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Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterien

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon nachhaltig » Di Jun 28, 2016 21:24

... darum bin ich ja bereit etwas auszuprobieren statt statt nur(!) zu spekulieren.

Ist schon bezeichnend, wenn vor lauter "Kompetenz" der Mut zur Neugier auf der Strecke bleibt.

Auch ist es nichts Neues, wenn jene die es eigentlich besser wissen sollten, den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen ... bzw. nicht sehen wollen, "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" ... trotz "Bildung": leider wenig bis keine Ahnung.

Ob Max-Plank, Helmholtz, JKI, ... klar, die haben alle keine Ahnung, ... 100 Jahre Studien zu Mykorrhiza mit durchwegs eindeutigen Ergebnissen - alles "Humbug", ... tja ja, ...
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon Todde » Di Jun 28, 2016 21:25

nachhaltig hat geschrieben:Die Landwirte sollten sich mal mehr mit den Forstwirten unterhalten. die Forstwirtschaft ist da nämlich der Landwirtschaft um einiges voraus. Da ist man sich der Bedeutung und der Funktionen des Bodenlebens bewusst.
...


Oh Gott... Das wird ja zum reinem Comedy-Thread hier.
Fichten hab ich auf Böden stehen, da würden nicht mal die guten Heide-Kartoffeln wachsen, wird schon seinen Grund haben :prost:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Alchemie in der Güllegrube -> GÜLLE die NICHT STINKT

Beitragvon nachhaltig » Di Jun 28, 2016 21:33

Todde hat geschrieben:
nachhaltig hat geschrieben:Die Landwirte sollten sich mal mehr mit den Forstwirten unterhalten. die Forstwirtschaft ist da nämlich der Landwirtschaft um einiges voraus. Da ist man sich der Bedeutung und der Funktionen des Bodenlebens bewusst.
...


Oh Gott... Das wird ja zum reinem Comedy-Thread hier.
Fichten hab ich auf Böden stehen, da würden nicht mal die guten Heide-Kartoffeln wachsen, wird schon seinen Grund haben :prost:


Weil sich in den meisten Waldböden ein vielfältiges Bodenleben etablieren konnte, dass die Pflanzen/Bäume mit Nährstoffen versorgt UND auch Nährstoffe erschließt (aus an-/organischem Substanzen und aus der Luft).
Und das geht NUR, weil das Bodenleben der Wald-Flächen nicht mit Agrarchemie umgebracht wurde (bzw. sich re-etablieren konnte).
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Todde » Di Jun 28, 2016 21:38

Dann wundert es mich, warum der Wald vor der "Agrarchemie" gepflanzt wurde und drumrum Acker entstanden ist :roll:
Mit der heutigen Landwirtschaft würde man auch dort Ackerbau betreiben können.

Deine Vorstellungen sind sehr gut als Glaube zu erkennen, denn mehr als wirres kommt nicht dabei raus.
Du lässt auch keine Peinlichkeit aus.
Rode mal Deinen Fichtenwald und betreibe 10 Jahre biologischen Ackerbau drauf, mal sehen was von Deinem Boden noch übrig ist. Die Lüneburger Heide ist so entstanden.
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon LUV » Mi Jun 29, 2016 12:02

Im Zweiten Weltkrieg, im Vietnamkrieg und unter Mao, wie auch heute noch in Afrika aßen und essen die Menschen aus Hunger Baumrinde. Nachhaltig hat Recht, die Welt könnte durch Wald ernährt werden.... :prost: n8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Riedbauer » Fr Jul 01, 2016 20:02

N'abend zusammen,

ich verfolge schon seit einiger Zeit so die Beiträge in diesem Forum und so auch diese Diskussion hier. Ich möchte hier nun auch meine Gedanken dazugeben, denn ich bin ebenfalls nicht einverstanden mit einigen Punkten aus dem ersten Beitrag zu diesem Thema.

So wie ich das nun verstanden, bzw verfolgt habe, sollen durch den Güllezusatz (wovon nicht so wirklch bekannt ist was drin ist?) der in Gülle enthaltene Ammoniak "pflanzenverträglich" werden und so nebenbei noch den Komplex aus Gülle und Gewässerbelastung lösen. Es klingt sehr einfach. Aber ohne jemanden angreifen zu wollen: Das ist mir auch zu einfach.

Ammoniak ist chemisch betrachtet NH3. Abhängig vom pH-Wert der Gülle wird Ammoniak in Ammonium (NH4) umgewandelt. Dabei ist zu wichtig zu wissen, dass bei einem steigenden pH Wert Ammonium in Ammoniak umgewandelt wird und bei einem fallenden pH-Wert ist es einfach gesagt umgekehrt, dann gibt es mehr Ammonium als Ammoniak. Daher wurden schon, wie hier auch schon beschrieben, schon sehr gute Erfahrungen mit der Ansäuerung der Gülle (beispielsweise mit Schwefelsäure) gemacht. Ammonium ist, wie allseits vermutlich bekannt eine der beiden Stickstoffformen, die von Wurzeln aufgenommen werden können, insofern wäre ein Zusatz, der durch eine pH-Wert Verschieben dafür sorgt das mehr Ammonium vorliegt dazu geeingt Gülle "pflanzenverträglicher" zu machen. Was nun dieser Zusatz genau bewirkt sthet aber wohl noch in den Sternen. Und was mich an der Handhabung scon sehr stutzig macht ist die Aussage, dass man die Gülle immer wieder rühren soll um die Bakterien zu verteilen. Das mag zwar stimmen, aber es ist umgekehrt auch eine lange bekannte Wahrheit, dass bewegte Gülle vermehrt Ammoniak ausgasen lässt und wenn ich also viel Stickstoff in Form von Ammoniak aus der Güle rühre, dann kann dementsprechend auch weniger "riechen". Um diese FRage sehr kostengüntsig zu beantworten wären Gülleproben vor und nach dem Impfen sehr zu empfehlen (diese Empefhlung wurde hier schon gemacht, aber scheinbar überlesen, bzw. zumindest nicht kommentiert vom Thread-Ersteller).

Noch ein paar Worte zur angepriesenen Verringerungn der Gewässerbelastung. Sorry aber dieses Werbeversprechen steht leider in keiner Weise in Verbindung zu dem angepriesenen Effekt von weniger Ammoniak in der Gülle. Ersten gehe ich davon aus, dass es hier überhaupt keine Versuchsergebnisse gibt (Lysimeter, N-Min Proben etc) und zweitens werden Gewässerbelastungen von Stickstoff aus der Gülle ausschließlich durch Nitrat verursacht. Nitrat ist ein Produkt des Mineralisationsprozesses in Gülle und neben Ammonium die zweite Stickstoffform, die von Wurzel aufgenommen werden kann. Ammoniak gast aus (ist also gasförmig) und bindet sich auch nicht an Wasser und hat reingarnichts mit der Gewässerbelastung zu tun. Ich würde mir an dieser Stelle auch vom Threat-Ersteller wünschen, dass wenn er schon sagt, dass es noch keine serioäsen Versuchsergebnisse (mit Wiederholungen, verschiednene Güllen etc.) gibt, er auch keine solchen Versprechungen ins weite Rund streut. Genau das macht einen solchen Güllezusatz unseriös.

Und noch etwas: Güllezusätze gabs schon so viele und alle haben uns versprochen die Welt zu retten. Und ich bin nachwievor der festen Überzeugung, der einzige Sinnvolle Zusatz zu Gülle ist Wasser und eventuell noch Diapin oder ähnliches.

Soweit mal meine Meinung

viele Grüße

Der Riedbauer
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon nachhaltig » So Jul 10, 2016 19:29

Lieber Riedbauer

Mit Respekt, aber falls Sie aufmerksamer lesen würden, dann:

1. würden Sie wissen, dass ich gar nichts versprochen habe, sondern jemanden mit einer Mischung von Bakterien, Hefen und Hilfsstoffen entdeckt habe, womit man Gülle veredeln kann. Das habe ich hier mit Landwirten getestet und es funktioniert.
Also tun Sie nicht so, als wenn ich irgendwas verkaufe oder irgend etwas anpreise ...

2. habe ich mich zu ausstehenden Untersuchungen geäußert. Würde mich selber interessieren, aber warum soll ich das bezahlen? Ich bin weder Landwirt noch ein von Gestank Betroffener, sondern nur neugierig!

3. Vieles ist einfach! Wir Menschen machen es uns nur selber unnötig schwer. Hinsichtlich Stickstoff, Ammoniak, ... reden SIE mal mit Fachleuten, z. B. von www.fnr.de. Die können Ihnen an Hand von Biogas-Prozessen genau erklären, wie das funktioniert.
leider sind da aber "Faulgasbakterien" dominant, da man ja möglichst viel Gas haben möchte.
Bei der Gülleveredelung sind Milchsäurebakterien und bestimmte Hefen dominant, so dass kein bzw. nur wenig Faulgas entsteht.

4. Durch das Rühren 1x pro Woche !!! wird NICHT mehr Ammoniak aus der Grube freigesetzt, sondern einfach nur dafür Sorge getragen, dass alle Bereiche gleichmäßig verwandelt werden. Beim Brot wird der Vorteig ja auch nicht nur zum Mehl gekippt sondern durch Kneten verteilt.

5. Ihre Überzeugung in Ehren, ich weiß wenigstens, dass ich dazu nicht viel weiß und probiere es wenigstens aus, statt etwas womöglich Gutes tot zu spekulieren. Haben Sie das mal selber probiert?


Herzliche Grüße
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon LUV » So Jul 10, 2016 20:49

nachhaltig hat geschrieben:4. Durch das Rühren 1x pro Woche !!! wird NICHT mehr Ammoniak aus der Grube freigesetzt, sondern einfach nur dafür Sorge getragen, dass alle Bereiche gleichmäßig verwandelt werden.


Herzliche Grüße


Gemessen oder geglaubt?
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Hauptmann » Di Jul 12, 2016 14:31

nachhaltig hat geschrieben:Lieber Riedbauer

Mit Respekt, aber falls Sie aufmerksamer lesen würden, dann:

1. würden Sie wissen, dass ich gar nichts versprochen habe, sondern jemanden mit einer Mischung von Bakterien, Hefen und Hilfsstoffen entdeckt habe, womit man Gülle veredeln kann. Das habe ich hier mit Landwirten getestet und es funktioniert.
Also tun Sie nicht so, als wenn ich irgendwas verkaufe oder irgend etwas anpreise ...

2. habe ich mich zu ausstehenden Untersuchungen geäußert. Würde mich selber interessieren, aber warum soll ich das bezahlen? Ich bin weder Landwirt noch ein von Gestank Betroffener, sondern nur neugierig!

3. Vieles ist einfach! Wir Menschen machen es uns nur selber unnötig schwer. Hinsichtlich Stickstoff, Ammoniak, ... reden SIE mal mit Fachleuten, z. B. von http://www.fnr.de. Die können Ihnen an Hand von Biogas-Prozessen genau erklären, wie das funktioniert.
leider sind da aber "Faulgasbakterien" dominant, da man ja möglichst viel Gas haben möchte.
Bei der Gülleveredelung sind Milchsäurebakterien und bestimmte Hefen dominant, so dass kein bzw. nur wenig Faulgas entsteht.

4. Durch das Rühren 1x pro Woche !!! wird NICHT mehr Ammoniak aus der Grube freigesetzt, sondern einfach nur dafür Sorge getragen, dass alle Bereiche gleichmäßig verwandelt werden. Beim Brot wird der Vorteig ja auch nicht nur zum Mehl gekippt sondern durch Kneten verteilt.

5. Ihre Überzeugung in Ehren, ich weiß wenigstens, dass ich dazu nicht viel weiß und probiere es wenigstens aus, statt etwas womöglich Gutes tot zu spekulieren. Haben Sie das mal selber probiert?


Herzliche Grüße


So"Zeugs" wollte uns ein Futtermittelvertreter schon vor 30 Jahren andrehen, ein Pulverchen das man in die Gülle schüttet, damit es nicht mehr "stinkt" und und und...
Die ganzen Wunderversprechen kenne ich nicht mehr auswendig, kann mich nur noch daran erinnern dass ihn mein Paps damals vom Hof gejagt hatte, danach hatte er weitergemacht mit Amway, vermutlich weil die Vitamindöschen leichter sind als die Futtersäcke. ;-)
Fairerweise muss ich auch dazusagen dass die Gründe meines Vaters ganz schlichter Natur waren, ihm widerstrebte es extrem, etwas zu kaufen um es dann in die Gülle zu schütten, also praktisch Geld in die Sch... zu werfen. :-)
Gruss, Martin.
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Ferengi » Di Jul 12, 2016 15:06

Das Einzige was ich in die Gülle kippen würde wären Nitrifikationshemmer.
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon LUV » Di Jul 12, 2016 15:12

Die Wirkung des "Zeugs" lässt sich am besten beweisen, in dem man es im Raum Vechta/Cloppenburg an den Mann bringt. Was dort funkt, funkt überall....komischerweise sind die ganzen Wundermittel (Plocher und Co) immer in vorwiegend südlichen, katholischen und bäuerlichen Strukturen versucht worden und dort haben sie auch merkwürdigerweise etliche Unerstützer...woran liegt das bloß?
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Riedbauer » Di Jul 12, 2016 18:34

nachhaltig hat geschrieben:
Lieber Riedbauer

Mit Respekt, aber falls Sie aufmerksamer lesen würden, dann:



Mit Respekt: bitte erlauben Sie mir, dass ich Ihnen einge Ihrer Ausführungen aus Ihrer eigenen Pressemitteilung ( hier in Gänze zu lesen: http://www.firmenpresse.de/pressinfo1364256/alchemie-in-der-guellegrube-bakterien-neutralisieren-den-gestank-und-den-feinstaub-aus-ammoniak.html ) hier nochmals darlege:

Auf Grund der Umwandlung ist die Gülle nun
- deutlich pflanzenverträglicher, d. h., die Nährstoffe werden besser aufgenommen
- geringere Belastung von Gewässer und Grund-/Trinkwasser
- die Gülle kann um den Faktor 3-10 verdünnt werden weil der "Düngewert" höher ist
- fördert das Bodenleben (statt es zu "verbrennen")
- weniger Parasiten/-larven, etc. = weniger Medikamente für die Tiere notwendig
- ...


Diese Auflistung klingt für mich wie ein Werbeversprechen...Was ist es sonst? Sie haben bis jetzt keinerlei Beweise vorlegen können, und diese Behauptungen einfach mal so in die Welt gesetzt (macht die Werbung auch so oder so ähnlich). Ich finde es nach wie vor unverantwortlich ungeprüft solche Dinge in die Welt zu setzen, damit eine ohnehin schon schwierige Diskussion (Gülle / Gewässer usw.) noch weiter angeheizt wird, das Diskussionsklima noch weiter vergiftet wird. Irgendwann habe ich einmal geglaubt, dass es die Aufgabe der Journalisten (auch derer, oder besonders, derer die sich "Freie Journalisten") nennen ist, dass sachlich sauber und ohne Ideologie usw. über die Dinge berichten. Aber ehrlich gesagt, ich weiß, dass ich das eigentlich nie geglaubt habe, sondern es mir einach wünsche. Mir ist auch klar, dass Top Agrar und wie sie alle heißen, auch nur durch Ihre Brille berichten...aber ich finde damit kommt ein Journalist in keiner Weise seiner Verantwortung nach. Auch Ihre Pressemitteilung fasse ich daheingehend auf, denn eines kann ich Ihnen mit Gewissheit sagen: Ich unterhalte mich oft und eingehend mit Fachleuten, denn auch ich habe ein großes Interesse daran Zusammenhänge zu verstehen, so viel zum Thema "Neugier".

Aber für mich ist eines sonnenklar: Einfache Antworten auf schwierige Fragen sind äußerst schwierig, und wissen Sie auch warum? Bis heute ist ja scheinbar unbekannt was so alles in diesen Präparaten drin ist. Ich unterstelle Ihnen mit Sicherheit nicht, dass Sie es wüssten und der Welt verheimlichen wollten, ich unterstelle auch nicht, dass Plutonium oder was auch immer drin ist, aber ich habe gelernt, dass ich als Landwirt auch Verantwortung für das Stück Natur / Landschaft, das ich bewirtschafte, übernehmen muss. Zu dieser Verantwortung gehört auch das Wissen über die Digne die ich anwende. WEnn ich das nicht weiß, dann bin ich skeptisch, wenn mir das keiner sagen kann was ich da anwende, dann bin alarmiert.

LUV hat geschrieben: komischerweise sind die ganzen Wundermittel (Plocher und Co) immer in vorwiegend südlichen, katholischen und bäuerlichen Strukturen versucht worden und dort haben sie auch merkwürdigerweise etliche Unerstützer...woran liegt das bloß?


Kann ich dir auch nicht sagen, aber ich komm auch von da, aus dem Land wo mit Holz und Hexen geheizt wird und bin mächtig stolz drauf :mrgreen: :mrgreen:

Grüße

P.S. um nochmal auf Vechta/Cloppenburg zurückzukommen: Meine persönliche Ansicht ist, dass die neue DüV (auch wenn das Zahelnwerk der EU zunehmend fraglich erscheint) letztlich auf genau solche Landkreise zugeschnitten wird und der Rest von Deutschland die A-Karte hat. Sorry, nun mag jeder beleidigt sein, der es nicht so sieht, aber mann muss sich nur mal die Phosphat-KArten von Deutschland anschauen, dann weiß man wo es gilt und da bin ich mir auch sicher: Phosphat wird die nächste Baustelle, so wie es schon in den DLG Mitteilungen beschrieben wurde (Das ist zumindest noch Agrarjournalismus mit hohem Niveau und verschiedenen Betrachtungen des gleichen Themas, nicht wie solche Pressemitteilungen, wie ich so oben verlinkt habe...
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Lonar » Di Jul 12, 2016 22:27

LUV hat geschrieben:Die Wirkung des "Zeugs" lässt sich am besten beweisen, in dem man es im Raum Vechta/Cloppenburg an den Mann bringt. Was dort funkt, funkt überall....komischerweise sind die ganzen Wundermittel (Plocher und Co) immer in vorwiegend südlichen, katholischen und bäuerlichen Strukturen versucht worden und dort haben sie auch merkwürdigerweise etliche Unerstützer...woran liegt das bloß?

Cloppenburg und Vechta sind auch katholisch und kleinbäuerlich :klug:
Der würzige Geruch der Gülle ist aber auf bestimmte Fettsäuremuster zurückzuführen. Der Profi Gülleschnupperer kann Sauengülle, Ferkelgülle und Mastschweinegülle gekonnt auseinander halten.
Es kann sein das sein Zeug diese Fettsäuremuster zersetzt.
Aber dann ist die Ausbringung immer noch nicht Verlustfrei..
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Lonar » Mi Jul 13, 2016 7:19

Wie wird die Gülle denn jetzt eigentlich zur Feinstaubquelle?
Die ist ja normalerweise flüssig.
Und Ammoniak ist ja auch kein Feinstaub sondern ein Gas.
Ich komme da nicht ganz mit.
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Re: Gülle als Feinstaubquelle? Mögliche Lösung über Bakterie

Beitragvon Hauptmann » Mi Jul 13, 2016 8:25

Lonar hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Wirkung des "Zeugs" lässt sich am besten beweisen, in dem man es im Raum Vechta/Cloppenburg an den Mann bringt. Was dort funkt, funkt überall....komischerweise sind die ganzen Wundermittel (Plocher und Co) immer in vorwiegend südlichen, katholischen und bäuerlichen Strukturen versucht worden und dort haben sie auch merkwürdigerweise etliche Unerstützer...woran liegt das bloß?

Cloppenburg und Vechta sind auch katholisch und kleinbäuerlich :klug:
Der würzige Geruch der Gülle ist aber auf bestimmte Fettsäuremuster zurückzuführen. Der Profi Gülleschnupperer kann Sauengülle, Ferkelgülle und Mastschweinegülle gekonnt auseinander halten.
Es kann sein das sein Zeug diese Fettsäuremuster zersetzt.
Aber dann ist die Ausbringung immer noch nicht Verlustfrei..


Da muss man kein Profischnupperer sein, Kuhgülle riecht in schwacher Dosis angenehm, Schweinegülle einfach nur widerlich.
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