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Glückliches Biotier? 45 Min

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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69 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon hans g » So Mär 07, 2010 10:59

meyer wie mueller hat geschrieben:.... ich finde manche Kommentare doch sehr polarisierend.
Die wollen nicht nur BILLIG, sondern etwas BESSERES.
BIO bedeutet nicht automatisch besser, sondern ist nur anders und dafür gibt es einen Markt.
„BIO=GUT versus KONVENTIONELL = SCHLECHT“. Eine super Marketingstrategie der Bio-Branche, der die bäuerliche Landwirtschaft leider nichts entgegenzusetzen hat.
.... denn die sind mehr oder weniger versteckte Propaganda.

GENAU---hier gehts um PROPAGANDA---selbst die CMA hatte dem nix entgegen zu setzen,ausser DÜMMLICHE werbung :roll:
hans g
 
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon JueLue » So Mär 07, 2010 11:56

hans g hat geschrieben:...selbst die CMA hatte dem nix entgegen zu setzen,ausser DÜMMLICHE werbung :roll:


CMA ist Geschichte, inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob wir nicht mit Ihr besser gefahren sind, obwohl ich nie ein Freund der CMA war.

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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon Rumpsteak » Mo Mär 08, 2010 20:00

hans g hat geschrieben:GENAU---hier gehts um PROPAGANDA---selbst die CMA hatte dem nix entgegen zu setzen,ausser DÜMMLICHE werbung :roll:


Joa..die jenigen die "BIO" machen sind aber lange nicht so doof wie die die es kaufen. Der Großteil der Verbraucher kauft "BIO" ohne zu wissen was dahinter steckt..Hauptsache es klingt gut :klug:
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Mär 08, 2010 20:11

Rumpsteak hat geschrieben:Joa..die jenigen die "BIO" machen sind aber lange nicht so doof wie die die es kaufen.
:!: :D
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon hans g » Mo Mär 08, 2010 20:56

Rumpsteak hat geschrieben:..Der Großteil der Verbraucher kauft "BIO" ohne zu wissen was dahinter steckt..

DOCH---sie vermuten,durch "konventionelle lebensmittel" schleichende VERGIFTUNG,wo sie doch min.100 jahre alt werden wollen.
hans g
 
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon meyer wie mueller » Di Mär 09, 2010 10:29

Hallo

Rumpsteak hat geschrieben: "Joa..die jenigen die "BIO" machen sind aber lange nicht so doof wie die die es kaufen. Der Großteil der Verbraucher kauft "BIO" ohne zu wissen was dahinter steckt..Hauptsache es klingt gut"

Man sollte den Kunden nicht als dumm einschätzen. Das geht in die Hose!
Aber man sollte bedenken, dass ein Kauf meist nicht rational ist, sondern mit Gefühlen zusammenhängt.
Nun ist nach meiner Ansicht die BIO-Kundschaft sehr heterogen:
- Da ist ist harte Bio-Fraktion, die mit Körnern, Tofu und Bratingen gesund bleiben will und die gute Pension möglichst lang genießen will. Eine Unterfraktion sind diejenigen, die Genuß als bedrohlich ansehen und gut schmecken mit schleichender Vergiftung assoziieren. Eine masochistische Grundhaltung, vielleicht auch protestantisch-selbstkasteiend (versus röm-kath. Völlerei) kann auch mitspielen.
- Dann sind es die, die eine kleinbäuerlich stukturierte Landwirtschaft mit regionalen Produkten bevorzugen.
- Weiterhin gibt es die, die sich ein gutes Gewissen erkaufen wollen, wenn sie Bio einkaufen ("wenn ich mich schon nicht zum Vegetarier durchringen kann, dann möchte ich wenigstens glückliche Schweine essen")
- Nicht zu vergessen sind diejenigen, die aus Genussgründen AUCH Bio kaufen. Das sind die, die sich Olivenöl aus Nyons (3 verschiedene Olivensorten werden zu eine Cuvee gemischt) kommen lassen, die seltene Kartoffelsorten aus Geschmacksgründen am Biostand einkaufen (manche der Kartoffelsorten sind eher im Gemüsebau beheimatet) oder Biomilch bevorzugen (jeder weiß, dass man es in der Milch schmeckt, was gefüttert wurde). Die kaufen aber auch mal ein Fleischpaket, wenn ein Weide-Mastochse geschlachtet wird, oder stehen an, wenn es Weidelamm (Magerweide auf der Alb) gibt und prügeln sich um ein Eichelmastschwein aus dem Spessard. Die kaufen aber auch beim Direktvermarkter ein Hähnchen für 12 Euro, von dem sie wissen, dass es wie früher im "Hennergartn" ein halbes Jahr alt werden durfte (vergl. "Masthähnchen aus Bodenhaltung" mit dem selber gefüttertem Hähnchen für einen coq au vin).


Es gibt eine Menge Verbraucher , die sowohl bei Aldi, wie auch beim Bio-Bauern kaufen (man reiht die wohl hauptsächlich bei den gutverdienenden Postmaterialisten ein) und die sind als Kunden extrem interessant, da die für Qualitätsware und Spezialitäten offen sind.

Bitte nicht die Genussfraktion als Kundschaft vergessen. Bamberger Hörnchen gibt es 6 Wochen lang auf dem Markt, dann sind die ausverkauft! Und die kosten dann nicht nur 10 Euro den Zentner!
Und wer schon mal Apfelküchle mit Boskop, statt mit Idared gegessen hat, kann der Genussfraktion nachfühlen. Oder man vergleiche eine "Gute Graue" mit so einer "Frischbirne aus Chile".
Wer nur Masse produziert und keine Spezialitäten (dazu zähle ich auch Bio) ist selber schuld,wenn der Preis nicht stimmt.
Bio ist für mich ebenso eine Marke für eine spezielle Zielgruppe( die immer größer wird), wie z.B. die Marke in Frankkreich "NOS REGIONS ONT DU TALENT", mit denen hochpreisige Spezialitäten aus den Regionen vermarktet werden (zielt auf die Genussfraktion)

Gruß
meyer wie mueller
 
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon JohnDeere3040 » Fr Mär 12, 2010 16:03

meyer wie mueller hat geschrieben:Bio ist für mich ebenso eine Marke für eine spezielle Zielgruppe( die immer größer wird), wie z.B. die Marke in Frankkreich "NOS REGIONS ONT DU TALENT", mit denen hochpreisige Spezialitäten aus den Regionen vermarktet werden (zielt auf die Genussfraktion)

http://www.unserland.info/
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon heinzi the chicken » Mo Mär 15, 2010 21:54

ja genau!
Wunderschöne Reportage.
Man hat ja alle Vorteille der ökologischen Landwirtschaft einfach gleich weggelassen.
Und da waren ja wieder eine paar Sponsorings dabei. Würde mich echt interessieren was die Tierärztliche Hochschule Hanover da überwiesen bekommen hat.
Da rufe ich morgen gleich bei der GEZ an und verlange mein Geld für neutrale Berichterstattung zurück.
mfg
M
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon heinzi the chicken » Di Mär 16, 2010 14:39

hier ist doch was schönes:
http://www.phw-gruppe.de/pdf/Taetigkeitsbericht.pdf
Seite 15, passt genau zum thema.
Was man nicht alles für Geld bekommen kann :klug:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon SHierling » Di Mär 16, 2010 15:13

Wer sollte denn Deiner Meinung nach "objektive" Berichte verfassen?
Die Biobranche selber? Du allein?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon heinzi the chicken » Di Mär 16, 2010 15:31

hans g hat geschrieben:
AlbertS hat geschrieben:..... Immer wieder darf ein Lebensmittelchemiker als Experte für Landwirtschaft völlig unhinterfragt auftreten, der die Polemik zu seinem Prinzip gemacht hat: "Die biologische Landwirtschaft ist eine Produktion für die verwöhnten Söhne und Töchter einer Überflussgesellschaft...."
(1 Hähnchen 27,- €). Ist doch klar, dass da der "normale" Verbraucher ohne weiteres Hintergrundwissen sich von demeter-Produkten distanziert.

genau das isses---BIO ist ein produkt der ÜBERFLUSSGESELLSCHAFT---klammheimlich wollen biokäufer sich nämlich von der masse abheben und min. 100 JAHRE alt werden---bei bester gesundheit,natürlich.
...und nen hähnchen für 27€ :roll: :roll: :roll: vollkommen REALITÄTSFERN.


Das ist doch Schwachsinn.
Es gibt genügend Menschen in Deutschland und anderswo, die auch Ferrari, Bentley und Rolls Royce kaufen. Wenn diese Menschen was brauchen, das sie vom Rest abhebt,ist doch ok. Man kann doch hochwertige ware produzieren. Ich finde es umsobesser, dass der Landwirt aus Uelzen die Dinger für 27 tacken los wird. :prost:
Demand and Supply. Was ist da realitätsfern?
Überflussgesellschaft ist genau vice versa. Überflussgesellschaft bedeutet, dass man jeden Tag Fleisch essen muss. Bei öko würde es das nur am Sonntag geben.
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon SHierling » Di Mär 16, 2010 15:48

Also zunächst mal ist die "hochwertige Ware" ja mit nichts zu belegen, die existiert lediglich auf der Basis von unlauterer Werbung und von Veblen-Effekten. "Unlauter" deswegen, weil zB eben gerade in der Berichterstattung Leute wie Du grundsätzlich eine Art "Gleichgewicht" zwischen Bio und Konventionell fordern, obwohl genau das am Markt überhaupt nicht gegeben ist.

Und dann ist es immerhin sehr fraglich, auf wessen Kosten (iSv extrene Kosten!) "Bio" überhaupt noch produziert werden darf.
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon heinzi the chicken » Di Mär 16, 2010 15:48

SHierling hat geschrieben:Wer sollte denn Deiner Meinung nach "objektive" Berichte verfassen?
Die Biobranche selber? Du allein?


Nein ich nicht, habe garnicht die Mittel dazu, und ich will nicht die Entsorgung für die ganzen Toten Dinger bezahlen. Habe auch ein Herz, ich will mir nicht die Tiere angucken die da auf einem Bein durch den Stall krackzeln und von den anderen Tod gehackt werden. Nein danke.
Was hälst du denn von einer unabhängigen Organisation, die nicht so einen Mist verzapft wie "Massentierhaltung ist wie Stadtleben" ( das ist für mich purer Sarkasmus), und dann noch einen Check von einem Lobbyisten erhalten.
Ganz klar sind die Bioverbände auch nichts anderes als Lobbyisten, nur von der anderen Seite.
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon heinzi the chicken » Di Mär 16, 2010 15:55

SHierling hat geschrieben:Also zunächst mal ist die "hochwertige Ware" ja mit nichts zu belegen, die existiert lediglich auf der Basis von unlauterer Werbung und von Veblen-Effekten. "Unlauter" deswegen, weil zB eben gerade in der Berichterstattung Leute wie Du grundsätzlich eine Art "Gleichgewicht" zwischen Bio und Konventionell fordern, obwohl genau das am Markt überhaupt nicht gegeben ist.

Und dann ist es immerhin sehr fraglich, auf wessen Kosten (iSv extrene Kosten!) "Bio" überhaupt noch produziert werden darf.


Doch ich kann beweisen, dass es hochweriger ist, kommt natürlich auf die Wünsche des Verbrauchers an.
Ich fordere kein Gleichgewicht, will ich auch garnicht, kann genau so weiter gehen, wie es jetzt ist.
Was meinst du mit externen Kosten, Subventionen?

MFG
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Re: Glückliches Biotier? 45 Min

Beitragvon SHierling » Di Mär 16, 2010 16:11

Die Wünsche des Verbrauchers machen das Ganze hochpreisig, nicht hochwertig.
Externe Kosten sind zB Verbreitung von Pflanzenkrankheiten aufgrund mangelnden Pflanzenschutzes, Anreicherung von Kupfer, Verarmung der Böden durch den Verzicht auf mineralische / zugekaufte Düngemittel bei gleichzeitigem VERkauf von organischer Substanz, Grundwasserbelastung durch Freilandhaltung, Immissionen aus Tiefställen und so weiter bis hin zum Nahrungsmittelmangel durch bewußt geringere Erträge.

Soziale Kosten kannst Du Dir selber ausmalen, wenn es plötzlich für die "besseren Leute" das angeblich "bessere Essen" gibt.

Und ich halte zB den NDR für durchaus objektiv, oder zumindest für um Objektivität bemüht, im Gegensatz zu einigen anderen Sendeanstalten, die "verbraucherfreundlich" eben auch nichts weiter können als "Bio gut, konventionell schlecht".
Zuletzt geändert von SHierling am Di Mär 16, 2010 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
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