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Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Djup-i-sverige » Mo Jun 03, 2013 15:12

Mag sein, aber z.B. in Passau sind eindeutig schon lange stehende Gebäude.Keine Neubauten, wenn man so sieht, und wenn sich einer ,bzw. ein paar angepieselt fühlen, weil eine notwendige Schutzmassnahme gebaut werden soll, dann soll sie wegziehen, am Besten in die Wüste... :klug:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Mo Jun 03, 2013 15:36

ja, aber in Passau, das ist bayerische Sturheit -ich kann doch nicht Flüsse 5 m hoch einmauern, nur weil ein paar zu stur sind, ihre Hütten den Hügel nauf zu bauen.

Wer da wohnt und baut, der nimmt das Risiko billigend in Kauf - der braucht keine Hilfe
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Djup-i-sverige » Mo Jun 03, 2013 15:50

Könntest aber gleich auch schreiben,
wer einen Sturmschaden/Blitzschaden hat, dem ist nicht zu helfen, weil er das Risiko billigend in Kauf nimmt,
warum verkriecht er sich nicht unter der Erde...
Gib das Versicherungen als Futter und sie finden einen Weg noch öfter als sonst die Zahlung abzulehnen...
Vollkasko? Wieso ,du nimmst ja das Risiko billigend in Kauf wenn du mit dem Auto fährst..(Jetzt mal überspitzt formuliert..)
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon automatix » Mo Jun 03, 2013 16:17

Djup-i-sverige hat geschrieben:Könntest aber gleich auch schreiben,
wer einen Sturmschaden/Blitzschaden hat, dem ist nicht zu helfen, weil er das Risiko billigend in Kauf nimmt,
warum verkriecht er sich nicht unter der Erde...
Gib das Versicherungen als Futter und sie finden einen Weg noch öfter als sonst die Zahlung abzulehnen...
Vollkasko? Wieso ,du nimmst ja das Risiko billigend in Kauf wenn du mit dem Auto fährst..(Jetzt mal überspitzt formuliert..)


kannst ja schauen, ob du in Passau in der Altstadt eine Hochwasserversicherung bekommst.

Wenn ich nunmal mein Haus zwischen zwei sehr wassereiche Flüsse baue, die sehr große Teile der Alpen entwässern, dann ist das Risiko nunmal größer als wenn ich mein Haus woanders baue - sogar die damaligen Fürsten waren Schlau genug und haben ihre Residenz auf den Berg rauf gebaut - dann konnten sie zuschauen, wie die Deppen im Tal immer wieder abgesoffen sind...

Hochwasser ist nunmal kein Zufall, das passiert nicht einfach so irgendwo - das passiert immer an den gleichen Stellen und da könnte man so einfach was dagegen tun....
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » Fr Jun 07, 2013 8:35

angus25 hat geschrieben:...a stinknormales 15 -20jähriges Hochwässerle,wer des finanziell nicht packt geht eh den Bach runter.

http://www.agrarheute.com/hochwasser-15 ... in-sachsen
:shock:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon xyxy » Fr Jun 07, 2013 8:58

Ursachen sind u.a. Bodenverdichtung, z.B. durch intensive Landwirtschaft, und die Begradigung der Flüsse
:klug:

http://www.bund.net/themen_und_projekte ... serschutz/

Blödbirne :mrgreen:
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Cairon » Fr Jun 07, 2013 9:34

SHierling hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:So, Passau ist jetzt auch für grosse Containerschiffe erreichbar...

:-)

automatix hat geschrieben:und so Käffer wie Passau, die gehören aufgegeben, das hat doch keinen Sinn an der Stelle - alle paar Jahre wieder kommt so ein 'Jahrhunderthochwasser' und die saufen ab.....

Naja - für Cuxhaven, Bremerhaven oder Wilhelmshaven wäre das eher keine gute Idee, auch nicht für Hamburg - wo sollen die hin, ist ja eh alles flach.
Aber wer Berge HAT .... in manchen Städten auch am Rhein ist es ja so, daß die sowieso am Hang liegen, und nur "untenrum ein paar Meter Platz machen müßten". Da wäre ein Umzug schon eher anzudenken.

Aber diejenigen, die da wohnen, sehen das eben anders. Hitzacker an der Elbe zB war fast 100 Jahre lang Hochwasserstadt - da hatten die Journalisten schon Dauerkarten. Die sollten zu Kaisers Zeiten schon Hochwasserschutz bekommen - wollten sie nicht. Dann wollte Adolf da irgendwas bauen - wollten sie nicht. In den 50er Jahren sollte eine Wand kommen - wollten sie nicht. Jetzt endlich (seit 10 Jahren oder so) haben sie Hochwasserschutz. Schade für die Journalisten und die Anwohner (da haben welche geklagt, weil sie den Elbblick jetzt nicht mehr haben) - aber billiger is das .... die Holländer btw dürften das auch anders sehen ;-)



Brigitta die letzte Sturmflut mit Personenschäden fand hier bei uns 1962 (vor 51 Jahren) statt. Die letzte Sturmflut mit größeren Sachschäden war im Jahr 1976 (vor 37 Jahren).

http://www.cuxhaven-fotos.de/cux301263/sturmflut.html

Die Sturmfluten danach waren auf Grund der Deischsicherung eher große Naturschauspiele als Katastrophen. Vom Schadensintervall her sind unsere Fluten hier wohl kaum vergleichbar mit den Hochwassern an den Flüssen. Wenn hier die Flüsse Hochwasserführen gibt es weite Flächen die Wasser aufnehmen können und die Schöpfwerke können eine Menge Wasser in die Nordsee befördern. Daher ist eine Aufgabe unserer Region momentan wohl nicht wirklich sinnig. Sollte es aber zu einem deutlichen Anstieg des Meeresspiegels kommen, dann wäre eine Aufgabe dieser Region sicher nicht von der Hand zu weisen.
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Execout » Fr Jun 07, 2013 9:54

...wenn ich überlege, daß die Anwohner der Stadt Grimma nach dem letzten Hochwasser 2002 eine Schutzmauer iHv. 5 m angeboten bekommen haben, ohne Kosten, diese jedoch durch eine "Bürgerinitiative" abgelehnt haben, weil sie dann nicht mehr auf die Elbe schauen könnten, hält sich mein Mitgefühl in Bezug dieser Stadt deutlichst in Grenzen!
Selbst Bürger der Stadt Grimma haben gesagt, hätten wir die Wand gebaut, hätten wir jetzt keine Probleme....

Und dafür sollen wir zahlen.... nicht wirklich!

Und die ganzen Schwarzbauten, die in den Elbtalauen gebaut worden sind, sind nach 2002 komplett ersetzt worden....
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Cairon » Fr Jun 07, 2013 11:36

Hier bei uns an der Küste sind die einzigen die Deiche abschleifen die Naturschützer. Wiedervernässung des Deichvorlandes, da geht mir wirklich die Hutschnur hoch. Unser Vorfahren hätten diese Typen im nächsten Wehl versenkt. ich habe ja nichts gegen Naturschutz, aber nicht auf Kosten der Deichsicherheit. Da kommen Studierte aus Hannover, lassen die Sommerdeiche schleifen und lassen sich danach feiern. Im Anschluss sind sie wieder weg und wir Küstenbewohner haben den Ärger.

Mache Dinge hatten unsere Vorfahren deutlich besser geregelt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Spatenrecht
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon MS 260 » Fr Jun 07, 2013 12:03

Marion99 hat geschrieben:Überall Hochwasser und Übertschwemmungen in ganz Süddautschland, dazu kühle Temparaturen wie seit langen nicht mehr. Die Schädne kosten der Landwirtschaft bereits jetzt Millionen.
Da wird es nicht mehr lange dauern, bis Forderungen kommen, dass der Staat den Landwirten Hilfen anbietetet. Die Bilder leisten hierzu sehr gut Überzeugungsarbeit.

Wäre dies so angebracht, oder ist es einfach "Unternehmerrisikos" mit der Naturzu wirtschaften. Gerade Landwirte wissen, dass Erträge nicht über nur ein Jahr gesehen werden könnnen?




Zum einen sollte hier mal erwähnt werden, dass es nicht nur Bayern so ergeht. Statt dessen hat es auch Thüringen sowie Sachsen und das vogtland mit erwischt. Endweder man spricht für alle kollegen, oder lässt es.
Mal abgesehen davon, muss auch jeder andere Unternehmer sein Risiko tragen und bekommt keine Hilfen...
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon germane » Fr Jun 07, 2013 12:59

Ich habe im Fernsehen einmal mitgekriegt wie sie den Wasserabfluß aus den Almen in der Schweiz gemessen haben.Das Resultat war,daß die Kühe den Boden verdichten(Schafe nicht so stark) und deshalb das Wasser nicht aufgenommen werden kann.Also sollten wir erst die Almen aufforsten,bevor wir neben den Flüssen mit Renaturierung beginnen.
Wie werden eigentlich die Skipisten im Sommer genutzt?
Bei uns hier wird den Talhängen eine Nutzung mit Mutterkühen oder Schafen aufgepresst.Da wäre auch zu überlegen,ob da nicht eine Subvention der Aufforstung sinnvoller wäre.Das Holz würde CO2 speichern statt mit Wiederkäuern Methan zu produzieren.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon Nordhesse » Fr Jun 07, 2013 16:15

Zum Thema Hochwasserschutz durch Überschwemmungsgebiete:

Erst haben sie in Köln bis an die "Bachkante" gebaut- und jetzt sollen die Bauern im Hessischen Ried bei Hochwassergefahr 700 ha absaufen lassen, um Köln zu entlasten
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon SHierling » Fr Jun 07, 2013 17:23

Also so wie es jetzt aussieht, wird uns hier nicht viel passieren, was die Elbe angeht. Deichrückverlegung, Deiche erhöht, und alles so ausreichend, daß es jetzt - BIS JETZT jedenfalls keine Sorgen gibt.

Abgesehen von einer Klage seitens der angrenzenden Bundesländer (Niedersachsen und MV), die Niedersachsen sind sauer, weil unsere Deiche jetzt so hoch sind, daß das Wasser zuerst bei ihnen rüberkommt,. und die Mecklenburger sind sauer, das das Wasser, was an uns UND an Niedersachsen vorbeiläuft, über ihre (zwar erhöhten, aber eben nicht ganz so hohen) Deiche schwappt.

Und dafür, daß wir so gut vorgeasorgt haben, werden wir jetzt gesprengt, oder geflutet, wenn es DENEN zu gefährlich wird.


DIE SIND ALLE SO MALL. n8
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon PhatFinder » Fr Jun 07, 2013 17:48

Jetzt werden wohl Stimmen nach neuen Poldern und Rückhaltebecken wieder laut .Wie bei den letzten Hochwassern auch .
Passiert ist seitdem ,zumindest am Rhein nicht viel,man wurde sich vielerorts nicht einig .
Die Grundeigentümer /Landwirte sollten imSchadensfall hald gut entschädigt werden ,wenn ihre Grundstücke geflutet werden müssen .Billiger währe es allemal ,wie wenn Dörfer und Städte absaufen .
Besser das Geld in Hochwasserschutz investieren ,wie verplempern für http://www.nationalparknordschwarzwald.de/
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Re: Hochwasser/Überschwemmungen; Muss der Staat helfen?

Beitragvon PhatFinder » Fr Jun 07, 2013 18:05

http://www.graf.info/ schützt vor Hochwasser auch.
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