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Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 16:40

Heute 21 Uhr auf Arte: Monsanto, mit Gift und Genen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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85 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Beitragvon H.B. » Fr Mär 14, 2008 16:49

Hoschscheck hat geschrieben:
das ist im Kommunismus eindeutig besser geregelt.
Diese ganzen wenn und aber Geschichten gibt es da gar nicht.
Dort gibt es nur eine Wahrheit.
Nämlich die richtige und das ist bestimmt auch gut so.




Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.(Curchill)
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Beitragvon euro » Fr Mär 14, 2008 17:15

Na etwas Gutes hatte der Film trotzdem, Eggie missioniert und predigt jetzt im Arte-Forum. Hoffentlich haben die Mods dort Nerven wie Drahtseile und schassen ihn noch sobald nicht, so bleibt uns Einiges erspart :twisted:
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Beitragvon 309C_crasher » Fr Mär 14, 2008 17:28

Ihr werdet nicht bestreiten können, dass Leute die früher bei einem Konzern waren bzw. bei Firmen die kooperierten wenig objektiv sein können wenn sie in eine Kontrollbehörde wechseln. Dies ist überall so.
Und das hat nix mit Kommunismus zu tun.
In einer Sendung über den derzeitigen US Vorwahlkampf kam auch eine Aussage aus Obamas Lager zu tragen, welche das System der Lobbyisten in Washington kritisierte da diese doch erheblich Einfluss haben. Bekanntlich sind Politiker dort wesentlich abhängiger von Spenden als hierzulande.

DIES meinte ich mit System und nicht im Sinne von "Fuck the System"-Parolen der linken/anarchistischen Bewegung.

Nochmal, die Tatsache, dass Firmen mit ihren Produkten Geld verdienen steht bei mir gar nicht zur Debatte. Was mich persönlich ärgert ist der laxe Umgang mit Ressourcen, auch genetischen. Es gibt genug Berichte von GVO welche "ausgewildert" wurden meist ohne Absicht sondern ohne über evtll. Folgen nachzudenken. Da mögen einige Berichte aufreißerisch wirken und auch sein aber Tatsache ist, es gibt sie.
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Mär 15, 2008 13:42

euro hat geschrieben:Na etwas Gutes hatte der Film trotzdem, Eggie missioniert und predigt jetzt im Arte-Forum.


8) it´s cool babe 8)

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Beitragvon KarlGustav » Sa Mär 15, 2008 21:43

Hervorragend argumentiert, crasher!
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Mär 18, 2008 16:06

und hier nochmal die Vorteile der grünen Gentechnik :

1. Pflanzen können widerstandsfähig gegen Schädlinge, Viren und Krankheiten gemacht werden. Als Beispiel hierfür können Kartoffeln vor Kraut und Knollenfäule bereits durch den Einsatz der Gentechnologie geschützt werden. Die Maisernte wird jedes Jahr durch eine Schmetterlingsraupe, den Maiszünsler, gefährdet, auch hierfür wurde durch den Einsatz eines Bakteriums der so genannte BT-Mais gezüchtet, welcher die Larven vergiftet und somit die Maisernte nicht beschädigt wird. Gegen Virus erkrankte Zuckerrüben gab es nie ein Pflanzenschutzmittel, durch den Einsatz der Gentechnik kann die Zuckerrübe vor einem Virusbefall geschützt werden.

2. Widerstandsfähigkeit gegen Unkrautbekämpfungsmittel. Durch den Einsatz moderner Gentechnik können die Pflanzen widerstandsfähig gegen Unkrautbekämpfungsmittel gemacht werden.

3. In Pflanzen können durch den Einsatz von Gentechnik wertvolle Vitamine angereichert werden, um den Mangel in 3. Welt Ländern auszugleichen. So wie es zum Beispiel im Falle einer genveränderten Reissorte („Golden Rice“) geschehen ist, diese wurde mit wertvollem Vitamin A angereichert, was bei Mangelerscheinungen zu Blindheit führen kann. Es wurden auch Forschungen mit genverändertem Mais betrieben, welcher mehr Eiweiß enthalten soll.

4. Steigerung des Ertrages: Durch eine gezielte Steigerung des Ertrages könnte der weltweite Hunger besiegt werden.

5. Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Umweltbedingungen (Trockenheit). Dies hätte zur Folge, dass Dürreperioden die Ernte nicht mehr zerstören würde.

6. Einsatz von Pestiziden kann verringert werden, wodurch die Artenvielfalt erhalten bleibt.

7. Einsparungen im Anbau von Pflanzen

8. Einsatz von Gentechnik über die Artengrenzen hinweg kann zu neuen innovativen Produkten führen.
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Beitragvon tracer700 » Di Mär 18, 2008 17:30

Da hast du aber nur Punkt 4 abgeschrieben.


5. Nachteile der Grünen Gentechnik

1. Unumkehrbare Auswirkungen auf das Ökosystem, bei unbekannten Nebenwirkungen

2. Gefahr für Arten und Sortenvielfalt durch die Gentechnik. Die „stärkeren“ Pflanzen setzen sich durch

3. Einzelne Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut sehen nur ihren Kommerz. Abhängigkeit der Landwirte von den Saatgut Herstellern. Monopole und Macht, dabei bleiben die Risiken außer acht, siehe „Gammelfleischskandal“.

4. Einige Umweltschutzorganisationen sehen den Einsatz von Gentechnik in Lebensmitteln über die Arten Grenzen hinweg als Einmischung in Gottes Werk.


:wink:

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=LUAsezl3yJY
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Beitragvon schorschie0815 » Di Mär 18, 2008 17:51

gerd gerdsen hat geschrieben:und hier nochmal die Vorteile der grünen Gentechnik :

1. Pflanzen können widerstandsfähig gegen Schädlinge, Viren und Krankheiten gemacht werden. Als Beispiel hierfür können Kartoffeln vor Kraut und Knollenfäule bereits durch den Einsatz der Gentechnologie geschützt werden. Die Maisernte wird jedes Jahr durch eine Schmetterlingsraupe, den Maiszünsler, gefährdet, auch hierfür wurde durch den Einsatz eines Bakteriums der so genannte BT-Mais gezüchtet, welcher die Larven und alle anderen Tiere, welche davon naschen vergiftet und somit die Maisernte nicht beschädigt wird. Gegen Virus erkrankte Zuckerrüben gab es nie ein Pflanzenschutzmittel, durch den Einsatz der Gentechnik kann die Zuckerrübe vor einem Virusbefall geschützt werden. Das geht auch ohne Genmanipulation

2. Widerstandsfähigkeit gegen Das ist ein Märchen, alle anderen Begleitpflanzen werden vernichtet. Durch den Einsatz moderner Gentechnik können Unkrautbekämpfungsmittel. Pflanzen widerstandsfähig gegen Unkrautbekämpfungsmittel gemacht werden.

3. In Pflanzen ( Prinzip Hoffnung )können durch den Einsatz von Gentechnik wertvolle Vitamine angereichert werden, um den Mangel in 3. Welt Ländern auszugleichen. Die Armen können wg. fehlender fin. Mittel erst recht keine Gentechnahrung kaufen .So wie es zum Beispiel im Falle einer genveränderten Reissorte („Golden Rice“) geschehen ist, diese wurde mit wertvollem Vitamin A angereichert, was bei Mangelerscheinungen zu Blindheit führen kann. Es wurden auch Forschungen mit genverändertem Mais betrieben, welcher mehr Eiweiß enthalten soll. [color=red]Welcher ein Flop ist und gerade die Gesundheit schädigt ![/color]
4. Steigerung des Ertrages: Durch eine gezielte Steigerung des Ertrages könnte der weltweite Hunger besiegt werden. Propagandamitteilung der Gentechindustrie, das Gegenteil ist richtig.
5. Widerstandsfähigkeit gegen ungünstige Umweltbedingungen (Trockenheit). Dies hätte zur Folge, dass Dürreperioden die Ernte nicht mehr zerstören würde. Gehört in das Reich der Fabel !
6. Einsatz von Pestiziden kann verringert werden, wodurch die Artenvielfalt erhalten bleibt. Noch schlimmer , der Umsatz von Pestiziden wird gefördert, dass ist der Zweck der Gentechnik !
7. Einsparungen im Anbau von Pflanzen

8. Einsatz von Gentechnik über die Artengrenzen hinweg, greift unzulässig in Gottes Schöpfung ein und führt unweigerlich zur Katastrophe, kann zu neuen innovativen Produkten führen und die Landwirtschaft unter die Knute der Agrogenhersteller zwingen
Zuletzt geändert von schorschie0815 am Di Mär 18, 2008 18:03, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Kaninchen » Di Mär 18, 2008 17:57

Schorschie0815: Und wo sind die sachlichen Argumente? Hast du die vergessen? :roll:
Grüßle,
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Beitragvon schorschie0815 » Di Mär 18, 2008 18:01

kaninchen, ich wüßte keine sachlicheren Argumente. Es kommt eben auf den Standpunkt an. Oder anders ausgedrückt : " Wer nichts weiß, muß alles glauben. " Auch den Quatsch von Gerd Gerdsen und seiner Agroindustrie !
schorschie0815
 
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Beitragvon Kaninchen » Di Mär 18, 2008 18:24

"Das ist ein Märchen."
oder
"Gehört in das Reich der Fabel."....

.... empfindest du das als sachliche Argumente?

Sachlich finde ich z.B. das:
http://www.bdp-online.de/service/service1.php?thema=3

Es ist besonders für Einsteiger in das Thema geeignet.

Alle Forschungen, die im Rahmen der Überwachung der Bundesregierung laufen, konnten bisher keinerlei Gefährdung durch die Grüne Gentechnologie nachweisen.

Und was dein Argument betrifft, "im Gottgeschaffenen rum mischen", das wurde schon so lange praktiziert, so lange es Menschen gibt, in der Pflanzenzucht, in der Pharmaindustrie in der Nahrungsmittelindustrie, in den beiden letzteren ist Gentech sogar schon lange gang und gäbe, doch da interessiert es keinen.... :roll:

So was nenn ich komische Welt oder doppelte Moral.... :roll:
Grüßle,
Birgit
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Beitragvon euro » Di Mär 18, 2008 18:55

Momentan arbeiten, neben einigen staatlichen Instituten, eigentlich nur Syngenta und Dupont-Pioneer an der Glyphosattechnik.
Unsere bisherige "Scheuklappenpolitik" wird wahrscheinlich dafür sorgen dass das die Einzigen bleiben.
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Mär 18, 2008 18:56

schorschie0815 hat geschrieben:greift unzulässig in Gottes Schöpfung ein und führt unweigerlich zur Katastrophe


und das schreibt ein Antichrist aus der PDS :shock:
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Beitragvon schorschie0815 » Di Mär 18, 2008 19:57

Der Link vom Verband der Pflanzenzüchter sagt ja wohl alles zu deren Interessen http://www.bdp-online.de/verband/verband2.php?menu=1

Alles aber ganz gewiß nichts über die Gentechnik. Wenn da solche Firmen wie die BAYER AG als Mitglieder auftauchen, sagt das ja wohl alles über die Seriösität dieses Verbandes. Eines ist sicher, als Beleg für Gentechnik taugt nun dieser Hinweis von kaninchen auf den Bund deutscher Pflanzenzüchter nun ganz und garnicht. Im Gegenteil hier sind alle Gentechbefürworter versammelt !!!!

Eine Auswahl der Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e.V.: Bayer CropScience AG; BASF AG, AP/B-Li 555 ;Advanta GmbH; Bioplant GmbH ( ein reines Gentechsaatgutunternehmen, Ableger von Monsantos );KWS SAAT AG und und ......
Zuletzt geändert von schorschie0815 am Di Mär 18, 2008 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon 309C_crasher » Di Mär 18, 2008 20:02

Das Argument, dass Gentechnik helfen kann den Welthunger zu reduzieren ist doch zwiespältig. Fakt ist, dass in vielen Zentralafrikanischen Ländern die landwirtschaftliche Produktion am Boden ist, Gründe dafür sind u.a. die langjährigen Bürgerkriege und Vertreibungen sowie auch teilweise die Exporte von Lebensmitteln aus der EU, die in Afrika unter lokalen Erzeugerpreisen angeboten werden. Das läuft dann unter humanitärer Hilfe.

Andrerseits kann Gentechnik natürlich helfen gewisse Probleme im Anbau zu lösen. Aber Allheilmittel ist sie nicht, zudem ich der Meinung bin, dass
Probleme die ohne Gentech. lösbar sind erstmal "konservativ" zu lösen. Außerdem kann man ja noch smart breeding nennen, wo durch implantieren eines Markergens das Ramschen bei der Selektionszucht ca. fünf Jahre weniger Zeit in Anspruch nimmt. Was effektiver wäre um auf Veränderungen schnell einzugehen.

Übrigens gibt es Ergebnisse aus England die zeigen, dass das Problem der Auskreuzung über Pollenflug weit unterschätzt wurde. Es konnte mehrere km entfernt von einem Rapsschlag Spuren in Gelbsenf gefunden werden. Den Artikel dazu müsste ich raussuchen wens interessiert.
Zuletzt geändert von 309C_crasher am Di Mär 18, 2008 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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