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gelbrost in triticale

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 22, 2014 14:00

Ich wart jetzt erst mal den nächsten Regen ab. Bei Temperaturen um die 30°C, Trockenstress und intensiver Sonneneinstrahlung spritz ich keine Fungizide - auch nicht mit 400l Wasser pro ha.

Sieht man mal von dem Gelbrost ab, der hier einige Weizen- und Triticalesorten befallen hat, sind die Weizenbestände noch weitestgehend gesund. Ich hab deshalb bislang auch noch keinen Handlungsbedarf gesehen. Aber jetzt, wo der Weizen die Ähren schiebt und so langsam auch mit der Blüte beginnt, möcht ich natürlich die Ähre und die obersten Blätter gleichermaßen schützen, und da werde ich dann schon mit 400l/ha fahren. Skyway Xpro hat ja ne gute Formulierung.

Für eine reine Fusariumbehandlung ist es sicher besser, man setzt Fungizide, die mit einem guten Haftmittel ausgestattet sind (z.B. Osiris), ein und benetzt als Zielobjekt nur die Ähren. Dafür reichen auch 200-250l Wasser aus. Dies setzt natürlich eine zuvor erfolgte Blattbehandlung voraus.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon julius » Do Mai 22, 2014 14:33

Crazy Horse hat geschrieben:Für eine reine Fusariumbehandlung ist es sicher besser, man setzt Fungizide, die mit einem guten Haftmittel ausgestattet sind (z.B. Osiris), ein und benetzt als Zielobjekt nur die Ähren. Dafür reichen auch 200-250l Wasser aus. Dies setzt natürlich eine zuvor erfolgte Blattbehandlung voraus.


Das kann schon funktionieren. Aber wie das in der Praxis oft so läuft : Die letzte Behandlung wurde bereits 3 oder 4 Wochen zuvor durchgeführt, und der Schutz der Blätter ist somit weitgehend abgelaufen. Das kann dann trotz gesunder Ähre richtig viel Ertag kosten.
julius
 
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 22:26

Wini hat geschrieben:
an 400- 450 Liter pro Hektar um Fahnenblattschädigung durch eine zu hohe Konzentration zu vermeiden.
Erhöhst Du auch die Wassermenge um eine optimale Benetzung zu erzielen ?


Ich spritze kein Fungizid mit mehr als 200 l/ha. Wenn ich bessere Benetzung/Zielflächenanlagerung möchte, dann regle ich das über Netzmittel (Superspreiter) und Düsen (Ährenbehandlung grundsätzlich mit Doppelflachstrahldüsen). Bei geeigneter Technik ist das nicht nötig. Auch arbeitswirtschaftlich macht das doch überhaupt keinen Sinn. 400 l/ha? Da hast du ja nur Standzeiten.

Wenn ihr euch immer- ich lese das jetzt das 3. Jahr in Folge- über die aggressive Bayer-Formulierung aufregt, dann nehmt weniger, steigt auf andere Firmen um (die BASF hat doch mindestens genauso interessante Fungizide) oder spritzt, wenn hohe Konzentrationen eben nichts ausmachen. Schädigungen beim Fungizideinsatz- das hört man auch nur im Landtreff :roll: :D :klee:
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 22:34

julius hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Für eine reine Fusariumbehandlung ist es sicher besser, man setzt Fungizide, die mit einem guten Haftmittel ausgestattet sind (z.B. Osiris), ein und benetzt als Zielobjekt nur die Ähren. Dafür reichen auch 200-250l Wasser aus. Dies setzt natürlich eine zuvor erfolgte Blattbehandlung voraus.


Das kann schon funktionieren. Aber wie das in der Praxis oft so läuft : Die letzte Behandlung wurde bereits 3 oder 4 Wochen zuvor durchgeführt, und der Schutz der Blätter ist somit weitgehend abgelaufen. Das kann dann trotz gesunder Ähre richtig viel Ertag kosten.



Es ist ja Quatsch zu glauben, man trifft mit wenig Wasser nur die Ähre. Du benetzt die oberen Blattetagen genauso mit. Wichtig ist nur die gleichmäßige Verteilung. Deshalb spreche ich mich an dieser Stelle für die Doppelflachstrahldüsen und feintropfige Ausbringung (gefördert über Superspreiter) aus. Die hohe Konzentration ist dort oben (Ähre, Fahnenblatt, F-1) nämlich gewollt. Es bringt ja nichts alles bis zum Grund einzuseifen. Was willst du mit ablaufendem Wirkstoff oder Mittel an der Halmbasis? Der hat da dann nichts mehr zu suchen. An anderer Stelle fehlt's dann.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon PhantomLord » Do Mai 22, 2014 22:52

Ich kann mich an einen Vortrag von Herr Schöneberger erinnern, der im Prinzip genau das gleiche gesagt hat wie du, Nobby.
Ährenbehandlung mit nicht mehr wie 150l, Doppelflachstrahldüsen und hohe Geschwindigkeit. Das Mittel soll oben bleiben und F-2 wird da schon auch noch mitgetroffen.
Außerdem soll die Konzentration hoch sein dass möglichst viel an die Ähre geht. Ich drehe bei meiner spritze die Rohre etwas bei der Abschlussbehandlung, dass die beiden Spritzfächer etwas asynchron stehen.
So werden beide Seiten der Ähre gut getroffen. Für eine frühere Blattbehandlung ziehe ich aber auch die Doppelflachstrahldüsen vor, da hier das gleiche für stehende, sich gerade im Schieben befindende, Blätter gilt. Allerdings hier mit höherer Aufwandmenge (200-250) je nach Schlaggröße.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Wini » Fr Mai 23, 2014 7:49

Crazy Horse hat geschrieben:Ich wart jetzt erst mal den nächsten Regen ab. Bei Temperaturen um die 30°C, Trockenstress und intensiver Sonneneinstrahlung spritz ich keine Fungizide - auch nicht mit 400l Wasser pro ha.

Sieht man mal von dem Gelbrost ab, der hier einige Weizen- und Triticalesorten befallen hat, sind die Weizenbestände noch weitestgehend gesund. Ich hab deshalb bislang auch noch keinen Handlungsbedarf gesehen. Aber jetzt, wo der Weizen die Ähren schiebt und so langsam auch mit der Blüte beginnt, möcht ich natürlich die Ähre und die obersten Blätter gleichermaßen schützen, und da werde ich dann schon mit 400l/ha fahren.


Das sehe ich auch so und habe bisher in gesunden Beständen nicht behandelt.
Zudem werde ich das Gefühl nicht los, daß mein Pflug die Ursache dafür ist, daß ich bisher vom Gelbrost verschont worden bin.
Kann es sein, daß dieser über oberflächliche Pflanzenreste aus dem Vorjahr, bei Mulchsaat, den neuen Weizen infiziert hat ?
Der milde Winter hat hier möglicherweise ebenfalls seinen Beitrag geleistet.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Mai 23, 2014 8:28

Wini hat geschrieben:Zudem werde ich das Gefühl nicht los, daß mein Pflug die Ursache dafür ist, daß ich bisher vom Gelbrost verschont worden bin.


Nein

Wini hat geschrieben:Der milde Winter hat hier möglicherweise ebenfalls seinen Beitrag geleistet.


ja

Wini hat geschrieben:Das sehe ich auch so und habe bisher in gesunden Beständen nicht behandelt.


Schau, dass der Schuss nicht nach hinten los geht. Beim Rost und Mehltau gelingt das noch ganz gut einfach schnell zu sein, wenn man erste Symptome findet. Bei Septoria gelingt das nicht.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Fr Mai 23, 2014 8:43

NobbyNobbs hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Zudem werde ich das Gefühl nicht los, daß mein Pflug die Ursache dafür ist, daß ich bisher vom Gelbrost verschont worden bin.


Nein




Doch, doch. Aber nur weil Winis Pflug ein Wasserfass und einen Düsenbalken hat.

Und dort, wo Wini seinen kranken Kerubino hat, war sicherlich der Bio-Nachbar-Weizen auf der einen und der Mulchsaat-Weizen auf der anderen Seite daran schuld.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon julius » Fr Mai 23, 2014 10:20

NobbyNobbs hat geschrieben:
julius hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:Für eine reine Fusariumbehandlung ist es sicher besser, man setzt Fungizide, die mit einem guten Haftmittel ausgestattet sind (z.B. Osiris), ein und benetzt als Zielobjekt nur die Ähren. Dafür reichen auch 200-250l Wasser aus. Dies setzt natürlich eine zuvor erfolgte Blattbehandlung voraus.


Das kann schon funktionieren. Aber wie das in der Praxis oft so läuft : Die letzte Behandlung wurde bereits 3 oder 4 Wochen zuvor durchgeführt, und der Schutz der Blätter ist somit weitgehend abgelaufen. Das kann dann trotz gesunder Ähre richtig viel Ertag kosten.



Es ist ja Quatsch zu glauben, man trifft mit wenig Wasser nur die Ähre. Du benetzt die oberen Blattetagen genauso mit. Wichtig ist nur die gleichmäßige Verteilung. Deshalb spreche ich mich an dieser Stelle für die Doppelflachstrahldüsen und feintropfige Ausbringung (gefördert über Superspreiter) aus. Die hohe Konzentration ist dort oben (Ähre, Fahnenblatt, F-1) nämlich gewollt. Es bringt ja nichts alles bis zum Grund einzuseifen. Was willst du mit ablaufendem Wirkstoff oder Mittel an der Halmbasis? Der hat da dann nichts mehr zu suchen. An anderer Stelle fehlt's dann.


Apropo Wassermenge bei Fungiziden.
Spielt denn bei systemischen Fungiziden die Wassermenge überhaupt noch eine große Rolle ? Der Wirkstoff wird doch sowieso im innneren der Pflanze systemisch verteilt.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon steel. » Fr Mai 23, 2014 18:58

Wini hat geschrieben:Das sehe ich auch so und habe bisher in gesunden Beständen nicht behandelt.
Zudem werde ich das Gefühl nicht los, daß mein Pflug die Ursache dafür ist, daß ich bisher vom Gelbrost verschont worden bin.
Kann es sein, daß dieser über oberflächliche Pflanzenreste aus dem Vorjahr, bei Mulchsaat, den neuen Weizen infiziert hat ?
Der milde Winter hat hier möglicherweise ebenfalls seinen Beitrag geleistet.


Bei Gelbrost trifft das mehr auf das Ausfallgetreide zu, welches eine Brücke darstellt.
Generell gilt natürlich das mit Pflug das Krankheitsrisiko allgemein kräftig gesenkt wird, besonders bei Getreidevorfrucht, da keine krankes, infizierte Erntereste an der Oberfläche liegen.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon Caramba » Fr Mai 23, 2014 20:56

Je säuberer der Acker im Härbst, ümso geringa des Galbroust-Infäktionspodenzial :klug:
Do siacht ma heuer gonz klor dia Schluaderrä im Ackerbau.
Je sauberer der Acker im Herbst, umso geringer des Gelbrost-Infektionspotenzial :klug:
Daran erkennt man heuer ganz klar die Schluderer im Ackerbau.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon angusy » Sa Mai 24, 2014 8:27

Caramba hat geschrieben:Je säuberer der Acker im Härbst, ümso geringa des Galbroust-Infäktionspodenzial :klug:
Do siacht ma heuer gonz klor dia Schluaderrä im Ackerbau.
Je sauberer der Acker im Herbst, umso geringer des Gelbrost-Infektionspotenzial :klug:
Daran erkennt man heuer ganz klar die Schluderer im Ackerbau.


Da hast Du sicherlich Recht - und wenn Du dann Dein Acker von jeglichem Leben befreit hast, dann bleibt auch alles "sauber".

Dummerweise hängt von diesem Leben auch das Wachstum etc. ab.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon steel. » Sa Mai 24, 2014 11:05

Warum dern Acker von jeglichem Leben befreien ?

Unbestritten ist, das pflugloser Anbau ein deutlich höheres Infektionsrisiko durch Pilze aufweist, besonders bei Getreidevorfrucht oder bei Weizen nach Mais ( Fusarium )
Das zieht einen erhöhten Fungizideinsatz nach sich. Ein höherer Fungizideinsatz zieht konsequent Resistenzen nach sich. Nicht von heute auf morgen aber das schaukelt sich über die Jahre hoch, da sich die Pilzstämme an die Fungizide anpassen.
Das kann soweit gehen das die Fungizide irgendwann nicht mehr wirken. Bei 3 Überfahrten bist du nicht mehr weit davon entfernt.

Bei Pflugeinsatz im Weizen sollten in der Regel 2 Fungizideinsätze das absolute Maximun sein. Falls man ackerbauliche Maßnahmen wie Pflug, oder die Fruchtfolgen beachtet.

Vom überhöhten und kritisch beäugten Glyphosateinsatz bei pflugloser Bewirtschaftung ganz zu schweigen. Der gehört hier zum Standart aufgrund des Ausfallgetreides welches vor der nächsten Getreidesaat nur mit einer weiteren Glypphosatkeule bekämpft werden kann.
Der Pflug beseitigt das umweltfreundlicher.
Was sich einige in diesem Zusammenhang überlegen sollten : Umso mehr Glyphosat heute eingesetzt wird, umso früher kommt das Verbot, welches schon lange im Gespräch ist.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Mai 24, 2014 11:31

steel. hat geschrieben:2 Fungizideinsätze das absolute Maximun sein


So ein Schwachsinn habe ich ja lange nicht mehr gehört! Es ist dieses Jahr völlig egal, ob du gepflügt hast oder nicht, in anfälligen Sorten waren/sind drei Behandlungen nötig. Da hättest du vor der Aussaat das ganze Feld mit Dynamit in die Luft jagen können, das hätte dir nichts gebracht. :roll:
Was du schreibst, trifft im besten Fall auf einige Krankheiten zu, deren Epidemie von dem Inokolumpotenzial an der Bodenoberfläche her rühren wie beispielsweise DTR- ja! Aber auf Rost, weswegen die Leute dieses Jahr teilweise drei mal fahren, passt das garantiert nicht.

Im Übrigen sollte auch im pfluglosen Anbau und grade nach Blattfrüchten die EINMALbehandlung in 4 von 5 Jahren völlig ausreichen.
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Re: gelbrost in triticale

Beitragvon steel. » Sa Mai 24, 2014 12:04

NobbyNobbs hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:2 Fungizideinsätze das absolute Maximun sein


So ein Schwachsinn habe ich ja lange nicht mehr gehört! Es ist dieses Jahr völlig egal, ob du gepflügt hast oder nicht, in anfälligen Sorten waren/sind drei Behandlungen nötig. Da hättest du vor der Aussaat das ganze Feld mit Dynamit in die Luft jagen können, das hätte dir nichts gebracht. :roll:
Was du schreibst, trifft im besten Fall auf einige Krankheiten zu, deren Epidemie von dem Inokolumpotenzial an der Bodenoberfläche her rühren wie beispielsweise DTR- ja! Aber auf Rost, weswegen die Leute dieses Jahr teilweise drei mal fahren, passt das garantiert nicht.

Im Übrigen sollte auch im pfluglosen Anbau und grade nach Blattfrüchten die EINMALbehandlung in 4 von 5 Jahren völlig ausreichen.


Erst lesen dann antworten !
mein Zitat
Bei Pflugeinsatz im Weizen sollten in der Regel 2 Fungizideinsätze das absolute Maximun sein

Die Betonung liegt bei Regel. Und kleine Ausnahmen bei aussergewöhnlichen Epidemien bestätigen die Regel.
Das ändert somit überhaupt nichts was ich zum Krankheitsbild bei pfluglos und zum Glyphosateinsatz geschrieben habe.

PS. Natürlich passt das auch zum Rostbefall. Rost ( und andere Krankheiten ) befällt auch, oder sogar besonders, das Ausfallgetreide nach der Ernte und dies liegt trotz Glyphosateinsatz der Pfluglosen bei der Folgefrucht infiziert an der Oberfläche. Könnte mir gut vorstellen das dies solche Epidemien wie 2014 auslösen kann.
Dasselbe bei Maisvorfrucht was Fusarium betrifft. Das infizierten Maisstoppell liegen bei pfluglos an der Oberfläche, wo sie absolut nichts zu suchen haben. Infizierte Erntereste gehören restlos sauber in den Oberboden eingearbeitet, wo sie keinen Schaden anrichten, und verroten können.
Caramba hats in seinem Beitrag schön ausgedrückt. Hier erkennt man die Schluderer.
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