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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 2 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 02, 2013 12:30

PhatFinder hat geschrieben:2003 war ein extremes Trockenjahr .
Da wurden langjährige Extensivierunsprogramme wie zb. "Meka 3 Herbstbegrünung" (hier in BW ) mal für ein Jahr ausgesetzt ,ohne Prämienstreichung .

Jo, da war schwarzgelb ab der Macht. Es wird sich zeigen, wie sehr den Grünen die Landwirtschaft am Herzen liegt. Bis jetzt waren das lediglich Lippenbekenntnisse. Mit einem Landwirtschaftsminister, der mehr als Verbaucherschutzminister wahrgenommen werden will, ist das nicht einfach!
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » So Jun 02, 2013 15:07

viermal vier, das ist aber nicht witzig was da gerade abläuft, "innerhalb von vier Tagen sogar örtlich über 450 ltr/m2 " ist kein Pappenstiel, wenn du da unten irgendwo am Flusslauf wohnst bekommst du die nächsten Nächte kein Auge mehr zu...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 02, 2013 15:22

:shock:
Habe ich was Falsches geschrieben, xyxy???
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » So Jun 02, 2013 15:32

Deine Neiddebatten sind in Anbetracht dieser Naturkatastrophe völlig fehl am Platz
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 02, 2013 15:40

xyxy hat geschrieben:Deine Neiddebatten sind in Anbetracht dieser Naturkatastrophe völlig fehl am Platz

Jo, wo habe ich was geschrieben was fehl am Platz ist. Ich habe lediglich die Grün Rote Landesregierung kritisiert und das zu Recht!

Ausserdem weiss ich sehr wohl was draussen los ist. Durch meine Kontakte ins Badische weiss ich, dass viele Spargelfelder ein Totalausfall sind.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon forenkobold » So Jun 02, 2013 18:17

Ich sehe das Ganze durchaus zweischneidig...
Um ein Zitat Haralds aufzugreifen:
Wenn man witterungsbedingte Schäden als Teil des Unternehmerrisikos sieht, sollte auch ein entsprechender Risikozuschlag in den Preisen einkalkuliert sein. In anderen Branchen sind hohe Risikozuschläge durchaus üblich, und das für wesentlich geringere Risiken.
Egal ob Feldfrüchte oder tierische Produkte - wo wird ein solcher Risikozuschlag in einer landwirtschaftlichen Kalkulation berücksichtigt???


Es sind halt auch oft die Landwirte selber, die beispielsweise bei ihren Pachtpreisgeboten die Möglichkeit von Mißernten (wie es sie seit Menschengedenken gibt und weiterhin geben wird) völlig aus der Kalkulation draußen lassen und damit die Kollegen ausstechen, die vorsichtiger agieren. Hier in der Gegend haben vor einigen Jahren nicht hagelversicherte Weingärtner nach einem schweren Hagelschlag mit der Begründung nach Hilfen gerufen, dass die Hagelversicherung unbezaglbar geworden wäre. Unter der Hand hat man dann erfahren, dass die die ersparten Prämien in ihre Pachtangebote einkalkulieren.
Es fällt mir ehrlich schwer, im Einzelfall zu entscheiden, ob mir ein betroffener Landwirt jetzt wirklich leid tut.
Was unbedingt endlich gewährleistet werden muß, ist die Möglichkeit, steuerfreie Rücklagen für solche Fälle zu bilden.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon kimba1809 » So Jun 02, 2013 18:52

Ich gehe mal davon aus das dieses Jahr durch die Bundestagswahl die finanziellen Mittel großzügiger zur Verfügung gestellt werden.
Es kommt jetzt darauf an wer hier am schnellsten und effektivsten mit der Politik arbeitet um diese Mittel zu bekommen. Mal sehen wie gut die Lobbyarbeit unserer Vertreter ist, (Ironie an) oder ob die Imker hier wieder im besseren Boot sitzen wie bei der Beize(Ironie aus)

All jenen die von der Flut betroffen sind gilt mein Mitgefühl :regen:
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon sisu » So Jun 02, 2013 19:56

Hallo!
Selbe Jammerei wie in Österreich. Wo soll ich zum Beispiel hin gehen weil ich seit 6 Wochen nicht in den Wald kann um Holz zu rücken, meine Maschine steht und kostet aber das selbe Geld als wenn sie ausgelastet wäre bis auf die Dieselkosten eben.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederösterreich
sisu

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ein paar Dolmarsägen
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Franzis1 » So Jun 02, 2013 20:07

6 Wochen Urlaub für Sisu :D
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Fassi » So Jun 02, 2013 22:42

Die Grundfrage ist da doch, wieviel Prozent der Landwirtchaft in D sind denn überhaupt wirklich stark betroffen? Klar, jeder der in den gerade überfluteten Gebieten Flächen hat, hat im Moment Ausfälle. Und für diejenigen ist das wirklich dramatisch, die haben auch mein Mitgefühl. Aber das Hochwasser betrifft ja beim besten Willen nicht alle landwirtschaftlichen Flächen. Und etwas abseits der Flüsse und größeren Bäche siehts ja nicht wirklich so dramatisch aus.

Ich schau da mal in meine nähere Umgebung. Grünland im Lager? Nein, eher nicht. Gut für Silo evtl. etwas überständig, aber wirklich schlecht noch nicht. Getreide? Naja, an Pfingsten wurden hier etliche Behandlungen durchgeführt. Gut im Moment ist die Befahrbarkeit relativ schlecht, aber dank starken Wind heute trocknets augenscheinlich recht gut ab. Dh das kann man durchaus in den nächsten Tagen auf holen, wenn sich das Wetter etwas hält. Mais? Größtenteils gelegt und aufgegangen. Könnte ne Herbizidbehandlung vertragen, aber noch ist das alles im grünen Bereich. Siehe zwei Sätze vorher.

Bei Schmallenberg letztes Jahr gabs für die Betroffenen ja auch nichts, obwohl die Ausfälle für manche Betriebe existenzgefährdent war. Da lief das auch unter normalen Risiko. Von daher, wieso solls jetzt anders sein?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » Mo Jun 03, 2013 5:12

So, Passau ist jetzt auch für grosse Containerschiffe erreichbar...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Mo Jun 03, 2013 11:17

Fassi hat geschrieben:Die Grundfrage ist da doch, wieviel Prozent der Landwirtchaft in D sind denn überhaupt wirklich stark betroffen? Klar, jeder der in den gerade überfluteten Gebieten Flächen hat, hat im Moment Ausfälle. Und für diejenigen ist das wirklich dramatisch, die haben auch mein Mitgefühl. Aber das Hochwasser betrifft ja beim besten Willen nicht alle landwirtschaftlichen Flächen. Und etwas abseits der Flüsse und größeren Bäche siehts ja nicht wirklich so dramatisch aus.

Ich schau da mal in meine nähere Umgebung. Grünland im Lager? Nein, eher nicht. Gut für Silo evtl. etwas überständig, aber wirklich schlecht noch nicht. Getreide? Naja, an Pfingsten wurden hier etliche Behandlungen durchgeführt. Gut im Moment ist die Befahrbarkeit relativ schlecht, aber dank starken Wind heute trocknets augenscheinlich recht gut ab. Dh das kann man durchaus in den nächsten Tagen auf holen, wenn sich das Wetter etwas hält. Mais? Größtenteils gelegt und aufgegangen. Könnte ne Herbizidbehandlung vertragen, aber noch ist das alles im grünen Bereich. Siehe zwei Sätze vorher.

Bei Schmallenberg letztes Jahr gabs für die Betroffenen ja auch nichts, obwohl die Ausfälle für manche Betriebe existenzgefährdent war. Da lief das auch unter normalen Risiko. Von daher, wieso solls jetzt anders sein?

Gruß


so schauts aus, bei uns fehlt sich auch nichts bis nicht viel.

und so Käffer wie Passau, die gehören aufgegeben, das hat doch keinen Sinn an der Stelle - alle paar Jahre wieder kommt so ein 'Jahrhunderthochwasser' und die saufen ab.....
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Mo Jun 03, 2013 12:30

xyxy hat geschrieben:So, Passau ist jetzt auch für grosse Containerschiffe erreichbar...

:-)

automatix hat geschrieben:und so Käffer wie Passau, die gehören aufgegeben, das hat doch keinen Sinn an der Stelle - alle paar Jahre wieder kommt so ein 'Jahrhunderthochwasser' und die saufen ab.....

Naja - für Cuxhaven, Bremerhaven oder Wilhelmshaven wäre das eher keine gute Idee, auch nicht für Hamburg - wo sollen die hin, ist ja eh alles flach.
Aber wer Berge HAT .... in manchen Städten auch am Rhein ist es ja so, daß die sowieso am Hang liegen, und nur "untenrum ein paar Meter Platz machen müßten". Da wäre ein Umzug schon eher anzudenken.

Aber diejenigen, die da wohnen, sehen das eben anders. Hitzacker an der Elbe zB war fast 100 Jahre lang Hochwasserstadt - da hatten die Journalisten schon Dauerkarten. Die sollten zu Kaisers Zeiten schon Hochwasserschutz bekommen - wollten sie nicht. Dann wollte Adolf da irgendwas bauen - wollten sie nicht. In den 50er Jahren sollte eine Wand kommen - wollten sie nicht. Jetzt endlich (seit 10 Jahren oder so) haben sie Hochwasserschutz. Schade für die Journalisten und die Anwohner (da haben welche geklagt, weil sie den Elbblick jetzt nicht mehr haben) - aber billiger is das .... die Holländer btw dürften das auch anders sehen ;-)
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Djup-i-sverige » Mo Jun 03, 2013 14:58

Intressant ist ja das wohl einige Hochwasserschutzmassnahmen von Bi´s und wegen Bürgerbegehren blockiert/aufgegeben wurden,
ich würde jetzt zu diesen Bürger gehen und mal ein wenig Geld einfordern..
Das die Gegenallesbürger auch mal merken das es durchaus finanzielle Folgen haben kann,
immer alles zu verhindern, nur weils nicht ins persönliche Gusto passt..
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Mo Jun 03, 2013 15:09

Djup-i-sverige hat geschrieben:Intressant ist ja das wohl einige Hochwasserschutzmassnahmen von Bi´s und wegen Bürgerbegehren blockiert/aufgegeben wurden,
ich würde jetzt zu diesen Bürger gehen und mal ein wenig Geld einfordern..
Das die Gegenallesbürger auch mal merken das es durchaus finanzielle Folgen haben kann,
immer alles zu verhindern, nur weils nicht ins persönliche Gusto passt..


nö, das Problem ist doch eher, daß heute viel zu sorglos gebaut wird - heutzutage wird noch schlimmer als früher ohne Rücksicht auf eventuelle Hochwasser direkt hinter Damm Wohngebiete usw. ausgewiesen - das kanns halt nicht sein.
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