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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1092 Beiträge • Seite 23 von 73 • 1 ... 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Todde » Mo Jul 19, 2021 22:35

Fassi hat geschrieben:Eben, die sind ja auch nach Katastrophenschutz vorgeschrieben. Selbst in Großstädten, in Kassel zB gibt es regelmäßig beim monatlichen Probealarm Beschwerden der Anwohner.

Gruß


Wo sind die vorgeschrieben?
Bei Euch aber sicher nicht in jedem Bundesland.
Für unseren Ort war die Sirene bei uns auf dem altem Bauernhaus, diese wurde in den 1990ern abgebaut und seit dem gibt es im Ort keine Sirene mehr.
Vielleicht mag damals kein Geld mehr dagewesen sein, weil alles in die neuen Bundesländer fließ, ich vermute aber mal das hatte andere Gründe, ABC-Alarm durch einen UDSSR Angriff war nicht mehr zu erwarten und die örtliche FFW wurde in die Stadt überführt. Somit war eine Sirene nicht mehr von Belang.

Einen vorzeitigen Schutz vor den Wassermassen hätte man auch mit einer Sirene nicht gelöst.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Mo Jul 19, 2021 22:35

Todde hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Wer spricht hier von Geld? Es geht um Menschen und Menschenleben!


Bei Olli lässt sich alles mit Geld regeln.
Hast Du den Thread nicht gelesen? Bei seinen Antworten ist Geld das zentrale Thema.


So funktioniert das System hier nunmal. Amtshilfe von anderen Organen wird den gemeinden natürlich in rechnung gestellt, jeder Stempel und jedes abgeheftetes Papier wird zusätzlich in Rechnung gestellt.
Obwohl das alles schon mit Steuern bezahlt ist. Das ist auch Grund ständiger Streitereien in dem Gemeinderäten. das ist aber Bundesgesetz, die gemeinden und die Organe MÜSSEN Leistungen in Rechnunge stellen. Gemeinden sind seit drei Jahren VERPFLICHTET wie Unternehmen zu handeln, und werden auch so Bilanziert. Jeder baum udn Jeder Straßenmeter muss ein Bilanzwert, ein Verkaufswert zugeschrieben werden! Sachsen war das vorletzte Bundesland, das sich lange geweigert hat, jetzt ist es, mWn, nur noch Bayern, die dem Unsinn nicht folgen, allerdings ist das auch nur eine Frage der Zeit, es sei denn die Politik ändert sich radikal, aber nicht mit dem vorhandenen Haufen... und mit Söder erst recht nicht.
Dieser Staat ist nicht reformierbar....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Todde » Mo Jul 19, 2021 22:49

tyr hat geschrieben:Soweit man das der Presse entnehmen konnte, gab es kein funktionierendes analoges Alarmsystem.


Das "funktionierende" Alarmsystem wird jährlich mit Milliarden an Rundfunkgebühren finanziert und nennt sich öffentlich rechtlicher Rundfunk, diese Aufgabe gehört zu seinen obersten Pflichten und dafür muss jedes Programm unterbrochen werden.
Dem ist dieses Massenmedium nicht nachgekommen und das gehört aufgeklärt und die Frage gestellt, ob man sich ein solches Milliarden Desaster jedes Jahr aufs neue leisten sollte oder besser überhaupt darf.
Die Politik hat versagt, die zuständigen Institutionen die zu dem warnen müssten haben versagt.
Im Vorfeld, wo man vielleicht hätte viele Menschenleben retten können.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mo Jul 19, 2021 22:56

Die haben es einfach laufen lassen um den Klimawandel erleb - und sichtbar zumachen.
Es sollte ein Beleg für etwas geschaffen werden, was es eigentlich gar nicht so gibt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Mo Jul 19, 2021 22:58

Todde hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Soweit man das der Presse entnehmen konnte, gab es kein funktionierendes analoges Alarmsystem.


Das "funktionierende" Alarmsystem wird jährlich mit Milliarden an Rundfunkgebühren finanziert und nennt sich öffentlich rechtlicher Rundfunk, diese Aufgabe gehört zu seinen obersten Pflichten und dafür muss jedes Programm unterbrochen werden.
Dem ist dieses Massenmedium nicht nachgekommen und das gehört aufgeklärt und die Frage gestellt, ob man sich ein solches Milliarden Desaster jedes Jahr aufs neue leisten sollte oder besser überhaupt darf.
Die Politik hat versagt, die zuständigen Institutionen die zu dem warnen müssten haben versagt.
Im Vorfeld, wo man vielleicht hätte viele Menschenleben retten können.


Das war vielleicht mal so gedacht. Aber der ÖR ist, wie der ganze Staat, eine Beute unseres Neoadels, und das nicht erst seit heute. Kohl hat genau aus diesem Grund versucht, mit dem privaten Fernsehen eine Gegengewicht zu schaffen, was bekanntlich gründlich in die Hose gegangen ist..... Daran wird sich auch nichts mehr ändern. Nichmal wenn die AfD die Mehrheit kriegen sollte.
Dieser Staat ist nicht reformierbar, unmöglich. Selbst der härteste Reformer, selbst ein Diktator, müsste gegen den gesamten Beamtenapperat und die sich festgesetzten NGO, und große Teile unserer Oligarchie, regieren, das ist nicht möglich.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Mo Jul 19, 2021 22:59

T5060 hat geschrieben:Die haben es einfach laufen lassen um den Klimawandel erleb - und sichtbar zumachen.
Es sollte ein Beleg für etwas geschaffen werden, was es eigentlich gar nicht so gibt.


der Klimawandel, bzw die ideologie dahinter, sind nur ein weiteres Werkzeug der Umverteilung der Vermögen von fleißig auf reich.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Todde » Mo Jul 19, 2021 23:04

Unsinn, die haben einfach keine Ahnung und befassen sich nicht wirklich mit wichtigen Dingen.
So ein Wetterereignis als deut zum vorhandenen Klimawandel herzuleiten ist Populismus, gehört in die selbe Kategorie, wie einen Amok laufenden Araber als Beweis für die Islamisierung der Abendlandes als Beweis zu deklarieren.

Die Öffies sind heute einfach überfordert, weil die keine Wissenschaftsjournalisten Beschäftigen. Woher soll eine Tofutante mit Ambitionen zur Weltverschwörung durch Exxon und Monsanto den Unterschied zwischen 20 und 200mm Regen verstehen? Die versteht da keinen entscheidenden Unterschied.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Botaniker » Mo Jul 19, 2021 23:07

tyr hat geschrieben:
Soweit man das der Presse entnehmen konnte, gab es kein funktionierendes analoges Alarmsystem. Nach 89 wurden die Alarmsysteme in die Obput der einzelnen Gemeinden gegeben, die dann nach eigenem Ermessen, bzw nach eigenem Geldbeutel, danach verfuhren.


Das meine ich ja, irgendeiner muss auf das Knöpfchen drücken, bei der Leitstelle des Landkreises oder in der Gemeinde.
Da es ja mittlerweile bei jeder aufziehender Gewitterfront Unwetterwarnungen kommen, nimmt man das doch gar nicht mehr so ernst.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Mo Jul 19, 2021 23:10

Todde hat geschrieben:Unsinn, die haben einfach keine Ahnung und befassen sich nicht wirklich mit wichtigen Dingen.
So ein Wetterereignis als deut zum vorhandenen Klimawandel herzuleiten ist Populismus, gehört in die selbe Kategorie, wie einen Amok laufenden Araber als Beweis für die Islamisierung der Abendlandes als Beweis zu deklarieren.

Die Öffies sind heute einfach überfordert, weil die keine Wissenschaftsjournalisten Beschäftigen. Woher soll eine Tofutante mit Ambitionen zur Weltverschwörung durch Exxon und Monsanto den Unterschied zwischen 20 und 200mm Regen verstehen? Die versteht da keinen entscheidenden Unterschied.


Was galubst Du zu welcher gesellschaftlichen Schicht die Tofutanten gehören? :roll:
Tipp: Zu Deiner und meiner nicht....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Paule1 » Mo Jul 19, 2021 23:31

Auch das ist bemerkenswert :idea: Nur Bauern und Lohnunternehmer arbeiten, wer was anderes erzählt lügt :idea: keine Bundeswehr, kein THW :idea: Was von den Medien erzählt wird ist was anderes :idea:

Meintest du: Lohnunternehmen Wipperfürth Youtube

Lohnunternehmen Markus Wipperfürth. Die ... - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=Ju2YuhPEA_k
https://www.youtube.com/watch?v=oA0_Qqffxh4
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Trecker-fahrer » Mo Jul 19, 2021 23:51

tyr hat geschrieben:.....Dieser Staat ist nicht reformierbar, unmöglich. Selbst der härteste Reformer, selbst ein Diktator, müsste gegen den gesamten Beamtenapperat und die sich festgesetzten NGO, und große Teile unserer Oligarchie, regieren, das ist nicht möglich.

Es ist gut das Menschen mit deiner Meinung nur eine kleine Randgruppe darstellen. Auch wenn sie manchmal rufen:“wir sind das Volk“. Auch wenn sie versuchen in den alternativen Medien zu dominieren.
Nein, es ist nur eine kleine Randgruppe von vielen. Auch damit muß die Demokratie fertig werden.
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Institutionen verkommen mit der Zeit

Beitragvon adefrankl » Di Jul 20, 2021 0:22

Trecker-fahrer hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:.....Dieser Staat ist nicht reformierbar, unmöglich. Selbst der härteste Reformer, selbst ein Diktator, müsste gegen den gesamten Beamtenapperat und die sich festgesetzten NGO, und große Teile unserer Oligarchie, regieren, das ist nicht möglich.

Es ist gut das Menschen mit deiner Meinung nur eine kleine Randgruppe darstellen. Auch wenn sie manchmal rufen:“wir sind das Volk“. Auch wenn sie versuchen in den alternativen Medien zu dominieren.
Nein, es ist nur eine kleine Randgruppe von vielen. Auch damit muß die Demokratie fertig werden.

Auch, es ist doch fast ein Naturgesetz, dass Institutionen mit der Zeit verkommen. Sei es Vereine, Hilfsorganisationen, Der Staat, Parteien, Kirchen, Firmen, rotes Kreuz, .....
Typischerweise werden die oft zunächst von Idealisten gegründet. Mit der Zeit wird dass dann professioneller und besser organisiert. Da wird dabei dann zunächst vieles (noch) besser. Und dann übernehmen mit der Zeit zunehmend die Funktionäre und die Verwaltung. Es steht zunehmend im Vordergrund, Posten, Einfluss, Mittel etc. zu sichern und dann geht es abwärts.
Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, aber eine derartige Entwicklung ist doch ehr die Regel. Eigentlich müsste man da nach zwei bis drei Generationen den jeweiligen Laden auflösen und ein Betätigungsverbot für die bisherigen Funktionäre einführen. Wobei auch das noch keine Garantie böte, dass es danach besser wird.
Das ist sicher überspitzt formuliert. Aber die Grundtendenz findet man ziemlich oft vor.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Di Jul 20, 2021 5:39

Es wurden vor der Katastrophe von verschiedenen Wettervorhersagen extreme Regenfälle mit Gefahr von Überflutungen durchgesagt, auch vom ÖR.
Aber hat im Ernst irgendjemand daran gedacht, welche Auswirkungen das tatsächlich haben wird? Definitiv nicht.

Wenn doch jemand sowas hört, geht er davon aus, dass die Bäche voll- oder überlaufen, wie schon sooft. Aber doch nicht, dass reihenweise Häuser verschwinden oder Krater entstehen.
Und vor allem wo. Wenn das Unwetter 5km weiter links oder rechts gewesen wäre, wäre vielleicht gar nichts passiert.
Soll jetzt zukünftig jeder Ort, beim Verdacht eines Unwetters komplett evakuiert werden? Ist nicht machbar.
Zu den Sirenen: Wenn genug Vorlaufzeit ist, brauche ich sie nicht, dann kann ich evakuieren. Wenn es zeitkritisch wird und sie einen Katastrophenfall mitteilen sollen, ja dann machen sie zwar Krach, aber keiner weiß doch eigentlich was genau gemeint ist. Im Zweifel geht man dann schnell ins „sichere“ Heim - womöglich in den Keller, was bei Hochwasser nicht gerade ideal ist.

Und sehr viel Vorlauf war da nicht. Wenn man sich die Grafik vom Wasserstand anschaut sieht man das ja.
Das sichere Heim war für viele eine Falle. Alle wirtschaftlichen Schäden wären genauso gekommen.

Natürlich kann man sich gegen so ziemlich alles schützen. Nur ist das eins: extrem teuer. Und der Mensch tickt halt so, gefahren nicht mehr großartig zu beachten, wenn er sie nicht selbst erlebt hat oder sie zu lange her sind.
Soll jetzt für jede mögliche Gefahr an jedem möglichen Ort eine Schutzvorrichtung gebaut werden? Wenn schon kein Geld in mancher Gegend da ist, um Feuerwehren auszustatten?
Was zu den Hilfsorganisationen: es ist das letzte sich aus dem warmen, trockenen Kämmerchen über diese abfällig zu äußern. Man kann noch so viel üben, so was hat noch keiner von denen erlebt. Die meisten die das Vorgehen bemängeln, haben noch nie eine solche Katastrophe oder Großlage mit gemacht.
Und wenn ich dann von den Kritikern lese, dass manche ja helfen wollen, aber es nicht tun, weil sie eine grüne Nummer haben, dann geht mir der Hut hoch.
An solch kleinen Beispielen sieht man dann, dass es sehr einfach ist ausreden zu suchen und zu kritisieren statt selbst was zu unternehmen.

Nachtrag: In Schuld hatte das letzte Hochwasser knapp unter 4m. Jetzt waren es über 8m.
Selbst wenn man mit Hochwasser gerechnet hatte, dann niemals mit solch einem Pegelstand.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon wastl90 » Di Jul 20, 2021 7:40

Hier gibt es noch vereinzelt Sirenen, vereinzelt, nicht flächendeckend. Rund um München möchte man für den Katastrophenfall KATWARN etablieren. Leider funktioniert bei mir weder KATWARN noch NINA, beide Apps sind zwar installiert und haben Berechtigungen melden jedoch nie.
Ist eigentlich schon lächerlich.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon AEgro » Di Jul 20, 2021 7:50

Ich möchte mich hier nicht zu den Unwetter der letzen Woche in NRW, RLP, Bayer u. Sachsen äüßern,
oder gar Schuld zuweisen wg. versäumter Warnungen oder schlechter Hilfsorganisation.
Ein ähnliches Szenario - wenn auch deutlich begrenzter im räumliche Ausmaß- war die Fronleichnamsflut im Main-Tauberkreis 1984.
Ich war als freiwilliger Helfer mit anderen Landjugendmitgliedern in betroffenen Ortschaften 4 Tage im Hilfseinsatz.
Wir haben dort bei betroffenen landwirtschaftlichen Kleinbetrieben Ställe, Scheunen und Wohnhauskeller von Schutt, Unrat und Schlamm geräumt uns gesäubert.
Ersoffenes, erschlagenes Vieh war schon vorher von örtlicher Feuerwehr und Landwirten geborgen worden.
Hier gibts auf Wikipedia einen kleinen zeitliche Abriss über dsa Ereigniss und die Hilfsmaßnahmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnamsflut
Ich war als Mitglied der FFW unserer kleinen Ortschaft in den letzen 40 Jahren mehrmals bei Flut und Unwetterereignissen im Einsatz.
Dabei habe ich und meine beteiligten Kameraden die Erfahrung gemacht,
ohne die persönliche Erfahrung und spezielle Ortskenntnisse geht man den Einsatz sehr " unsicher " an.
Vorrausschauendes Handeln und profesionelle Hilfe vor, während und nach dem Ereigniss lassen sich kaum planen und üben.
Jeder Einsatz ist trotz aller Ähnlichkeit immer wieder anders und bedarf laufener Einzelentscheidungen.
Deshalb halt ich Kritik von Aussenstehenden im Fall der jetzigen Katastrophe für unangebracht und hilft niemnad weiter.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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