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Richard hat geschrieben:Ich warte nur drauf wenn der erste biobauer seinen konventionellen nachbar verklagt weil der seine produkte mit GMO kontaminierte und damit als bioware unverkauflich machte
Pressemitteilung von Mosanto vom 14.12.2005 hat geschrieben:BT-MAISSORTE VON MONSANTO FÜR UNBEGRENZTEN ANBAU ZUGELASSEN
(Düsseldorf, 14. Dezember 2005) Das Bundessortenamt in Hannover hat heute Sortenzulassungen für drei gentechnisch veränderte Bt-Maissorten der Linie MON 810 erteilt und diese damit zum unbegrenzten Vertrieb freigegeben, darunter eine Sorte von Monsanto. Damit können Landwirte in Deutschland entsprechendes Saatgut erwerben und von den Vorteilen der Monsanto-Technologie profitieren.
Der Entscheidung ging der erfolgreiche Abschluss der zweijährigen amtlichen Wert- und Registerprüfung voraus, in deren Rahmen agronomische Parameter und die jeweilige Sortenechtheit geprüft und nun behördlich attestiert wurden. Die gentechnikrechtliche Genehmigung für Bt-Mais der Linie MON 810 in der EU besteht bereits seit Mai 1998.
Die Monsanto-Sorte wird das Portfolio von Monsantos Saatgutmarke DEKALB® ergänzen. Sie trägt die Bezeichnung YieldGard® DKc 3421 YG und hat eine Reifeeinstufung K 250 bzw. ca. S 250 bei hohem bis sehr hohem Korn- und Siloertrag sowie niedriger bis sehr niedriger Lagerneigung. Damit ist sie für den Körner- und Silomaisanbau vor allem in mittelfrühen Maisregionen bestens geeignet.
"Einige Landwirte in Deutschland konnten in den letzten Jahren bereits positive Erfahrungen mit dem Anbau von Bt-Mais sammeln", erklärte Ursula Lüttmer-Ouazane, Geschäftsführerin der Monsanto Agrar Deutschland GmbH, "Nun steht unsere Technologie endlich allen Landwirten zur Verfügung und erhöht deren Chancen im Wettbewerb".
Das Bundessortenamt hatte wie in den Jahren zuvor auch für die Saison 2005 begrenzte Mengen an Bt-Saatgut, darunter auch DKc 3421 YG, zur kommerziellen Nutzung freigegeben. Auf dieser Basis wurde Bt-Mais im Jahr 2005 auf einer Fläche von rund 300 Hektar angebaut.
Bt-Mais ist eine Entwicklung von Monsanto und zeichnet sich durch eine aus dem Bodenbakterium Bacillus thuringiensis (Bt) übertragene Schädlingsresistenz gegen den Maiszünsler aus.
Monsanto ist ein international tätiges Unternehmen für Agrarprodukte mit Firmensitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri. Das Unternehmen ist einer der Weltmarktführer in der Entwicklung und Herstellung von umweltverträglichen Pflanzenschutzmitteln sowie von mit Hilfe moderner Biotechnologie verbessertem Saatgut.
Für weitere Informationen über das Unternehmen Monsanto besuchen Sie unsere Website: http://www.monsanto.de
BMELV hat geschrieben:Auch weiterhin Schutz vor Bt10-Mais - strenge Kontrollen bei Lieferungen aus USA
Im März diesen Jahres war bekannt geworden, dass Partien der zugelassenen Maissorte Bt 11 in den USA mit nicht zugelassenem Bt 10- Mais verunreinigt waren. Zudem wurde im Frühjahr in Irland eine Schiffsladung mit Bt 10- Mais verunreinigten Futtermitteln sicher gestellt. Das war der erste Nachweis von Bt 10 in Bt 11- Mais seit der Entscheidung der Kommission aus dem April. Danach darf Bt 11- Mais nur noch importiert werden, wenn er von einem unabhängigen Labor geprüft und als Bt10-frei befunden wurde.
Eine am 27. Oktober abgeschlossene Umfrage des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit unter den Mitgliedsstaaten ergab, dass innerhalb der EU keine Produkte, die Bt-10 Mais enthalten, auf dem Markt gefunden wurden.
"Die Tests auf Verunreinigungen durch Bt10-Mais schützen die Verbraucher in der EU zuverlässig vor diesem nicht zugelassenen Produkt. Da wir noch nicht von einer Bt10-Freiheit in den USA ausgehen können, begrüßen wir, dass die EU an ihren strengen Anforderungen festhält", sagte Alexander Müller, Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium am 9. November.
Bei allen Lieferungen aus den USA werden auch weiterhin Tests und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung verlangt, so Müller weiter. Die Verlängerung der Umsetzung der Kommissionsmaßnahme in deutsches Recht wird durch Veröffentlichung der entsprechenden zweiten Verordnung im Bundesanzeiger abgeschlossen sein. Für Anfang 2006 ist dann eine Überprüfung der Entscheidung vorgesehen.
Quelle: verbraucherministerium.de
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