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gelbrost in triticale

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon JonnyD2250 » So Apr 13, 2014 21:47

Auch bei Tiedemann und Konsorten studiert? :D
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Bauerntrampel » Mo Apr 14, 2014 6:18

JonnyD2250 hat geschrieben:Auch bei Tiedemann und Konsorten studiert? :D


Noch dabei :wink:
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon bindes » Mo Apr 14, 2014 23:14

NobbyNobbs hat geschrieben:Da würde ich wahrscheinlich jetzt ein günstiges Alto oder so vorlegen um dem Rost eines mitzugeben, insofern du welchen bekämpfen musst, in 37/39 eine breit wirksame und teure Strobi-/Carbo-/Azolmischung mit reduzierten Aufwandmengen nachlegen und dann noch mal die volle Packung Tebuconazol, Taspa oder so in die Ähre geben. Zum Beispiel...


Rost ist das Hauptproblem. Alto soll eine sehr gute Wirkung dagegen zeigen. Habe es mir heute besorgt und werde es die Tage zum WR Termin mitnehmen. Danke Nobby.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Apr 16, 2014 15:24

Bauerntrampel hat geschrieben:Klugscheißmodus an:
Welche (echten) Pilze haben denn begeißelte Zoosporen? Mir fällt das gerade nur bei den Oomyceten wie Phytophtora ein und die sind ja streng genommen keine Pilze. Die lieben Blattpathogene wie Septoria, DTR und Co sind doch Ascomyceten mit Ascosporen oder Konidiosporen?
Soll jetzt nicht besserwisserig klingen sondern nur Interesse halber!


Wieso Klugscheißer, stimmt doch was du sagst.
Natürlich bezeichnen wir die Oomyceten nicht als "echte Pilze", da ihre Zellwand kein Chitin sondern Cellulose und Glucane enthält. Dennoch ordnen wir sie den Pilzen zu, wem auch sonst? Unterschätzen würde ich deren Bedeutung für die heimische Landwirtschaft dennoch nicht. Es gibt weit über 500 Arten. Darunter betreffen uns wohl am häufigsten Krankheiten wie die von dir gennanten Phytophtora-Arten (Kraut- und Knollenfäulen) oder auch der falsche Mehltau. Da ist es schon ratsam auch die relativ gesehen unbedeutenden Oomyceten nicht ganz außer Acht zu lassen.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Fr Apr 18, 2014 12:43

Ich habe eine Rostbehandlung im Asano durchgeführt. Sie war zumindest insofern erfolgreich, dass ein weitere Ausbreitung nicht erkennbar ist.

Meine Frage: Was passiert denn mit den befallenen Blättern? Sterben diese ab oder wächst sich das aus?

Die Rostpusteln sind noch erkennbar. Wenn man darüber reibt, geben sie nicht mehr die gelbe Farbe ab.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Do Apr 24, 2014 8:32

angusy hat geschrieben:Ich habe eine Rostbehandlung im Asano durchgeführt. Sie war zumindest insofern erfolgreich, dass ein weitere Ausbreitung nicht erkennbar ist.

Meine Frage: Was passiert denn mit den befallenen Blättern? Sterben diese ab oder wächst sich das aus?

Die Rostpusteln sind noch erkennbar. Wenn man darüber reibt, geben sie nicht mehr die gelbe Farbe ab.


Kann oder will denn keiner was zu meiner Frage sagen?

Bis auf einen Schlag sieht der behandelte Asano ganz brauchbar aus. Er hat zwar teilweise braune Spitzen. Ich führe das mal auf die Reste der Gelbrostinfektion oder aber auch Wassermangel zurück. Der wenig erbaulich aussehende Asano-Schlag wurde mit Matador behandelt. Hier sollten zumindest Teilwirkungen auf andere Pilzkrankheiten vorhanden sein. Zudem wird ja allgemein von eher niedrigem Krankheitsdruck gesprochen. Daher würde ich auch hier auf Wassermangel als (Haupt-)Grund tippen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Do Apr 24, 2014 9:26

angusy hat geschrieben:
Meine Frage: Was passiert denn mit den befallenen Blättern? Sterben diese ab oder wächst sich das aus?

Die Rostpusteln sind noch erkennbar. Wenn man darüber reibt, geben sie nicht mehr die gelbe Farbe ab.



Die zerstörte Blattfläche steht nicht mehr als Assimilationsfläche zur Verfüngung.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Do Apr 24, 2014 9:35

OK Danke

Kann es sein, dass die braunen Blattverfärbungen, die ich keiner anderen Infektion zuordnen kann, die Überbleibsel der Rostinfektion sind?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Do Apr 24, 2014 10:01

Knips' mal ein Bild.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon County654 » Do Apr 24, 2014 20:56

angusy hat geschrieben:OK Danke

Kann es sein, dass die braunen Blattverfärbungen, die ich keiner anderen Infektion zuordnen kann, die Überbleibsel der Rostinfektion sind?


Wird wohl so sein.
Hier in der Nähe sind "Gelbrost-Bestände" die fallen selbst dem ungeübten Beobachter im Vorbeifahren ins Auge. In Kombination mit der Trockenheit, sine Ertragsverluste von 50 % sehr wahrscheinlich :?
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Do Apr 24, 2014 21:16

Sodele:

Foto 1.JPG
Foto 1.JPG (126.81 KiB) 737-mal betrachtet


Foto 2-1.JPG
Foto 2-1.JPG (143.15 KiB) 737-mal betrachtet


Foto 1-1.JPG
Foto 1-1.JPG (144.69 KiB) 737-mal betrachtet
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Crazy Horse » Fr Apr 25, 2014 12:09

Das ist kein Gelbrost sondern Blattseptoria, und gerade JB Asano ist dagegen hochanfällig. JB Asano war hier letztes Jahr die mit Abstand krankheitsanfälligste Sorte und hat in der unbehandelten Variante noch nicht mal das Niveau der E-Weizen-Sorten erreicht.
An dieser Sorte verdient nur die Pflanzenschutzindustrie. JB Asano wird auch immer zu Demonstrationszwecken herangezogen, um aufzuzeigen, wie leistungsfähig die neuen Fungizidkombinationen sind, weil JB Asano unbehandelt immer fürchterlich aussieht und von Septoria total zerfressen ist.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Fr Apr 25, 2014 14:33

Crazy Horse hat geschrieben: wie leistungsfähig die neuen Fungizidkombinationen sind, weil JB Asano unbehandelt immer fürchterlich aussieht und von Septoria total zerfressen ist.


Die Fläche wurde am 15.4. mit 2,0 Adexar behandelt. Sie hatte damals nesterweise Gelbrost und leichten Befall mit Septoria (das weiß ich heute). Viel mehr geht ja fast nicht (allein schon wegen den Kosten).
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Apr 25, 2014 21:52

angusy hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben: wie leistungsfähig die neuen Fungizidkombinationen sind, weil JB Asano unbehandelt immer fürchterlich aussieht und von Septoria total zerfressen ist.


Die Fläche wurde am 15.4. mit 2,0 Adexar behandelt. Sie hatte damals nesterweise Gelbrost und leichten Befall mit Septoria (das weiß ich heute). Viel mehr geht ja fast nicht (allein schon wegen den Kosten).



Wenn das Septoria ist (ich kann das nicht zweifelsfrei auf diesen Bildern erkennen, aber es sieht teilweise wirklich schwer danach aus), dann ist der Grund klar: Der 15.4. war einfach zu spät. Mit 2 l/ha Adexar hast du im besten Fall sieben Tage nach dem Infektionszeitpunkt um die Septoria noch zu bekämpfen. Ca. 25 Tage später treten die ersten Symptome auf. Wenn ich mir diese Blätter anschaue, schätze ich, dass da vor nem Monat oder sowas ein relativ starkes Infektionsereignis stattgefunden hat. Also vielleicht Ende März. Der 15.4. war demnach zu spät. Dein Adexar konnte nur noch die nicht infizierte Blattfläche schützen. Ist dem so, ist klar, was das für dich heißt: Noch zwei weitere Behandlungen, sonst bricht er dir schneller zusammen als du gucken kannst.

Dieses Jahr ist beim JB Asano allerdings auch für mich relativ unklar, wann es zu diesen Infektionen kam. Ich habe bei ihm auch zunehmend mit Septoria und Gelbrost zu kämpfen. Letzterer erscheint mir noch logisch und klar, aber Septoria-Wetter war nun wirklich absolut keines. Das können im Prinzip nur Herbstinfektionen sein. Dann kann das sehr schnell gehen und braucht weniger regenreiches Wetter. Scheint so, als seien inzwischen alle Resistenzen gebrochen. Schade um diese tolle Sorte.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Sa Apr 26, 2014 7:56

NobbyNobbs hat geschrieben:
Dieses Jahr ist beim JB Asano allerdings auch für mich relativ unklar, wann es zu diesen Infektionen kam. Ich habe bei ihm auch zunehmend mit Septoria und Gelbrost zu kämpfen. Letzterer erscheint mir noch logisch und klar, aber Septoria-Wetter war nun wirklich absolut keines. Das können im Prinzip nur Herbstinfektionen sein. Dann kann das sehr schnell gehen und braucht weniger regenreiches Wetter. Scheint so, als seien inzwischen alle Resistenzen gebrochen. Schade um diese tolle Sorte.


Septoria-Wetter war zu dem von Dir genannten Zeitpunkt bestimmt keins. Dein und Mein Wetter liegen ja auch relativ dicht beisammen.

Herbstinfektionen: Das glaube ich schon. Das was im Frühjahr zu erkennen war, habe ich nun gar nicht einer Pilzkrankheit zugeordnet. Ich hielte es eher für sonstige physiologische Effekte, wie man sie im zeitigen Frühjahr öfter mal hat. Bei der Herbstinfektion hätte man ein Fungizid besser zum CCC mit hinzugenommen. Ich habe halt gewartet bis 31. Dann mit Cirkon/Bravo bzw. als der Gelbrost auftrat mit Adexar (war nur noch eine kleinere Restfläche).

Was sagt uns die Offizialberatung: Bis auf Gelbrost alles super! :evil: Nach meinem Verständnis hätte die doch schon im März die Alarmglocken läuten müssen. Dieses Jahr ist der Warndienst sein Geld nicht wert.

Nächste Woche dürften wir hier so bei 37 sein. Da werde ich noch einmal was Vernünftiges applizieren.
Habt ihr Vorschläge, die auch preislich nicht total aus dem Ruder laufen?
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