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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 23:20

Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1092 Beiträge • Seite 25 von 73 • 1 ... 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Jul 20, 2021 12:07

keinbauer hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Auch das ist bemerkenswert :idea: Nur Bauern und Lohnunternehmer arbeiten, wer was anderes erzählt lügt :idea: keine Bundeswehr, kein THW :idea: Was von den Medien erzählt wird ist was anderes :idea:
Meintest du: Lohnunternehmen Wipperfürth Youtube
Was für ein Scheiß. Ich habe heute den ersten Tag wirklich "frei", nachdem ich seit Mittwochnacht schichtweise mit der Feuerwehr im Ahrtal eingesetzt war. Es stimmt, dass die Landwirte einen immensen Anteil daran haben, dass die Aufräumarbeiten schon soweit fortgeschritten sind wie sie es sind. Es gibt aber auch eine andere Seite. Es ist pures Glück, dass bei so manchem selbstdarstellerischen Fahrmanöver, natürlich mit dem Handy für die dauernden Facebook-Liveschaltungen in der Hand, noch kein Helfer komplett über den Haufen gefahren wurde. Kanaleinläufe und Schächte, die man dringend freibekommen möchte um die Infrastruktur wenigstens notdürftig herstellen zu können, werden zugeschoben, weil man sich nur auf die Befahrbarkeit der Straßen konzentriert. Sind noch Leichen oder Weltkriegsrückstände (im Ahrtal durch die V2-Produktionsstätten auch noch ein heftiges Thema, wo man bisher froh ist noch nichts größeres gefunden zu haben) in den Schutt- und Schlammhaufen? Egal, es wird drauf losgefahren wie beim ersten Siloschieben des Jahres. Häuser bekommen den letzten Rest, weil sie verfrüht ausgepumpt werden, und das Grundwasser von außen zu stark drückt. Bewohner, die ihre eigenen Häuser räumen, werden in Facebookvideos als Plünderer hingestellt und müssen sich vor Wipperfürth und Co. rechtfertigen. Der Stromversorger muss dringend an jedes einzelne Trafohäuschen dran, darf da aber erst den Sperrmüll den die heldenhaften Frontladerschieber drauf gestapelt haben wieder wegräumen.
Weil sich die Hilfe der Landwirtschaft 1. eh nicht aufhalten lässt und 2. auch trotz allen "Nebenwirkungen" natürlich noch einen hohen Wert hat, alleine schon emotional für die Betroffenen, stehen den Landwirten organisierte Tankstellen und Ruheräume zur Verfügung, kostenlos. Hat man in den Videos mal davon gehört? Ich nehme an, nein. Weil der Staat hier ja doof sein muss, sonst steht die Landwirtschaft vielleicht weniger im Rampenlicht. Ich würde mir wünschen, dass sich Wipperfürth und Co. noch etwas mehr auf die Hilfeleistung konzentrieren, und da keine Bauerndemo draus machen. Denn so wirken die Aussagen und Beiträge, die ich bisher von ihm gesehen habe, bisher auf mich. Die Landwirtschaftspolitik der letzten Jahre ist natürlich völliger Müll, aber jetzt zeigen wir allen mal, wie wertvoll Landwirtschaft doch sein kann. Leider ohne Rücksicht auf Verluste, auf dem Rücken von Leuten die alles verloren haben. Das ist nicht der richtige Weg, und der richtige Ort. Helft weiter, aber helft vernünftig, und schmeißt dabei wenigstens die Handys in die Ecke.


Wo sind denn dann die Bilder von den staatlichen Rettungsaktionen? Wo die Pionierbatallione nit bergegerät und Behelfsbrücken? Wo die Instandhaltungstruppen? Weder in der Presse noch von Privat gibt es dazu Bilder, oder wenigstens Meldungen, aber vom allgemeinen Chaos und allein gelassenen Bürgern die gibt es zu hauf. Genug Journalisten griechen da ja wohl rum...
---> Feuerwehrmann + RA Hannig zum Versagen der Politik beim Hochwasser, zur Verantwortung der Politiker:


Hat der auch unrecht?

Bei unserem Hochwasser vor acht jahren lief es übrigesn nicht besser, wir waren auch alle auf uns allein gestellt, wir haben sogar die Straßen auf eigene Kosten reperieren müssen, um aus den grundstücken zu kommen. nen Tausender gab es irgendwann mal pauschal...
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Isarland » Di Jul 20, 2021 12:12

Fleischverkäufer hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Fleischverkäufer hat geschrieben:Lidl spendet sofort 10 Millionen € "Wir haben uns daher entschlossen unserer Verantwortung als eines der größten Wirtschaftsunternehmen des Landes durch eine Spende in Höhe von 10 Millionen Euro an die Aktion "Deutschland Hilft" gerecht zu werden."


keine Sorge, das holt sich Lidl vom Steuerzahler zurück^^


Was ein Unsinn. Natürlich hat der Kunde diese Spende letztendlich bezahlt. Und natürlich kann Lidl diese Spenden absetzten. Aber sowas auch noch klein zu reden, zeugt für mich von einer doch sehr komischen Denke zu der Sache. Wenn die größten 100 Konzerne in Deutschland bereit wären, jeweils 10 Millionen € zu spenden, dann wäre die erste Milliarde für diese Menschen zum Wiederaufbau schon gesichert.

Dann flüster das mal dem Clemens.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neo-LW » Di Jul 20, 2021 12:22

Moin,

Wasser und elektrischer Strom sind zwei Dinge, die sich nicht vertragen.

Irgendwann werden die Leute versuchen, die E-Installation ihrer Häuser mit
Stromerzeugern wieder zum Leben zu erwecken.

Aber Achtung !
In aller Regel sind überflutete Elektroanlagen nicht sanierbar.

Wer sich in Details einlesen möchte:

https://www.elektropraktiker.de/nachric ... ochwasser/

Die Fachbeiträge sind derzeit ohne Bezahlschranke frei lesbar.


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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Fassi » Di Jul 20, 2021 12:25

Isarland hat geschrieben:
Fassi hat geschrieben:Dazu zwingen Dich schon die meisten Banken, ehe sie dir Geld auszahlen. Schon in normalen Gebieten gibt's ohne den Nachweis der üblichen Wohngebäudeversicherung (Brand, Wasser etc) kein Geld.

Gruß

Ich kann doch nix versichern, was nicht gebaut ist. Gebäudebrandversicherung ist hier in BY Pflicht.
Sturm, Wasser, Hochwasser ist freiwillig und das Risiko des Einzelnen.


Bei Neubau reicht man die Bestätigung nach oder hat dann halt ein Problem. Steht dann im sog Kleingedrucktem des Kreditvertrags. Und freiwillig ist halt so ne Sache, wenn ich mir Geld leihe. Die Bank sagt dir, welche Absicherung sie für Dein Haus will. Willst du nicht, dann mußt du dir halt nen andere Bank suchen. Und da wollen die meisten mittlerweile halt Feuer, Wasser und Sturm in der Wohngebäudeversicherung.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jul 20, 2021 12:26

Golem: "Hochwasser in Deutschland: Städtebund will Warnsystem wie im Kalten Krieg"

https://www.golem.de/news/hochwasser-in-deutschland-staedtebund-will-warnsystem-wie-im-kalten-krieg-2107-158265.html

Wenn man dann mal überlegt, warum Anfang Juli der Warntag für September 2021 abgesagt wurde, nachdem er letztes Jahr schon abgesagt wurde, dann würde ich mal zynisch behaupten, daß wir gar keinen Warntag mehr brauchen, weil wir aktuell bei der Katastrophe gesehen haben, daß es vorn und hinten NICHT funktioniert hat.

Weitere Info:

https://rp-online.de/panorama/deutschland/bundesweiter-sirenen-warntag-2021-fuer-dieses-jahr-abgesagt-erst-wieder-2022_aid-60499211

Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet, die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen: Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neo-LW » Di Jul 20, 2021 12:36

Moin,

Südheidjer hat geschrieben:
Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet,
die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen:
Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !



Kann man auch privat organisieren.

Den Deutschen hat man aber über 80 Jahre eingepaukt,
daß der Staat alles am besten kann.
In das Horn tröten die Linken und die Grünen heute nach Kräften.

In den USA sollte jeder seine Feuerschutzsteuer bezahlen.
Macht er das nicht, kommt auch keine Feuerwehr im Fall der Fälle.
Man muß eben privat vorsorgen.

In Deutschland braucht man schon wieder ein Gesetz,
damit sich jeder privat einen Stromerzeuger mit Verbrennungsmotor kauft.


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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Di Jul 20, 2021 12:45

Es gibt die BelWertV und das KWG, danach ist ein Haus oder Betriebsgebäude was nicht gegen Feuer versichert ist, keine beleihungsfähige Sicherheit.
Zahlst nicht pünktlich deinen Versicherungsbeitrag, geht eine Meldung an die Bank, die zahlt dann die Versicherung und holt sich das Geld bei dir wieder zzgl. Gebühren
gleichzeitig ist Bank berechtigt den Kredit zu kündigen. Thema ist durch den BGH ausgeurteilt. Schufa-Eintrag ist dann gratis. Das schlechtere Rating und die höheren Zinsen nicht.

Ich muss immer noch an die Richterin am Landgericht denken, die heute noch überlegt, wie es auf halber Höhe der Wasserkuppe zu einer Sturzflut kommen kann.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon bauer hans » Di Jul 20, 2021 12:46

Südheidjer hat geschrieben:
Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet, die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen: Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !

dies war ein sehr ausserordentliches ereignis,das war so nicht vorhersehbar.
den klimawandel in den vordergrund zu stellen und schuldzuweisungen rauszuhauen,ist mal wieder typisch deutsch.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Di Jul 20, 2021 12:53

bauer hans hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet, die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen: Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !

dies war ein sehr ausserordentliches ereignis,das war so nicht vorhersehbar.
den klimawandel in den vordergrund zu stellen und schuldzuweisungen rauszuhauen,ist mal wieder typisch deutsch.


Bei der Historie war es, zumindest für die lokalen Behörden und Entscheider, durchaus vorhersehbar.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon weissnich » Di Jul 20, 2021 16:16

laschet hat jetzt auch ein weiteres problem.. er rennt da rum und verspricht schnelle unbürokratische( :lol: ) hilfe..

nur hat seine regierung 2019 ein gesetz beschlossen was er dafür brechen muss..:

https://www.fr.de/politik/soforthilfe-u ... chComments
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jul 20, 2021 16:20

Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e.V. Bank: Volksbank Köln-Bonn | IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43 | BIC: GENODED1BRS | Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

Ich denke, dort werde ich ein paar Euro zur Verfügung stellen.
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Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jul 20, 2021 18:27

bauer hans hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet, die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen: Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !

dies war ein sehr ausserordentliches ereignis,das war so nicht vorhersehbar.
den klimawandel in den vordergrund zu stellen und schuldzuweisungen rauszuhauen,ist mal wieder typisch deutsch.

Bei heise gibt es ein Interview mit Manuel Atug, Mitbegründer und Sprecher der Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen (AG KRITIS) und
selber Betroffener in der Region:

"Infrastruktur im Katastrophenfall: "Im Extremfall sterben Menschen""

https://www.heise.de/hintergrund/Infrastruktur-im-Katastrophenfall-Im-Extremfall-sterben-Menschen-6142714.html

Die Politik der letzen Jahrzehnte und somit der Staat haben Probleme, die bekannt waren und die angemahnt wurden, ignoriert oder nicht zügig genug angepackt. Das ist für mich ein Staats-Versagen auf ganzer Linie.

Bei mir in der Region gibt es noch Sirenen. Heute ging ggf auch eine Sirene irgendwann in der Mittagszeit. Man horcht dann, ob es noch mehr werden. Wenn drei Sirenen laufen, dann weiß man, daß was schlimmeres im Gange ist (war aber wenn nur eine Sirene....in einem der Außendörfer gab es laut Internet auch einen Brand).
Ob es daran liegt, daß ich noch zu der Generation gehöre, die in der Schule das Thema "Katastrophenschutz" hatte, weiß ich nicht, aber wenn ich eine Sirene mit diesem an- und abschwellenden Ton hören würde, dann ist "Achtung" angesagt:

Beispiel bei ca. Sekunde 58:

https://www.youtube.com/watch?v=thI5VJrK6ak
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Isarland » Di Jul 20, 2021 19:03

Südheidjer hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:
Meine Einschätzung der Lage im Katastophengebiet, die ich aus der Ferne über die Medien so mitbekommen: Großes Versagen des Staates an vielen Stellen, zu vielen Stellen !

dies war ein sehr ausserordentliches ereignis,das war so nicht vorhersehbar.
den klimawandel in den vordergrund zu stellen und schuldzuweisungen rauszuhauen,ist mal wieder typisch deutsch.

Bei heise gibt es ein Interview mit Manuel Atug, Mitbegründer und Sprecher der Arbeitsgruppe Kritische Infrastrukturen (AG KRITIS) und
selber Betroffener in der Region:

"Infrastruktur im Katastrophenfall: "Im Extremfall sterben Menschen""

https://www.heise.de/hintergrund/Infrastruktur-im-Katastrophenfall-Im-Extremfall-sterben-Menschen-6142714.html

Die Politik der letzen Jahrzehnte und somit der Staat haben Probleme, die bekannt waren und die angemahnt wurden, ignoriert oder nicht zügig genug angepackt. Das ist für mich ein Staats-Versagen auf ganzer Linie.

Bei mir in der Region gibt es noch Sirenen. Heute ging ggf auch eine Sirene irgendwann in der Mittagszeit. Man horcht dann, ob es noch mehr werden. Wenn drei Sirenen laufen, dann weiß man, daß was schlimmeres im Gange ist (war aber wenn nur eine Sirene....in einem der Außendörfer gab es laut Internet auch einen Brand).
Ob es daran liegt, daß ich noch zu der Generation gehöre, die in der Schule das Thema "Katastrophenschutz" hatte, weiß ich nicht, aber wenn ich eine Sirene mit diesem an- und abschwellenden Ton hören würde, dann ist "Achtung" angesagt:

Beispiel bei ca. Sekunde 58:

https://www.youtube.com/watch?v=thI5VJrK6ak

Wenn es in 20 Jahren wieder zu so einem Unwetter kommt, geht es wieder genau so aus, weil diese Berliner Wixxergesellschaft nichts, aber auch gar nichts auf die Beine stellen kann. grrrrrr.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon 210ponys » Di Jul 20, 2021 19:15

ist zu hoffen das es wirklich wieder 20Jahre dauert!
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Südheidjer » Di Jul 20, 2021 19:40

Der niedersächsische Innenminister Pistorius sieht auch Handlungsbedarf im eigenen Bundesland.

NDR: "Pistorius will flächendeckend Alarm-Sirenen in Niedersachsen"

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Pistorius-will-flaechendeckend-Alarm-Sirenen-in-Niedersachsen,katastrophenschutz272.html

NDR hat geschrieben:Bislang werde vor allem über das Internet, über die Medien und über Warn-Apps auf den Handys vor Katastrophen gewarnt, sagte Pistorius. Aber die Lehre aus der aktuellen Katastrophe sei, dass das nicht reicht. Wie Pistorius weiter sagte, sind noch 20 bis 30 Prozent der vor Jahrzehnten installierten Sirenen vorhanden. Die Bevölkerung hierzulande sei "gefahrenentwöhnt". Sie müsse wieder lernen, wie sie sich bei welcher Gefahrenlage und bei welchem Sirenenton zu verhalten habe, so Pistorius. Er nannte als Vorbild Japan, wo das jedem Kind beigebracht werde. Die künftigen Sirenen müssten moderner werden, betonte der Innenminister. Über sie sollen auch Lautsprecherdurchsagen getätigt werden können. Zur Finanzierung hat der Bund 90 Millionen Euro zugesagt. Das reiche aber bei weitem nicht, sagte Pistorius am Dienstag. Er forderte deutlich mehr Geld.


Dann mal ran. Ich weiß, daß sich unser Bundestagsabgeordneter Henning Otte seit Jahren für mehr Förderung der Feuerwehren und des Katastrophenschutz engagiert. Also einer in Berlin wird Herrn Pistorius in Berlin somit schonmal unterstützen bei dem Thema. Da bin ich mir sicher.
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