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Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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178 Beiträge • Seite 11 von 12 • 1 ... 8, 9, 10, 11, 12
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon Manfred » Mo Jan 07, 2019 18:26

T5060 hat geschrieben:c) die ganze Welt, einschließlich Anlagenbauer, heute noch nicht weis, nach welchen naturwissenschaftlichem Schema die Anlage funktioniert hat


Hm. Worin genau soll das Wunder liegen?
Laut zuständigem Ingenieurbüro wurden, wie in solchen Fällen üblich, Ionenaustauscher eingesetzt.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 07, 2019 19:14

Manfred hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:c) die ganze Welt, einschließlich Anlagenbauer, heute noch nicht weis, nach welchen naturwissenschaftlichem Schema die Anlage funktioniert hat


Hm. Worin genau soll das Wunder liegen?
Laut zuständigem Ingenieurbüro wurden, wie in solchen Fällen üblich, Ionenaustauscher eingesetzt.


Ja bei der flüssigen Phase geht das gut mit Ionentauschern, aber nicht beim Boden.
Bei Metallverarbeitern ist ja die Abwasservorbehandlung mit Ionentauschern gängige Praxis.

Also man hatte was umgesetzt, wo man vorher nicht wusste wie es funktioniert und nachher auch nicht, aber es hat funktioniert.

Mir ging es eigentlich mehr darum aufzuzeigen, wie bescheuert heute Deutschland ist, was wir vor 20 / 30 Jahren noch nicht waren.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon stamo » Mo Jan 07, 2019 19:20

Fassi hat geschrieben:PS: Ob marius in seiner Kalkulation auch die Kosten für die jährliche Zertifizierung einbezogen hat. Die Kontrollstelle arbeitet ja auch nicht umsonst, und in Hessen gibt's dafür 50€/ha zusätzlich (max. 600€ insgesamt).

Mit 600 € bist du locker über den Kosten der Kontrolle.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon stamo » Mo Jan 07, 2019 19:23

T5060 hat geschrieben:Was ich damit sagen will:

Der bequeme Weg wird vorbei sein. Prämien, etwas Mutterkühe, Heuverkauf, etwas mit dem FENDT spielen, Getreideanbau, BIO, Studium der Landwirtschaft oder hohe Pachteinnahmen

Das wird nicht mehr ausreichen um das Familienvermögen zusammen zuhalten.

Wer sich heute dazu entscheidet zu extensiveren Bewirtschaftungsformen überzugehen,
wird damit das Ende seines Hofs besiegeln.

2019 wird es noch mal anders sein, aber ab 2020 wird der Druck massiv steigen.

LS_2021 Game over :mrgreen:


Du hast auch vorhergesagt, dass die AfD bei der Landtagswahl in Bayern chancenlos wäre und in den vergangenen Monaten die Preise der Grundnahungsmittel in Rekordhöhen gestiegen wäre. Vielleicht solltest du dich mit den Prophezeihungen zurück halten?

Mein Hof hat bisher mit einem ähnlichen Konzept ganz gut gefahren. Der Maschinenpark ist aufgerüstet (zwar nicht so neu wie bei dir, aber du bekommst ja auch mehr Subventionen) und etwas Land wurde auch zugekauft. Wenn es einmal nicht mehr so möglich ist wie bisher, kommen die Schafe zu Allah und das Land wird wieder verpachtet.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 07, 2019 19:33

stamo hat geschrieben:
Du hast auch vorhergesagt, dass die AfD bei der Landtagswahl in Bayern chancenlos wäre und in den vergangenen Monaten die Preise der Grundnahungsmittel in Rekordhöhen gestiegen wäre. Vielleicht solltest du dich mit den Prophezeihungen zurück halten?


Die AfD hat bei der Bayern weit weniger gerissen, als die meisten hier glaubten und die Grundnahrungsmittel für Rindvieh und Pferde, sowie Kartoffeln haben Rekordpreise.
Die Erzeugerpreise für die anderen landw. Produkte sind nur moderat angestiegen. Die Tendenz war doch richtig.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 07, 2019 19:50

Wenn ich im Hochsommer voraussage das es im Dezember kälter wird ist die Tendenz auch richtig.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon stamo » Mo Jan 07, 2019 20:22

Also in Zukunft die absoluten Aussagen des mittelgroßen blauen Traktors nicht mehr ganz so ernst nehmen, sondern nur die Tendenz beachten?
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Mo Jan 07, 2019 20:58

stamo hat geschrieben:Also in Zukunft die absoluten Aussagen des mittelgroßen blauen Traktors nicht mehr ganz so ernst nehmen, sondern nur die Tendenz beachten?


Du hast doch bei Väterchen Stalin, deine bedingungslose Unterwerfung unterschrieben.... :=
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon stamo » Mo Jan 07, 2019 21:01

Die Tendenz deiner Aussage stimmt vielleicht, vielleicht aber auch nicht
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon Manfred » Mi Jan 09, 2019 17:19

"Berlin reicht Verfassungsklage gegen Schweinehaltung ein

Das Land Berlin will die gesetzlichen Mindeststandards für die Schweinehaltung kippen. Noch in dieser Woche reicht es dafür eine mehr als 300 Seiten starke Klage beim Bundesverfassungsgericht ein. Vorbild ist das Verfassungsgerichtsurteil gegen die Käfighaltung."

https://www.topagrar.com/schwein/news/b ... 45166.html
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Mi Jan 09, 2019 17:32

Ich muss ja gerade einiges in Sachen Dürrehilfe machen in verschiedenen Bundesländern und bin mittlerweile auch erstaunt,
dass die Landwirtschaftsverwaltung auch zur Erkenntnis gelangt ist, dass selbst die "besten Betriebe" eigentlich nur kaputt gespart sind.
Vor allen Dingen haben die gemerkt, dass die Betriebe die extrem hohen Kosten nicht bewältigen können bei diesem Preisniveau
und den Preistiefs auf den Märkten und dabei ist das Debakel "DüVO" noch nicht "sichtbar" in den Bilanzen geworden.

In vielen Fällen mit 10 - 20 Jahren alten Ställen ist die Planungsalternative "Aufgabe Viehhaltung-Ackerbaunutzung-Knetekasssieren" die aktuell Vorzüglichere.

Unsere Weinkönigin hat sich bei der Dürrehilfe von den NGO und den Ökofaschisten regelrecht vorführen lassen.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Mi Jan 09, 2019 18:47

Manfred hat geschrieben:"Berlin reicht Verfassungsklage gegen Schweinehaltung ein

Das Land Berlin will die gesetzlichen Mindeststandards für die Schweinehaltung kippen. Noch in dieser Woche reicht es dafür eine mehr als 300 Seiten starke Klage beim Bundesverfassungsgericht ein. Vorbild ist das Verfassungsgerichtsurteil gegen die Käfighaltung."

https://www.topagrar.com/schwein/news/b ... 45166.html


Damit kann man aktuell jede Investition im Schweinesektor auf Eis legen.
Aber Tönnies hat auch gute Kontakte zur Russenmafia.
Ich glaub das ist dem Umweltsenator sein berufliches Ende.
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon Estomil » Fr Jan 11, 2019 14:32

Auch ohne diese Klage sind Investitionen in diesem Bereich aktuell in vielen Regionen eh nicht mehr darstellbar.
Womoeglich ist die Klage aber ja sogar auch Mal eine Change für die Landwirte.
Die Hühnerleute haben zumindest ganz gut an dem Umbruch verdient. Da waren die Preise die letzten Jahre immer auskoemmlich.

Es wäre nur die Frage ob sich das auch auf den Schweinefleisch Bereich übertragen lässt.
Wohl nur wenn wir die Haltungskennzeichnung pushen...
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon germane » Sa Jan 12, 2019 11:58

T5060 hat geschrieben:
Damit kann man aktuell jede Investition im Schweinesektor auf Eis legen.
Aber Tönnies hat auch gute Kontakte zur Russenmafia.


Tönnies soll extra doch n paar Leute beschäftigen, die ausrechnen wie viel er zahlen muss, damit er weiter "Material" bekommt. Also wenn die Auflagen steigen wird er halt gerade so viel mehr zahlen, damit die Bauern weiterarbeiten.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Gemeinsame Sache nach vorn bringen?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 18, 2019 22:08

Wer hat denn den kleinen Elektro-BMW abgemeldet ?

Aber hier zum Thema :

https://www.agrarzeitung.de/karriere/ka ... irre-85847

Ich hab das dann so kommentiert :

Wenn wir uns das Körbchen selbst immer höher hängen aus dem wir fressen wollen, hängt der Korb irgendwann so hoch, dass keiner mehr von uns dran kommt.
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