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gelbrost in triticale

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 11:14

angusy hat geschrieben:Septoria-Wetter war zu dem von Dir genannten Zeitpunkt bestimmt keins. Dein und Mein Wetter liegen ja auch relativ dicht beisammen.


Heißt was?

angusy hat geschrieben:Nächste Woche dürften wir hier so bei 37 sein. Da werde ich noch einmal was Vernünftiges applizieren.
Habt ihr Vorschläge, die auch preislich nicht total aus dem Ruder laufen?


Hm. Ich würde da zusehen, ob ich irgendwie Flamenco bekomme. Wenn du es ganz zeitnah zum Fahnenblatt schaffst, kann es auch sinnvoll sein dann noch (ist ja recht ungewöhnlich) nen Liter Bravo mitzunehmen. Das bringt dir noch nen Schub Dauerwirkung mit rein. Macht allerdings natürlich nur Sinn, wenn du mit weiteren Infektionszeitpunkten rechnest, da der Kontaktwirkstoff Chlorothalonil keine kurative Wirkung hat. Also z.B. 1,5 l/ha Flamenco + 1 l/ha Bravo. Sollte Gelbrost weiter Thema sein, bietet sich zusätzlich etwas Strobilurin an.
14-21 Tage danach ist dann die dritte Behandlung notwendig. Da würde ich in so'nem extremen Fall auf die volle Aufwandmenge irgendeines prothioconazolhaltigen Mittels zurückgreifen.

Was auch denkbar wäre- dafür killen mich jetzt wahrscheinlich einige, liebe Grüße ich bin kein Bayer-Vertreter- wäre der 2-malige Einsatz von Carboxamiden, da diese äußerst potent gegen alle Septoriaarten sind und du zusätzlich den Gelbrost voll im Griff hast. Allerdings spielt die Resistenzvorbeuge eine wichtige Rolle. Solltest du mit diesem Gedanken spielen, sind folgende Punkte zu beachten:
- nur zum jetzigen Termin in EC 37, nicht in der Abschlussbehandlung, eine relativ hohe Menge Carboxamid einsetzen
- nur mit einer hohen Menge eines leistungsstarken Azoles (Epoxiconazol, Prothioconazol) einsetzen. Also einer Menge, mit der das Azol auch ALLEINE ausreichen müsste um die Stämme mit hohem Wirkungsgrad zu bekämpfen (mindestens 80 % der max. zugelassenen Azolmenge)
- ein weiterer Azoleinsatz in den 50'er/60'er-Stadien geplant ist.

Wirkstoffwechsel verstehen sich von selbst. Eigentlich gehören in deine Strategie noch der unspezifische Kontaktwirkstoff Chlorothalonil, das teilsystemische Imidazol Prochloraz und das Königstriazol Prothioconazol.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon steel. » Sa Apr 26, 2014 11:47

NobbyNobbs hat geschrieben:Hm. Ich würde da zusehen, ob ich irgendwie Flamenco bekomme. Wenn du es ganz zeitnah zum Fahnenblatt schaffst, kann es auch sinnvoll sein dann noch (ist ja recht ungewöhnlich) nen Liter Bravo mitzunehmen. Das bringt dir noch nen Schub Dauerwirkung mit rein. Macht allerdings natürlich nur Sinn, wenn du mit weiteren Infektionszeitpunkten rechnest, da der Kontaktwirkstoff Chlorothalonil keine kurative Wirkung hat. Also z.B. 1,5 l/ha Flamenco + 1 l/ha Bravo. Sollte Gelbrost weiter Thema sein, bietet sich zusätzlich etwas Strobilurin an.
14-21 Tage danach ist dann die dritte Behandlung notwendig. Da würde ich in so'nem extremen Fall auf die volle Aufwandmenge irgendeines prothioconazolhaltigen Mittels zurückgreifen.

Was auch denkbar wäre- dafür killen mich jetzt wahrscheinlich einige, liebe Grüße ich bin kein Bayer-Vertreter- wäre der 2-malige Einsatz von Carboxamiden, da diese äußerst potent gegen alle Septoriaarten sind und du zusätzlich den Gelbrost voll im Griff hast. Allerdings spielt die Resistenzvorbeuge eine wichtige Rolle. Solltest du mit diesem Gedanken spielen, sind folgende Punkte zu beachten:
- nur zum jetzigen Termin in EC 37, nicht in der Abschlussbehandlung, eine relativ hohe Menge Carboxamid einsetzen
- nur mit einer hohen Menge eines leistungsstarken Azoles (Epoxiconazol, Prothioconazol) einsetzen. Also einer Menge, mit der das Azol auch ALLEINE ausreichen müsste um die Stämme mit hohem Wirkungsgrad zu bekämpfen (mindestens 80 % der max. zugelassenen Azolmenge)
- ein weiterer Azoleinsatz in den 50'er/60'er-Stadien geplant ist.

Wirkstoffwechsel verstehen sich von selbst. Eigentlich gehören in deine Strategie noch der unspezifische Kontaktwirkstoff Chlorothalonil, das teilsystemische Imidazol Prochloraz und das Königstriazol Prothioconazol.


Das mit 2 x Carboxamid würde ich nur im Notfall anwenden. in den ersten Jahren wird das problemlos funktionieren, aber du hast dann das Pulver vom Carboxamidwirkstoff auf diesem Schlag rel. schnell verschossen, bzw bilden sich noch schneller Resistenzen als es ohnehin schon der Fall ist und der Erfolg in den darauffolgenden Jahren läßt zu wünschen übrig. Resistenzen bleiben bekanntlich überjährig bestehen.

Sinnvoller ( finde ich ) wäre z.b. 0,75 Input Classic + 0,75 Fandango, + 3 Wochen später ein Carboxamid. Falls dann noch zusätzlich eine Ährenbehandlung nötig sein sollte z.b. mir Prosaro.

Ich fahr dieses Jahr im Weizen vermutlich mit einer 2 fachen Behandlung : Zuerst vermutlich mit 1,2 Liter Skyway vorgesehen in ende Schossen, 2.te Durchfahrt erst ca EC 65 mit 1,25 Input Classic.
Kommt allerdings drauf an, wann die erste Durchfahrt nötig ist. Wenns ab morgen täglich regnet, werde ich die erste Durchfahrt doch vorziehen müßen und dann werdens eventuell doch 3 Fungi- Durchfahrten.
Zuletzt geändert von steel. am Sa Apr 26, 2014 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Sa Apr 26, 2014 11:48

NobbyNobbs hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Septoria-Wetter war zu dem von Dir genannten Zeitpunkt bestimmt keins. Dein und Mein Wetter liegen ja auch relativ dicht beisammen.


Heißt was?



Soll nur heißen, dass wir geographisch nicht soweit voneinander entfernt sind. Früher hätte ich das vielleicht an einem Tag zu Fuß geschafft.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 13:33

angusy hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Septoria-Wetter war zu dem von Dir genannten Zeitpunkt bestimmt keins. Dein und Mein Wetter liegen ja auch relativ dicht beisammen.


Heißt was?



Soll nur heißen, dass wir geographisch nicht soweit voneinander entfernt sind. Früher hätte ich das vielleicht an einem Tag zu Fuß geschafft.


Ja das habe ich schon verstanden. Aber jetzt will ich auch wissen wo du herkommst. Gerne auch in p.N. :mrgreen:
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 13:41

steel. hat geschrieben:Sinnvoller ( finde ich ) wäre z.b. 0,75 Input Classic + 0,75 Fandango, + 3 Wochen später ein Carboxamid. Falls dann noch zusätzlich eine Ährenbehandlung nötig sein sollte z.b. mir Prosaro.



Na das habe ich ihm doch auch empfohlen. Aber er hat bereits Adexar vorgelegt, deshalb würde es bei einem Einsatz in EC 37 zwangsläufig zur 2. Anwendung kommen.

Ich bin da übrigens anderer Meinung. Ich würde das Carboxamid NUR einsetzen, wenn danach noch eine Abschlussbehandlung mit einem starken Azol erfolgt (oder siehe später im Beitrag). Wie entstehen denn (insbesondere die Wirkort-)Resistenzen? Dadurch dass irgendwelche Biotypen auf Grund irgendeiner Mutation resistent gegen irgendetwas sind. Wenn ich nun behandle und alles andere kille, dann ist klar, dass ich die resistenten Stämme selektiere und diese beste Lebensbedingungen haben. Spritze ich nun eines der Premium-Fungizide, die fast alle aus Triazol + Carboxamid bestehen, dann wirkt das darin enthaltene Carboxamid deutlich länger als das Azol und damit irgendwann alleine. Was das zur Folge hat brauch ich jetzt nicht genauer erläutern.
Ich glaube, dass es kaum Probleme mit Resistenzen geben würde, wenn man immer genau das macht, was ich im letzten Beitrag geschrieben habe: 1.) Carboxamid nicht zur Abschlussbehandlung oder in nur so geringer Aufwandmenge + Azol volle Aufwandmenge, dass ich diese Wirkungsdauereffekte abmildere -> Das Azol muss länger wirken. 2.) Immer so viel Azol dabei, dass es auch alleine vollständig wirken könnte -> Carboxamidresistente Stämme werden eliminiert.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Sa Apr 26, 2014 14:58

Adexar hatte ich nur da vorgelegt, wo zum Zeitpunkt des Auftretens des Gelbrosts noch keine Behandlung erfolgt war.

Bei den übrigen Asano-Schlägen hatte ich Cirkon/Bravo (1+1) vorgelegt. Nachdem dann der Gelbrost kam, bin ich mit Matador durch.
Gott-sei-Dank macht der Asano dieses Jahr nur rd. 1/4 meines Weizens aus. Denn so langsam habe ich hier mehr Durchfahrten als im Raps.

Zur Mittelwahl:
Nobby, warum kommst Du auf Flamenco? Meine Standard-Tabelle (Brandfass) enthält Flamenco überhaupt nicht. Bei den Bayern wird die Wirkung gegen Septoria eher mittelprächtig beschrieben. Scheinbar hast Du hier bessere Kenntnisse?

Wie wäre es mit InputXpro zu 37 und später ein Azol nachlegen?
Oder besser: InputClassic wegen des höheren Prothioconazol ?

Es ist noch gar nicht so lange her, da fing ein Artikel in der TopAgrar mit der Headline "Carboxamide immer in die Ähre" an.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 15:37

angusy hat geschrieben:Zur Mittelwahl:
Nobby, warum kommst Du auf Flamenco? Meine Standard-Tabelle (Brandfass) enthält Flamenco überhaupt nicht. Bei den Bayern wird die Wirkung gegen Septoria eher mittelprächtig beschrieben. Scheinbar hast Du hier bessere Kenntnisse?


Fluquinconazol und Prochloraz haben eigentlich grade ihre Stärken gegen Septoria. Zudem wirkst du einer einseitigen Selektion entgegen, indem du eben nicht auf Epoxi- und Prothioconazol zurückgreifst. Auf einen von beiden Wirkstoffen musst du wahrscheinlich sowieso noch mal setzen.

angusy hat geschrieben:Es ist noch gar nicht so lange her, da fing ein Artikel in der TopAgrar mit der Headline "Carboxamide immer in die Ähre" an.


Die Hintergründe sind wahrscheinlich grade die lange Wirkungsdauer und physiologische Effekte die den Carboxamiden zugeschrieben werden. Andere sagen, die physiologischen Effekte würden aber grade nur dann voll ausgespielt werden können, wenn das Carboxamid zum mittleren Zeitpunkt gesetzt wird. Das denke ich auch. Und sowieso? Wieso brauche ich nach der Blüte noch 6 Wochen Dauerwirkung? Drauf geschissen. Die Zusatzeffekte sind zu vernachlässigen und irgendwann brechen die Krankheiten sowieso durch und spielen mit dem Restwirkstoff bzw. die Pilze signalisieren sowieso vereinfacht gesagt, dass die Pflanze abreift und stellen selbst auf "Dauerkörperbildung" um, um auf den Ernterückständen überleben zu können. Da macht man gar nichts gegen.

Ich sage auch nicht, dass meine Meinung darüber bzw. These wie im letzten Beitrag dargestellt allgemeine Gültigkeit besitzen muss. Aber das sind die Rückschlüsse die ich daraus gezogen habe als ich mal mit biologisch-chemischen Hintergrund alles durchdacht und das Puzzle zusammen gesetzt habe.

Ich werde dieses Jahr auch Skyway in die Blüte spritzen. Allerdings verringere ich die Menge auf 60 % und gebe 50 % der max. zugelassenen Menge Osiris dazu.

Ein weiterer Gedanke: Wie sieht es mit der Reduzierung des Wirkstoffgehaltes von Carboxamiden aus? In wie weit spielt das eine Rolle, wenn Target-Side-Resistenzen zu erwarten sind? Wir sprechen hier nicht vom Shifting der ALS-Inhibitoren, der ACCase-Hemmer oder auch einfach der Azole, sondern vom Schlüssel-Schlüsseloch-Prinzip. Es wird auf Grund irgendeiner natürlichen Mutation oder Sonstigem immer einen kleinen %-Satz der Grundgesamtheit geben, die eben ein anderes "Schlüsselloch" haben und der Schlüssel Carboxamid deshalb nicht passt. Da spielt es keine Rolle, ob wir einen großen Schlüssel (volle Aufwandmenge) verwenden oder eben doch nur den kleinen. Beide passen nicht-> die Tür geht nicht auf (das Mittel wirkt nicht).
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Crazy Horse » Sa Apr 26, 2014 15:44

Ich sehe das etwas anders als Du, Nobby! Ich denke, das Carboxamid hat in der Abschlussbehandlung durchaus seine Berechtigung, wenn zuvor schon Fungizide mit einer sehr guten protektiven Wirkung ggü Septoria zum Einsatz gekommen sind. Das Carboxamid sichert mir eine gesunde Abreife frei von Schwärzepilzen und ggf. auch die Fallzahl, falls der Weizen nicht rechtzeitig gedroschen werden kann. Über carboxamidresistente Septoriastämme mach ich mir keine großen Gedanken, wenn gleichzeitig leistungsfähige Azole in voller Aufwandmenge mitappliziert werden.

Wenn ich eine Doppelbehandlung plane, dann setze ich in EC 37/39 (oder auch schon etwas früher) z.B. ein Fandango ein, oder falls noch keine Infektionen erfolgt sind, vielleicht auch nur ein Credo oder Amistar Opti und dann in EC 61 ein Skyway.

Wenn man nicht unbedingt eine hochanfällige Sorte hat (Akteur, JB Asano), die schon frühzeitig eine hohe Kurativleistung der eingesetzten Fungizide erfordert, kommt man mit dieser Fungizidstrategie sehr gut zurecht.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 15:48

Crazy Horse hat geschrieben:Ich sehe das etwas anders als Du, Nobby! Ich denke, das Carboxamid hat in der Abschlussbehandlung durchaus seine Berechtigung, wenn zuvor schon Fungizide mit einer sehr guten protektiven Wirkung ggü Septoria zum Einsatz gekommen sind. Das Carboxamid sichert mir eine gesunde Abreife frei von Schwärzepilzen und ggf. auch die Fallzahl, falls der Weizen nicht rechtzeitig gedroschen werden kann. Über carboxamidresistente Septoriastämme mach ich mir keine großen Gedanken, wenn gleichzeitig leistungsfähige Azole in voller Aufwandmenge mitappliziert werden.

Wenn ich eine Doppelbehandlung plane, dann setze ich in EC 37/39 (oder auch schon etwas früher) z.B. ein Fandango ein, oder falls noch keine Infektionen erfolgt sind, vielleicht auch nur ein Credo oder Amistar Opti und dann in EC 61 ein Skyway.

Wenn man nicht unbedingt eine hochanfällige Sorte hat (Akteur, JB Asano), die schon frühzeitig eine hohe Kurativleistung der eingesetzten Fungizide erfordert, kommt man mit dieser Fungizidstrategie sehr gut zurecht.



Viele Wege führen nach Rom. Wenn du deinen Weizen vorher gesund hälst und somit absicherst, dass keine große Selektion stattfindet bzw. in der Zeit wo dein Azol nicht mehr wirkt, weitere Selektion stattfindet, dann ist das doch toll.
Ideal wäre es, darüber schreibe ich vielleicht mal ne Arbeit, irgendjemand muss es tun, wenn man die Kombination aus Azol und Carboxamid so abstimmt, dass sie nahezu identisch lange wirken und das Azol dennoch sehr hohe Wirkungsgrade aufweist. Da müsste man mal für verschiedene Mischungen Laborversuche durchführen
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon PhantomLord » Sa Apr 26, 2014 15:52

Warum füllst du die azole nicht mit Prosaro wieder auf ... sind doch genau die Geichen wie im Skyway.
Oder bringt die breite Streuung Vorteile ?
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Sa Apr 26, 2014 15:57

Mädels, ich lese gerne Eure Beiträge. Da kann man was lernen. Zum Mitdiskutieren habe ich leider das falsche studiert!

Nobby, ich bin gewillt, Dir zu glauben, was die Wirkstoffe von Flamenco angeht. Aber wieso wird dann die Wirkung in den einschlägigen Tabellen so bescheiden dargestellt. Oder liegt es grundsätzlich an den Tabellen, den man besser weniger Beachtung schenken sollte (siehe Krankheitsanfälligkeit bestimmter Weizensorten)?

Zu Flamenco nehme ich dann aber noch einmal eine Ladung Bravo mit, da die Dauerwirkung ja wohl eher schwächer ist?

Mit meinem Hinweis auf den damaligen TopAgrar-Artikel wollte ich doch nur erklären, wieso manche Anwender dies tun. Solche Headlines (mögen Sie noch so falsch sein; Vielen (ich auch) fehlt das Wissen dies zu beurteilen) bleiben im Gedächtnis und prägen das Handeln.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon kimba1809 » Sa Apr 26, 2014 16:00

angusy hat geschrieben:Nächste Woche dürften wir hier so bei 37 sein. Da werde ich noch einmal was Vernünftiges applizieren.
Habt ihr Vorschläge, die auch preislich nicht total aus dem Ruder laufen?


Mein Vorschlag: in EC 37/39 Skyway und zur Blüte Prosaro
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 26, 2014 16:02

PhantomLord hat geschrieben:Warum füllst du die azole nicht mit Prosaro wieder auf ... sind doch genau die Geichen wie im Skyway.
Oder bringt die breite Streuung Vorteile ?



Weil ich ein Osiris-Fan bin- wenn man mal von dem Gestank absieht. Ich halte es für das bessere Fungizid was Roste und Fusarium angeht. Außerdem hoffe ich auf weitere Synergieeffekte. Dazu habe ich allerdings keine Daten. Du hast das mit der Streuung schon richtig beschrieben.
Zuletzt geändert von NobbyNobbs am Sa Apr 26, 2014 16:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon PhantomLord » Sa Apr 26, 2014 16:04

kimba1809 hat geschrieben:
angusy hat geschrieben:Nächste Woche dürften wir hier so bei 37 sein. Da werde ich noch einmal was Vernünftiges applizieren.
Habt ihr Vorschläge, die auch preislich nicht total aus dem Ruder laufen?


Mein Vorschlag: in EC 37/39 Skyway und zur Blüte Prosaro


Find ich nicht gut. Dann hast du 2mal prothioconazol und tebuconazol
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon kimba1809 » Sa Apr 26, 2014 16:05

geht's hier eigentlich um Triticale oder Weizen?
Ich wollte auch mal was schreiben
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