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Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbieten

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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74 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon xyxy » Fr Mär 27, 2015 13:33

http://www.agrarheute.com/nematodenbefa ... 3-27-13uhr

Keine gentechnik, keine Chemie und keine Schädlinge :roll:
Fifty shades of green
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xyxy
 
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Maulwurf_13 » Fr Mär 27, 2015 13:37

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Mir ist einfach momentan der Vorteil den die grüne Gentechnik für uns in Deutschland bringen soll nicht klar?

Kraut und Knollenfäule Tolerante Kartoffelsorte? --> Weniger Fungizide.
Industriekartoffel mit entsprechendem Stärkemuster? --> Weniger Energie zur Aufbereitung.
In Zünsler gefährdeten Gebiete BT-Mais? --> dadurch werden auch GVO freie Maisfelder "entlastet".

In der Pipeline befindliche Pflanzen die mit dem Prinzip Push/Pull arbeiten.

Wer von Euch bewirtschaftet denn einen Standort für den er unbedingt RoundUpReady Sojabohnen braucht, oder gar gentechnisch veränderten Weizen?

Warum nicht?
Ausserdem warum braucht man unbedingt Resistenzzucht bei Nutzpflanzen. Hat man früher(tm) auch nicht benötigt.

Worin liegt der Unterschied zwischen Einbau von bekannten Resistenz-Gene mittels Gentechnik und der durch atomare Strahlung induzierter zufälliger Entstehung neuer unbekannter Gene.
Wenn du diesen Unterschied ohne Widersprüche erklären kannst dann wärst du der erster Gentechnikkritiker weltweit der dies schafft.

Wo sind denn die Vorteile, außer dafür, dass sich dann bald drei große Konzerne den kompletten Saatgutmarkt unter sich aufteilen können? Bitte um Erklärung!

Wer zwingt dich dazu Saatgut von diesen drei (willkürlich von dir gewählte Zahl?) zu kaufen.
Niemand?
Richtig!
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Fr Mär 27, 2015 14:16

Na dann nenn mir doch mal ein paar mittelständische Züchter aus den USA? Gentechnisch verändertes Saatgut ist enorm teuer zu entwickeln, dass können fast nur Milliardenschwere Unternehmen wie Monsanto und Co. Da liegt ja auch das Problem, ich bin sicherlich kein Ideologe, im Gegenteil, bin auch der Meinung, dass die grüne Gentechnik besser (unabhängiger) erforscht werden soll. Doch wer glaubt das Börsennotierte Konzerne jemals ausschließlich das Wohl der Menschheit als Ziel hatten, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann. Ich bin jedenfalls froh das wir hier noch eine breit aufgestellte Pflanzenzüchtung haben, die nicht demnächst Weizengene mit der irgendeiner Krakenart kreuzt und mir dann erzählt das wäre völlig normal und in der Natur genauso :lol:

edit wegen Post von Maulwurf: Wie gesagt, bin ich auch nicht gegen grüne Gentechnik, sondern für bessere Erforschung dieser. Und übrigens Maulwurf: Sollte es wirlich nur noch drei Saatgut Produzenten geben, muss man bei diesen Kaufen wenn man länger Landwirt sein will, sollte einleuchten.

Interessant finde ich mal wieder, dass man als User hier gleich abgestempelt wird wenn man nicht 1:1 die Meinung des BV teilt :roll: Aber Kritisches Hinterfragen wurde bei wohl manchen damals auf der Volksschule nicht gelehrt n8
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Fr Mär 27, 2015 14:48

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Na dann nenn mir doch mal ein paar mittelständische Züchter aus den USA?


Mittelständische Züchter sind Monsanto und KWS als Beispiel.
Welche gibt es denn sonst so? Bayer, Syngenta und BASF sind weit darüber hinaus, jedenfalls als Gesamtunternehmen.
DuPont ist auf Augenhöhe bei der Zucht aber eben konzernweit kein Mittelstänidsches Unternehmen.

Wie viel Züchter es in der USA gibt, dass kannst Du ja mal gerne recherchieren, ich tippe es gibt weit mehr als in der EU.

Gentechnisch verändertes Saatgut ist enorm teuer zu entwickeln, dass können fast nur Milliardenschwere Unternehmen wie Monsanto und Co.

Das ist falsch. Entwickeln können das auch recht kleine Unternehmen, nur die entwickeln dann ausschließlich die Technologie,
die Sortenzucht können andere machen.
Die Zulassung ist enorm teuer, ein Sojabohne, die auf dem Weltmarkt gehandelt wird verschlingt mal 100 Millionen bei den Zulassungen, das sind aber nicht die Konzerne dran Schuld. Die nutzen das halt momentan für ihre Zwecke gut aus, Greenpeace hat denen einen Markt beschert, den so schnell niemand angreifen kann.
In der USA haben zB 2 recht kleine Unternehmen Zulassungen, eine Kartoffeltechnologie und eine Äpfel.

Wie sieht es bei der Roten Gentechnik aus? Alles in der Hand von Pharmakonzernen?
"Die Hightech-Region München gehört im internationalen Wettbewerb zu den herausragenden Standorten der Medikamenten- und Diagnostikaentwicklung. Internationale Konzerne arbeiten hier mit mehr als 130 innovativen kleinen und mittleren Unternehmen"
http://www.bmbf.de/de/20882.php


Doch wer glaubt das Börsennotierte Konzerne jemals ausschließlich das Wohl der Menschheit als Ziel hatten, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Konzerne wollen natürlich Gewinn machen, ansonsten würden das wohl VEBs sein.
Das nebenbei immer mehr Menschen was im Magen haben ist nur eine Nebenerscheinung, sicher für die Konzerne nicht unbedingt ausschlaggeben, aber eben durch den Wunsch mehr zu Ernten, mehr zu verdienen die Folge. Welche Landwirt kauft schon eine neue Sorte, die wesentlich weniger Ertrag bringt? Die müsste dann schon andere Vorteile haben, denn rechnen muss sich das.

edit wegen Post von Maulwurf: Wie gesagt, bin ich auch nicht gegen grüne Gentechnik, sondern für bessere Erforschung dieser. Und übrigens Maulwurf: Sollte es wirlich nur noch drei Saatgut Produzenten geben, muss man bei diesen Kaufen wenn man länger Landwirt sein will, sollte einleuchten.

Auf Deinem PC läuft welches Betriebssystemen von den tausenden? Oder gibt es gar nur 3,(4)?

Aber Kritisches Hinterfragen wurde bei wohl manchen damals auf der Volksschule nicht gelehrt n8


Was hinterfragst Du denn? Nichts.
Du behauptest und das mit allerhand Unwissen. Hinterfragst du die Berichte von Greenpeace nicht?
Schon mal hinterfragt, wer die Millionen für den Anti-GVO-Kampf gezahlt hat?

Kritisches Hinterfragen hat wohl nicht jeder gelernt :prost:

The global food fight is getting interesting.
https://www.activistfacts.com/organizat ... t-project/
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Fr Mär 27, 2015 15:33

KWS und Monsato sind Börsennotierte Unternehmen, sicherlich keine Mittelständler, das sollte jetzt ein sicher ein Scherz sein. Habe leider auf die Schnelle keine unabhängigen Quellen zu der Struktur der Saatgutproduktion in den USA gefunden, die von Greenpeace hättest Du mir sicher um die Ohren gehauen :mrgreen: Habe in einem kleinen (60 Mitarbeiter) Zuchtunternehmen meine Lehre gemacht, der Chef war strikt gegen die grüne Gentechnik, grade weil er sich die Entwicklung der Sorten nicht hätte leisten können.

Auf Deinem PC läuft welches Betriebssystemen von den tausenden? Oder gibt es gar nur 3,(4)?


Gutes Bsp., willst Du mir jetzt im Ernst erzählen, die Abhängigkeit von Micro$oft sei gut? Möchtest Du nicht lieber aus 1000 Betriebssystemen das beste Auswählen? Ist Windows ein gutes Programm? :roll: Bitte sag mir jetzt nicht, dass du solche Verhältnisse in der Lebensmittelproduktion haben willst :wink: :mrgreen:

Was hinterfragst Du denn? Nichts.
Du behauptest und das mit allerhand Unwissen. Hinterfragst du die Berichte von Greenpeace nicht?
Schon mal hinterfragt, wer die Millionen für den Anti-GVO-Kampf gezahlt hat?




Verstehe dich wirklich nicht? Hast Du vielleicht zu oft mit irgendwelchen grünen Spinnern diskutiert? Ich sage es nochmal, ich bin kein Ideologe. Wo habe ich denn hier Quellen von Greenpeace zitiert? Ich bin doch lediglich der Meinung, das unser Heil nicht ausschließlich in der Gentechnik liegen kann. Ich stelle aber auch fest, dass es mittlerweile sehr schwer geworden ist, sich unabhängig zu Informieren und das gilt für die Pro- und Contra Seite! Schon mal gefragt wer Millionen für die Einführung von GVO Sorten gezahlt hat?
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Fr Mär 27, 2015 19:29

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:der Chef war strikt gegen die grüne Gentechnik, grade weil er sich die Entwicklung der Sorten nicht hätte leisten können.


Wieso funktioniert das in der USA?
Die Züchter kaufen die Biotechnologie bei den BiotechUnternehmen zu,
das sieht dann so aus:
http://www.stineseed.com/corn/traits/
http://www.beckshybrids.com/products/soybeans-list
http://www.wensmanseed.com/soybeans
http://www.heftyseed.com/wp-content/upl ... s-2015.pdf
http://www.jacksonseedservice.com/
.
.
.

Ich glaube den meisten ist gar nicht bekannt was GVO sind und wie das funktioniert.
Traits könnten eine Menge Unternehmen entwickeln und vermarkten oder eben einkaufen.


Verstehe dich wirklich nicht? Hast Du vielleicht zu oft mit irgendwelchen grünen Spinnern diskutiert? Ich sage es nochmal, ich bin kein Ideologe. Wo habe ich denn hier Quellen von Greenpeace zitiert?


Da es sich um ein Netzwerk handelt, spielt es keine Rolle ob du Greenpeace und Co zitierst.
Du hast deren Brainwashing aufgenommen, bisher habe ich meist nur die "Zweifel" gelesen, die aus deren Federn kommen.
Ist noch nicht aufgefallen, dass immer die gleichen Protagonisten in Print und TV Aussagen treffen und als "Experten" genannt werden?
So sehen die "Experten" für Gentechnik, Mobilfunk und Knorpel aus, unbedingt die Kommentare lesen, die "Expertin" meldet sich zu Wort, leider wieder ohne sich dem Thema inhaltlich zu widmen:
http://www.gute-gene-schlechte-gene.de/ ... d-knorpel/

Ich bin doch lediglich der Meinung, das unser Heil nicht ausschließlich in der Gentechnik liegen kann.


Wie sollte das auch gehen?
Neue Sorten werden (noch immer) klassisch gezüchtet,
Grüne Gentechnik ist eine Technologie, mit der sich gewisse Merkmale diesen Sorten zufügen lassen.

Diese "Ausschließlichkeit" ist wieder so ein Extrem, dass sicher nicht von der Biotechnologie Seite kommt, sondern von den Propheten der GVO-Mythen.

Schon mal gefragt wer Millionen für die Einführung von GVO Sorten gezahlt hat?


Sehr witzig, Unternehmen müssen investieren und Werbung machen. Und ich nehme auch an, das die Zahlung nicht unbedingt von Sekten stammen.

Das Greenpeace und die ganzen Schosen immer behauptet haben, kein Geld von anderen, unter anderem diese Öko-faschistischen-Sekte, genommen zu haben, was ja nachweislich nicht stimmt, scheint legitim, sind ja die Guten...
Das durch diese ganzen Kampagnen nicht mal Landwirte wissen was GVO sind ist doch beschreibend für sehr gute Desinformationen, es wurden Feindbilder erschaffen, Ängste geschürt und Monstermais erschaffen.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 28, 2015 7:54

Rein betrieblich kann es mir erstmal egal sein,welche Entscheidung die EU zu GVOs faellt. Ist sie fuer alle gleich ,gibts keinen Wettbewerbsnachteil. Und einen Teil der Entscheidungshoheit hat eh der Abnehmer, wenn die Zuckerfabrik sagt "kein gvo" dann hab ich daa eh keine Wahl mehr. Solange es nur um diese pflanzenbaulichen Anwendungen geht ,hat die EU Landwirtschaft auch international keinen Nachteil ,der nicht zu kompensieren waere,wir kriegen den Mais ja schliesslich auch ohne rr rentabel sauber.
Das aendert sich aber,wenn Pflanzen fuer Verwendungszwecke massgeschneidert werden,. Wenn man die Inhaltsstoffe,egal ob fettsaeuren im Raps oder Proteine im Weizen, fuer bestimmte Zwecke optimiert,entstehen Effekte i. Der Wertschoepfungskette(hoehere ausbeute,grringereVerluste etc)auf die nicht verzichtet werden wird, dann hat der Nicht gvo standort definitiv einen Nachteil.

Als "Nicht"landwirtt und einfach nur denkender Buerger finde ich es desastroes,dass dieses Land durch Hysterie geschuert sogar aus der Forschung verabschiedet hat. Restriktiver Anbau okay...aber ausloeschen der Forschung,das wird in den naechsten Jahren schlimme Folgen zeigen
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon H.B. » Sa Mär 28, 2015 9:09

Welfenprinz hat geschrieben:wir kriegen den Mais ja schliesslich auch ohne rr rentabel sauber.

Ja, aber nur solange uns der ökologische Aspekt nicht um die Ohren gehauen wird.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » Sa Mär 28, 2015 9:49

germane hat geschrieben:Wenn die Biobauern besonders gesunde Sorten anbauen,klingt das erstmal sehr gut.


Wo bitte sind denn diese vielen Biobauern mit ihren gesunden Sorten? Deren Anteil an der Bio-Erzeugung geht ebenso wie die eigene Zuchtleistung bei Tieren wie Pflanzen gegen Null. Stattdessen bedient man sich ungeniert bei der „bösen“ Agrarindustrie.
Sortenratgeber von http://www.gut-rosenkrantz.de/:
Pioneer
KWS
Syngenta ua..
Öffentlich stets gescholten sind sie als Saatgutlieferanten hoffähig. Naja, bei Rosenkrantz bürgt immerhin (Lügen)Baron Münchhausen mit seinem „guten“ Namen für das Geschäft mit der Lüge.

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Gutes Bsp., willst Du mir jetzt im Ernst erzählen, die Abhängigkeit von Micro$oft sei gut? Möchtest Du nicht lieber aus 1000 Betriebssystemen das beste Auswählen? Ist Windows ein gutes Programm? Bitte sag mir jetzt nicht, dass du solche Verhältnisse in der Lebensmittelproduktion haben willst

Entgegen der gefühlten Wahrnehmung ist die Auswahl an Betriebssystemen sehr groß: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Betriebssystemen
Man kann das wirklich gut mit Sorten und Rassen vergleichen. Wenn da die weitaus meisten Nutzer zu einem MS-Betriebssystem greifen, dann sicher nicht, weil es keine anderen mehr gibt. Es überwiegen einfach die Vorteile – gerade gegenüber Betriebssystemen, die man geschenkt bekommt.
Und genau diese Zustände haben wir schon lange in der Lebensmittelproduktion. Die Vielfalt der Hühnerrassen ist groß, aber nicht in der kommerziellen Eier- und Geflügelfleischerzeugung. Ebenso bei Schweinen und Milchvieh… die gewichtigen Vorteile der wenigen Leistungslinien sind durch bunte Vielfalt nicht zu ersetzen, die ist was für Hobbyisten.
Was die (sehr) kleinen Züchter angeht:
Der Sortenschutz läuft nur 25 Jahre, in dieser Zeit müssen alle Kosten und möglichst etwas Gewinn eingefahren sein.
Zum Vergleich: Schutz nach Urheberrecht, das läuft für Schrift- und Musikwerke bis 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers weiter.
Warum ist die Züchtung einer Weizensorte so viel weniger schützenswert als ein Groschenroman oder ein Sauflied?
Die berühmtberüchtigten „NGOs“ propagieren immer fleißig „freie Sorten“, freilich ohne selbst welche anzubieten. Andersrum würde es mehr Sinn machen. Gerade für sehr kleine Züchter mit wenig angebauten Sorten dürfte eine deutlich längere Schutzzeit eher sinnvoll sein.
Das fordert aber niemand, die berühmtberüchtigten „NGOs“ schon gar nicht. Deren „Argumentation“ läuft immer darauf hinaus, dass alle anderen einfach zu dumm sind. Mehrverbrauch an „Pestiziden“ durch GVO? Klar, die Bauern sind einfach zu dumm, sie nehmen eigene Nachteile in Kauf, nur um Monsanto reich zu machen. Oder? Da sollte eigentlich mal was klingeln. Diese „NGOs“ verfügen doch selbst über Millionenetats, nur beispielhaften Vorbildern der von ihnen favorisierten Lebensmittelproduktion haben sie absolut nichts vorzuweisen. Genau das ist mir zu dumm, wer immer meint, es besser zu können, der soll es zeigen.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Mär 31, 2015 22:47

Aber jede Sache hat zwei Seiten, auch die Gentechnik,oder? Auch wenn sie natürlich lange nicht so schlecht ist, wie immer getan wird. In der Medizin, wird sie fröhlich verwendet, und keinen störts. Und man kann nicht in der Illusion zu leben, Deutschland werde ewig frei von Gentechnik bleiben können.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » Mi Apr 01, 2015 19:08

Klar hat alles 2 Seiten. Auf der einen Seite ist die grüne Gentechnik eine Methode der Pflanzenzucht. Auf der anderen Seite kann man mit Hetzkampagnen dagegen Millionen an Spenden generieren.
Klar ist mir nur nicht, was da ein (fauler) Kompromiss an Besserungen bringen sollte?
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Apr 01, 2015 19:17

Ich meine damit, dass die Gentechnik befürworter, teilweise machen, als sei Gentechnik die Eier legende Wollmilchsau. In der Vergangenheit, hat aber alles Vor und Nachteile gehabt. :klug:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » Mi Apr 01, 2015 19:36

Es muss nicht alles gut sein, was man mit Gentechnik schaffen kann, aber auch das ist bei jeder anderen Technik auch so.
Diese pauschale Hetze gegen Gentechnik ist ungefähr so, als wenn man vor 100 Jahren mit der Behauptung: „Nur Pferdekutschen können die Menschheit retten“ gegen den Kraftfahrzeugbau gehetzt hätte. Dafür könnte man dann auch noch die Gesamtzahl der Verkehrsopfer errechnen.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Mi Apr 01, 2015 19:50

Südbaden Bauer hat geschrieben:Ich meine damit, dass die Gentechnik befürworter, teilweise machen, als sei Gentechnik die Eier legende Wollmilchsau. In der Vergangenheit, hat aber alles Vor und Nachteile gehabt. :klug:


Wer sagt denn, Gentechnik ist die Eierwollmilchsau?
Man kann Technik sinnvoll einsetzen oder eben auch weniger sinnvoll, da ist Gentechnik keine Ausnahme.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Südbaden Bauer » Mi Apr 01, 2015 19:53

Da die deutlichen Befürworter hier im Forum, nur die Vorteile aufzählen, und nicht die Sache differenziert ansehen.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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