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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1092 Beiträge • Seite 56 von 73 • 1 ... 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mo Aug 09, 2021 11:16

Berlin hat in keinerweise eine Zuständigkeit für Hochwasser, alles Ländersache. Auch hat Berlin für den Katastrophenschutz und den Hochwasserschutz den passenden rechtlichen Rahmen geschaffen.

Wenn aber das grün-rote Landesministerium in RLP Millarden beim Nürburgring versenkt und aus Naturschutzgründen kein Hochwasserschutz will, sowie ein CDU Landrat voll versagt, dann ist nichts mehr zu retten.
Kritik geht aber auch an die Leute vor Ort, die haben auch nichts getan und sich dort wohlgefühlt.

Auch unser Landkreis ignoriert auch wesentliche Katastrophengefahren, weil diese dort bewusst ausgeblendet werden.

Jetzt darf nicht das passieren, wie bei der LoveParade in Duisburg, sondern hier müssen jetzt Leute in den Knast wandern unter 5 Jahren sollte da nichts laufen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mo Aug 09, 2021 16:06

Die "naturnahe Uferrandgestaltung" hat die Situation noch verschärft, weil sie die Schlammlawine ausgelöst hat und der Flut noch mehr Wucht gegeben hat.
Die betonierten und ökologisch minderwertigen Uferrandstreifen mit den Häusern dahinter stehen übrigens noch meistens.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Paule1 » Mi Aug 11, 2021 7:06

Die Katastrophe nach der Flut :idea:

In Schmidt vereinten sich viele Tugenden in einer Person: militärisch geschultes Organisationstalent, ein volkswirtschaftlich geprägter messerscharfer Verstand, praktische Erfahrung, Umsicht und Wagemut.


Doch sowas ist heut kaum noch zu finden :klug: Da muß doch zuerst Bodenproben genommen werden, damit man weiß wohin mit dem Zeug :lol: :lol: :lol: Wenn da allese mit der Normalen Bürokratie wieder aufgebaut werden soll, da sind aber die total Überfordert :idea: (Denn selbst nach Corona wurde von Wiederaufbau geredet) die wissen doch gar nicht mehr was das bedeutet :lol: :lol:

Kommentar zur Krisenhilfe in AhrweilerSelbst Fluthelfer schütteln den Kopf: Frau Merkel, schicken Sie endlich echte Macher!

Bild
ienstag, 10.08.2021, 14:35

Feuerwehr, THW und freiwillige Fluthelfer arbeiten ohne Unterlass, um die Flutschäden im rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler zu beseitigen. Doch hinter dem Treiben an der Ahr steckt kein Plan. Um nach der Schadensbeseitigung einen schnellen Wiederaufbau des Kreises sicherzustellen, benötigt es jetzt nicht nur 30 Milliarden aus Berlin, sondern noch ganz andere Qualitäten.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 75490.html
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Mi Aug 11, 2021 22:39

Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.

Was wir an der AHR erleben ist ein jahrzehntelanges Staatsversagen :

Erst ignoriert man den vorbeugenden Schutz vor einer Sturzflut, dann warnt man einfach die Leute nicht vor der Lebensgefahr und zum guten Schluß war der Staat nicht in der Lage die Rettung und das Aufräumen in den Griff zu bekommen.

Und in Berlin und Brüssel sitzt dieses Drecksvolk in Regierungen, Behörden, Medienhäusern sowie NGO´s und versuchen die Katastrophe für ihre Zwecke auszunutzen.
Dabei bekämpfen die uns Bauern immer noch wo sie wissen und können. Ohne Bauern wäre Deutschland längst verloren und vergessen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 11, 2021 22:44

Udo und Wilke waren auch vor Ort. Laut einem Gespräch mit einem Einheimischen sind nach wie vor Plünderer unterwegs. Die durchsuchen sogar Häuser, während die Eigentümer im Obergeschoss schlafen.

Wir haben Ordnungskräfte um das Tragen von Masken zu kontrollieren, können aber nicht das Eigentum dieser gebeutelten Bevölkerung schützen?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Lotz24 » Mi Aug 11, 2021 23:53

T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.


Glaubst du eigentlich wirklich was du schreibst? Wipperfürth und seine Leute leisten einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe, auch wenn ich mit der Kommunikation in den sozialen Medien nicht unbedingt konform gehe. Aber Oberkammando über die Bundeswehr, ernsthaft? Ich kenne genug THWler und Feuerwehrleute aus meiner Umgebung im Einsatzgebiet, von den keiner Angst hat dreckig zu werden und es auch wurden. Von den Helfern bekommt keiner "Burnout", vielleicht in den übergeordneten Stellen, dazu können die Leute vor Ort aber auch nichts. Habe jetzt lange mitgelesen und nichts dazu geschrieben, aber langsam finde ich es Wahnsinn was du über die vor Ort eingesetzten Helfer ablässt, die sich seit Wochen den Arsch aufreißen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Do Aug 12, 2021 0:55

Lotz24 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.


Glaubst du eigentlich wirklich was du schreibst? Wipperfürth und seine Leute leisten einen bedeutenden Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe, auch wenn ich mit der Kommunikation in den sozialen Medien nicht unbedingt konform gehe. Aber Oberkammando über die Bundeswehr, ernsthaft? Ich kenne genug THWler und Feuerwehrleute aus meiner Umgebung im Einsatzgebiet, von den keiner Angst hat dreckig zu werden und es auch wurden. Von den Helfern bekommt keiner "Burnout", vielleicht in den übergeordneten Stellen, dazu können die Leute vor Ort aber auch nichts. Habe jetzt lange mitgelesen und nichts dazu geschrieben, aber langsam finde ich es Wahnsinn was du über die vor Ort eingesetzten Helfer ablässt, die sich seit Wochen den Arsch aufreißen.


Ich habe vom THW geschrieben und sonst von keiner anderen Helfergruppe, der BurnOut steht in Anführungsstrichen.
In der Tat erfüllt das THW nicht die Funktion, die man dort vom THW erwartet hätte, kann es aber auch nicht leisten,
weil die gar nicht soviel Ausstattung haben können, wie die Landwirte und Bauleute viral dort gesammelt haben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Do Aug 12, 2021 3:52

T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.


Du hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung. Warst selbst noch nicht dort um Dir ein Bild zu machen und haust dann solche Sprüche raus.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Aug 12, 2021 7:32

Westi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.


Du hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung. Warst selbst noch nicht dort um Dir ein Bild zu machen und haust dann solche Sprüche raus.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!


Nichts desto trotz handelt unser Staat inkompetenter als jeder afrikanische Drittweltstaat. Weder iste r in der Lage ernsthaft Katastrophenhilfe zu leisten, noch die dort Bürger vor Plünderen zu schützen.
Aber dafür gibt es jetzt massig Artikel übern "Klimawandel". Parktische Arbeit ist kaum mehr möglich, dafür umso mehr ideologische, wie in der Endzeit der DDR.
Nur diesmal gibts am Ende neimanden, der den Scheiß übernimmt.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon weissnich » Do Aug 12, 2021 7:33

das problem des thw und auch anderer offizieller helfer sind die übergeordneten stäbe.. da sitzen am nürburgring welche hoch und trocken die noch kaum im krisengebiet waren :wink:

ich denk vor ort werden die männer ihr bestes geben wie auch alle privaten helfer und auch herr wipperfürth mit seinen getreuen.. :wink:

aber eins hat der wipperfürth mal in nem video recht treffend gesagt - die ausrüstung die da gebraucht wird um bis ans haus zu helfen hat das thw oder die bundeswehr kaum.. kleine lader, muldenkipper, absetzcontainer etc..

von hier waren auch ein paar jungs unten.. ein paar sind noch/schon wieder unten.. 2 kettenbagger und ein paar minibagger sind da auch von hier unterwegs.. sowie anderes technisches gerät.. ich finde es schön das die deutschen in so einer situation lernen sich wieder selber zu helfen.. gegenseitigkeit, menschlichkeit sind wichtige dinge im sozialen system.

ich drücke mal von hier jedem der da unterwegs ist meinen respekt aus.. ob er freiwlliger oder bei der feuerwehr oder beim thw, bundeswehr oder sonstwas ist.. ob der jetzt den grossen bagger bewegt oder nur eine schaufel und nen eimer.. jede hand ist da wichtig. vor allem für die anwohner, das sie merken sie sind nicht allein.

die politik wird ihre quittung für das teil- bis komplettversagen schon bekommen..

und das unsere offiziellen mit soner katastrophe die ja nicht vorher monatelang geplant werden kann nicht klar kommen wussten wir denk ich vorher schon alle.. und deshalb sind auch soviele andere helfer da.. weil die auch wissen das staatlich nix klappen würde..
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon weissnich » Do Aug 12, 2021 7:39

tyr hat geschrieben:
Westi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.


Du hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung. Warst selbst noch nicht dort um Dir ein Bild zu machen und haust dann solche Sprüche raus.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!


Nichts desto trotz handelt unser Staat inkompetenter als jeder afrikanische Drittweltstaat. Weder iste r in der Lage ernsthaft Katastrophenhilfe zu leisten, noch die dort Bürger vor Plünderen zu schützen.
Aber dafür gibt es jetzt massig Artikel übern "Klimawandel". Parktische Arbeit ist kaum mehr möglich, dafür umso mehr ideologische, wie in der Endzeit der DDR.
Nur diesmal gibts am Ende neimanden, der den Scheiß übernimmt.



es ist nachts polizei unterwegs.. problem ist helfer und plünderer und einheimische zu unterscheiden.. aber es wurden auch schon einige dingfest gemacht.. klar werden durch solche katastrophen auch immer solche ratten angezogen.


und thema klimawandel: klar wenn solche katastrophen durch den klimawandel verursacht werden (hier die abschwächung des jet streams) dann redet man auch über das thema und fragt auch warum da noch nicht mehr passiert ist.. unsere kanzlerin war mal umweltministerin und hat da klar gesagt es muss mehr für den klimaschutz getan werden und es ist "höchste zeit" dann wird sie kanzlerin und legt die raute in den schoß , aber auch hier ist es fraglich ob die politik allein schuld hat.. es wäre auch an den bürgern gewesen von alleine mehr zu machen..
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Do Aug 12, 2021 8:00

Ich bin seit der Flutnacht selber dort unterwegs, teils mit FW, teils privat, und mir ist in den vier Wochen genau ein Fall von Plünderern in Privathaushalten zu Ohren gekommen. Daneben hat man ein paar Schrotthändler aus dem Verkehr gezogen, die sich Wertstoffe ohne Rücksicht auf alles aufladen wollten. Keine Ahnung ob die auch in Häuser gegangen sind. Bei dem was nachts an Polizei rumläuft ist das die geringste Sorge der Bevölkerung.
Was man aber zumindest in der letzten Woche sehr häufig hörte, sind Beschwerden von Betroffenen, dass sie von etwas arg übermotivierten Mitgliedern des "Team Wipperfürth" (mal als Sammelbegriff für die Privathelfer, die mit Großtechnik dort vor Ort sind) fast übern Haufen gefahren werden, sie beim Betreten ihrer eigenen Gebäude immer wieder als Plünderer "gestellt" wurden und sie ansonsten die Aktionen von manchem Bagger- und Traktor auch nicht mehr nachvollziehen können ("der da schiebt den Schuttberg da seit vorgestern nur von links nach rechts und zurück, immer mit Handy in der Hand"). Am Dienstag vormittag ist ein Bagger bei Rech in der Ahr auf die Kabine umgekippt, der Fahrer wurde mit Rettungshubschrauber weggeflogen, soll aber inzwischen stabil sein. Die Leute drumherum fragen sich heute noch, was genau der da eigentlich wollte. Zum Glück konnten andere Bagger schnell hinterher und den Havaristen aufrichten, zum nächsten Flutopfer hat da nicht viel gefehlt.
Dem "Team Wipperfürth" ist wirklich viel zu verdanken, vor allem auch solange es um die reine Erreichbarkeit der Orte und freigeräumte/ausgebesserte Straßen und Wege geht. Die Hilfe auf den Grundstücken Betroffener soll wohl schon arg vom Gutdünken der Helfer abhängen, und drumherum läuft da auch soviel unnötiges und unsinniges Handeln, dass man glatt meinen könnte, der Krisenstab des Landes würde das doch schon organisieren :roll:
THW und Feuerwehren werden nach meiner Einschätzung mehr so als "ja, auch da" wahrgenommen, was aber wohl auch daran liegt dass die sich zu großen Teilen immer noch auf die Ingangsetzung der Infrastruktur, aktuell v.a. Abwasserkanäle, konzentrieren, und weniger auf die privaten Haushalte. Die Bundeswehr wird in der Bevölkerung tatsächlich als der große Helfer wahrgenommen, weil die mit einigen Leuten wenige Geräte heranbringen, die überzähligen dann aber bei so ziemlich jedem Handgriff mit dabei sind. Das sich aber auch nur einer von denen etwas kommandoartig von einem "Team Wipperfürth" sagen lassen würde, niemals im Leben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » Do Aug 12, 2021 8:33

Meine Tochter hat lieber zwei Wochen am PC gespielt und Videos geschaut als hinzufahren und zu helfen. :(
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Paule1 » Do Aug 12, 2021 8:51

Ich war auch nicht dort, jedoch ein Bekannter aus meinem Ort, der war 8 Tage vor Ort und hat geschrieben, das nch 4 Tagen Strom und Wasser kam und alles Vorbildlich läuft, er war im Gebiet Ahnweiler Dernau :idea:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon SF3400 » Do Aug 12, 2021 9:04

Westi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.


Du hast ganz schön viel Meinung für so wenig Ahnung. Warst selbst noch nicht dort um Dir ein Bild zu machen und haust dann solche Sprüche raus.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!


Stimme dir voll und ganz zu!!

@keinbauer hat in seinem Post die Situation vor Ort doch beschrieben. Sie deckt sich annähernd mit der Beschreibung eines Arbeitskollegen, der auch ca. vierzehn Tage direkt vor Ort war.
keinbauer hat geschrieben:Ich bin seit der Flutnacht selber dort unterwegs, teils mit FW, teils privat, und mir ist in den vier Wochen genau ein Fall von Plünderern in Privathaushalten zu Ohren gekommen. Daneben hat man ein paar Schrotthändler aus dem Verkehr gezogen, die sich Wertstoffe ohne Rücksicht auf alles aufladen wollten. Keine Ahnung ob die auch in Häuser gegangen sind. Bei dem was nachts an Polizei rumläuft ist das die geringste Sorge der Bevölkerung.
Was man aber zumindest in der letzten Woche sehr häufig hörte, sind Beschwerden von Betroffenen, dass sie von etwas arg übermotivierten Mitgliedern des "Team Wipperfürth" (mal als Sammelbegriff für die Privathelfer, die mit Großtechnik dort vor Ort sind) fast übern Haufen gefahren werden, sie beim Betreten ihrer eigenen Gebäude immer wieder als Plünderer "gestellt" wurden und sie ansonsten die Aktionen von manchem Bagger- und Traktor auch nicht mehr nachvollziehen können ("der da schiebt den Schuttberg da seit vorgestern nur von links nach rechts und zurück, immer mit Handy in der Hand"). Am Dienstag vormittag ist ein Bagger bei Rech in der Ahr auf die Kabine umgekippt, der Fahrer wurde mit Rettungshubschrauber weggeflogen, soll aber inzwischen stabil sein. Die Leute drumherum fragen sich heute noch, was genau der da eigentlich wollte. Zum Glück konnten andere Bagger schnell hinterher und den Havaristen aufrichten, zum nächsten Flutopfer hat da nicht viel gefehlt.
Dem "Team Wipperfürth" ist wirklich viel zu verdanken, vor allem auch solange es um die reine Erreichbarkeit der Orte und freigeräumte/ausgebesserte Straßen und Wege geht. Die Hilfe auf den Grundstücken Betroffener soll wohl schon arg vom Gutdünken der Helfer abhängen, und drumherum läuft da auch soviel unnötiges und unsinniges Handeln, dass man glatt meinen könnte, der Krisenstab des Landes würde das doch schon organisieren :roll:
THW und Feuerwehren werden nach meiner Einschätzung mehr so als "ja, auch da" wahrgenommen, was aber wohl auch daran liegt dass die sich zu großen Teilen immer noch auf die Ingangsetzung der Infrastruktur, aktuell v.a. Abwasserkanäle, konzentrieren, und weniger auf die privaten Haushalte. Die Bundeswehr wird in der Bevölkerung tatsächlich als der große Helfer wahrgenommen, weil die mit einigen Leuten wenige Geräte heranbringen, die überzähligen dann aber bei so ziemlich jedem Handgriff mit dabei sind. Das sich aber auch nur einer von denen etwas kommandoartig von einem "Team Wipperfürth" sagen lassen würde, niemals im Leben.


@T5060, die Anzahl von Posts sagt nichts über deren Qualität aus.
Was du hier von dir gibst ist nur noch beschämend!!!!
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