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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
1092 Beiträge • Seite 57 von 73 • 1 ... 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Do Aug 12, 2021 9:19

Man muss halt auch sehen, dass das betroffene Gebiet sehr weitläufig ist, und die Betroffenheit darin auch sehr unterschiedlich. Das merkt man z.B. im Stadtgebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler ganz besonders. Da fährt man morgens hin, bringt sein Auto in die Werkstatt zur Inspektion, holt es abends ab, fährt noch zwei Supermärkte ab, und ab heim. In der Zwischenzeit geht man 5min Fußmarsch Richtung Ahrlauf, und steht in Seitenstraßen die heute noch nach Kriegsgebiet aussehen. Dazwischen liegen Häuser, die sind so betroffen, wie es der durchschnittliche direkte Rheinanlieger 1-2x im Jahr ist, für die das als einzige Besonderheit halt nur das erste Erlebnis dieser Art ist. In Sinzig sind die Kriegsgebiete kleiner, in manchen Orten der Mittelahr ist die Normalität noch meilenweit weg, Richtung Antweiler z.B. sieht das aber dann auch wieder anders aus.
Die Kunst liegt jetzt darin, die noch/wieder existierende Normalität zuzulassen, die Kriegsgebiete dabei aber eben nicht zu vergessen, und dem, der nur den Keller voll hatte am besten auch mal zu erklären, dass die popeligen Aufräum- und Reinigungsarbeiten bei ihm nicht unbedingt Sache des staatlichen Katastrophenschutzes sind und auch die organisierten privaten Helfer bei anderen Hochwassern mit diesem individuellen Schadensgrad kaum so in Erscheinung treten. In dieser Unterscheidung versagen aber praktisch alle. Staat, Medien, KatS, private Helfer und Betroffene. Und darin liegt auch ein Grund für die konfuse Organisation aller (!) dieser Beteiligter. Jeder fokussiert sich auf einen Schadensgrad, und lässt alles andere außen vor. Deshalb macht dann z.B. ein Ort (größtenteils Kriegsgebiet) eine "Pressekonferenz" des "örtlichen Krisenstabes", um sich über die fehlende Organisation des Staates zu beschweren, während dieser ihn wieder zumindest tlw. mit Strom und Trinkwasser versorgt hat, aber Reinigungsarbeiten dahinter eben noch zurückstehen mussten. Andere Orte hatten nach paar Tagen schon wieder Strom und fließendes Wasser, und sind in vielen Häusern schon mit putzen fertig. War man überwiegend nur in einem Ort, nimmt man das ganze schonmal sehr verzerrt wahr.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Estomil » Do Aug 12, 2021 9:30

We will kann aus solchen Katastrophen aber auch was lernen.

1. Hilfe in dem Maßstab lässt sich nicht koordinieren.
2. Staatliche Hilfstrupps werden niemals genügend Geräte und manpower haben und das zu beseitigen .
3. Kommunikation über Mobilfunk steht ganz ganz oben auf der Liste was wieder funktionieren muss.

Ich bezweifle aber das man daraus die richtigen Schlüsse zieht. Die wären:

Die ersthilfe in den ersten Tagen muss man unkoordiniert anlaufen lassen. Trupps grob nach Anzahl der Einwohner auf die Orte verteilen und die Trups selbst frei entscheiden lassen.
Örtliche Bürgermeister oder Helfer die in der Lage sind zu koordinieren müssen sofort eingebunden werden.
Ohne private läuft bei so einem Ereignis überhaupt nichts. Man braucht Strukturen die es erlauben unverzüglich Helfer mit schwerem Gerät zu bezahlen. Sowas kann man vorher planen.

Der Mobilfunk ist wichtiger als fast alles andere weil ohne den keine Schwarm Kommunikation erfolgen kann. Heute können sich alle Helfer über diverse Plattformen Rück zuck verständigen. Das funktioniert tausendmal besser als jeder kriesenstab. Zumindest am Anfang. Dafür müssen aber unsere Netzbetreiber in der Lage sein innerhalb von 24h mobile Sendemasten einzufliegen. Das kann man planen und vorhalten.

Ansonsten braucht man fast garnichts. Der Staat muss weder dixies noch Bagger vorhalten. Das ist alles reichlich in Deutschland vorhanden. Was man braucht sind Strukturen die es den örtlichen Bürgermeistern sowie fahrigen privaten Organisatoren erlauben unverzüglich Geld in die Hand zu nehmen um das nötigste herbeizuschalten. Räumfahrzeuge, Wasser, Generatoren, sanitäre Einrichtungen und Lebensmittel.
Die Schaeden müssen eh beseitigt werden. Da kann man also ohne weiteres mit Standart preisen für Hilfsgüter sehr viel erreichen. Das ist immernoch billiger als abzuwarten bis der Schimmel den Rest zerstört der noch da ist.

Das sind alles Dinge die ein übergeordneter kriesenstab vor Ort nicht leisten kann. Der muss sich um andere Dinge kümmern wir das beschaffen von Geld, Koordinierung von deponien und Entsorgern, Koordinierung der überregionalen Infrastruktur wie Bundesstrassen, Brücken, schulen etc und ähnlichen Dingen. Also alles was der Bürgermeister nicht alleine regeln kann.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Do Aug 12, 2021 9:51

1. und 2. gehören unter dem Begriff "Mangelverwaltung" ja quasi zur Definition einer Katastrophe.
Die unkoordinierte Hilfe ist tlw. gelaufen (unsere erste Alarmierung lautete quasi auch "Fahrt mal vorsichtig Richtung Altenburg, kämpft euch irgendwie durch, versucht da irgendwie zu helfen und gebt an und zu mal ne Lage"). Richtig ist aber, das man das auch an Tag 1-3 in noch größerem Stil hätte laufen lassen müssen, sowohl mit roten, als auch mit blauen Fahrzeugen.
Die Entscheidungsbefugnis der örtlichen Ortsbürgermeister und -vorsteher kam auch relativ flott, nur hat man manche davon erst später auch so informieren können, dass die sich auch drauf verlassen konnten. Ein Ortsbürgermeister hat immer weiter Aufträge gesammelt, ist dann nach Hause und hat diese per Mail an Unternehmer geschickt, die im gleichen Ort schon standen und sich auf die Aufgabe vorbereitet hatten, aber ohne wenigstens ne Mail pseudoschriftlich den Auftrag vorweisen zu können wollten sie nicht zuviel Material in Gang setzen. Da fehlt einerseits das Vertrauen in diese Strukturen, andererseits muss das Land dann natürlich auch mal etwas lockerer sein wenn es solche Aufträge als Belege sehen will. Eine handschriftliche Liste des OBgm wäre schneller und genauso aussagekräftig möglich.
Und tja, manche Arbeiten der Unternehmer dort, ich denke da gerade an die Räumung eines Sackgassenweges in Richtung Weinberge, den auf absehbare Zeit kein Mensch braucht, wurden halt mangels dringendem Bedarf auch nicht beauftragt. Der Unternehmer, der sich da trotzdem austobt, braucht hinterher nicht zu meckern, wenn er solchen Kosten auch mal hinterherläuft. Genauso, wie in der Ahr vieles am Flußlauf recht planlos hin und her gebaggert wird. Wie gesagt, Chaos gibt es auf beiden Seiten Staat und Unternehmer, und wird von allen auch weiter eifrig am Leben gehalten. Ich vermute mal, so ein Wipperführt selber wird womöglich auch nach der Katastrophe trotz allen aktuellen Querelen einige staatliche Aufträge bekommen, andere die hier rumfahren aber wohl eher nicht.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Isarland » Do Aug 12, 2021 9:56

T5060 hat geschrieben:Die "Truppe Wipperfürth" hat dort die Lage im Griff, die haben jetzt auch das Oberkommando über die Bundeswehrleute dort.
Das THW hat beim Anblick der Gesamtsituation einen "BurnOut" bekommen und dokumentiert ihre Anwesenheit durch Beobachten der Lage,
solange das Fahrzeug und die Klamotten dabei nicht allzusehr verschmutzt werden.

Kritisch ist dort noch die Versorgung der alten Menschen, die in der Situation dort recht hilflos sind.

Was wir an der AHR erleben ist ein jahrzehntelanges Staatsversagen :

Erst ignoriert man den vorbeugenden Schutz vor einer Sturzflut, dann warnt man einfach die Leute nicht vor der Lebensgefahr und zum guten Schluß war der Staat nicht in der Lage die Rettung und das Aufräumen in den Griff zu bekommen.

Und in Berlin und Brüssel sitzt dieses Drecksvolk in Regierungen, Behörden, Medienhäusern sowie NGO´s und versuchen die Katastrophe für ihre Zwecke auszunutzen.
Dabei bekämpfen die uns Bauern immer noch wo sie wissen und können. Ohne Bauern wäre Deutschland längst verloren und vergessen.

Wie vornehm von dir, nur von Drecksvolk zu schreiben. Ich würde hinter dem Drecks ein Pack anhängen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Do Aug 12, 2021 10:30

Ja es fällt schon selbst hier im Landtreff schwer einzugestehen, dass jedes größere Schadensereignis nicht ohne ausreichende Kapazitäten von Landwirten und der Bauwirtschaft bewältigt werden kann.
Berufsgruppen halt die sonst immer im Focus der Behörden stehen, wenn es gilt Bußgeldbescheide zuversenden und ihnen "Umweltverstöße" anzuhängen.

Selbst ein größerer Waldbrand geht nicht effektiv ohne Raupen, Panzer, Grubber und böse Güllefässer bekämpfen. Alles Dinge die aus Sicht des Sozialdemokraten nicht nötig sind, genauso wie Maßnahmen der öffentlichen Hand Privateigentum vor Naturgefahren zu schützen und überhaupt ist ja die Natur keine Gefahr, sondern die Natur ist das Gute und Schöne.

Es ist in Deutschland ja auch sein 50 Jahren ein dogmatischer Lehrsatz, dass es keine Landwirtschaft braucht, weil das Essen aus dem Ausland ja viel besser und vor allen Dingen ja auch noch billiger ist.

@Isarland, du hast Recht. Danke für die Präzesierung :mrgreen:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Aug 12, 2021 11:07

weissnich hat geschrieben:
es ist nachts polizei unterwegs.. problem ist helfer und plünderer und einheimische zu unterscheiden.. aber es wurden auch schon einige dingfest gemacht.. klar werden durch solche katastrophen auch immer solche ratten angezogen.

Wie viel Polizei ist denn unterwegs, alle Stunden mal ein Streifenwagen? Oder einmal am Tag?

weissnich hat geschrieben:und thema klimawandel: klar wenn solche katastrophen durch den klimawandel verursacht werden (hier die abschwächung des jet streams) dann redet man auch über das thema und fragt auch warum da noch nicht mehr passiert ist.. unsere kanzlerin war mal umweltministerin und hat da klar gesagt es muss mehr für den klimaschutz getan werden und es ist "höchste zeit" dann wird sie kanzlerin und legt die raute in den schoß , aber auch hier ist es fraglich ob die politik allein schuld hat.. es wäre auch an den bürgern gewesen von alleine mehr zu machen..


Diese Katastrophe hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit falscher Bebauung über mindestens ein Jahrhundert, Technikgläubigkeit und jahrzehntelangem politischem Versagen auf allen Ebenen. Der Organisationsweltmeister sind wir schon lange nicht mehr, das ganze ist nur eine Chimäre. Wir sind nicht besser als jeder Drittweltstaat... nur reicher, was das Staatsbudget anbelangt
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Aug 12, 2021 11:09

Estomil hat geschrieben:We will kann aus solchen Katastrophen aber auch was lernen.

1. Hilfe in dem Maßstab lässt sich nicht koordinieren.


Es gab Zeiten, da waren wir berühmt dafür, sowas zu können....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Do Aug 12, 2021 11:18

T5060 hat geschrieben:Ja es fällt schon selbst hier im Landtreff schwer einzugestehen, dass jedes größere Schadensereignis nicht ohne ausreichende Kapazitäten von Landwirten und der Bauwirtschaft bewältigt werden kann.
Ja, es fällt schon schwer einzugestehen, dass sich der Anteil Landwirte und Bauunternehmer, dem man z.B. hier im Forum immer wieder unter Berufskollegen attestiert, falsch/unsinnig/blauäugig zu wirtschaften, mit ähnlichen Arbeitsweisen so jetzt auch im Katastrophengebiet wiederfindet.
Vielleicht ist der Anteil dort auch größer, denn die wahren Helden sitzen ja hier weiter an den Tastaturen.

tyr hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:1. Hilfe in dem Maßstab lässt sich nicht koordinieren.
Es gab Zeiten, da waren wir berühmt dafür, sowas zu können....
Wann soll das gewesen sein?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Do Aug 12, 2021 11:20

tyr hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:We will kann aus solchen Katastrophen aber auch was lernen.

1. Hilfe in dem Maßstab lässt sich nicht koordinieren.


Es gab Zeiten, da waren wir berühmt dafür, sowas zu können....


Kann jeder Oberbauleiter einer Trassenbaustelle, die oft 200 km und länger ist.
Das managen von 200 Kettenfahrzeugen und über 100 Abfuhrgespannen,
einschl. geordneter Entsorgung klappt da genauso, wie das Einhalten
anderer umweltrechtlicher Vorgaben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon keinbauer » Do Aug 12, 2021 11:30

Sind das zufällig die Oberbauleiter, die für die Bahn zuerst verkündet haben, Ende 2021 schon 80% des Schienennetzes wiederhergestellt zu haben, und die jetzt durchs Ahrtal wandern, und praktisch nur noch Sch**** rufen?
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon weissnich » Do Aug 12, 2021 11:54

tyr hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:
es ist nachts polizei unterwegs.. problem ist helfer und plünderer und einheimische zu unterscheiden.. aber es wurden auch schon einige dingfest gemacht.. klar werden durch solche katastrophen auch immer solche ratten angezogen.

Wie viel Polizei ist denn unterwegs, alle Stunden mal ein Streifenwagen? Oder einmal am Tag?

weissnich hat geschrieben:und thema klimawandel: klar wenn solche katastrophen durch den klimawandel verursacht werden (hier die abschwächung des jet streams) dann redet man auch über das thema und fragt auch warum da noch nicht mehr passiert ist.. unsere kanzlerin war mal umweltministerin und hat da klar gesagt es muss mehr für den klimaschutz getan werden und es ist "höchste zeit" dann wird sie kanzlerin und legt die raute in den schoß , aber auch hier ist es fraglich ob die politik allein schuld hat.. es wäre auch an den bürgern gewesen von alleine mehr zu machen..


Diese Katastrophe hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit falscher Bebauung über mindestens ein Jahrhundert, Technikgläubigkeit und jahrzehntelangem politischem Versagen auf allen Ebenen. Der Organisationsweltmeister sind wir schon lange nicht mehr, das ganze ist nur eine Chimäre. Wir sind nicht besser als jeder Drittweltstaat... nur reicher, was das Staatsbudget anbelangt



also them klimawandel hat da nix mit zu tun.. diese zufälle das in kanada usa ne hitzewelle ist.. sibiren brennt.. griechenland/türkei brennt (weil zu trocken natürlich) in der schweiz windhosen auftreten.. österreich deutschland belgien absäuft - und der gleichzeitig abgeschwächte jetstream der die wetterlagen so hält haben keinen zusammenhang?

klar wenn man in sonem tal kein haus baut kann keins wegschwimmen... aber solche extremwetterlagen werden künftig häufiger und ja das ist klimawandel... und man muss in deutschland jetzt mal an vielen stellen genauer hinschauen was da wie gebaut ist wurde und was man tun kann um ähnliche auswirkungen extremer lagen zu verhindern..

wir hier am nordeutschen deich reden uns den mund schon fusselig, weil wir da zu schwache abschnitte sehen, wo einfach nichts getan wird.. weil die letzte grosse flut ist ja fast 60jahre her..
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Aug 12, 2021 16:08

weissnich hat geschrieben:
also them klimawandel hat da nix mit zu tun.. diese zufälle das in kanada usa ne hitzewelle ist.. sibiren brennt.. griechenland/türkei brennt (weil zu trocken natürlich) in der schweiz windhosen auftreten.. österreich deutschland belgien absäuft - und der gleichzeitig abgeschwächte jetstream der die wetterlagen so hält haben keinen zusammenhang?

klar wenn man in sonem tal kein haus baut kann keins wegschwimmen... aber solche extremwetterlagen werden künftig häufiger und ja das ist klimawandel... und man muss in deutschland jetzt mal an vielen stellen genauer hinschauen was da wie gebaut ist wurde und was man tun kann um ähnliche auswirkungen extremer lagen zu verhindern..

wir hier am nordeutschen deich reden uns den mund schon fusselig, weil wir da zu schwache abschnitte sehen, wo einfach nichts getan wird.. weil die letzte grosse flut ist ja fast 60jahre her..


Dann beschäftige Dich mal ,it dem Thema. Es ist nicht ungewöhnlich, das,w enn dieseits des Atlantiks, in Mitteleuropa kühle Sommer herrschen, es auf dern andern Seite des Atlantiks besonders watm wird. Das ist nicht nur dieses Jahr so, sondern eine gesetzmäßigkeit.

In Südeuropa bernnt es fast jeden Jahr:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 52684.html
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 54198.html
https://www.lfvbz.it/uploads/tx_bcpagef ... 405_FF.pdf

und auch Sibiren bernnt jedes jahr, Sibirien ist allerdings so groß, und dünn besiedelt, das wir erst von den vielen Bränden wissen, seit es eine flächendeckende Satellitenüberwachung gibt.
Brände sind in vielen Regionen Teil der natürlichen Regeneration. Auch Windhosen sind in Europa kein außergewöhnliches Phänomen. Sie treten seit je her jährlich auf, allerdings im Unterscheid zu amerikanischen Tornados immer nur räumlich eng begrenzt und kurz. Nur, je mehr wir zubauen, desto größer die Schäden.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Do Aug 12, 2021 16:10

keinbauer hat geschrieben:Wann soll das gewesen sein?


das ist hoffentlich eine rethorischen Frage..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Do Aug 12, 2021 16:17

keinbauer hat geschrieben:Sind das zufällig die Oberbauleiter, die für die Bahn zuerst verkündet haben, Ende 2021 schon 80% des Schienennetzes wiederhergestellt zu haben, und die jetzt durchs Ahrtal wandern, und praktisch nur noch Sch**** rufen?


Also 80 % der Strecken packen die Jungs. Die anderen 20 % sind dann die Brücken. Spass beiseite, das muss erst mal mit den ganzen anderen Projektpartner im Gebiet abgestimmt werden
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Do Aug 12, 2021 20:39

Wie so langsam?
Hier hat doch einer behauptet, dass er die Ahrtalbahn innerhalb von 4 Wochen wieder zum laufen bekommen würde…
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