bauer hans hat geschrieben:Dann fällt vieles,anderes steigt.
Nein, bei nem Crash müssen auch große institutionelle Anleger zumindest Teile ihrer "sicheren" Anlagen wie Anleihen oder Edelmetalle verkaufen, damit sie ihre Auszahlungen leisten können, die in den Kundenverträgen/Rentenverträgen stehen.
Dann fällt zunächst mal alles, nicht nur Aktien. War bei nem kleineren Crash wie 2020 bei Corona auch schon zu beobachten.
Aus meiner Sicht wird es in Zukunft schwierig mit den Edelmetallen. Ich hab zwar welche, aber ich glaube, dass der private Handel damit untersagt werden oder zumindest anzeigepflichtig wird. Seit heuer müssen ja sogar Bargeldkäufe von lächerlichen 3000 Euro gemeldet werden.
Da wird man bestimmt nicht beim Händler mit 10 Unzen Gold ein neues Auto kaufen können.
Was definitiv sinnvoll ist: Ein paar Tausend Euro Schweizer Franken und Gold in kleinen Stückelungen (1/10 Unzen vielleicht) zuhause zu haben. Falls es wirklich mal richtig scheppern sollte, dann kann man dafür Handwerkerleistungen, Lebensmittel, Energie oder (hoffentlich nicht nötig) den Arzt bezahlen.
(Zigaretten und Schnaps wären vielleicht auch net schlecht.)
Ansonsten halt einfach beim Vermögensaufbau langfristig denken, breit streuen (weltweite, branchendiversifizierte Aktiendepots und ETFs, Edelmetalle) und jedes Jahr konsequent nachkaufen. Dann sind aufgrund der jährlichen Wertsteigerung von ca. 10% auch Rücksetzer absolut verkraftbar.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet