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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 14:46

Gen-Mais in der landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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713 Beiträge • Seite 47 von 48 • 1 ... 44, 45, 46, 47, 48
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Beitragvon Kaninchen » Do Jul 10, 2008 20:34

Anita, wenn du dich über so ein reaktionäres Urteil freust, tut es mir leid.

Gentechnik wird und muß auch kommen.
Europa kann aus wirtschaftlichen Gründen nicht ewig das gallische Dorf bleiben. Und auch im gallischen Dorf haben sie zwar den Römern stand gehalten aber letztlich haben sie sich den Christen beugen müssen. Und die haben noch übler massakert.
Und was nun besser war? :shock:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Jul 11, 2008 8:55

Das Gericht hat es abgelehnt, den Anbauer oder die Regierung von Oberbayern als zuständige
Behörde zu verpflichten, Schutzvorkehrungen zu treffen, damit die Bienen des Imkers den Pollen nicht aufnehmen können.
Die deutschen und europäischen Gesetze und Verordnungen zur Agro-Gentechnik regeln, dass die Behörden zu solchen Maßnahmen das Recht und sogar die Pflicht haben. Dem entzog sich das Gericht aber mit einer sogenannten Güterabwägung. Der Schaden für den Imker sei kleiner als der des Maisanbauers. Zudem könne der Acker nicht verlegt, die Bienen aber abgewandert werden.
Vertreibung der Bienen und der Imker
Der Hobbyimker Bablok betreut seine Bienen seit vielen Jahren stationär in einem Bienenhaus. Obwohl er technisch nicht auf Bienentransporte eingerichtet ist, mutet das Gericht ihm zu, seine Völker während der Maisblüte an einen anderen Standort abzuwandern. Die Richterin sprach bei der Urteilsverkündung offen an, dass die Imkerschaft bei der Ausweitung des Gen-Mais- Anbaues in eine ausweglose Situation gerät.


ja worüber freut sich denn die anita da ?
kann sie etwa nicht lesen ? d.h. die imker sollen ihre bienen nehmen und sich verp.... :D
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Flucht der Bienen

Beitragvon Anita » Mo Jul 14, 2008 18:23

gelöscht Anita
Zuletzt geändert von Anita am Fr Sep 05, 2008 15:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Jul 14, 2008 21:37

@anita: na und ? meinst du da werden viele kommen ? .... gegen was demonstriert ihr denn jetzt, gegen clothianidin, oder gegen gentechnik ?
oder gegen alles ?
da die imker untereinander so zerstritten sind werden kaum welche kommen, dafür umso mehr rabauken 8)
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Demo in München u. Braunschweig

Beitragvon Anita » Mo Jul 14, 2008 21:51

gelöscht Anita
Zuletzt geändert von Anita am Fr Sep 05, 2008 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Demo in München u. Braunschweig

Beitragvon gerd gerdsen » Di Jul 15, 2008 7:51

Anita hat geschrieben:Denn eines wissen die Imker, Gentechnik wird nur eingesetzt und entwickelt , um den Pflanzenschutzgiftumsatz zu vervielfachen !


1. gibt es DIE IMKER nicht, alle Imker die ich kenne und die hier im weiten Umkreis wohnen haben sich von den Demos distanziert .

2. wird Gentechnik entwickelt und eingesetzt um weniger PSM zu gebrauchen und um giftige Wirkstoffe gegen weniger giftige Wirkstoffe zu ersetzen .

3. du gar keine Imkerin bist sondern eine millitante Gentechnikgegnerin, und wir dich hier schon entweder unter den Namen Egbert oder unter Franz Henneken kennen, und falls nicht du trotzdem durch ständige Lügerei jede Glaubwürdigkeit verloren .
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Beitragvon Kaninchen » Di Jul 15, 2008 21:39

Quelle: http://www.novo-magazin.de/91/novo9162.htm
"Bienensterben durch zügellosen Fortschritt? von Thomas Deichmann



Der Massenexodus von Bienen in den USA hat nichts mit Mobilfunkstrahlen oder Gentechnik zu tun. Doch die deutsche Angstindustrie kümmert sich schon lange nicht mehr um wissenschaftliche Fakten. Von Thomas Deichmann



„Der Bienenvater oder Imker gibt seinen Pfleglingen Bienenstöcke als Wohnung, und zwar werden bei uns meist Holzstätten verwendet, in denen bewegliche Rahmen hängen und deren Hinterwand abgenommen werden kann.“ So rührig beschrieb der altehrwürdige Professor O. Schmeil in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts die fürsorgliche Pflege der Honigbiene. Man könnte meinen, nichts habe sich seitdem geändert. Das metaphorische Vater-Kind-Verhältnis steht für den sanftmütigen Umgang der Imker mit einem der ältesten Haustiere. Der Deutsche Berufsimkerbund (DBIB) wirbt dafür mit der Weisheit des römischen Philosophen Seneca „apes debemus imitari“ (Die Bienen müssen wir nachahmen).

Vergessen wird oft, dass erst mit den Fortschritten in den Naturwissenschaften die Möglichkeiten gereift sind, Bienenvölker nachhaltig zu schützen und sie zum Nutzen der Menschheit in großem Maßstab heranzuzüchten. Die Honigproduktion ist hierbei längst in den Hintergrund getreten. Beim großflächigen Bieneneinsatz geht es vielmehr um Nahrungspflanzen, die ohne Bestäubung nicht gedeihen können. Rund ein Drittel davon, darunter fast alle Obst- und viele Gemüsesorten, sind auf die biologische Wunderleistung der kleinen Insekten angewiesen. Bienen gelten deshalb nach Rindern und Schweinen als unser drittwichtigstes Haustier. Um ihre Zucht und Nützlichkeit haben sich im Laufe der Jahrzehnte ganz neue Geschäftszweige herausgebildet. In den USA ziehen heute Imker mit bis zu 35.000 Bienenvölkern durch die Lande und verkaufen die Bestäubung als nachhaltig biologische Dienstleistung. Auch in Deutschland ist diese Praxis in kleinerem Maßstab üblich.

Von den Problemen bei der Bienenzucht hört man in der Regel wenig. Dabei können Parasiten, Krankheiten und Schadinsekten ganze Stöcke binnen kurzer Zeit ausrotten. Als größte Bienenplage galten bis dato die Varroa-Milben – kleinste Spinnentierchen, die die Insekten aussaugen. Im Herbst 2006 gab es jedoch berechtigten Grund zur Annahme, dass diese Parasiten alsbald von der Spitze der Bienenfeinde verdrängt würden. Es mehrten sich Schreckensmeldungen über ein Massensterben von Honigbienen in den USA. Gut ein Viertel der weit über zwei Millionen Bienenvölker in Nordamerika ist seither eingegangen, manche Imker haben Verluste von 90 Prozent zu beklagen. Die Diagnose des ungeklärten Massenexodus lautet „Colony Collapse Disorder“ (CCD): Bei erwachsenen Bienen versagt das Navigationsvermögen, sie verlassen den Korb auf Nimmerwiedersehen.

Im September 2007 gelang nun ein bedeutender Schritt bei der Suche nach den möglichen Ursachen der Krankheit. Wissenschaftler der Bundesforschungsanstalt des US-Agrarministeriums konnten einen wahrscheinlichen Aspekt des Fehlverhaltens der Bienen aufklären. Beim Vergleich des genetischen Materials von Bienen mit und ohne Fehlfunktionen entdeckten sie eine starke Korrelation mit dem Befall des „Israeli acute paralysis virus“ (IAPV). Dieser Virus wird von der Varroa-Milbe übertragen. Vermutet wird, dass der IAPV von Australien aus in die USA eingeschleppt worden ist. Erst dort jedoch entfaltet er in Verbindung mit anderen, noch unklaren Faktoren seine tödliche Wirkung. Bei den an den Universitäten Pennsylvania und Columbia durchgeführten Untersuchungen kamen neueste biotechnologische Verfahren zum Einsatz, die heute gerne verteufelt werden.

Aus diesem Grund hatte die Bildbeladenheit des Verhältnisses von Mensch und Biene das Augenmerk auch längst auf andere Fragen gelenkt. Das Bienensterben wurde für zahlreiche Umwelt- und Naturschutzgruppen nur eine weitere Projektionsfläche, um ihrem allgemeinen Missmut gegen das menschliche Hier und Jetzt Ausdruck zu verleihen. Die tief greifende Skepsis, wie es mit unserer Gesellschaft weitergehen soll, sitzt ihnen offenbar wie ein Stachel im Gemüt. Wissenschaft erscheint ihnen suspekt und als Quelle unkontrollierbarer Technologien.

„Die Honigbiene ist seit sehr alten Zeiten ein Haustier des Menschen, unter dessen Hand eine große Anzahl von Rassen entstanden ist“, verkündete Schmeil vor gut 80 Jahren. Züchter vermehrten zunächst gezielt die Königinnen der Arten mit den nützlichsten Eigenschaften. Sie errichteten dafür Belegstellen, von denen andere Hautflügler ferngehalten wurden. Seit einigen Jahren kommen auch an dieser Stelle moderne Technologien zum Einsatz: Bienenköniginnen werden unter dem Mikroskop besamt. Dabei können auch verschiedene Arten miteinander gekreuzt werden, um die Produktivität der Bienenvölker zu erhöhen. Nur durch solche Eingriffe in die Bienennatur konnte dem stets wachsenden Bedarf an tüchtigen Pflanzenbestäubern und Honigproduzenten nachgekommen werden.

Doch die Schmeil’sche Zuversicht ob moderner Züchtungsmethoden ist heute nicht mehr zu vernehmen. Im aktuellen Umfeld ziehen zuvorderst Missgeschicke Aufmerksamkeit auf sich. So war jüngst wieder verstärkt von „Killerbienen“ die Rede – fürwahr keine harmlosen Zeitgenossen. Dabei ist diese Sorge sehr alt – sie geht auf die 50er-Jahre zurück: Im Auftrag der brasilianischen Regierung wurden damals Bienenköniginnen einer produktiven afrikanischen Art nach Brasilien gebracht und mit der in Südamerika verbreiteten europäischen Honigbiene gekreuzt. Die so „afrikanisierten Bienen“ waren arbeitsamer, aber auch aggressiver. Dass sie sich neuerdings wachsender Aufmerksamkeit erfreuen, hat einzig damit zu tun, dass sich mit ihnen Fortschrittsangst und hier vor allem die Furcht vor gentechnischen Züchtungsverfahren transportieren lässt.

Diese Angst manifestiert sich auch in der Sorge, unsere Honigbienen könnten vom Anbau gentechnisch veränderter Maispflanzen Schaden nehmen. Gewarnt wird seit Jahr und Tag vor gentechnischer Kontamination des Honigs, weil Bienen an transgenen Maispollen naschen könnten. Oder es wird befürchtet, der monierte Bt-Mais mit gentechnisch erzeugten Abwehrkräften gegen einen Fraßschädling könnte auch Bienen den Garaus machen. Auf dem Hintergrund des Bienensterbens in den USA sind solche Mutmaßungen hierzulande extrem laut geworden. Parallel dazu hat sich auch der Berufsimkerbund (DBIB) in eine obskure Protestplattform gegen die Grüne Gentechnik verwandelt. DBIB-Präsident Manfred Hederer behauptet ständig mit großem Sendungsbewusstsein, der Anbau von Bt-Mais sei Auslöser für das große Bienensterben. Hederer kopiert damit die ermüdenden Monologe der organisierten Gentechnikgegnerschaft. Hinter ihren Spekulationen findet man in aller Regel nur diffuse Zukunftsangst, nicht selten gepaart mit latentem Antiamerikanismus und ungesundem Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern, Behörden und Unternehmen.

Dass bei der Bienendiskussion auch Zivilisationsmüdigkeit den Ton angibt, darauf deuten schon einfachste Fakten: In einigen US-Bundesstaaten, in denen Bt-Mais großflächig kultiviert wird, war gar kein Bienensterben aufgetreten, wohl aber in Regionen, wo der Maisanbau keine Rolle spielt. Auch die Erkenntnis, dass Mais für Bienen unattraktiv ist, weil er nicht einmal Nektar zur Labung bietet, wurde geflissentlich übersehen – ganz zu schweigen von seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen, bei denen Bienen über längere Zeiträume der Bt-Wirkstoff zwangsverfüttert wurde. Sie ergaben schon in einem frühen Stadium der Diskussion, dass schädliche Wirkungen auf gesunde Bienenvölker durch den Bt-Mais auszuschließen sind.
Weitere Spekulationen passten zum missmutigen Zeitgeist, der auf die Bienenschicksale übertragen wurde. Bis heute hält sich in eingeschworenen Zirkeln die Vermutung, Mobilfunk-Strahlungen könnten die Bienenkrankheit ausgelöst haben. Es will scheinen, als sprächen hier von der modernen Welt sich überfordert fühlende Zeitgenossen, die im nächsten Atemzug die Klimakatastrophe oder eben die „Verseuchung“ des Ackerlands durch die Gentechnik prophezeien – obgleich transgene Pflanzen weltweit schon auf über 100 Millionen Hektar erfolgreich und problemlos kultiviert werden.

Beruhigend wirkte, dass sich deutsche Gerichte bislang mit Bedacht des Themas angenommen haben. In drei Fällen sind im Frühjahr 2007 Klagen von Imkern zurückgewiesen worden. Sie richteten sich in Sachsen, Bayern und Brandenburg gegen den Bt-Maisanbau und konstatierten Einbußen der Honigqualität, was juristisch abgewehrt wurde. Lediglich das Bayerische Verwaltungsgericht Augsburg hatte erstinstanzlich den Klägern Recht gegeben. Doch gegen die unwissenschaftliche Interpretation des Gerichts bezog sogar das gentechnikkritische Bayern Stellung – in zweiter Instanz wurde das Urteil kassiert. Wenig später hatte ein Hamburger Zukunftsangstverein für das vermeintliche Wohlergehen der Bienen, das durch den Bt-Maisanbau bedroht sei, geklagt. Im Namen zweier Imker sollte vor Gericht durchgesetzt werden, dass der ungeliebte Mais vor der Blüte vernichtet werde. Doch das Verwaltungsgericht Braunschweig wies im Sommer auch dies zurück.

Bezeichnend für die Seelenlage der heutigen Fortschrittsfeinde ist indes, dass im Windschatten der allgemeinen Aufregung um Bienen, Honig und Mais im Jahre 2007 auch wieder handfeste Zerstörungen von gentechnisch veränderten Pflanzenkulturen zugenommen haben. Im Juni 2007 bspw. wurden Teile eines Versuchsprojekts in Rheinstetten-Forchheim verwüstet. Die anonyme Tätergruppe nannte sich „Vereinigung autonomer Bienen“. Die einst so innige Beziehung zwischen Mensch und Biene scheint sich im Laufe der Jahre doch sehr zum Nachteil gewandelt zu haben."
Grüßle,
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Beitragvon Kaninchen » Di Jul 15, 2008 21:52

... und auch der ist interressant - gleiche Quelle:

Wissenschaftsresistente Öko-Berater



Wäre die physikalische Schwerkraft beim Sicherheitsnachweis transgener Pflanzen von Belang, würde vom Freiburger Verein „Öko-Institut“ vermutlich sogar diese infrage gestellt. Von Thomas Deichmann



Manchmal braucht man etwas Zeit, um die Bedeutungstiefe von Parlamentskontroversen begreifen zu können – beispielsweise die Aufregung vor drei Jahren über vermeintlich undurchsichtige Vergabepraktiken und rasant gewachsene Ausgaben der rot-grünen Bundesregierung für externe Beratungsleistungen. Inmitten der sich zuspitzenden Krise der alten Regierungskoalition wollte die damalige Oppositionsfraktion CDU/CSU wissen, wer Auftraggeber und -nehmer für die von 1999 bis Ende 2003 verbuchten Haushaltsmittel für Berater, Gutachter und Expertenkommissionen in Höhe von satten 168,8 Mio. Euro gewesen waren. Altkanzler Gerhard Schröder aber zeigte den Konservativen die kalte Schulter, viel Aufklärung gab es nicht. Das Thema ging wieder unter.
Allerdings genügte der kurze Schlagabtausch, um den Bundesrechnungshof (BRH) zu alarmieren. Die oberste Bundesbehörde hat seither mehrere Stellungnahmen und Empfehlungen veröffentlicht, um den vermuteten Parteienklüngel trockener zu legen. Im April 2005 warf der BRH zuletzt dem Bundesumweltministerium (BMU) Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Gutachten über die Endlagerung radioaktiver Abfälle am Standort Gorleben vor. Trittins Behörde habe sich über die Gebote des Wettbewerbs, der Wirtschaftlichkeit, der Nichtdiskriminierung und der Transparenz hinweggesetzt, war damals der Presse zu entnehmen. Im Januar 2007 präsentierte BRH-Präsident Prof. Dieter Engels nun die neuesten „Empfehlungen für ein wirtschaftliches und transparentes Verfahren beim Einsatz externer Berater“. In allen Fällen müssten „Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit, Erfolgskontrolle und die Beachtung des Wettbewerbs zwischen verschiedenen Leistungsanbietern grundlegende Prinzipien des Verwaltungshandelns sein“, sagte er.

Durch eine kleine Anfrage der Biologin und Bundestagsabgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan (FDP) ist nun ein weiterer Mosaikstein der fragwürdigen Beratergeschäfte ans Tageslicht gekommen. Anlass war die Veröffentlichung des Gutachtens im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) „Epigenetische Effekte bei transgenen Pflanzen: Auswirkungen auf die Risikobewertung“. Diese Studie war im Juli 2005 beim (1977 aus der Antiatombewegung hervorgegangenen Verein) „Öko-Institut“ bestellt worden. Ende 2006 wurde sie als amtliches BfN-Skript (Nr.187) publiziert. Es geht darin um die Frage, ob Gefahren für Mensch und Natur auszuschließen sind, wenn beim Einbringen fremder Gene in Nutzpflanzen auch unbeabsichtigte Veränderungen ihres Erbguts passieren und diese an Nachfolgegenerationen weitergegeben werden. Die Biowissenschaften sind sich einig: Solche Vorkommnisse sind bekannt und weitgehend kontrollierbar, die Grüne Gentechnik gilt entsprechend als sicher. Die Autorin des BfN-Gutachtens, Katja Moch, sieht das jedoch anders: Bei der Bewertung epigenetischer Effekte bestünden noch viele offene Fragen, weshalb die Sicherheit transgener Pflanzen nicht abschließend bewertet werden könne, meint sie. Moch stellt in diesem Zusammenhang explizit auch die Autorität der mit diesen Sicherheitsfragen betrauten und mit den renommiertesten Wissenschaftlern besetzten Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) infrage. Sie empfiehlt eine Reihe alternativer Risikoanalysen und legt nur einen Schluss nahe: Die Grüne Gentechnik sei eine gefährliche Risikotechnologie, die nicht zum Einsatz kommen dürfe.

Überrascht über diese Positionen aus diesem Hause war in der Wissenschaftlerwelt niemand. Der eingetragene Verein „Öko-Institut“ mit Sitz in Freiburg und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Bonn sind nämlich bekannt für ihre Manöver gegen die moderne Pflanzenforschung. BfN-Präsident Hartmut Vogtmann gilt als ausgesprochener Gentechnikgegner und nicht zuletzt deshalb als guter Bekannter des ehemaligen Umweltministers Jürgen Trittin (Grüne). Erst auf dessen Geheiß hin war 2003 das in Sachen Biotechnologie noch als moderat geltende Umweltbundesamt (UBA) entmachtet und die Zuständigkeit bei Genehmigungsverfahren für transgene Pflanzen per Vorschaltgesetz auf das gentechnikfeindliche BfN übertragen worden.

Mit ihrer Anfrage von März 2007 wollte Happach-Kasan von der jetzigen Bundesregierung erfahren, was diese vom kurz zuvor veröffentlichten BfN-Gutachten halte. So verlangte die FDP-Politkerin eine Stellungnahme zur Forderung des Öko-Instituts, auf eine bestimmte Züchtungsmethode zu verzichten. Doch diese sogenannte „Zellkulturzüchtung“ wird seit Jahrzehnten als sichere Standardtechnik in der Pflanzenzüchtung genutzt. Ihr Verbot würde die biologische Forschung und Entwicklung um Jahrzehnte zurückwerfen, oder, wie Happach-Kasan es formulierte, wäre „genau so, als würde man bei Autos die Verwendung von Reifen kritisieren, weil es vorkommt, dass diese platzen“. Die Bundesregierung stellte in ihrer Antwort von April 2007 unverblümt klar, dass auch sie von derlei Technikfeindlichkeit nichts hält. Sie widerspricht der Auffassung von Moch, dass „unter Verwendung von Zellkulturen gezüchtete Sorten grundsätzlich weniger sicher“ seien als andere. Durchweg gibt sich die Merkel-Regierung bedeckt. Man sehe auf Grundlage der Öko-Institut-Studie „keinen unmittelbaren Handlungsbedarf“, heißt es.
Diese Auffassung teilt das Gros der deutschen Pflanzenwissenschaftler. Sie kennen das Thema Epigenetik und vor allem seine Instrumentalisierung für Anti-Gentechnik-Kampagnen. Dr. Jens Freitag, Leiter der Geschäftsstelle des deutschen Pflanzengenomprogramms (GABI), kritisierte kürzlich in einem Interview für das Informationsportal BioSicherheit.de die häufig dargebotene Scheinlogik von Gentechnikgegnern, dass nämlich „das Wissen um die Komplexität natürlicher Prozesse“ quasi automatisch „mit einer Zunahme eines Risikos“ einhergehe.
Die kleine Anfrage von Happach-Kasan und die Antwort der Bundesregierung stellen klar, dass sich der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn durch das BfN-Gutachten, das unter der Ägide von Trittin in Auftrag gegeben worden war, in sehr engen Grenzen hält. Der Schluss liegt nahe, dass es nicht einmal mit dieser Intention be- und erstellt wurde, sondern das Ziel verfolgt wird, die Bürger aufzuschrecken und die Grüne Gentechnik weiter in Verruf zu bringen.

In der Antwort der Bundesregierung erfährt man auch interessante Details über die Hintergründe der Studie. Das Gutachten des Öko-Instituts Freiburg hat den Steuerzahler exakt 10.661,48 Euro gekostet. Bemerkenswert ist zweierlei: Dr. Beatrix Tappeser, früher leitende Mitarbeiterin des Freiburger Vereins, dann im Zuge der genannten Trittinschen Umstrukturierungen 2003 zur Abteilungsleiterin in Vogtmanns BfN berufen, ist offenbar maßgeblich daran beteiligt gewesen, den Gutachterauftrag nicht an eine anerkannte Forschungsanstalt wie das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln, sondern an ihre alten Vereinskollegen in Freiburg zu vergeben.
Außerdem irritiert, dass Sachkundige bei der Lektüre des Gutachtens das Gefühl beschleicht, sehr Ähnliches von derselben Autorin schon früher vernommen zu haben. In der Tat: Im November 2004 legte Katja Moch für das Öko-Institut das „Diskussionspapier: Das überholte Paradigma der Gentechnik“ vor. Auftrageber war damals aber nicht das BfN, sondern Greenpeace Deutschland. Thema waren auch damals schon die vermeintlich gefährlichen „epigenetischen Effekte“ bei der modernen Pflanzenzüchtung. Auf einer Konferenz von Greenpeace und dem Öko-Institut und im begleitenden Reader (u.a. mit Katja Moch und Betrix Tappeser als Autoren) sind besagte „Risikofaktoren“ 2005 noch einmal beschworen worden. Grundtenor und Botschaft sind beim Greenpeace-Diskussionspapier von 2004 und beim BfN-Gutachten von 2007 nahezu identisch.

Vergaberechtlich lief bei der BfN-Auftragserteilung an das Öko-Institut im Juli 2005 auf den ersten Blick alles korrekt – eine Ausschreibung gab es nicht, aber das war auch nicht zwingend vorgeschrieben. Die Frage stellt sich dennoch, warum knapp 11.000 Euro für ein Gutachten ausgegeben wurden, dessen Wert in der politischen wie wissenschaftlichen Fachwelt niemand zu erkennen vermag und dessen zentrale inhaltliche Aussagen bereits lange zuvor veröffentlicht waren. Die vom Bundesrechnungshofpräsidenten geforderte „Notwendigkeit“ und „Erfolgskontrolle“ beim Einsatz externer Berater ist hier jedenfalls nicht zu erkennen.
Prof. Hans-Jörg Jacobsen vom Institut für Pflanzengenetik der Universität Hannover vertritt diese Auffassung und hat sie im letzten Februar in seiner Funktion als Vorsitzender der Gesellschaft für Pflanzenbiotechnologie in Berlin an den Bundesrechnungshof herangetragen. Bei dem BfN-Gutachten von Katja Moch handele es sich um ein „wissenschaftlich ziemlich wertloses und eher schlampig erstelltes“ Schriftwerk und „offenbar um ein recyceltes Produkt“, das früher schon einmal auf den Markt gebracht worden sei. Der BRH möge deshalb prüfen, ob vom BfN Steuergelder verschwendet wurden und ob Beatrix Tappeser, „die lange an führender Stelle im Öko-Institut tätig war, bevor sie ins BfN wechselte, an der Vergabe des Gutachtenauftrags“ beteiligt war, forderte er. Der Bundesrechnungshof hat zugesagt, sich der Sache anzunehmen.

Jacobsen führt in seinem Schreiben aus, dass vom BfN vornehmlich Gutachteraufträge vergeben werden, durch die die gentechnikfeindliche Haltung der Bundesamtsleitung „(pseudo-)wissenschaftlich untermauert“ werden solle. Der Freiburger Öko-Verein erscheint hierfür als der perfekte Dienstleister. Ihre Zuverlässigkeit haben seine Mitglieder schon mehrfach unter Beweis gestellt. Die Gutachtertätigkeit des „Instituts“ beinhaltet keine eigene naturwissenschaftliche Forschung. In der Regel geht es darum, ausgewählte Literatur zu sichten, zu sortieren und zu interpretieren. Mit unvoreingenommener oder gar wissenschaftlicher Arbeit hat dies wenig bis nichts zu tun. Der Gutachterprozess lässt sich eher als eklektisches Sammeln, Sortieren und Aneinanderreihen von Aussagen beschreiben, die sich gegen die Gentechnik in Stellung bringen lassen.
Mitunter bringt dies auch Wissenschaftler auf die Palme, die ihre Arbeiten in den Öko-Institut-Studien falsch oder verzerrt wiedergegeben sehen. Das Gutachterergebnis scheint in seinen Grundzügen jedenfalls immer schon vor der Arbeit festzustehen. Wäre die physikalische Schwerkraft beim Sicherheitsnachweis transgener Pflanzen von Belang, würde vom Freiburger Verein Öko-Institut vermutlich sogar diese infrage gestellt.
Genutzt werden seine Studien vor allem im grünen Politikbetrieb und bei der Pressearbeit im Dienste globaler Anti-Gentechnik-Kampagnen. Zahlreiche Pflanzenforscher haben sich ob der oft beeindruckend voluminösen Studien aus Freiburg schon die Haare gerauft, weil sie sich zu Gegendarstellungen gezwungen sahen, um Luftblasen platzen zu lassen.








Thomas Deichmann ist Chefredakteur von Novo, freier Journalist und Buchautor. Zuletzt publizierte er mit Thilo Spahl in der dtv-Reihe „einfach wissen“ die Bände Natur & Technik und Mensch & Gesundheit (München 2006). In Novo88 argumentierte er in seinem Artikel „Greenpeace und die Gemeinnützigkeit“, dass es angesichts der inhaltlichen Fragwürdigkeit von Greenpeace-Kampagnen nicht verwundere, dass der Gemeinnützigkeitsstatus des Vereins schon mehrfach ins Wanken geraten ist.
Grüßle,
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Re: Demo in München u. Braunschweig

Beitragvon Spree » Mi Aug 27, 2008 14:05

hallo,

gerd gerdsen:
...
> 2. wird Gentechnik entwickelt und eingesetzt um weniger PSM
> zu gebrauchen
> und um giftige Wirkstoffe gegen weniger giftige Wirkstoffe zu ersetzen

du solltest besser an den weihnachtsmann und osterhasen glauben!

du weißt was monsanto und co z.b. in indien und südamerika machen?

weder weniger gifte noch bessere bedingungen für bauern!
freundliche Grüße
von Tom an der Spree
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Aug 27, 2008 18:03

Kaninchen hat geschrieben:Quelle: http://www.novo-magazin.de/91/novo9162.htm
"Bienensterben durch zügellosen Fortschritt? von Thomas Deichmann



Der Massenexodus von Bienen in den USA hat nichts mit Mobilfunkstrahlen oder Gentechnik zu tun. Doch die deutsche Angstindustrie kümmert sich schon lange nicht mehr um wissenschaftliche Fakten. Von Thomas Deichmann

. . .

Beim Vergleich des genetischen Materials von Bienen mit und ohne Fehlfunktionen entdeckten sie eine starke Korrelation mit dem Befall des „Israeli acute paralysis virus“ (IAPV). Dieser Virus wird von der Varroa-Milbe übertragen. Vermutet wird, dass der IAPV von Australien aus in die USA eingeschleppt worden ist. Erst dort jedoch entfaltet er in Verbindung mit anderen, noch unklaren Faktoren seine tödliche Wirkung. Bei den an den Universitäten Pennsylvania und Columbia durchgeführten Untersuchungen kamen neueste biotechnologische Verfahren zum Einsatz, die heute gerne verteufelt werden.

. . .

Hinter ihren Spekulationen findet man in aller Regel nur diffuse Zukunftsangst, nicht selten gepaart mit latentem Antiamerikanismus und ungesundem Misstrauen gegenüber Wissenschaftlern, Behörden und Unternehmen. . .



Hallo Kaninchen!

Klar, die Gentechnik DARF nicht Schuld sein am Bienensterben, denn sie ist ja für so viele Menschen unantastbar und steht für grenzenlosen Fortschritt und stetiges Bergauf ohne Ende!!!

Dass aufgrund diversen Fortschrittsgeschwafel einiger durchgeknallter Zeitgenossen (nicht hier im Forum, sondern persönlich gehört) man so allmählich jeden Glauben an den Fortschritt verliert, weil sich der Sinn des Fortschritts einfach nicht erschließen will, darf nicht verwundern. Die klaren und einfachen Dinge interressieren nicht mehr, der Fortschritt wächst ins Kraut!

Noch schlimmer ist aber, dass die Fortschrittsfanatiker in Wirtschaft und Politik den Ton angeben und jede Bodenhaftung verloren haben. Kein Wirtschaftswachstum kann zu groß sein, keine Rendite an der Börse zu hoch.

Auf diesen verdorbenen Humus wächst auch der Glaube, die Gentechnik sei so etwas wie die Rettung der Menschheit. Aber was rede ich, schaut einfach meine vorhergehenden Beiträge an.

Es grüßt - Franz
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Aug 29, 2008 9:03

Nee Franz, nicht nochmal. :roll:

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Beitragvon Franz Henneken » Fr Aug 29, 2008 17:19

:x :x :x Ja, doch - so wie einige hier im Forum meinen, mit der Grünen Gentechnik auch nur einen Blumentopf gewinnen zu können, so werde ich außerhalb dieses Forums die gegenteilige Meinung vertreten!

Außerdem: Fortschritt - was ist das überhaupt? Heißt das etwa, jeder Modeerscheinung aus Forschung und Technik blind hinterherzulaufen, ohne hinter die Kulissen geschaut zu haben? Heißt es, jeden Vertreter der Industrie jedes Wort Buchstabe für Buchstabe abzunehmen, ohne an die eigenen Konsequenzen zu denken?

Es müssten einige erst einmal zu denken anfangen, und vor allem: :wink: Hinterfragen!

Es grüßt - Franz
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Beitragvon Hoschscheck » Mo Sep 01, 2008 9:30

Franz Henneken hat geschrieben::x :x :x Ja, doch - so wie einige hier im Forum meinen, mit der Grünen Gentechnik auch nur einen Blumentopf gewinnen zu können, so werde ich außerhalb dieses Forums die gegenteilige Meinung vertreten!



Hallo Franz,

das bleibt dir unbenommen. Hier schreibst du ja auch weiter, obwohl du dich schon einmal verabschiedet hast. :wink:


Franz Henneken hat geschrieben:Außerdem: Fortschritt - was ist das überhaupt? Heißt das etwa, jeder Modeerscheinung aus Forschung und Technik blind hinterherzulaufen, ohne hinter die Kulissen geschaut zu haben? Heißt es, jeden Vertreter der Industrie jedes Wort Buchstabe für Buchstabe abzunehmen, ohne an die eigenen Konsequenzen zu denken?

Es müssten einige erst einmal zu denken anfangen, und vor allem: Hinterfragen!


Was konsumierst du denn so am Tag?
Wie hat welches Produkt deinen persönlichen Qualitätsanforderungskatalog bestanden und hat damit Einzug in deine Höhle gefunden?
Hat dein PC einen blauen Umweltengel?
Ist er ohne Kinderarbeit, Umweltkontaminationen und in einem Energieneutralen Prozess (besser wäre ja noch positiv :D )zusammengeschraubt worden?
Kaufst du Biostrom für seinen Betrieb? Klar.
http://www.stern.de/wirtschaft/unterneh ... 06921.html

Deinen Nick habe ich gar nicht bei den Kommentaren gefunden.

Gott sei dank kann dir keiner was vormachen Franz. :roll:

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Beitragvon Franz Henneken » Mo Sep 01, 2008 12:35

Hoschscheck hat geschrieben:
Was konsumierst du denn so am Tag?
Wie hat welches Produkt deinen persönlichen Qualitätsanforderungskatalog bestanden und hat damit Einzug in deine Höhle gefunden?
Hat dein PC einen blauen Umweltengel?
Ist er ohne Kinderarbeit, Umweltkontaminationen und in einem Energieneutralen Prozess (besser wäre ja noch positiv :D )zusammengeschraubt worden?
Kaufst du Biostrom für seinen Betrieb? Klar.
http://www.stern.de/wirtschaft/unterneh ... 06921.html

Deinen Nick habe ich gar nicht bei den Kommentaren gefunden.

Gott sei dank kann dir keiner was vormachen Franz. :roll:

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Da höre ich doch schon raus, dass Du stolz darauf bist, nicht bio, öko, und was weiß ich noch alles zu sein, sondern immerzu aus den Vollen schöpfen zu dürfen, Du hast es Dir wahrscheinlich auch verdient.

Ansonsten - OFF TOPIC! Mach über dieses Thema einmal einen anderen Thread auf.

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Sep 05, 2008 8:53

Hallo Franz,

ich weiß nicht ob man das Stolz nennen sollte, nur stehe ich zu meiner Überzeugung und heuchle hier nicht rum.

Meine Fragen zielten dahin "welche Art von Fortschritt akzeptierst du?"

Die grüne Gentechnik ja nicht, soviel meine ich aus deinen Beiträgen raus gelesen zu haben. :wink:
Das Internet stellt mit all seinen Gefahren (Viren, Trojaner, etc) und möglichen Betrügereien bis hin zur Verbreitung von pädophiliem Gedankengut eine reale Gefahr dar.
Die gewonnenen Vorteile dieses Forschritts sind mit Gefahren verbunden, das ganze muss geprüft und überwacht werden und jeder Nutzer sollte verantwortlich damit umgehen.
Und Bill Gates ist damit extrem reich geworden und hat die Weltherrschaft an sich gerissen. :roll:
Du nutzt diesen Forschritt hemmungslos, aber anderen willst du ihren Fortschritt verbieten, ... Heuchler.

Vielleicht solltest du mehr zu einem Naturburschen mutieren so wie diese Jungs.
Schluss mit schreiben, "Taten sollen folgen".

"Toulouse (AFP) - Der französische Bauernführer José Bové ist wegen Zerstörung von Genmaisfeldern zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro verurteilt worden. Das Strafgericht von Toulouse befand Bové für schuldig, mit 40 Gesinnungsgenossen im Jahr 2006 Anbauflächen im Département Haute-Garonne im Süden des Landes vernichtet zu haben. Die Richter folgten damit der Forderung der Anklage von 180 Tagessätzen zu 100 Euro. Andere Beschuldigte erhielten zum Teil Bewährungsstrafen von bis zu zwei Monaten.
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Der Anwalt der Genmais-Gegner, François Roux, kritisierte die Strafe und verwies darauf, dass die französische Regierung im Januar den Anbau der einzig zugelassenen Sorte MON810 wegen ungeklärter Risiken bis auf Weiteres verboten hatte. "Man kann nicht einerseits laut an der Staatsspitze behaupten, dass der Anbau von Genpflanzen gefährlich für die Umwelt ist und andererseits so harte Strafen verhängen, die sich diesem Anbau zu Recht widersetzen." Die Verurteilten wollen nun mit ihren Anwälten entscheiden, ob sie in Berufung gehen
http://de.news.yahoo.com/afp/20080904/t ... 974b3.html


In Hessen müssen zwei Feldbesetzer aktuell jeweils für sechs Monate in den Knast einrücken, zu hart die Strafe?
Konnten alle diese Ökoterroristen ganz ohne Fortschritt aktiv werden?

Diese Fragestellung ist keineswegs OFF TOPIC.
Nur kann man den Heuchler daran erkennen, vielen Dank für deine Antwort Franz.

Hoschscheck
Hoschscheck
 
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