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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon amwald 51 » Di Jun 11, 2013 20:45

servus mitanand
@ Shierling
... wenn die in hitzacker erst mal ihre hochwasserwände haben >> kommt das Problem zu dir zurück. die gleiche wassermenge soll sich dann durch einen weniger breiten flußqurschnitt hindurchzwängen. folge: die gleiche wassermenge durch eine engstelle hindurch zu zwängen bedeutet zwangsläufig einen höheren wasserstand (wird auch gern pegelstand genannt, wobei pegelstand meist mit promill'en in zusammenhang gebracht wird) >> und dieser baut sich vor der engstelle auf, nicht erst in der engstelle. :roll: :idea:
@Execout
... nicht jeder aktuell im osten wieder abgesoffene ort liegt an der elbe, so u.a. auch grimma nicht! :idea:
grüße vom alpenrand
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon amwald 51 » Di Jun 11, 2013 21:03

Servus mitanand
automatix hat geschrieben:der einzig sinnvolle Hochwasserschutz für Passau ist absiedeln....

... nix ist alternativlos
... man muß passau nicht unbedingt absiedeln, man könnte es teilweise (auf-)zufüllen und in höherer lage wieder neu aufbauen >> mit wunderbaren - vergnügungssteuerpflichtigen -panoramen auf die hochwasserführenden flüsse. 8) 8)
der durch die auffüllung entstehende flächenverlust könnte schmerzfrei durch u.a. einen verzicht auf eine neue CSU-bejubelungshalle ausgeglichen werden. :mrgreen: :gewitter:
soweit mir bekannt, bliebe der passauer mit berühmter orgel trotzdem stehen, da noch nie vom hochwasser betroffen. :!: :!:
grüße vom alpenrand
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Di Jun 11, 2013 21:12

amwald 51 hat geschrieben:servus mitanand
@ Shierling
... wenn die in hitzacker erst mal ihre hochwasserwände haben >> kommt das Problem zu dir zurück. die gleiche wassermenge soll sich dann durch einen weniger breiten flußqurschnitt hindurchzwängen. folge: die gleiche wassermenge durch eine engstelle hindurch zu zwängen bedeutet zwangsläufig einen höheren wasserstand (wird auch gern pegelstand genannt, wobei pegelstand meist mit promill'en in zusammenhang gebracht wird) >> und dieser baut sich vor der engstelle auf, nicht erst in der engstelle. :roll: :idea:

??? Die HABEN ihre neuen Spundwände ja. Sind nur nicht hoch genug.
Und um "engste Stellen" muß ich mir auch keine Gedanken machen, siehe oben.

Was ist los, hast Du ne uralte Seite gegoogelt oder wolltest Du nur auch mal was sagen?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon keinbauer » Di Jun 11, 2013 21:40

Jupp1303 hat geschrieben:4.) Am Rhein hat man dies auch geschafft in Länderübergreifender Zusammenarbeit und es ging ohne Enteignungen und Staatshilfen
Am Rhein ist man noch "am Schaffen". RLP ist recht weit, Frankreich fertig, in BaWü hat man Stand heute nicht mal die Hälfte an Rückhalteraum geschaffen von dem, wozu man sich schon 1982 (!) vertraglich verpflichtet hat.
Und wie definierst du "ohne Staatshilfen"?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon amwald 51 » Di Jun 11, 2013 21:46

Servus mitanand
SHierling hat geschrieben:??? Die HABEN ihre neuen Spundwände ja. Sind nur nicht hoch genug.
Und um "engste Stellen" muß ich mir auch keine Gedanken machen, siehe oben.
Was ist los, hast Du ne uralte Seite gegoogelt oder wolltest Du nur auch mal was sagen?

... wenn die hochwasserwände in hitzacker zu niedrig sind (sein sollten, kenn die Lage nur aus den täglichen "wie ist die Lage in ....?) dann haben die
koryphäen evtl. das hoachwasserschutzkonzept für hitzacker mit entsprechendem pegelstand intus ausgebrütet. :idea: :idea: :!: :!:
... ist nur so meine meinung von meinem hügel herunter, auf dem mich bzgl. nasser füsse erst eine biblische sintflut kratzen würde. 8) 8)
... ich halte es wie Du >> Hochwasser ist etwas für die anderen. man kann nicht alles haben wollen :mrgreen: :mrgreen: :gewitter: :gewitter:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Mi Jun 12, 2013 18:51

Also hier hat die Elbe zwischen 2002 und heute 420ha zusätzliche Fläche bekommen

Bei Fischbeck auch, aber leider nicht planmäßig.
Eine Fläche doppelt so groß wie der Bodensee ist unter Wasser wurde im Fernsehen gesagt.
Das hätte uns auch treffen können.

Gruß Dirk !
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Lettlandbauer » Mi Jun 12, 2013 21:54

Einen Freund von mir in Torgau hat es mit seiner gesamten Fläche Erwischt.
Er wird von uns einen LKW voll Heu oder Silo bekommen.
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Mi Jun 12, 2013 22:18

DLBW hat geschrieben:
Also hier hat die Elbe zwischen 2002 und heute 420ha zusätzliche Fläche bekommen

Bei Fischbeck auch, aber leider nicht planmäßig.
Eine Fläche doppelt so groß wie der Bodensee ist unter Wasser wurde im Fernsehen gesagt.
Das hätte uns auch treffen können.

Gruß Dirk !


Hab ich auch schon gesagt heute. Inzwischen steht da eine Fläche unter Wasser, die halb so groß ist wie das Saarland. Und wenn die nicht vollgelaufen wäre, hätte hier auch nichts mehr gehalten, dann wäre selbst der neue Deich übergelaufen. Im Moment bangen wir trotzdem noch, weil (mal wieder) zur Entscheidung steht, die Löcknitz !planmässig! zu fluten, d.h.: uns absaufen zu lassen, um flußabwärts (Hitzacker und folgende, zwischen Penkefitz und Wussegel läuft (mal wieder!) das Wasser durch den Deich) zu entlasten ..... :prost: Mich kotzt das derartig an....nur weil die da unten jahrelang nicht nur gepennt sondern sich sogar noch geweigert haben, sind sie jahrelang abgesoffen, hatten die Katastrophengeilen Medien dauernd bei sich, und jetzt sind sie schon sozusagen "aus Gewohnheit" die leidenden Opfer, die in jeder Nachrichtensendung dran sind, samt Kanzlerin - und wenn denen JETZT der Arsch auf Grundeis geht, können wir die Sachen packen. Und alles nicht, weil das "sinnvoll" wäre, sondern einfach nur, weil die Medien Politik machen.


btw - wäre eine Futter- und Flächenbörse hier nicht auch angemessen?
Oder hat jeder seine Quellen?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » Do Jun 13, 2013 8:31

Die herannahende Wetterlage war Mitte Mai schon erkennbar ( ein Meterologe sagte "wir haben kein Wetter") , das T bewegte sich nicht von der Stelle und ein Druckausgleich war mangels Wind nicht zu erwarten. Die Regenmengen waren (über 300 Liter/m2)
vorhergesagt. Das sollte eigentlich Grund genug sein, die Kiste mal durchrechnen zu lassen, nötigenfalls durch die Holländer!
Viel geändert hätte das sicherlich nicht, aber die Vorwarnzeit war eigentlich lange genug um das Wasser beim Ablaufen etwas entspannter zusehen zu können.
jetzt haben wir Mitte Juni....
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Do Jun 13, 2013 10:52

xyxy hat geschrieben:Das sollte eigentlich Grund genug sein, die Kiste mal durchrechnen zu lassen, nötigenfalls durch die Holländer!.

Ja. Das könnten einige Leute wirklich endlich mal tun. Wir hatten das schon.
1651 wurde der holländische Admiral Gijsels van Lier (1593–1676) zum Amtmann in Lenzen ernannt, der wegen seiner Leistungen im Deichbau,(...) zu hohen Ehren gelangte.
(wiki)
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon DLBW » Do Jun 13, 2013 18:59

Im Moment bangen wir trotzdem noch, weil (mal wieder) zur Entscheidung steht, die Löcknitz !planmässig! zu fluten, d.h.: uns absaufen zu lassen

Wollen wir hoffen das es nicht so kommt. :!:

Gruß Dirk !
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Execout » Do Jun 13, 2013 19:50

Die Niederländer haben in Sachen Wasserkunst eine jahrhundertelange Erfahrung! Nicht umsonst hat sich Zar Peter I. dort auch unterrichten lassen.... Sonst gäbs St. Petersburg nicht!
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Mondbauer » Mo Jun 24, 2013 7:30

Wenn ihr mal vernüftigen Hochwasserschutz anschauen wollt,der auch noch ansehnlich ist dann schaut mal nach Bad Kissingen.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Karissa » Di Jun 25, 2013 21:35

Staatliche Hilfen gibt es bereits und es muss noch mehr getan werden !


Aktion Deutschland Hilft ruft zu Spenden für die durch das Hochwasser Geschädigten auf:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Hochwasserhilfe 2013
Für Spenden aus dem Ausland:
IBAN DE29370205000008322501
BIC: BFSWDE33XXX

http://www.aktion-deutschland-hilft.de

"Aktion Deutschland hilft" ist ein Bündnis der Hilfsorganisationen action medeor, ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE International Deutschland, Help, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst, HELP - Hilfe zur Selbsthilfe, Paritätischer Wohlfahrtsverband, World Vision Deutschland

Auch andere Hilfsorganisationen rufen zu Spenden auf:

Sternstunden e.V.
Spendenkonto: 8000
BayernLB
BLZ 700 500 00
Stichwort: Hochwasserhilfe Bayern
http://www.sternstunden.de
(Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, unterstützt Kinderhilfsprojekte und -einrichtungen in Bayern, die in Folge der Hochwasserkatastrophe Schaden genommen haben.)

Aktion Kleiner Prinz
Spendenkonto 620 620 62
Sparkasse Münsterland Ost
BLZ 400 501 50
Stichwort: "Elbkinder in Not"
http://www.aktion-kleiner-prinz.de

Caritas International
Spendenkonto: 202
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ 660 205 00
Stichwort: Hochwasseropfer 2013
http://www.caritas-international.de

Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Hochwasser
http://www.drk.de

Diakonie Katastrophenhilfe
Spendenkonto: 502 502
Evangelische Darlehensgenossenschaft
BLZ 210 602 37
Stichwort: Hochwasseropfer 2013
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de

DLRG (Deutsche Lebensrettungsgesellschaft)
Spendenkonto: 730 900 000 0
Volksbank Schaumburg
BLZ 255 914 13
Stichwort: "Hochwassereinsatz 2013"
http://www.dlrg.de

Die Heilsarmee in Deutschland
Spendenkonto: 40 777 77
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Fluthilfe
http://www.heilsarmee.de
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