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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Sa Aug 14, 2021 13:40

Sturmwind42 hat geschrieben:
Weiss eigentlich jemand ob und wenn ja die ganzen freiwilligen Helfer dort versichert sind ? Wird sich ja auch mal jemand verletzen dort, ich kann mir auch vorstellen dass da vielleicht nach langer Zeit noch Forderungen kommen , z B Lungenschäden, infizierte Verletzungen usw .


Ja man ist über die GUV versichert.
Habe ich hier schon mal geschrieben.
Nicht nur körperliche Schäden, auch Schäden an der Ausrüstung.
Jede Verletzung soll sofort behandelt werden, weil da überall unschönes Zeugs umherschwirrt.
Das wird einem aber auch vor der Abfahrt (Shuttle) gesagt und auch wie man sich verhalten soll (oft Hände desinfizieren usw).
Wegen dem Staub soll man Masken tragen.
Zuletzt geändert von Westi am Sa Aug 14, 2021 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » Sa Aug 14, 2021 13:41

germane hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=nvT_2Cnng6s

"Als in Schuld an der Ahr schon Häuser davonschwammen, konnte man flussabwärts in Ahrweiler noch am Ufer gemütlich spazieren gehen. Mindestens fünf Stunden brauchte die Flutwelle zwischen den beiden Orten. Zeit genug, um die Menschen im unteren Ahrtal rechtzeitig zu warnen. Doch es passierte lange nichts. Warum? Eine Rekonstruktion der Flutnacht und die Suche nach einem Verantwortlichen. "


Ich frage mich auch, welche Moral bei uns eingezogen ist. Wir hatten vor 5 Jahren einen kleineren Waldbrand. Vom Acker aus so auf 30 m Länge und knapp 10 m in der Tiefe.
Die jungen Männer und Frauen von der Feuerwehr haben erst mal auf der verbrannten Fläche die Glutnester gelöscht. Ein Ü 80 Bauer ist mit 2 Feuerlöschern vor die Flammen gegangen. Lernen die Leute in der Feuerwehr das heute so und gehen dann nach Vorschrift?
Ich habe in der Nähe eine Maschinenhalle und habe als Erstes diese ausgeräumt.



Was das eine jetzt mit dem anderen zu tun hat, verstehe ich nicht.
Genau wegen der Frage, ob man nach den Überschwemmungen in Schuld nicht hätte entsprechend reagieren müssen, hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon ChrisB » Sa Aug 14, 2021 15:14

Danke Neuland für das einstellen.
Das Video ist sehr gut gemacht.
Es stellt auch klar dieses Ahrtal hat leider Erfahrung mit Hochwasser, zuletzt 2016 :(
2021 war das Wasser leider, 2 m höher :regen:
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Sa Aug 14, 2021 16:10

Könnte mir schon vorstellen, das es demnächst im Fernsehen eine neue Serie gibt mit Markus Wipperfürth und Wilhelm Hartmann

"Berlin soll schöner werden".....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Neuland79 » Sa Aug 14, 2021 16:22

Wollen die den Reichstag entmüllen oder noch mehr dazu stellen? :D
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Aug 15, 2021 13:21

Wikipedia ist da recht eindeutig https://de.wikipedia.org/wiki/Hochwasse ... ssfaktoren

zu den Ursachen dann hier weiter https://www.riffreporter.de/de/umwelt/h ... l-ursachen

Im stark betroffenen Ahrtal (Landkreis Ahrweiler) gab es bereits 1601, 1804 und 1910 schwere Überschwemmungen, teilweise mit höheren Hochwasserscheiteln. Als Reaktion auf die Flut von 1910 wurden in den 1920er Jahren in großem Umfang Hochwasserrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von 11,5 Millionen Kubikmeter geplant, im Oberlauf der Ahr, am Trierbach, im Wirftbachtal und am Adenauer Bach. Aus Geldmangel wurden die Planungen nicht verwirklicht und stattdessen der Nürburgring gebaut. Verschärft wurde die Situation dadurch, dass in den 1970er Jahren bei der Flurbereinigung Bäche begradigt und in den Weinbergen Abflussrinnen geschaffen wurden, durch die Niederschläge an den Hängen senkrecht abgeführt werden, so dass sich der Pegelstand im Tal rasch erhöht. Hinzu kam, dass das typische Schiefergestein nahezu wasserundurchlässig ist und Starkregen daher einfach abfließt. Auch verlaufen die Seitenbäche sehr steil und verleihen dem Wasser eine hohe Geschwindigkeit, so dass sich der Pegelstand im Tal rasch erhöht.[29]
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Westi » So Aug 15, 2021 14:29

Ist alles richtig.
Und weil man nach 1910 lieber den Nürburgring gebaut hat, gibt es jetzt die Probleme. Dafür kann man die jetzige Regierung aber nicht beschuldigen.
Die Sanierung des Nürburgring (400 Mio) wurde komplett über Schulden finanziert - was schlimm genug ist und eigentlich nicht zu rechtfertigen ist. Dieses - fremde - Geld wäre aber nie für Schutzmaßnahmen genommen worden, war ja nicht da.
Weitere auf Schulden aufgebaute Prestigeobjekte in RLP: Betzenberg, Schlosshotel Bad Bergzabern, Flughafen Hahn.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Aug 15, 2021 16:21

Westi hat geschrieben:Ist alles richtig.
Und weil man nach 1910 lieber den Nürburgring gebaut hat, gibt es jetzt die Probleme. Dafür kann man die jetzige Regierung aber nicht beschuldigen.
Die Sanierung des Nürburgring (400 Mio) wurde komplett über Schulden finanziert - was schlimm genug ist und eigentlich nicht zu rechtfertigen ist. Dieses - fremde - Geld wäre aber nie für Schutzmaßnahmen genommen worden, war ja nicht da.
Weitere auf Schulden aufgebaute Prestigeobjekte in RLP: Betzenberg, Schlosshotel Bad Bergzabern, Flughafen Hahn.


Parteiübergreifend, Schwätzer und Grüßgottaugusts, die 100 Jahre in Ignoranz lebten. Ich thematisiere das Thema "Hochwasser" auch nur deshalb, weil es augenscheinlich auch der einfache Mensch versteht
und der Wähler, und besonders die Parteimitglieder hoffentlich verstehen welchen Leuten man den Vorzug gibt: Praktisch klardenkende Menschen, die immer gucken ob genug Öl im Motor ist und nicht Jene, die auf die Idee kommen den Auspuff zu verchromen, wenn der Motor wegen Ölmangel zerstört ist.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Aug 15, 2021 17:26

T5060 hat geschrieben:....
Parteiübergreifend, Schwätzer und Grüßgottaugusts, die 100 Jahre in Ignoranz lebten. Ich thematisiere das Thema "Hochwasser" auch nur deshalb, weil es augenscheinlich auch der einfache Mensch versteht
und der Wähler, und besonders die Parteimitglieder hoffentlich verstehen welchen Leuten man den Vorzug gibt: Praktisch klardenkende Menschen, die immer gucken ob genug Öl im Motor ist und nicht Jene, die auf die Idee kommen den Auspuff zu verchromen, wenn der Motor wegen Ölmangel zerstört ist.

Im Prinzip bin ich bei Dir.
Aber allein der Gedanke, dass "Parteimitglieder " den Unterschied zwischen Machern und Blendern/resp. Selbstdarstellern verstehen, ist Wunschdenken!
Macher will keine etablierte Partei in ihren Reihen groß werden lassen.
Denn das würde ja das Unvermögen der bisherigen Spitze an den Tag bringen.... :roll:

Und genau an dieser Situation geht gerade D. zu Gründe!

" Der Trog bleibt der gleiche, nur die Schweine wechseln und werden immer mehr!"
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Redriver » So Aug 15, 2021 20:01

Hallo Langholzbauer,
1000% Zustimmung :klug:
langholzbauer hat geschrieben:Im Prinzip bin ich bei Dir.
Aber allein der Gedanke, dass "Parteimitglieder " den Unterschied zwischen Machern und Blendern/resp. Selbstdarstellern verstehen, ist Wunschdenken!
Macher will keine etablierte Partei in ihren Reihen groß werden lassen.
Denn das würde ja das Unvermögen der bisherigen Spitze an den Tag bringen.... :roll:

und genau das ist das größte Problem in unserer Regierung und Staatslenkern so wie den Verwaltungen. Keiner will vom hohen Roß herunter , und auch mal einen Fehler eingestehen oder zugeben das er nicht Allwissend ist.
Und genau das wird uns an den Rand des Ruins treiben.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Redriver » So Aug 15, 2021 20:12

Hallo,
ebenso ist es doch so das der Wähler total verängstigt ist durch die Parolen der Parteien die am Ruder sind. Dieses ständige die anderen werden alles noch verschlimmern soll doch nur von der eigenen Unfähigkeit ablenken. Und diese Unfähigkeit hat die Regierung die letzten 2 Jahre eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ich frage mich nur was muß noch alles passieren in der Regierung und den Amtsstuben ebenso was können sich die ganzen Organisationen noch alles herausnehmen unter dem Deckmantel der Weltverbesserung. Ist den wirklich niemand in der Lage hier einmal auf den Tisch zu hauen, oder anders ist das einfache Volk immer noch zu satt , und an ihrer eignen Trägheit satt gefressen das man sich alles gefallen läst. Haben wir wirklich vergessen wie Demokratie funktioniert, warum wehrt sich keiner wenn alles was uns mal lieb war und Deutschland ausmachte zu Grabe getragen wird.
Alles was derzeit passiert, sei es in den Flutgebieten oder auch das Versagen in der Pandemie kann man doch nicht einfach so mit dem Argument Ausnahmesituation weg wischen.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » So Aug 15, 2021 20:31

Geld ist jetzt da. Die Affen vom Natur - und Gewässerschutz sollen mal wie immer in den Urlaub fliegen und dann sollten sich mal
Gemeinden, Infrastrukturträger und grundbesitzende wirtschaftende Bürger mit Ing.Büros zusammensetzen und ein Schutz - und Nutzungskonzept erarbeiten.
Die Landespolitik und der Naturschutz haben als Verursacher ihren Beteiligungsanspruch verloren
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » So Aug 15, 2021 20:59

Ich bin in Bad Neuenahr geboren und habe dort die ersten 35 Jahre meines Lebens gewohnt. Heute wohne ich 28km östlich auf der anderen Seite des Rheins,aber mich verbindet noch immer viel mit der Ahr, da dort meine Geschwister wohnen und ich Grundstücke besitze. Vom Hochwasser betroffen bin ich und meine Familie nicht.

Zum von Neuland79 velinkten Video des Spiegel:
Man versucht dort alles auf das Versagen von Landrat Pföhler zu lenken. Sicher, er hat versagt! Die Nummer war zu groß für ihn, das wußte er und darum hat er die Aufgabe deligiert. Was ist mit Zimmer an den er deligiert hat? Der war der Aufgabe wohl ebenso weing gewachsen
Aber was ist mit Roger Lewentz? bei min 8:35 kann man sehen, dass Lewentz bis 19:30 im Krisenstab in Bad Neuenahr anwesend war und dann zum Schlafen nach Koblenz gefahren ist. Ich hoffe, Roger Lewentz hatte einen geruhsamen Schlaf ud schläft weiter so ruhig in Angesicht der vielen Todesopfer die nicht sein mussten!

Ich kenne einige erwähnte Akteure persönlich und kann sie einschätzen

Für mich sind sowohl Pföhler als auch Lewentz ein Ebenbild von Kapitän Schettino der Costa Concordia! Beide gehören vor Gericht!

Zu Hochwasserschutzmaßnahmen an der Ahr:
Nach dem verheerenden Hochwasser 1910 wurden Wasserbaumaßnahmen durchgeführt zu denen mein Opa zwangsverpflichtet wurde. Wehre wurden gebaut um das Geschiebe der Ahr zu stoppen, Flußufer befestigt und der Flußlauf von umgestürzten Bäumen regelmäßig gesäubert, die Weidenbäume am Ufer regelmäßig zurückgeschnitten.
Diese Maßnahmen schützten das Ahrtal 100 Jahre vor Hochwasser (ich habe kein schlimmes erlebt). Dann kamen strohdumme Grüne und "renaturierten" die Ahr. Das Ergebnis konnte man schon 2016 und erst recht jetzt sehen! Totholz überall in der Ahr was sich vor Brücken staut und unsinnige Biotope.
Und ja Hochwasser Rückhaltebecken wären notwenig gewesen, aber das diese zugunsten des Nürburgrings geopfert wurden, ist ein Märchen!
Nach 1910 wurde etwas untenommen, dann kam der 1. Weltkrieg und er Nürburgring wurde erst 1925-1927 gebaut. Er brachte und bringt viel Geld in unsere strukturschwache Region.
Der Umbau des Nürburgrings 2009 war allerdings kontraproduktiv. Für diesen Skandal müssten eigentlich nicht nur der damalige Finanzminister Deubel, sondern auch der vollgefressene Ex Ministerpräsident Beck einsitzen!
Gruß
Spänemachewr
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon langholzbauer » So Aug 15, 2021 21:11

T5060 hat geschrieben:Geld ist jetzt da. Die Affen vom Natur - und Gewässerschutz sollen mal wie immer in den Urlaub fliegen und dann sollten sich mal
Gemeinden, Infrastrukturträger und grundbesitzende wirtschaftende Bürger mit Ing.Büros zusammensetzen und ein Schutz - und Nutzungskonzept erarbeiten.
Die Landespolitik und der Naturschutz haben als Verursacher ihren Beteiligungsanspruch verloren

Ein schöner fast schon feuchter , Traum wird es bleiben, dass die betroffenen und erfahrenen Grundeigentümer/- Nutzer schon bei den Planungen mit eingebunden werden!

Aus leidigen Erfahrungen muss ich da berichten, dass es einem Glücksfall gleicht, wenn
wir Bauern auf unseren Flächen überhaupt eine begutachtende Person erwischen und mit dieser dann in ein fachliches Gespräch kommen.
Aus den wenigen, dieser Ereignisse, kann ich berichten, dass dann beide Seiten mit einem erweiterten Horizont und mit meist sehr guten Zukunftsvarianten heraus gingen....

Der @ Spänemacher hat es eben geschrieben.
Die/Wir Deppen hören zu selten auf die Alten.
Wenn Renaturierung wichtiger wird, als Hochwasser- bzw.Katastrophenschutz, dann entstehen leider solche Tragödien!
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » So Aug 15, 2021 21:23

Ich war gestern und heute wieder vor Ort.
Was mir auf den Sack gegangen ist:
-THW fährt mit blankpolierten LKW rum, deren Kipper noch nie benutzt wurde, da noch Lack auf der Pritsche. Blaulicht aber immer an!

-schaulustige Wohnmobil-Touristen die mit Tempo 50km/h die Lebensader des Ahrtals B266/B267 befahren und einen Stau hinter sich herziehen.
Durchweg ältere Herrschaften mit ihrem Clouliner die versuchen Stellplätze an zufahren die es nicht mehr gibt.
Opa möchte Oma die Katastrophe zeigen. Rangieren und wenden kann Opa mit den Wohnmobil aber nicht!
Ich bin selbst Wonmobilfahrer und steuere lieber schöne Ziel an. Den Staub und Schlamm, das Elend an der Ahr möchte ich im Urlaub nicht sehen
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