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Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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713 Beiträge • Seite 1 von 48 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 48
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Gen-Mais in der landwirtschaft

Beitragvon Richard » Mo Okt 31, 2005 21:53

Vielleicht habe ich ja nicht gut genug gesucht und eine discussion ueber Gen-Mais und GMO's uebersehen. Koennte ja sein dass das in Deutschland kein thema ist. Allerdings glaube ich dass es auch konventionelle bauern gibt die damit nix am hut haben. Gibt es auch bei euch sowas wie ein co-existenz gesetz das angeblich regeln soll wie und wo GM angebaut werden soll/kann. Was ist mit den biobauern? Pollen kann nachweislich bis zu 20 km fliegen..........Was sagen die verbraucher dazu??? Und die naturschuetzer??
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Beitragvon Richard » Mi Nov 09, 2005 22:27

Was ist los mit GM in Deutschland???? Bis jetzt haben 51 leute meinen ersten beitrag gelesen, aber keiner hat geantwortet. Zumindest haette ich ne reaction von einem GM befuerworter erwartet. Aber sowas scheint es wohl (in diesem forum) nicht zu geben, oder?
Wird GM als unvermeidlich hingenommen?
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Beitragvon Carsten » Mi Nov 09, 2005 22:35

Hallo,

ich baue keinen Mais an also kann ich hier auch nichts zu schreiben. Das einzige was ich weiss ist das Genmais hier bei uns in der Gegend noch keine Rolle spielt.

Ich dachte auch das der Anbau in DE verboten wäre.
Gruß
Carsten
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Beitragvon Bananajoe » Do Nov 10, 2005 16:25

Soviel ich von der Diskussion mitbekommen habe (nicht viel, da wir ja keinen anbauen), sind an vereinzelten Standorten Versuchsfelder eingerichtet worden.
Aktueller scheint hier schon das Problem beim Raps zu sein, ich habe vor ner Weile mal eine Doku gesehen, in der Biolandwirte und Gegner von Genpflanzen verzweifelt gegen eine Verbreitung der Pollen vorgehen wollten
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Beitragvon Weinbauer » Fr Nov 11, 2005 12:44

also heutzutage fliegt immer irgendwas wohin. da kann man kaum noch wirksam was abhalten. nur mal an den sauren regen gedacht. oder ein beispiel aus dem weinbau.
bei uns stehen die einzelnen zeilen ja genau nebeneinander. wenn jetzt ein normalo seine reben spritzt fliegt von seiner zeile immer auch was zum nachbarn, auch wenn der ökowein anbaut.
ist zwar mit modernen spritzen weniger geworden, aber immer noch zu beobachten.
beim mais wohl dasselbe. da werden immer pollen wohin getragen. ¨
dennoch sollte man es dem LW (und damit auch dem verbraucher) freistellen welchen mais er bevorzugt.
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Beitragvon Heiko » Sa Nov 12, 2005 10:18

Ich weis nicht so richtig, was ich von der Gentechnik halten soll. Wenn das so außer Kontrolle gerät, wie das in Argentinien passiert ist, dann lieber nicht.

Aber man muss das auch mal objektiv sehen. Wenn es mit Gentechnik möglich wäre, den Wasserverbrauch einer Pflanze deutlich zu reduzieren, dann kommen wir angesichts der Klimaerwärmung in ein paar Jahren vielleicht gar nicht mehr an der Gentechnik vorbei.

Das ganze ist ungefähr so wie Handystrahlen. Ob es Schaden anrichtet weis man erst, wenn die erste Generation verhunzt ist...

Eine lustige Idee fand ich, das scheinbar Versuche gab oder noch geben wird, bei denen Rebstöcken menschliche Gene eingepflanzt werden sollten. Bei der Präsentation dieser Idee reagierte ein Winzer mit der ironischen Antwort, so könne er ja blad mit seinen Reben reden...

Ich persönlich würde Gentechnik nur einsetzen wollen, wenn es denn nicht mehr andersder geht.
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Beitragvon Weinbauer » Sa Nov 12, 2005 13:51

Heiko hat geschrieben: Bei der Präsentation dieser Idee reagierte ein Winzer mit der ironischen Antwort, so könne er ja blad mit seinen Reben reden...



das machen einige pflanzenliebhaber jetzt schon. und es soll helfen. ich könnte es auch mal versuchen. :D
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Beitragvon Heiko » So Nov 13, 2005 17:05

Wenn man dann noch mit jeder Rebe per du ist, kommt man ja gar net mehr voran...
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Beitragvon hottehü » So Nov 13, 2005 17:35

Begrüß halt nur die, die Du gut leiden kannst. :D

Aber Ampfer, der hochhüpft wenn man pfeift, das sollten die mal bauen. :mrgreen:
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Beitragvon Heiko » So Nov 13, 2005 18:11

Begrüß halt nur die, die Du gut leiden kannst.


Ohwe, da sind die anderen noch eingeschnappt... naja, auch eine Art Mengenregulierung... :idea:
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Beitragvon hottehü » So Nov 13, 2005 18:15

Ich trink zwar eigentlich nur Bier (naja nicht nur, bin ja kein Alk :D ) aber es gibt doch eh süßen und saueren Wein, oder? :mrgreen:
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Beitragvon Richard » So Nov 13, 2005 22:30

Naja, antworten gabs jetzt ja, aber was fuer welche............Von praktikern die, hoffe ich doch wenigstens, ihre zukuft in der landwirtschaft sehen war das sehr duenn. Es ging nicht nur um mais, sondern um GMO's generell. Anscheinend haben die leser in diesem forum den ernst der lage nicht erkannt. Aber bitte nicht jammern wenn tatsachen geschffen worden sind die unwiderruflich sind. Und einmal freigesetzte gene koennen nicht mehr kontrolliert, geschweige denn unschaedlich gemacht werden. Und wir sehen ja beim asian flu zu was gene faehig sind..........
Wie auch immer, macht weiter mit duennen spruechen, ich verabschiede mich aus diesem forum.
Traurich, traurich.............
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Beitragvon hottehü » Mo Nov 14, 2005 18:27

Wie willst Du denn Einfluß darauf nehmen?

Du schreibst ja selber, daß einmal freigesetzte Gene nicht mehr eingefangen werden können.

Es gibt praktisch keinen Soja mehr, der nicht mit Gentechnik in Berührung gekommen ist.

Wenn ich an die Sache mit Monsanto und ihrem Patentraps denke, kommt mir das kalte Grausen.

Aber meiner Meinung ist der Zug in dieser Richtung längst abgefahren.
Die Industrie hat Milliarden in diese Technik investiert und will jetzt Kohle sehen.

Die breite Öffentlichkeit interessiert sich nicht die Bohne für dieses Thema, weil in Deutschland gerade Geiz geil ist und lieber die ganze Woche aus der ALDI-Tüte gefessen wird als auf den Zweit- oder Dritturlaub zu verzichten.

Darum haue ich das meiste was ich produziere in die Biogasanlage und die Nahrungsmittelversorgung meiner geliebten Mitmenschen für 1,70 Euro in der Stunde bei 80 Stunden in der Woche und 365 Tagen im Jahr interessiert mich nicht mehr.

Die dünnen Sprüche, wie Du es nennst waren eigentlich finsterster Galgenhumor, aber ich hätte das vielleicht doch dazuschreiben sollen. :wink:

Wenn Du dadurch angepisst fühlst tuts mir leid, aber Du siehst ja selbst, daß es anscheinend kein Schwein interessiert. :?

Wenn Du einen Plan hast, wie man gegen diese Mafia angehen kann schick mir eine PM, ich bin zu fast allem bereit.

Gruß

Schorsch
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Beitragvon Heiko » Mo Nov 14, 2005 19:19

@ Richard

Tut mir leid, dass ich durch meinen Beitrag die Diskussion in den Hintergrund gedrängt habe. Das war nicht meine Absicht. Ich hoffe, dass du auch weiterhin dieses Forum besuchst.

Zum Thema:

Wie ich oben schon geschrieben habe, will ich Gentechnik nur dann einsetzen, wenn es nicht mehr andersder geht. Durch die hiesige Gesetzgebung, die die Gentechnik quasi verboten hat (neben der Förderung der Nawaro die einzige gute Entscheidung unseres scheidendes, grünes Landwirtschaftsministeriums), und andere Probleme (WTO-Verhandlungen und EU-Politik) war die Gentechnik hier noch kein sehr großes Thema.

Das von der Gentechnik große Gefahr ausgeht, sieht man vor allem in den Entwicklungsländern, auf der anderen Seite gab es z.B. in den USA noch keine größeren Probleme mit der Gentechnik, zumindest keine, die publik geworden sind (?).

Sehr gut finde ich, dass das Max Planck Institut beim konventionellen Mais (europäischer und asiatischer Abstammung) ein Gen gefunden haben, mit dem der Mais natürliche Feinde des Maiszünslers anlockt, quasi sich selbst verteidigt, ganz ohne Chemie oder Gentechnik. Bei amerikanischen Sorten wurde das Gen jedoch nicht gefunden, scheinbar ist es durch Züchtung verloren gegangen.

Andere gentechnisch veränderte Pflanzen sind zurzeit in Deutschland nicht zugelassen, und selbst der GVO-Mais ist nicht auf allen genehmigten Flächen ausgesät worden.
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Beitragvon Richard » Mo Nov 14, 2005 22:06

Hallo freunde,
Ich wuerde nie einen einzelnen wegen irgendwelcher (negativen) kommentare rauspicken.Es war nur mein gesamt eindruck Es scheint doch noch bauern in deutschland zu geben die sich um GMO's gedanken machen. Ja, das ist die frage : was will/kann der einzelne tun? Leider herzlich wenig, aber gemeinsam bewgt man/frau doch schon was. Fuer alle die es interessiert, leider alles in englisch, hier seht ihr was wir versuche zu tun: www.gmfreeireland.org
Wo steht die offizielle bauernvertretung? Was sagen die umweltschuetzer?
BUND, Bioland etc. und was es jetzt sonst noch so gibt. bin nicht mehr auf dem laufenden, bin vor 2 jahren nach hier ausgewandert.
Eine frage noch: gibt es bei euch sowas wie ein co-existenz gesetz das regelt wo und wie GM angbaut werden kann, abstaende zu no-GM farmern oder auch bio bauern. Da ich den richtigen namen fuer so ein gesetz nicht kenne konnte ich auch in google nix finden. Ich habe fast 2 jahre an vorschlaegen und ideen fuer so ein gesetz fuer hier mitgearbeitet, um das schlimmste zu verhueten, wenn das ueberhaupt geht, weiss aber nicht was die buerokraten letztendlich daraus gemacht haben. Es soll noch vor weihnachten veroeffentlicht werden und eine konsultations phase ist auch vorgesehen. Im prinzip kann es eigentlich kein miteinander geben, die natur laesst sich nicht durch regeln einschraenken. Ich warte nur drauf wenn der erste biobauer seinen konventionellen nachbar verklagt weil der seine produkte mit GMO kontaminierte und damit als bioware unverkauflich machte..........Hoffe nur dass ich diesen weg nicht gehen muss!
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