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Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbieten

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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74 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Do Apr 02, 2015 12:07

Südbaden Bauer hat geschrieben:Und bei BT- Mais, der ja so verändert ist, das er Schädlings abweisendbzw. abtötend ist, meinst du das bleibt ewig so, so was kann sich ganz schnell wieder ändern und dann sind wir wieder auf dem gleichen Stand. Grundsätzlich ist gegen so was aber nichts einzuwenden. Nur darf man sowas nicht als Allheilmittel überschätzen.


Wie funktioniert das bei der Pflanzenzucht? Zur Zucht gehören immer Resistenzen und das brechen dieser, ein Vorgang der wohl so ganz ohne Zucht seit Jahrmillionen auf der Erde stattfindet. (post1276646.html#p1276646)
Das ist bei den Inseztiziden, die wir spritzen kein bischen anders und genau deshalb brauchen wir mehr Alternativen!
Dir scheint auch nicht bekannt zu sein, was die Bt-Technologie ist und wie man damit verfahren kann, damit das einzelne Bt-Gen wieder Wirkung haben könnte.
Bei Pyretroiden ist die Wirkung weg, wenn die Schädlinge resistent sind.

2. Mit sowas züchtest du doch nur Resistente Unkräuter. Dann lieber einmal mehr Grubbern. :klug:

Macht man mit jedem Pflanzenschutzmittel und Du kannst ja gerne Deinen Mais grubbern zur Unkrautbekämpfung :roll:
Am Besten so lange bis Dein Feld oberirdische frei von Genen ist :mrgreen:
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » Fr Apr 03, 2015 8:03

@SüBaBa

Das Bienensterben: In D werden um die 2 Mio. ha Mais angebaut, dass Bienensterben gab es aber nur in einer Region mit ca. 10 000 ha Anbaufläche. Läge das an den alten Sämaschinen, hätte es auch in den Jahren zuvor schon Bienensterben gegeben – und das nicht nur dort. Gleiche alte Sämaschinen werden auch in allen anderen Regionen genutzt.
Deshalb war mir damals gleich klar, dass die vorgegebene Geschichte so nicht aufgeht und die Medien wieder einmal nur gleichgeschaltete Volksverhetzung gegen die Landwirtschaft betreiben.
Aber in Internetzeiten ist es einfach, sich zu informieren. Im Untersuchungsbericht zum Vorfall wird man fündig. A die auf behördliche Anordnung – nur für diese Region - geänderte Beizmischung und B deren durch fehlerhafte Fixierung am Saatgut zu hohen Abrieb beim ausbringen.

Die Lehre aus dieser Geschichte war nicht etwa, das die Politik sich nicht zu sehr in die landwirtschaftliche Praxis einmischt sondern das die Bauern – selbstverständlich auf eigene Kosten – ihre Sämaschinen resistent gegen politische Amokläufer machen mussten und das gleich in ganz D.
In den EU-Ländern drum rum arbeiten die Bauern fröhlich weiter mit ihren Altmaschinen und nix passiert.

Deshalb noch mal: Mit Bt-Mais wäre das nicht passiert. Der wird seit über 20 Jahren weltweit auf Mio. ha angebaut und bis heute ist nicht der geringste Schaden nachweisbar.
Vergleichen wir das mal mit Bio, da kommen wir in dieser Zeit allein in D auf über 50 Tote und tausende teils schwerst Geschädigte.
Trotzdem ist bei uns der Anbau von Bt-Mais streng verboten während der Bioanbau auch noch mit Steuergeldern gefördert wird.

Unkrautbekämpfung durch grubbern: Also ich habe da den Eindruck, die Unkräuter sind schon weitgehend resistent gegen grubbern. Man muss schon sehr oft drüber fahren und wenn das Wetter nicht hundertprozentig mitspielt bleibt die Wirkung trotzdem ungenügend.
Dann liegt der Kraftbedarf und damit auch der Treibstoffverbrauch wohl ungefähr beim zehnfachen des Spritzens, also bei 3 x grubbern beim Dreißigfachen. Das ist nicht nur erheblich teurer als 3 Ltr. Glyphosat/ha, dass ist auch extrem wenig nachhaltig und umweltfreundlich. Man kann das so machen, wenn Kunden es unbedingt so haben wollen und einen entsprechend hohen Preis dafür zahlen – mehr nicht.

Dann Resistenzen durch GVO und PSM: Alle, die damit arbeiten, haben offensichtlich keine großen Probleme damit. Nur die, die entweder überhaupt nichts anbauen oder aus ideologischen Gründen diese Mittel eh nicht einsetzen, die leiden scheinbar höllisch darunter obwohl diese Resistenzen, selbst wenn sie da wären, bei denen doch keinerlei Auswirkungen zeigten. Wer kein Glyphosat einsetzt, der bekommt auch nichts von einer ungenügenden Wirkung mit.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon H.B. » Fr Apr 03, 2015 8:32

borger hat geschrieben:Dann liegt der Kraftbedarf und damit auch der Treibstoffverbrauch wohl ungefähr beim zehnfachen des Spritzens, also bei 3 x grubbern beim Dreißigfachen.


Bei halbem Ertrag .... das ist ja auch einer der Punkte, warum Ökokonsumenten den zigfach tieferen Energiefussabdruck hinterlassen, welcher durch die ineffizienten Vertriebs-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen nochmal verdoppelt wird. Wesentlich schlimmer wirds nochmal bei Ökosekten wie Demeter. Ich kenne einen Milcherfasser, der u.a. auch für Demeter sammelt. Die wissen ganz genau, wieviel Diesel für jede Tour gebraucht wird. Auf Grund der geringen Betriebsgröße und der Streuung der Betriebe wird beispielsweise bei der Demeter-Tour die NEUNFACHE Menge an Diesel verfahren. Bei der Auslieferung der Produkte dürfte es nicht viel anders sein. Ich glaube deshalb, man sollte alle Biobauern in einem einzigen (neu zu gründenden) Verband zusammenfassen, und den jetzigen ein Betätigungs-Verbot aussprechen. Jeder sollte etwas für die Umwelt tun, und da können Bioverbände nicht für alle Zeit ausgeschlossen bleiben.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » Fr Apr 03, 2015 8:55

@H.B.
Den letzen Teil sehe ich nicht so. Alles den eigenen Vorstellungen nicht passende, dass will doch schon die Verbotspartei.
Dann, auch wenn ich nun bestimmt kein Bio-Anhänger bin: Dieser Mehrverbrauch geht nicht aufs Konto der Biobauern sondern aufs Konto der Kunden, die das unbedingt so haben wollen. Und da ist es doch vollkommen schnuppe, ob jemand Bio kauft, eine Kreuzfahrt macht, oder sonst wie die Umwelt schädigt.
Meiner Ansicht nach wichtig ist, dass diese wahren Verhältnisse öffentlich bekannt werden und das man aufhört, die Landwirtschaft isoliert zu betrachten. Einmal ist sie das im realen Leben auch nicht und dann gibt es nur einen ökologischen Fußabdruck für alle Lebensbereiche.
Da wäre dann z.B. neben Verkehr auch die Wohnsituation interessant. In der „guten alten Zeit“, wo die Ökos gern hin zurück wollen, da lag die durchschnittliche Wohnfläche pro Person noch bei 15m2 und das noch zum Teil unbeheizt. Heute sind es durchschnittlich 45m2 pro Person, selbstverständlich voll (über)heizt.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon H.B. » Fr Apr 03, 2015 9:22

Du hast mich missverstanden. Ich meinte das Betätigungsverbot für Ökoverbände nicht aus den berechtigten fachlich-ökologischen, sondern aus gesellschaftlichen Gründen. Ich halte deren Ideologie und Werk wesentlich gefährlicher, als ein paar bekloppte Glatzen, oder Stahlbärte mit Koran.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Südbaden Bauer » So Apr 05, 2015 20:16

Vor allem gehören die Ökos, zu den gut verdienenden Leuten, die alle ein Haus im Grünen Stadt nah wollen. Lieber einer im Hochaus, der hat einen besseren Fußabdruck, als jeder Gut mensch, der meint, er müsse den Bauern die LW. erklären. :klug:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Mo Apr 06, 2015 22:53

In der USA will man transgene Kastanien pflanzen :mrgreen:
Zur Rettung der amerikanischen Kastanie

http://www.esf.edu/chestnut/#.VSL_GvmsWrN

Ob sich daran später Greenpeacler anketten ist fraglich
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon LUV » Di Apr 07, 2015 6:49

Todde hat geschrieben:In der USA will man transgene Kastanien pflanzen :mrgreen:
Zur Rettung der amerikanischen Kastanie

http://www.esf.edu/chestnut/#.VSL_GvmsWrN

Ob sich daran später Greenpeacler anketten ist fraglich


Das zerstört die historische korsische Kastanien- Kultur....die EU- Gegnerschaft wird wohl bald auf dem Plan stehen.... :klug:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon xyxy » Di Apr 07, 2015 8:52

wo bekommt man braune Stretchfolie für Siloballen? Könnt man die schön abwechselnd mit grünen Siloballen an die Strasse stellen, so als stummer Protest :mrgreen:
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Todde » Di Apr 07, 2015 8:54

Pink gibts als Sonderedition :D
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Welfenprinz » Di Apr 07, 2015 11:10

Kommen die auch ins Baumkataster?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Apr 11, 2015 15:18

as Bienensterben: In D werden um die 2 Mio. ha Mais angebaut, dass Bienensterben gab es aber nur in einer Region mit ca. 10 000 ha Anbaufläche. Läge das an den alten Sämaschinen, hätte es auch in den Jahren zuvor schon Bienensterben gegeben – und das nicht nur dort. Gleiche alte Sämaschinen werden auch in allen anderen Regionen genutzt.
Deshalb war mir damals gleich klar, dass die vorgegebene Geschichte so nicht aufgeht und die Medien wieder einmal nur gleichgeschaltete Volksverhetzung gegen die Landwirtschaft betreiben.
Aber in Internetzeiten ist es einfach, sich zu informieren. Im Untersuchungsbericht zum Vorfall wird man fündig. A die auf behördliche Anordnung – nur für diese Region - geänderte Beizmischung und B deren durch fehlerhafte Fixierung am Saatgut zu hohen Abrieb beim ausbringen.


Du sagst es ja schon selber, genau dieser Abrieb, wurde von der Druckluft, der Sämaschiene, umhergepustet.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon xyxy » So Apr 12, 2015 4:51

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 28022.html
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon borger » So Apr 12, 2015 7:42

Südbaden Bauer hat geschrieben:Du sagst es ja schon selber, genau dieser Abrieb, wurde von der Druckluft, der Sämaschiene, umhergepustet.


Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Diese fehlerhafte Fixierung der Beize am Saatgut wurde vermutlich durch die geänderte Beizmischung verursacht, denn es gab diesen erhöhten Abrieb nur in diesem Fall. Und wo nix ist, kann auch nix gewirbelt werden.
Die Bauern sollten zum Sündenbock gemacht werden und sie sollten zahlen – mehr nicht.
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Re: Habeck, die Grünen, fordert die Landwirtschaft zu verbie

Beitragvon H.B. » So Apr 12, 2015 8:40

xyxy hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/robert-habeck-erwaegt-gruene-spitzenkandidatur-fuer-bundestagswahl-a-1028022.html


Nach SPIEGEL-Informationen sympathisieren Teile des linken Parteiflügels mit einer Kandidatur Habecks. Sie wollen so verhindern, dass Cem Özdemir, der als Ultra-Realo gilt, die Grünen in die Bundestagswahl führt.


Ach was? Die Realität gilt es weiterhin abzulehnen!
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