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Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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88 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Raider » Do Sep 25, 2014 10:23

angusy hat geschrieben:Weiß jemand zuverlässig, auf wieviel Nachkommastellen beim Greening/AUM gerundet wird?

Sind z.B. 75,9%, 75,4%, 75,09% oder nur 75,00% einer Kultur zulässig?

Nein, das ist nicht spitzfindig und hat bei mir durchaus Praxisrelevanz.
Aufgrund unserer extremen kleinen Strukturen erfülle ich die Vorgaben nahezu punktgenau. Nur dazu müsste man wissen, was "genau" bedeutet. Knapp daneben ist auch vorbei!



Ich kann Dir nicht sagen auf welche Kommastelle gerundet wird, ABER: Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass viele Flächen in einer Kontrolle ne andere Größe haben als im Antrag angegeben. Das sind manchmal nur 3-5 m², manchmal auch erheblich mehr. Manchmal messen die Kontrolleure auch jedes Jahr ne andere Größe. Das zu diskutieren ist ne andere Sache... Aber ich würde NIE irgend etwas so machen, dass ich auf jeden m² angewiesen bin. und da sind wir bei deinen Nachkommastellen.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Ulikum » Di Sep 30, 2014 19:28

angusy hat geschrieben:Weiß jemand zuverlässig, auf wieviel Nachkommastellen beim Greening/AUM gerundet wird?

Sind z.B. 75,9%, 75,4%, 75,09% oder nur 75,00% einer Kultur zulässig?

Nein, das ist nicht spitzfindig und hat bei mir durchaus Praxisrelevanz.
Aufgrund unserer extremen kleinen Strukturen erfülle ich die Vorgaben nahezu punktgenau. Nur dazu müsste man wissen, was "genau" bedeutet. Knapp daneben ist auch vorbei!



:mrgreen:

Es zählt nur das was bei einer Vor-Ort-Kontrolle festgestellt wird.
Im Antrag - Papier ist geduldig.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon angusy » Di Sep 30, 2014 20:51

Kontrolle hin - Kontrolle her! Wenn ich doch mich doch im Antrag bzw. bei der Anbauplanung schon vertue, braucht es keine Kontrolle mehr. Außerdem geht es doch genau darum zu wissen, wieviel "Luft" letztlich noch vorhanden ist.

Ich weiß gar nicht wie lange es das bisherige System schon gibt, aber Kontrolle fand hier noch keine statt. In der gesamten Großgemarkung ist nur eine einzige Kontrolle bekannt. Sogar die Steuerprüfer schauen öfter vorbei als die CC-Prüfer.

Aber gut: Zu meiner eigentlichen Frage sind alle so schlau wie ich!
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Raider » Do Okt 02, 2014 7:20

angusy hat geschrieben:Kontrolle hin - Kontrolle her! Wenn ich doch mich doch im Antrag bzw. bei der Anbauplanung schon vertue, braucht es keine Kontrolle mehr. Außerdem geht es doch genau darum zu wissen, wieviel "Luft" letztlich noch vorhanden ist.

Ich weiß gar nicht wie lange es das bisherige System schon gibt, aber Kontrolle fand hier noch keine statt. In der gesamten Großgemarkung ist nur eine einzige Kontrolle bekannt. Sogar die Steuerprüfer schauen öfter vorbei als die CC-Prüfer.

Aber gut: Zu meiner eigentlichen Frage sind alle so schlau wie ich!


Du musst dich ja bei der Antragstellung nicht vertuen. Wenn Du 5% Greening brauchst dann gebietet es schon die Vorsicht nicht 5,00% zu machen sondern einen Sicherheitspuffer drauf zu packen.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon angusy » Do Okt 02, 2014 7:51

OK.

Sicherheitspuffer: Selbst wenn ich einen solchen einplanen würde, wäre es ja mal ganz schön zu wissen, wie groß er ist. Je nach Betriebsgrösse macht die Art und Weise der Rundung ja schon den einen oder anderen Hektar aus.

Sicherheitspuffer: Wieso sollte ich einen einplanen?
Bei mir stimmen die angemeldeten Fläche zu 100% mit den Katasterflächen überein. Irgendwelche Dinge auf meinen Flächen (Bäume, Hecken. Strukturelemente u.ä.) habe ich nicht. Die Katasterfläche wird immer bebaut, manchmal eben etwas mehr. Da ist dann hier und dort der Grünstreifen oder der Weg etwas schmäler. Das kennen wir ja alle.
Also meine Anbauflächen werden bei einer Kontrolle mit Sicherheit nicht kleiner. Größer können sie ja per Definition nicht werden. Also steckt in der Anbaufläche Null Risiko.
Bleibt die Greening-Fläche. Nehmen wir an zu 100% Stilllegung. Wie soll denn eine Stilllegungsfläche bei einer Kontrolle kleiner werden?

Also ich wüsste jetzt nicht, warum ich einen Puffer bräuchte. Mache ich dabei einen Denkfehler?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Raider » Do Okt 02, 2014 8:03

angusy hat geschrieben:OK.

Sicherheitspuffer: Selbst wenn ich einen solchen einplanen würde, wäre es ja mal ganz schön zu wissen, wie groß er ist. Je nach Betriebsgrösse macht die Art und Weise der Rundung ja schon den einen oder anderen Hektar aus.

Sicherheitspuffer: Wieso sollte ich einen einplanen?
Bei mir stimmen die angemeldeten Fläche zu 100% mit den Katasterflächen überein. Irgendwelche Dinge auf meinen Flächen (Bäume, Hecken. Strukturelemente u.ä.) habe ich nicht. Die Katasterfläche wird immer bebaut, manchmal eben etwas mehr. Da ist dann hier und dort der Grünstreifen oder der Weg etwas schmäler. Das kennen wir ja alle.
Also meine Anbauflächen werden bei einer Kontrolle mit Sicherheit nicht kleiner. Größer können sie ja per Definition nicht werden. Also steckt in der Anbaufläche Null Risiko.
Bleibt die Greening-Fläche. Nehmen wir an zu 100% Stilllegung. Wie soll denn eine Stilllegungsfläche bei einer Kontrolle kleiner werden?

Also ich wüsste jetzt nicht, warum ich einen Puffer bräuchte. Mache ich dabei einen Denkfehler?


Fakt ist: Entscheidend für alle Dinge der Betriebsprämie ist nicht die BEANTRAGTE sondern die FESTGESTELLTE Fläche.

ich würde vieles unterschreiben, aber nie die Aussage dass "meine Flächen bei einer Kontrolle mit SICHERHEIT nicht kleiner werden". Was es hier bei Kontrollen schon alles gegeben hat ist Wahnsinn. Beispiel: Ein Kollege in RLP hatte 2010 eine Kontrolle. Dabei wurden erhebliche Abweichungen der Flächen festgestellt (=zu 95% selbst schuld, aber egal). Im jAhr darauf hat er als Flächengröße einfach die im Jahr zuvor ermittelten Größen angegeben. Da er im Vorjahr erhebliche Fehler hatte wurde er natürlich erneut kontrolliert. Ergebnis: Die Kontrolleure haben andere Größen gemessen wie noch im Jahr zuvor. :prost: Er wurde erneut sanktioniert. Widerspruchsverfahren wurde ABGELEHNT. 2012 dann das gleiche in grün. Erneut wurden andere Flächengrößen gemessen als in den beiden Jahren zuvor. Diesmal zum Glück nur im Bagatelle-Bereich. Das ganze System ist an Wahnsinn nicht mehr zu überbieten und jede Beratung stelle sagt Dir mittlerweile hier dass man nicht zu knapp rechnen soll. Gerade jetzt auch im Bezug auf Greening.

Ich halte bei allen Maßnahmen mind. 3 % (Bagatelle-grenze) vor. Beispiel 100 ha Ackerland --> 5 ha Greening-Fläche --> mind. 5,15 ha Stillegung.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Caramba » Do Okt 02, 2014 21:20

Caramba hat geschrieben:Für des Greening söll I ezat mindestens 3 Kuldura obau!
Für das Greening soll ich jetzt mindestens 3 Kulturen anbauen!
Wos isn ezat eichentli a Kultur ? Was gilt jetzt eigentlich als Kultur ?
Amol a Beisbiel: Einmal ein Beispiel:
It Wäz und Windagarschta e oda zwä Kuldura für dös Greening ?
Ist Weizen und Wintergerste eine oder zwei Greening Kulturen ?


Ko mä kena do weitahölf ?
Kann mit keiner in die Frage weiterhelfen ?
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon NobbyNobbs » Do Okt 02, 2014 21:21

Caramba hat geschrieben:
Caramba hat geschrieben:Für des Greening söll I ezat mindestens 3 Kuldura obau!
Für das Greening soll ich jetzt mindestens 3 Kulturen anbauen!
Wos isn ezat eichentli a Kultur ? Was gilt jetzt eigentlich als Kultur ?
Amol a Beisbiel: Einmal ein Beispiel:
It Wäz und Windagarschta e oda zwä Kuldura für dös Greening ?
Ist Weizen und Wintergerste eine oder zwei Greening Kulturen ?


Ko mä kena do weitahölf ?
Kann mit keiner in die Frage weiterhelfen ?



Zwei Kulturen, dann brauchst du noch eine.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon NobbyNobbs » Do Okt 02, 2014 21:25

Also Greening und C1 rein über Leguminosen zu erfüllen- da kriegt man doch Bauchschmerzen. Hier mal ein Entwurf als Beispielkalkulation (zum besseren Verständnis mit Formeln jedoch ohne Solvereingaben).
Dateianhänge
Entwurf Formeln.PNG
Entwurf.PNG
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Grenzwächter » Mi Okt 08, 2014 4:11

angusy hat geschrieben:OK.

Sicherheitspuffer: Selbst wenn ich einen solchen einplanen würde, wäre es ja mal ganz schön zu wissen, wie groß er ist. Je nach Betriebsgrösse macht die Art und Weise der Rundung ja schon den einen oder anderen Hektar aus.

Sicherheitspuffer: Wieso sollte ich einen einplanen?
Bei mir stimmen die angemeldeten Fläche zu 100% mit den Katasterflächen überein. Irgendwelche Dinge auf meinen Flächen (Bäume, Hecken. Strukturelemente u.ä.) habe ich nicht. Die Katasterfläche wird immer bebaut, manchmal eben etwas mehr. Da ist dann hier und dort der Grünstreifen oder der Weg etwas schmäler. Das kennen wir ja alle.
Also meine Anbauflächen werden bei einer Kontrolle mit Sicherheit nicht kleiner. Größer können sie ja per Definition nicht werden. Also steckt in der Anbaufläche Null Risiko.
Bleibt die Greening-Fläche. Nehmen wir an zu 100% Stilllegung. Wie soll denn eine Stilllegungsfläche bei einer Kontrolle kleiner werden?

Also ich wüsste jetzt nicht, warum ich einen Puffer bräuchte. Mache ich dabei einen Denkfehler?


Wenn alles zu 100%stimmt dann kannst du genau die 5% Stilllegung machen fertig. Wenn dann einer die Flächen nachmisst wird die bestimmt keiner kleiner messen, seiden der Planet schrumpft oder du hast sehr einnehmende Nachbarn. Ich habe 0,2% mehr stillgelegt ging nicht anders mit den Flächen.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Raider » Mi Okt 08, 2014 7:17

Grenzwächter hat geschrieben:
Wenn alles zu 100%stimmt dann kannst du genau die 5% Stilllegung machen fertig.


Dan zeig mir mal den betrieb bei dem das so ist.

Wenn dann einer die Flächen nachmisst wird die bestimmt keiner kleiner messen, seiden der Planet schrumpft oder du hast sehr einnehmende Nachbarn. Ich habe 0,2% mehr stillgelegt ging nicht anders mit den Flächen.


Natürlich werden Flächen kleiner gemessen. Allein schon wegen den Messungenauigkeiten. Selbst das Katasteramt korrigiert hin und wieder die Größen von Flurstücken. Ist bei uns gerade im letzten Jahr passiert. Flurstück das 2.342 m² groß war war auf einmal 2.339 m² groß. Nachfrage beim Amt: wurde Korrekturvermessen. Muss man bis 1,5% hin nehmen...
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Grenzwächter » Mi Okt 08, 2014 8:13

Deswegen ja "wenn". Das die vom Amt rauß fahren und ab und an nachmessen weiß ich aber das das Katasteramt das auch nachträglich kontroliert ist mir neu.
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Re: Greening: 3 Kuldura söll ma ho

Beitragvon Landrat Oberlenker » Di Jan 27, 2015 22:36

Jede botanische Gattung ist eine Kultur (z.B. Gattung Triticum: Weich-/Hartweizen, Dinkel = dieselbe Kultur)
Ausnahmen sind: Brassicaceae, Solanaceae und Cucurbitaceae: hier ist jede Art eine Kultur
Winter-/Sommerkultur je eine Kultur (Sommer-/Winterweizen) :klug:
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