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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Fr Jun 07, 2013 18:23

Also so wie es jetzt aussieht, wird uns hier nicht viel passieren, was die Elbe angeht.

Na na !
Die Prognose wurde gerade wieder kräftig nach oben gesetzt.
https://www.elwis.de/gewaesserkunde/Wasserstaende/Wasserstaende_start.php.html
Jetzt am Dienstag angeblich auf 809 cm in Wittenberge . :shock:
"Höchster bekannter Wasserstand 734 cm 20.08.2002".
Das wäre wesentlich höher, als bei der sogenannten "Jahrhundertflut" 2002.
Hier rollen schon 2 Tage lang von morgens bis abends die Kieslaster zu einem noch nicht sanierten Deichabschnitt.
Ich hoffe das.................

Gruß Dirk !
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Fr Jun 07, 2013 18:34

Dirk: ok, ein paar nicht sanierte Stellen gibt es noch. Aber das Gros ist doch inzwischen auf irgendeine Weise entlastet, entweder durch die Flächen, die dazugekommen sind, oder eben duch Aufstocken der Deiche.

Einen Nachteil an der ganzen Sache sehen ich eher in den ganzen Maßnahmen an der Löcknitz und den anderen Nebenflüssen, die laufen ja, wenn sie aufgestaut werden, bis sonstwohin. Hier wird auch Sand geschippt, die Fähre fährt nicht mehr, und etliche Läden sind zu, aber so richtig "besorgt" ist keiner. Wobei ich sagen muß, allein von gestern auf heute ist die Elbe ja schon beeindruckend gestiegen. Die ganzen Tage vorher eher nix, und jetzt plötzlich SCHWUPP ..... in 24h....

btw: stimmt das, daß Nitzow evakuiert wurde? War hier nur so ein Gerücht und keiner wußte nix genaues nicht...
Zuletzt geändert von SHierling am Fr Jun 07, 2013 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Fr Jun 07, 2013 18:56

btw: stimmt das, daß Nitzow evaluiert wurde?

Ich habe nichts davon gehört. Ich tippe mal auf Gerücht.
Breese sollte angeblich evakuiert werden, weil es letztes Mal schon dort über die Straße nach Wittenberge in den Ort lief. Stimmt aber nicht.
Aber die Straße ist schon gesperrt. Das stimmt.
Ich denke mal ,daß sie die Straße erhöhen werden.
Die Deichwachen laufen hier jedenfalls ab heute Tag und Nacht, was ja bei jedem großen Hochwasser so ist.
So, dann wollen wir mal hoffen und den Fall beobachten. :wink:

Gruß Dirk !
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Fr Jun 07, 2013 20:56

DLBW: https://plus.google.com/u/0/10434315873 ... u1hoT8cqZ8
Gestern und heute.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon frank1973 » Sa Jun 08, 2013 6:30

germane hat geschrieben:Ich habe im Fernsehen einmal mitgekriegt wie sie den Wasserabfluß aus den Almen in der Schweiz gemessen haben.Das Resultat war,daß die Kühe den Boden verdichten(Schafe nicht so stark) und deshalb das Wasser nicht aufgenommen werden kann.Also sollten wir erst die Almen aufforsten,bevor wir neben den Flüssen mit Renaturierung beginnen.
Ich behaupte daß das nicht stimmt,hier der beweis:
alles mögliche 848.JPG
Das bild hab ich 2010 in Österreich aufgenommen nachdem es bereits 2 Tage nicht mehr geregnet hatte.Rechts im Bild sieht man schön wie das Wasser von der Weide noch nach den 2 tagen Trockenheit über den weg läuft und Kühe laufen da genügend über die Weide.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Sa Jun 08, 2013 7:15

PhatFinder hat geschrieben:Jetzt werden wohl Stimmen nach neuen Poldern und Rückhaltebecken wieder laut .Wie bei den letzten Hochwassern auch .
Passiert ist seitdem ,zumindest am Rhein nicht viel,man wurde sich vielerorts nicht einig .
Die Grundeigentümer /Landwirte sollten imSchadensfall hald gut entschädigt werden ,wenn ihre Grundstücke geflutet werden müssen .Billiger währe es allemal ,wie wenn Dörfer und Städte absaufen .
Besser das Geld in Hochwasserschutz investieren ,wie verplempern für http://www.nationalparknordschwarzwald.de/



man kann ja die alten Rheinmäander wieder aufmachen, die man vor 150 Jahren abgekürzt hat...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Vitalinio » Sa Jun 08, 2013 9:10

eben gelesen in einem Kommentar:

NeuePolitik, Heute, vor 12 Minuten
Es braucht jetzt endlich eine nachhaltige Hochwasservorsorge - mit der Wiederherstellung natürlicher Überschwemmungsgebiete/Auwälder. Sowie ein grundsätzliches Verbot in Überschwemmungsgebieten zu bauen. Ringdeiche um Siedlungen - und nicht zur Hochwasserfreihaltung von landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Hochwasserräumen bzw. in den Flussauen ist ein Ackerbauverbot verbindlich festzulegen - um die Speicherfunktion der Grünlandauen bzw. Auwälder zu erhöhen und die Erosion zu mindern. Ackerbauliche Schäden in Überschwemmungsgebieten sollten grundsätzlich nicht entschädigt werden! Der Maisanbau sollte bei den flächenbezogenen Subventionen für die Landwirtschaft (300 Euro/ha) grundsätzlich nicht mehr gefördert werden.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Sa Jun 08, 2013 9:28

DLBW: https://plus.google.com/u/0/10434315873 ... u1hoT8cqZ8
Gestern und heute.

Ja jetzt ist es richtig hochgeschossen und es geht weiter.
Die hohe Prognose vom Wasser.....amt liegt schon bei 674 cm für 10 Uhr heute ,der Pegel ist aber um 9 Uhr schon bei 710 cm gewesen, also wesentlich höher als die Vorhersage.
Die Bundeswehr ist gestern Nachmittag angerückt und wurde im Edeka gesichtet beim Kauf von 10 Kisten Bier. :)

Gruß Dirk
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Sa Jun 08, 2013 10:24

Hehe. Also bei uns ist auch gestiegen, das Panorama rechnet gerade noch vor sich hin, kommt gleich, und der Platz, von dem aus ich die Bilder gemacht habe, steht heute abend unter wasser, denke ich. Die Straße zum Deich ist gesperrt, die Dömitzer Brücke ist gesperrt (!!!!!!! DAS ist tatsächlich eine Ausnahme, aber wohl nur, um die Touristen abzuhalten), und irgendjemand sitzt hier bei uns mit einem Klappstuhl zur Zufahrt zu irgendeinem Parkplatz vor dem Deich - da ist ein Hausboot-Restaurant, denen geht es auch gut. Keine Ahnung, ob das parken dahin jetzt Gebühren kostet oder was die da tun, ist jedefalls voll wie hulle. Bier gibt's hier allerdings nicht, weil Netto etc ja zu haben, da kann sich jetzt der Getränkefritze oder die Tanke dran glücklich verdienen. :-)

Und hier bei mir direkt, an der Löcknitz ist es definitiv PARADIESISCH, keine LKW, keine Touris, keiner fährt hier lang der nicht auch hergehört, bestes Heuwetter, alle kriegen alles trocken rein, alles fein, alles schön, und ich schnapp mir gleich mal meinen Schlepptop und setz mich zum Arbeiten zwischen meine Ziegen. Wenn es denn jetzt so bliebe, könnte mans aushalten.
Und mit Nachbar hab ich grad beschlossen, daß das Wasser eh keine Rücksicht darauf nimmt, ob wir uns aufregen oder nicht.
Punkt. Erstmal.

Ich fahr heute abend noch mal mit dem Rad los, und gucke mir einen neuen Fotoplatz aus.
https://plus.google.com/u/0/10434315873 ... Yo17ysUN9o
Grüße
Brigitta
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » Sa Jun 08, 2013 15:30

Sicherungsverwahrung wegen Hochwasser!
ab in den Knast...
http://www.bild.de/regional/leipzig/hoc ... .bild.html
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Sa Jun 08, 2013 21:22

Uhrgs ... jetzt haben sie in Wittenberge doch evakuiert. Kein Gerücht.
Ok, unser Deich ist höher als der in Wittenberge, aber ganz schön nah dran ist das ja denn doch.

Wenn hier ELBwasser ankommt, das kommt von der völlig falschen Seite, von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen, und versenkt zuerst Nachbars Kuhstall ... das geht ja gar nicht. :shock:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon marius » Sa Jun 08, 2013 21:26

Hier müßte der Staat auch dringend helfen

http://www.pnp.de/region_und_lokal/land ... ossen.html
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Sa Jun 08, 2013 23:14

Uhrgs ... jetzt haben sie in Wittenberge doch evakuiert. Kein Gerücht.

@Brigitta: Mitteldeich zwischen Elbe und Kanal bei Quitzöbel abgerutscht, Hubschraubereinsatz mit Big bag`s seit 22.00 Uhr. Kein Gerücht
Kranhaus Wittenberge vollgelaufen. Kein Gerücht
Elbdeich bei Sandau abgerutscht.Gerücht
Leckstelle bei Bälow. Kein Gerücht

Jetzt wird es doch noch eng.

Gruß Dirk ! n8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Sa Jun 08, 2013 23:17

Weisen soll wohl auch absaufen , weil die Stepenitz nicht mehr weiß, wohin ...
Danke für die Info, halte die Füße trocken :prost: n8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 09, 2013 11:14

SHierling hat geschrieben:Uhrgs ... jetzt haben sie in Wittenberge doch evakuiert. Kein Gerücht.
Ok, unser Deich ist höher als der in Wittenberge, aber ganz schön nah dran ist das ja denn doch.

Wenn hier ELBwasser ankommt, das kommt von der völlig falschen Seite, von hinten durch die Brust ins Auge sozusagen, und versenkt zuerst Nachbars Kuhstall ... das geht ja gar nicht. :shock:

Jo was :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:
Seid ihr noch nicht auf der Flucht? Sind die ganzen Viehcher noch nicht evakuiert?

SHierling, lässt man die kleinen abgelegenen Weiler im Stich? Kommen da keine soviele Helfer, wie man tag-täglich in den Nachrichten sieht?

Teu teu teu, meine Gute und all deinen Nachbarn :klee:
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