn dadurch wird
immer eine unsägliche Kette von Abläufen eingeleitet,welche nachher in
einem oder mehreren Skandalen endet.Die gefundenen Rindfleischbestände dürften noch aus der Zeit Des BSE-Skandal stammen
damals mußte man den Verbraucher schon fast mit " vorgehaltener Waffe"
zwingen Rindfleisch zu kaufen.Es war mit Sicherheit nicht in Ordnung,daß
die Futtermittelindustrie dieses verunreinigte Futter lieferte,daß aber eine
wissenschaftliche Studie über erkrankte Menschen aussagt,daß über 90%
der Unglücklichen einen gewissen Gendefekt haben wurde nur als kleine
Randnotiz erwähnt.Ich denke,daß wir Verbraucher mit unserem teilweise
Geiz ist Geil Gedanken mit Sicherheit nicht ganz unschuldig an diesen
Vorgängen sind.
Gruß Ralph
Power to the Bauer,mit Fendt
fendt59
 
Beiträge: 2367
Registriert: Mo Jan 30, 2006 9:21
Wohnort: Saarland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon 251at » Mi Okt 04, 2006 19:04

SHierling hat geschrieben:< snip >
Nochmal: Lebensmittel sind im Verhältnis zu anderen Gebrauchsgütern, und auch im Vergleich zu anderen notwendigen Gütern wie Energie oder Wohnen wesentlich weniger wert heute.
Hier für Plonte ;)
Bild
Quelle: AID
< snip >


die Statistik ist im Endeffekt nichtssagend. Das durchschnittlich eeinkommen ist stärker gestiegen als man jemals essen könnte. 1850 war man froh wenn man satt wurde, dementsprechend ging ein höherer Prozentsatz der Ausgaben in Lebensmittel. Ein andere Punkt ist das die Mehrwertsteuer für "normale" Sachen stärker gestiegen ist wie für Lebensmittel. Das macht auch einge Prozent aus. Grundsätzlich kann man nur sagen "Traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast"
Bild
251at
 
Beiträge: 586
Registriert: Do Aug 10, 2006 10:25
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon 251at » Mi Okt 04, 2006 19:08

Bananajoe hat geschrieben:< snip >
Wie wäre es, wenn man die Ursachen in der Überversorgung sehen würde ? Wieso sollte z.B. Fleisch über Jahre hinweg im Lagerhaus lagern, Platz und damit Geld kosten, an Qualität verlieren, wenn man es möglicherweise hätte gleich absetzen können ?< snip >


In dem Moment wo es in den Müll landet muß jemand den Kopf dafür hinhalten das die Ware vernichtet wird. In der Firma in der ich arbeite (Großhandel, aber nichts mit Lebensmitteln oder verderblicher Ware) ist das auch immer ein Problem. gründe warum Ware überlagert wird gibt es viele, zuviel Einkauf, zuwenig Verkauf, Ware im Lager nicht auffindbar... Plötzlich ist es dann nicht mehr verkaufbar wenn also verschwindet das ganze erstmal in einer hintern Ecke denn dann sieht man den Finanziellen Verlust nicht.
251at
 
Beiträge: 586
Registriert: Do Aug 10, 2006 10:25
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
61 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki