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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » So Jun 02, 2013 7:31

Naja, ist Unternehmerrisiko, was solls?
Ähh, oder nicht, da war doch noch was :roll:
Ah...., ja, der Bürger will eine 100% ige Nahrungsmittelversorgung zu Billigpreisen, in höchster Qualität...
immer verfügbar, frisch auf den Teller, selbst nix bevorraten müssen..

und dann kommt der Regen, einfach so...

Millionen :roll: , Milliardenschäden!

und irgendwo auf dieser Erde werden dafür Menschen hungern müssen!

Natürlich sind Hifen nötig und werden auch geleistet werden...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon angus25 » So Jun 02, 2013 7:55

...a stinknormales 15 -20jähriges Hochwässerle,wer des finanziell nicht packt geht eh den Bach runter.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » So Jun 02, 2013 8:03

naja, im Endeffekt wird's wohl wieder billiges Geld vom Staat geben, das sich dann alle sichern, bis auf die, die es wirklich brauchen.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 02, 2013 8:17

angus25 hat geschrieben:...a stinknormales 15 -20jähriges Hochwässerle,wer des finanziell nicht packt geht eh den Bach runter.

Jo hör mal, du bist mir ein schöner Held. Die landwirtschaft ist durch Preiskrisen und Witterungsbedingten Ernteausfällen genug gebeutelt. Ich könnte jetzt einige Sachen aufzählen, aber denk selbst mal nach, mein Freund :klug:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon angus25 » So Jun 02, 2013 9:16

4 zu 4 hat geschrieben:Jo hör mal, du bist mir ein schöner Held. Die landwirtschaft ist durch Preiskrisen und Witterungsbedingten Ernteausfällen genug gebeutelt. Ich könnte jetzt einige Sachen aufzählen, aber denk selbst mal nach, mein Freund :klug:

....auf der einen Seite wollt ihr freie Unternehmer sein,aber wenn ihr seht daß es vielleicht nicht klappt nach dem Staat schreien.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon 4 zu 4 » So Jun 02, 2013 9:28

angus25 hat geschrieben:
4 zu 4 hat geschrieben:Jo hör mal, du bist mir ein schöner Held. Die landwirtschaft ist durch Preiskrisen und Witterungsbedingten Ernteausfällen genug gebeutelt. Ich könnte jetzt einige Sachen aufzählen, aber denk selbst mal nach, mein Freund :klug:

....auf der einen Seite wollt ihr freie Unternehmer sein,aber wenn ihr seht daß es vielleicht nicht klappt nach dem Staat schreien.

Jo, du Schlauberger. Kennst du eigentlich die finanzielle Situation in der Landwirtschaft. Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, das viele Faktoren nicht marktgerecht entlohnt werden.

Ein Kollege hat mir letztes Jahr erzählt, das er wegen einer neuen EU Pilzgiftgrenze, seinen eiweißreichen Weizen an ein Zementwerk als Heizstoff verkaufen musste.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » So Jun 02, 2013 9:30

4 zu 4 hat geschrieben:
angus25 hat geschrieben:
4 zu 4 hat geschrieben:Jo hör mal, du bist mir ein schöner Held. Die landwirtschaft ist durch Preiskrisen und Witterungsbedingten Ernteausfällen genug gebeutelt. Ich könnte jetzt einige Sachen aufzählen, aber denk selbst mal nach, mein Freund :klug:

....auf der einen Seite wollt ihr freie Unternehmer sein,aber wenn ihr seht daß es vielleicht nicht klappt nach dem Staat schreien.

Jo, du Schlauberger. Kennst du eigentlich die finanzielle Situation in der Landwirtschaft. Hast du dir schonmal Gedanken gemacht, das viele Faktoren nicht marktgerecht entlohnt werden.

Ein Kollege hat mir letztes Jahr erzählt, das er wegen einer neuen EU Pilzgiftgrenze, seinen eiweißreichen Weizen an ein Zementwerk als Heizstoff verkaufen musste.


du kannst halt nicht nur Düngen und Düngen ohne Fungizidbehandlungen....
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » So Jun 02, 2013 9:32

"stinknormales 15 -20jähriges Hochwässerle"
für Passau werden für heute Abend Pegelstände im Bereich der Allzeithöchstwerte gemeldet, und dabei ist der Regen noch nicht einmal komplett unten, es sind dann nicht nur Landwirte betroffen.....
Zuletzt geändert von xyxy am So Jun 02, 2013 9:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon fendt schrauber » So Jun 02, 2013 9:33

Hallo,

bei einer freien Marktwirtschaft sollte es eigentlich gar keine hilfen geben, da wäre es dann einfach Pech. Wenn ich dann aber sehe das den Banken geholfen wird die ihr Geld selbst verzockt haben, dann ist wäre es auf jedenfall gerecht da´s man den Landwirten bei einer Katastrophe hilft für die sie selbst bestimmt nichts können

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon angus25 » So Jun 02, 2013 9:44

....Entschuldigung,bei uns in Franggn a stinknormales 15-20jähriges Hochwässerle.

....kriegen dann die ganzen Schausteller,Bierzeltbetreiber,Biergarten usw.auch eine Entschädigung oder nur die,die eh schon mit ..zig tausenden im netz standen????????
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Stoapfälzer » So Jun 02, 2013 10:28

angus25 hat geschrieben:....Entschuldigung,bei uns in Franggn a stinknormales 15-20jähriges Hochwässerle.

....kriegen dann die ganzen Schausteller,Bierzeltbetreiber,Biergarten usw.auch eine Entschädigung oder nur die,die eh schon mit ..zig tausenden im netz standen????????

denk ich auch außerdem wird ja kein Bauer gezwungen so hohe Pachtpreise zu zahlen das er kaum noch liquide ist (nur mal so als Beispiel).
Unterm Strich verdienen wir in Extremjahren immer am besten (von uns selbst jetzt mal ausgegangen) da dann der Milchpreis steigt oder das Getreide teurer wird obwohl man weniger erzeugt.

Alles schlechte hat auch seine guten Seiten :!:

zb ist der Borkenkäfer zur Zeit kein Thema, meine ganzen Forstpflanzen jetzt super anwachsen und sich die Wasserreserven im Boden richtig vollsaugen können.
Jetzt wirds eh schön dann das Gras ab -Dünger aufs Grünland und Mais nochmal drauf, Fungi in Weizen machen und dann geht die Post ab.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Harald » So Jun 02, 2013 10:53

Wenn man witterungsbedingte Schäden als Teil des Unternehmerrisikos sieht, sollte auch ein entsprechender Risikozuschlag in den Preisen einkalkuliert sein. In anderen Branchen sind hohe Risikozuschläge durchaus üblich, und das für wesentlich geringere Risiken.
Egal ob Feldfrüchte oder tierische Produkte - wo wird ein solcher Risikozuschlag in einer landwirtschaftlichen Kalkulation berücksichtigt???

Der Landwirt könnte einen solchen Risikozuschlag grundsätzlich ja auch nutzen, um eine Ernteversicherung abschließen.
Aber ob die im Schadensfall auch zahlt???

Von staatlichen Programmen halte ich im Grundsatz wenig. Bei den üblichen "Hilfen" wie Überbrückungskredit und Steuerstundung bleibt man im Endeffekt ja doch auf den Kosten sitzen.
Es gibt aber auch ein paar Hoffnungsschimmer - wenn die Bürokratie nicht wäre:
Wer bezahlt den Schaden der Schlammlawine?
Aber die große Hilfe kann nur dann laufen, wenn Mittel aus dem Katastrophenfond locker gemacht werden. Die schwierigste Aufgabe bis dahin ist, dass wir erst einmal die Schadenshöhe ermitteln und dann vernünftige Folgemaßnahmen absprechen müssen
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » So Jun 02, 2013 11:31

du kannst das Hochwasserrisiko per Versicherung abdecken - wenn du denn eine bekommst.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon PhatFinder » So Jun 02, 2013 11:57

2003 war ein extremes Trockenjahr .
Da wurden langjährige Extensivierunsprogramme wie zb. "Meka 3 Herbstbegrünung" (hier in BW ) mal für ein Jahr ausgesetzt ,ohne Prämienstreichung .
Das könnte dieses Jahr auch wieder ein bischen helfen ,den Engpass beim Raufutter zu entschärfen .
Nach der WG Ernte evtl.da noch Mais rein ,nach der WW Ernte ein Ackergras :idea:
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