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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1092 Beiträge • Seite 55 von 73 • 1 ... 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Aug 08, 2021 13:51

Das ist eben der Unterschied zwischen unserer Bla,Bla -Öko- Gesellschaft a.la. " Tue gutes und rede darüber!"
und der Realwelt in der Fläche.
Im echten Leben zählen Taten ganz lange und viel mehr bevor außenstehende überhaupt davon erfahren.
Oder kennt noch einer hier den Namen von dem Baggerfahrer, der den Auslauf vom Staudamm frei geräumt hat?...

Ob die FB- u. YT. - Vermarktung "der guten Taten " jemandem, der Darsteller wirklich mehr nutzen, als die Plattformbetreiber daran verdienen, zweifele ich mal vorsichtig an.

Hoffentlich bekommen die guten bäuerlichen ( und auch alle anderen ) Helfer nicht nächstes Jahr unnötige Auseinandersetzungen mit diversen Behörden, die so einen Einsatz ohne finanzielle Eigeninteressen überhaupt nicht verstehen können.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Qtreiber » So Aug 08, 2021 14:34

CarpeDiem hat geschrieben:Diese ganzen Politiker und Medienleute gehören aus dem Schadensgebiet ausgesperrt.
:!: :!: :!:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon DWEWT » So Aug 08, 2021 14:56

Leute, Leute, ist einer von euch, die ihr hier zig oder hunderte von Beiträgen geschrieben habt, dort vor Ort gewesen um sich einen Überblick zu verschaffen oder gar selbst Hand anzulegen? Ihr kritisiert hier diejenigen, die genau wie ihr, nur rumlabern! Wenn der Grüngekreuzigte sich gleich auf den Weg gmacht hätte, statt diesen thread mit seinen wirklich völlig irrelevanten Beiträgen zuzumüllen, hätte er mal zeigen können, was in ihm steckt. So aber bleibt er in seiner Komfortzone und zieht per Tastendruck über die her, von denen er nicht einmal genau weiß, was sie machen müssten und was sie im Hintergrund evtl. leisten. Ihr kritisiert hier ständig die Medien, die Verwaltungen, die in den Katastrophendienst involvierten Institutionen und seid keinen Deut besser als die Gaffer, die aus für sie sicherer Entfernung das Ganze betrachten und gute Ratschläge geben. Ihr seid genau die, die keiner in der Not braucht!
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Aug 08, 2021 15:42

Denkste DWEWT, mein Arbeitgeber hat 8 Leute aus unserem Regionalbereich nach dort abgestellt. Unsere Truppe hat ein Projekt aus dem Regionalbereich dort noch mit übernommen. Dann unterstütze ich eine Versicherung den Ablauf der Schadensregulierung dort zu organisieren, das Honorar ist und fließt vollständig auf das Konto eines dort sehr Aktiven.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon treerunner » So Aug 08, 2021 16:51

DWEWT,Daumen sowas von hoch :!:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Redriver » So Aug 08, 2021 19:56

Hallo DWEWT,
also ist es nach deiner Ansicht i.o. das man den Freiwilligen Helfern die Teilweise mit Maschinen in Milionen Wert vor Ort sind, keinerlei aussicht auf Anerkennung zukommen läßt, das viel warscheinlich auf ihren Schäden sitzenbleiben werden oder wenn sie nach Hause kommen erstmal wieder ihren Betrieb organiesieren müssen und......
Was würde sich denn einer der Herren der mit Gummistifel und Gefolge durch das Kriesengebiet zieht für einen Zahn aus der Krone brechen wenn er sich zu den Helfenden bekennen würde.Oder wenn man von Regierungsseite sich klar zu einer Marschrichtung mit unkomplizierter Hilfe durchringen könnte. Die Opfer brauchen schnell Hilfe ,und da reichen keine 1500€ oder so.
Und wenn ich von meinen Sessel aus nicht mal die Unfähigkeit unserer Herren Politiker kritisieren darf was denn dann. Unsere smarte Politik hat doch nur noch ihre Wiederwahl und nicht eine Minute lang das Leid der Menschen im Kopf.Es mag durch aus sein das manche Kritik an den Behörden vor Ort nicht gerechtfertigt ist aber mit Rum haben sich von den Politischen Endscheidern die wenigsten bekleckert.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Aug 08, 2021 20:51

Die Freiwilligen haben bisher mind. 700.000 € an Diesel durchgeblasen, Stand Freitag.
Demnach eine Leistung erbracht von rd. 5 MIll. €

@Treerunner: Von uns allen hier hat DWEWT die meiste Zeit, dort zu helfen und auch das meiste Geld zum Spenden.
Er hätte sein Wickroggen ja spenden können. Wir haben von Fulda ja auch 3.000 Rundballen hingekarrt.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon treerunner » Mo Aug 09, 2021 6:11

Das mag ja stimmen...aber es pisst uns,die hinahren um zu helfen,gewaltig an,dass immer die Politik ins Spiel gebracht wird.Sogar hier im LT geht es sehr oft dadrum...nun,nach über 3Wochen,vermisse ich hier einen Fred mit explizieten Hilfsangeboten,wie er in fast jedem anderen Forum zu finden ist....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Aug 09, 2021 6:32

Hab über den MR temporäre Menpower und längerfristig Maschinen angeboten. Das ist nun 2,5 Wochen her, bis heute keine Rückmeldung.
Demnach wird keine weitere Hilfe benötigt .
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Mo Aug 09, 2021 7:41

Sturmwind42 hat geschrieben:Hab über den MR temporäre Menpower und längerfristig Maschinen angeboten. Das ist nun 2,5 Wochen her, bis heute keine Rückmeldung.
Demnach wird keine weitere Hilfe benötigt .


Öffensichtlich. Wir haben bei unserer, durchs Hochwasser betroffenen Partnergemeinde, angefragt, was sie an Hilfe benötigen. Zudem gibt es Spendenaufrufe.
Eine konkrete Antwort ist bis heute ausgeblieben, also wird wohl keine materielle Hilfe benötigt.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Mo Aug 09, 2021 8:23

Klar, weil die ja auch nur Däumchen drehen.
Es werden Hilfsangebote und -Gesuche auf verschiedenen Seiten erstellt. Einfach da mal reinschauen, die habe ich vor einigen Seiten mal verlinkt.
Es ist auch richtig, dies mehr oder weniger Zentral zu organisieren, die Lage ist zu gewaltig um sich in kleinen Strukturen zu verzetteln.

Und für manche, die immernoch auf dem Stand vom 16.7. sind:
Die Fahrzeuge können schon seit Wochen auf Kosten der Kreise getankt werden, Schäden an Fahrzeugen sind über die GUV abgedeckt und werden beglichen. Das dies von Beginn an nicht jedem klar war, ist verständlich. Mittlerweile sollte dies aber auch bis zum letzten Helfer angekommen sein. Für viele Probleme gibt es Lösungen, auf viele Fragen die Antworten.
Viele Helfer aus anderen Regionen bekommen einen kleinen „Tagessatz“ von deren Heimatgemeinde oder aus Spenden dafür, dass sie Ihre Zeit opfern.
Für Verpflegung ist gesorgt und kaum jemand der dort hilft (ob mit Gerät oder einfach nur Manpower) macht es um damit Geld zu verdienen, sondern einfach nur um den Menschen zu helfen. Und auch viele Firmen und Unternehmen helfen durch Sachspenden und Lebensmittel.

Das bekommt man aber nur mit, wenn man vor Ort ist und sich mit den Helfern und Betroffenen unterhält. Wenn man sich seine Meinung aus ein paar Quellen aus dem Internet bildet, ist es absolut subjektiv und unvollständig.

Es wurden definitiv Fehler gemacht, die auch aufgearbeitet werden müssen. Es ist aber keiner alleine Schuld an dieser Katastrophe, auch wenn viele unbeteiligte dies gerne so hätten. Schuldzuweisungen hört man im Gebiet eher selten, da sind andere Dinge wichtiger.

Im übrigen kommen jetzt die Arbeiten (bzw. laufen schon), für die kein schweres Gerät mehr eingesetzt werden kann. Z.B. Fliesen und Estrich entfernen, Wände freilegen usw. Bin mal gespannt, wie es mit der Hilfsbereitschaft weiter geht.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon DWEWT » Mo Aug 09, 2021 9:30

T5060 hat geschrieben: auch das meiste Geld zum Spenden.


Genau darin bestand auch meine Hilfe!
Das Angebot, Kleegrasaufwuchs 2. Schnitt incl. Werbung excl. Pressen, zur Verfügung zu stellen, blieb bisher unbeantwortet. Da das von der Flut beeinträchtigte Gebiet von der Größe her überschaubar ist, dürften in den anliegenden Regionen erhebliche Futterreserven zur Verfügung stehen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mo Aug 09, 2021 9:52

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: auch das meiste Geld zum Spenden.


Genau darin bestand auch meine Hilfe!
Das Angebot, Kleegrasaufwuchs 2. Schnitt incl. Werbung excl. Pressen, zur Verfügung zu stellen, blieb bisher unbeantwortet. Da das von der Flut beeinträchtigte Gebiet von der Größe her überschaubar ist, dürften in den anliegenden Regionen erhebliche Futterreserven zur Verfügung stehen.


Naja wir haben das Futter/Stroh noch selbst hinfahren lassen, damit erst mal was für die nächsten 14 Tage da ist. Hier ist auch über die Hochwald-Molkerei eine gewisse regionale Verbundenheit da.
Die Hochwald Leute haben uns vor 15 Jahren auch geholfen, als die hier die gesamte Molkereiwirtschaft in den Bankrott gewirtschaftet hatten
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mo Aug 09, 2021 10:02

treerunner hat geschrieben:Das mag ja stimmen...aber es pisst uns,die hinahren um zu helfen,gewaltig an,dass immer die Politik ins Spiel gebracht wird.Sogar hier im LT geht es sehr oft dadrum...nun,nach über 3Wochen,vermisse ich hier einen Fred mit explizieten Hilfsangeboten,wie er in fast jedem anderen Forum zu finden ist....


Wer helfen will, hilft. Dazu braucht es nicht den Landtreff, dazu sind die meisten über WhatsApp und Facebook in bestehenden Gruppen bestens vernetzt. Es sind ja nicht mehr viele in unserer Branche, es kennt ja mittlerweile jeder jemand, der wieder jemand kennt. In der 3. Ebene kennen wir uns dann alle.

Hochwasser ist immer ein Thema in der Landwirtschaft, denn wir sind als Landwirte nicht nur Geschädigte beim Hochwasser selbst, sondern auch immer Geschädigte beim Hochwasserschutz.
Beim Hochwasserschutz soll der Bauer ja mit seinem Vermögen und seiner Altersvorsorge dann wieder für die Fehler, den Wohlstand und das Gewinnstreben anderer gerade stehen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Redriver » Mo Aug 09, 2021 11:02

Hallo,
Westi ich bin da schon bei dir, es ist klar das nicht einer Schuld ist und da brauchen wir auch nicht weiter suchen.
Es ist aber doch so, das von Anfang an, den Stellen die im ersten Moment eine gewisse Organisation hätten abfahren müssen und die ersten Sachen anleiten hätten müssen nichts da war. Weder Material noch Pläne zu gewissen Zuständigkeiten usw, und genau deshalb waren dann auch viele Ersthelfer die sich in2-3 Tagen gut organisiert hatten etwas angepisst weil nach Tagen plötzlich Leute mit Amt und Würden auftauchten und alles anleiten wollten.
Und das ist das was ich dem Staat wenn man es so nennen will vorwerfe das keinerlei Notfallplan irgendwie im Vorfeld da war und es halt auch keinen groß intressiert weil ja 50 Jahre nix war. Aber genau an diesen Punkt müssten eigentlich Experten in den Ämtern da sein und mahnend den Finger heben. Oft ist es dann halt so das Geld fehlt und solche Szenarien als übertrieben Abgetan werden.
Was auch fehlt ist eine sager wir mal , erste Reaktion von dem ganzen Staatssäckel in Berlin, jetzt vor der Wahl wäre doch eine gute Zeit um erste Eckpunkte in die Diskussion zu bringen wie es zukünftig besser laufen könnte.
Ich habe aber nur das Gefühl, die in Berlin wollen das schön bei den Ländern und Gemeinden abladen.
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