Fakt ist Folgendes: Die Genlobby drängt mit allen Mitteln darauf, dass "deren" Fläche expandiert. Stufe 1 (beispielsweise ein bt-Mais mit Maiszünslerresistenz) bietet weder für Verbraucher, noch für Erzeuger nennenswerte Vorteile. Bei Stufe 2 (Kartoffel mit Vitamin C der Karotte) werden die Verbraucher hellhörig und fangen diesbezüglich damit an, sich für die Thematik zu interessieren. Stufe 3 beinhaltet dann das Nonplusultra: es wird ein Brot gebacken, welches mit 2 Scheiben pro Tag den Tagesverbrauch an Vitaminen und Mineralstoffen deckt!
So und jetzt der "worst case", der bei allen kontrovers geführten Diskussionen unabdingbar ist: genmanipulierte Lebensmittel induzieren auf lange Sicht Krebserzeugung, bzw. rufen toxikologische Effekte hervor => GEN ist OUT => die expandierte und großräumige Fläche ist aufgrund der Verseuchung auf 10 Jahre (Ausschleichung) aus der Produktion, der Ruin vorprogrammiert! In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass zahlreiche Laborversuche äußerst negativ verlaufen sind (Lungenentzündung bei Mäusen, spezifische Krankheitssymptome bei Ratten). Langzeitfolgen sind also keineswegs geklärt! Solche Versuche berufen sich auf einen Zeitraum von 3 Monaten. Wir Landwirte müssen akribisch genau Buch führen, solch prinzipielle, fundamentale und grundlegende Debatten werden jedoch anscheinend ohne fundiertes Hintergrundwissen geführt...
