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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 6 von 8 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon kaltblutreiter » Mo Jun 10, 2013 12:40

Muß heißen: "Frau Frau Frau..." :lol:

Ich hab ja geschrieben: Seit einiger Zeit. Das bezieht sich beileibe nicht nur auf diesen Thread hier. Manche Deiner vielen Beiträge grenzen für mich (und wahrscheinlich einige andere hier) schon an Beleidigung.

Zurück zum Thema:
Bei uns gab es vergangenen Freitag und gestern jeweils einen kurzen (~10 min.) aber heftigen Platzregen, infolge dessen vom hängigen Maisfeld auf der anderen Dorfseite jede Menge runtergespült wurde. Das konnte der Dorfbach nicht bewältigen und so durften die "Anlieger" gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit ihre Keller usw. trocken- und vor allem sauber machen. Ist natürlich nicht im Entferntesten mit anderen Gebieten zu vergleichen, trotzdem für die Betroffenen sehr ärgerlich.
Da frag ich mich auch, wofür es eigentlich Erosionsklassen gibt. Das Ganze war vor ca. 10 Jahren schonmal, seitdem wurde dort kein Mais o. ä. mehr angebaut, nur Wintergetreide. Das wäre auch dieses Jahr so gewesen, die WG stand ganz gut. Dann gab es einen Pächterwechsel und das Ganze wurde in einer Nacht- und Nebel-Aktion umgebrochen und dort Mais gelegt (nachts...).
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon kaltblutreiter » Mo Jun 10, 2013 13:47

Also irgendwie reden (schreiben) wir hier aneinander vorbei. K. A., was Frau Göring-Eckhard und Konsorten zu dem Thema sagen würden, da ich es mir meistens spare, auf Politikerreden zu hören.

Hab ich geschrieben: Mais o. ä.? Mit o. ä. hab ich Hackfrüchte ODER ÄHNLICHES gemeint. Wer lesen kann, ist manchmal doch im Vorteil. Mann Mann Mann :wink: NATÜRLICH wäre das da auch runtergekommen. Evtl. auch bei der WG, nur wahrscheinlich nicht in DEM Umfang.

Lieber Schimmel/Bauer Harms/Blödbirne/Geliebter von irgendwem: Bitte laß uns jetzt nicht hier dieses Thema sprengen, okay?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Di Jun 11, 2013 9:21

Wenn es nicht mal mehr bei Naturkatastrophen Hilfe vom Staat gibt, dann frag ich mich, wozu man einen Staat braucht?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon TLH » Di Jun 11, 2013 9:33

SHierling hat geschrieben:dann frag ich mich, wozu man einen Staat braucht?

zur Selbstdarstellung der Politiker, zur Parteienfinanzierung, zur Steuergelderverschwendung an in- und ausländische Großfirmen bzw. Global Players, als Anlaufstelle für Lobbyisten, als Gesetzgeber für völlig praxisfremde Vorlagen ...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Stoapfälzer » Di Jun 11, 2013 9:40

Bei uns sind gestern schon 15 Seiten per Fax vom BBV eingetrudelt in denen alles genau erklärt ist und auch gleich Meldebogen wo man Schäden dokumentieren kann + Feldkarten + Fotos +... sehr genau definiert geht dann alles ans LRA.
Bagatellgrenze 1000€ Hilfe bis 50 000€ gefährdetet Betriebe auch bis100 000€.
Auch ne Futterbörse und dergleichen wurde schon eingerichtet in unserer Region vor allem für den Deggendorf Raum.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon PhatFinder » Di Jun 11, 2013 9:44

SHierling hat geschrieben:Wenn es nicht mal mehr bei Naturkatastrophen Hilfe vom Staat gibt, dann frag ich mich, wozu man einen Staat braucht?

Wir alle sind der Staat ,wir alle werden auch helfen die Schäden zu beseitgen /den Schaden helfen zu bezahlen .
In den nächsten 5 bis 10 Jahren wird wieder eines kommen,so ein Hochwasser .
Bis dahin muss nun endlich mal was geschehen ,was den Hochwasserschutz betrifft ,da müssen die "Leitplanken "stehen.
In Leitplanken muss investiert werden ,nicht soviel in Naturschutzklimbim .
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Execout » Di Jun 11, 2013 15:56

Interessant finde ich auch, daß ALLE Helfer, die in den betroffenen Gebieten eingesetzt sind und mit Wasser in Berührung kommen, KOSTENLOS gegen Hepatitis und Tetanus geimpft werden! Gute Sache, sowas!
Daß der Impfschutz bei Hep nicht sofort wirkt, dürfte jedem bekannt sein...

Ich selbst muß meine Hep A/B- Impfung IMMER selbst bezahlen, obwohl ich beruflich auch mit evt. betroffenen Menschen in Kontakt komme.... :gewitter:

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, daß ALLE grundlegenden Impfungen (zu denen ich auch Hep A/B zähle) KOSTENLOS sind! :klug:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon keinbauer » Di Jun 11, 2013 16:16

Execout hat geschrieben:Interessant finde ich auch, daß ALLE Helfer, die in den betroffenen Gebieten eingesetzt sind und mit Wasser in Berührung kommen, KOSTENLOS gegen Hepatitis und Tetanus geimpft werden!
Quelle?
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Di Jun 11, 2013 18:17

https://plus.google.com/u/0/photos/1043 ... 6395160810

Mehr Wasser kann jetzt aber nicht kommen, der Pegel ist zu ende.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Altmeister » Di Jun 11, 2013 18:57

Hallo,

ja ich bin dafür, dass der Staat die Länder und die Kommunen helfen sollen und auch müssen.
Es kann nicht angehen, dass kleine Betriebe oder auch Landwirte durch das Hochwasser in den
Ruin getrieben werden.

Wir sind der Staat, und müssen aber alle das Umdenken lernen. Die Landgewinnung durch den
Deichbau muß zum Teil zurückgenommen werden. Den Flüssen müssen die natürlichen Auslaufflächen
angemessen zurückgegeben werden. Dann steigt auch der Wasserpegel nicht so katastrophal an.
(Damit haben die Ostfiesen Geld gemacht, haben den Bayern bei Ebbe Land verlauft)

Altmeister
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Di Jun 11, 2013 20:00

Also hier hat die Elbe zwischen 2002 und heute 420ha zusätzliche Fläche bekommen, und der neue Deich ist sehr wohl höher als der alte war. Und deswegen saufen wir auch nicht ab, und können selbst jetzt noch recht gelassen abwarten - wogegen in Hitzacker immer noch die Klagen laufen, daß die neue Spundwand "den Blick auf die Elbe verstellt". Die tun mir nicht leid.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Execout » Di Jun 11, 2013 20:21

Das mit der Spundwand hatten wir doch in Grimma auch! Da hat ne Bürgerinitiative dagegengestimmt, weil das den Blick auf die Elbe verschandelt... Und nu sind sie am schreien... MMn. KEINEN CENT für diese Leute, die sich - wider besseren Wissens - gegen die kostenlosen Schutzmaßnahmen entschieden haben! :!: :idea:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Jonsered14328 » Di Jun 11, 2013 20:35

@Jupp1303,

volle Zustimmung - bis auf Punkt 5:
Rückhaltebecken im Schwarzwald bringen in Passau sogut wie nichts.

Aktuelle Abflusswerte:

Donau vor der Grenze zu Bayern - Pegel Berg 94,5 cbm/sec

Iller 423 cbm/sec
Lech 263 cbm/sec
Isar 121 cbm/sec
Inn 1418 cbm/sec

Diese 4 großen Nebenflüsse der Donau kommen aus den Alpen bzw. dem Voralpenland
und bringen also rund das 20-fache an Wasser nach Passau als die Donau aus dem Schwarzwald.
Das gleiche Verhältnis bestand auch vor einer Woche bei den Höchstständen in Passau.

Gruß Willi
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Di Jun 11, 2013 20:43

der einzig sinnvolle Hochwasserschutz für Passau ist absiedeln....
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