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Holz trocknen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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52 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Holz trocknen

Beitragvon MikeW » Mo Jun 22, 2026 23:05

Danke @langholzbauer für den letzten Beitrag ... das war mal ein sachlicher in dem komischen Faden hier.

Ob und in welcher Zeit Scheitholz trocknet kann man aus der Entfernung nie beurteilen. Auch diese ganzen wissenschaftlichen Ausführungen sind meist subjektiver Schmarrn. Holzart, Standort, Scheitgröße, Feuchtegehalt beim Einschlag ... all das weiß kein Außenstehender.

Natürlich kann man Scheite in HolzBags trocknen. Vor rund 15 Jahren hab ich auch mal welche gekauft und auch ein paar Jahre genutzt. Jetzt liegen noch einige ungenutzt im Container. Die Dinger haben nicht das ewige Leben, können nicht allzu hoch gestapelt werden usw. .... aber sie funktionieren schon.


Praktischer sind Holzkisten. Die halten länger, kannst ruhig auch 4 oder 5 übereinander stapeln ... Trapezblech drauf und gut. Da haben wir es auch oft ... im Frühjehr gespalten Ende Sommer unter 17 %. Aber beim nächsten mal dauerts wieder länger ... warum diskutiert man um so etwas belangloses ?
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Holz trocknen

Beitragvon 240236 » Mo Jun 22, 2026 23:07

Höffti hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:
Höffti hat geschrieben:Ich habe im Winter Pappeln umgeschnitten, da kommen jetzt auch Triebe.
Aber was sagt uns das jetzt in Bezug auf das Trocknen?


Lustig finde ich, dass hier wieder diejenigen mehr uber Woodbags zu wissen glauben, die noch nie einrn dolchen besessen haben. :lol:
Was sagt das: Daß diese 6 Monate wo sie rund gelegen hat, in dieser Zeit fast nicht getrocknet ist und in den paar Monaten, wo sie jetzt gespalten sind, nie und nimmer schon fertig getrocknet ist, außer diese war beim umschneiden schon trocken.

Wenn eine Buche im Saft steht, warum fällt man die im Sommer, oder war sie doch schon tot


Durch einige größere Zukäufe von Waldflächen muss ich zeitlich schauen, wie ich "rum" komme.
Im Winter und Frühjahr durchforsten wir Fichtenbestände.
Im Frühjahr hast doch keine Zeit mehr, da must du doch Pflanzen setzen, damit im Sommer etwas zum verdorren ist :oops:
Laubbäume muss ich seit den Flächenzuwächsen aktuell noch im Sommer machen, weil teilweise noch Pflegerückstände aufzuholen sind.
Aber auch im Sommer gefällte Bäume brennen, wenn das Holz trocken ist. :wink:
Nasses Brennhlz brennt auch, aber wie :oops:



Das Schicksal des Nebenerwerblers. Geht nicht immer alles zum optimalen Zeitpunkt. Sowas kennst Du als Voll-Voll-Vollerwerbler aber nicht. :wink:
Soll ich da Mirleid haben, hast es ja selber gekauft


Muss morgen wieder früh raus...
Du armer. Habe direlt Mitleid. Bist scheinbar der einzige, der früh raus muß n8
240236
 
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Re: Holz trocknen

Beitragvon 240236 » Mo Jun 22, 2026 23:10

MikeW hat geschrieben:Danke @langholzbauer für den letzten Beitrag ... das war mal ein sachlicher in dem komischen Faden hier.

Ob und in welcher Zeit Scheitholz trocknet kann man aus der Entfernung nie beurteilen. Auch diese ganzen wissenschaftlichen Ausführungen sind meist subjektiver Schmarrn. Holzart, Standort, Scheitgröße, Feuchtegehalt beim Einschlag ... all das weiß kein Außenstehender.

Natürlich kann man Scheite in HolzBags trocknen. Vor rund 15 Jahren hab ich auch mal welche gekauft und auch ein paar Jahre genutzt. Jetzt liegen noch einige ungenutzt im Container. Die Dinger haben nicht das ewige Leben, können nicht allzu hoch gestapelt werden usw. .... aber sie funktionieren schon.


Praktischer sind Holzkisten. Die halten länger, kannst ruhig auch 4 oder 5 übereinander stapeln ... Trapezblech drauf und gut. Da haben wir es auch oft ... im Frühjehr gespalten Ende Sommer unter 17 %. Aber beim nächsten mal dauerts wieder länger ... warum diskutiert man um so etwas belangloses ?
Du schreibt es. Ende Sommer. Bei Höffti ist es Ende Mai schon trocken. Wenn er so überzeugt ist und wenn sie so gut sind, warum fragt er dann überhaupt um Rat?
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Höffti » Di Jun 23, 2026 4:52

240236 hat geschrieben:[. Wenn er so überzeugt ist und wenn sie so gut sind, warum fragt er dann überhaupt um Rat?


Wo habe ich um Rat gefragt was das Trocknen anbelangt? :lol:
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Höffti » Di Jun 23, 2026 4:54

MikeW hat geschrieben:Aber beim nächsten mal dauerts wieder länger ... warum diskutiert man um so etwas belangloses ?



So sieht es aus. Weshalb man da eine unnötige Diskussion vom Zaun bricht, erschließt sich mir nicht. Vermutlich zu wenig Schlaf oder zu viel Zeit. :lol:
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Holzer1 » Di Jun 23, 2026 7:12

Hallo Leute

Als ich dieses Thema hier geschrieben habe wollte ich einfach nur meine Erfahrung mit dem Unterstand erzählen.
Und von euch eure Erfahrungen und vielleicht nocch paar Tips bekommen.
Diese Woodbacks interesieren mich gar nicht.
Und wie die meisten hier fälle ich die Bäume im Winter und spalte sie im Frühjahr und stappel es direkt im Unterstand auf.
Und schon im nächsten Winter ist das Holz trocken. Aber da ich immer genug Vorrat habe liegt dann das Holz meist anderthalb Jahre bevor es in den Ofen kommt.
Ich brauche im Jahr etwa 12 bis 15 Meter. Aber ich mache meist mehr weil ich durch eigene Erfahrung und durch verschiedene Krankheiten weiß das es auch mal passieren kann das ich eine Zeitlang ausfallen kann und dann ist ein guter Vorrat immer gut.
Hoffe das es jetzt mit den Streihähnen hier gut ist.
Erfahrungen und Berichte und Tips wollte eigendlich von euch haben.
Und nun würde ich mich freuen weiter von euch zu lesen.


Viele Grüße Holzer1
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Re: Holz trocknen

Beitragvon DST » Di Jun 23, 2026 22:40

@Holzer1

Du bist schon viele Jahre im LT, und deine ersten Beiträge kann man jetzt, und auch in vielen Jahren noch lesen.

Auch den jetzigen Thread wird man viele Jahre lesen können.

Wenn sich nun "mal wieder" unser Forumspinoccio Höffti mit seinen Märchen zur Schau stellen will, schüttelt eigentlich jeder den Kopf, der halbwegs Erfahrung mit Brennholz hat.

Allein hier in diesem Thread nehmen ihm fünf User sein "Gschichtla" nicht ab.

Das Forum ist aber öffentlich,und somit gibt es eine Großzahl von stillen Mitlesern, oder zukünftigen Lesern, welche möglicherweise komplette Neulinge im Brennholzen sind, und solchen "Gschichtn" in einem Forstforum, sofern unkommentiert, Glauben schenken, und im schlimmsten Fall den Blödsinn nachmachen.

Darum halte ich es für wichtig diese Märchen sofort aufzudecken.

Einerseits ist dieses Theater nicht schön für einen Thread, andererseits wurde hierbei auch über Details zum "Holz trocknen" dikutiert, was bei der Überschrift jetzt nicht grundsätzlich falsch ist.

Viele Menschen haben viele Meinungen, nicht immer ist alles richtig, nicht immer ist alles falsch.
Der Leser wird zum Denken angeregt, und bildet sich dadurch Selbst Seine Meinung.

Und das halte ich für wichtig.

Sorry für off Topic
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Holzer1 » Do Jun 25, 2026 17:00

Hallo Popic

Danke für das Lob für meine Beiträge auch wenn manche nicht so gut sind freut es mich sehr das die Beiträge trotzdem gelesen und kommentiert werden.

Mfg Holzer1
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Re: Holz trocknen

Beitragvon 3607 » So Jul 05, 2026 20:48

Hallo,

ich habe da nochmal eine Frage. Ich habe die Arbeit von carmen gelesen.

kon026 hat geschrieben:Zum Holz trochnen braucht ihr nur die Wissenschaftliche Arbeit von C.A.R.M.E.N in Straubing lesen...

https://www.tfz.bayern.de/mam/cms08/fes ... _web_s.pdf




und da steht tatsächlich drin, was hier auch schon erwähnt wurde, dass es tatsächlich ein "zu trocken" für das Verheizen geben soll !?!?!? Kann mir dafür jemand einen
plausiblen Grund nennen? Eine Begründung gab es dafür in der Broschüre glaub ich nicht oder ich hab es überlesen....

Nun ist es beim mir zumindest so, dass ich mein Holz einfach nur draußen an der Luft trockne, somit auch nicht in die Verlegenheit des "zu trocken" kommen werde.
Ich habe aber auch im Heizraum Scheite zum "nachtrocknen" stehen. Dabei habe ich immer nur die Erfahrung gemacht: je trockner um so besser!!!

Warum also sollte Holz nicht "zu trocken" sein beim Verheizen?

Grüße, Jürgen
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Re: Holz trocknen

Beitragvon michael2005 » So Jul 05, 2026 20:56

Zu trockenes Holz vergasst zu schnell.
Kommen einige Kessel nicht mit Klar.
Vorallen Nadelholz macht dann gern Probleme und Hohlbrand, Wummern, Flammenabriss, weil zu schnell zu viel Gas freigesetzt wird.
Ich habe die Erfahrung, draußen abgelagert, abgedeckt das die Ungebubgsfeuchte noch vorhanden ist, ist für den Holzvergaser ideal.
Liegt das Holz stattdessen zu lange im warmen Heizungsraum und wird zu trocken, gibts Probleme.
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Re: Holz trocknen

Beitragvon tk8574 » So Jul 05, 2026 21:37

Ich lagere mein Holz auch im Heizraum - im Sommer läuft die Wärmepumpe. Mein "günstiges" Messgerät zeigt dann auch unter 8% an - hab zum Glück keine Probleme mit meinem Fröhling S1
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Steyrer8055 » Di Jul 07, 2026 8:06

Hallo!
Ich richte mich nach den Erfahrungen u. Richtwerten der TFZ. Brennholz geht zum Heizen unter 20% Feuchte, bei mir 14-18% immer draussen gelagert. Hatte auch schon Holz mit 10-12% das kam von Käferfichten die schon 2 J. dürr im Wald standen. Tennen-Boden-Bohlen (Balken) die schon 50 u. mehr Jahre lagen, brennen nicht mehr so staub trocken sind sie. Darum geht das Holz in den Abbruch zu HG, weil in grossen Anlagen fällt das nicht auf, bzw. wird beigemischt.

mfg Steyrer8055
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Re: Holz trocknen

Beitragvon 3607 » Di Jul 07, 2026 19:59

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo!

Tennen-Boden-Bohlen (Balken) die schon 50 u. mehr Jahre lagen, brennen nicht mehr so staub trocken sind sie.

mfg Steyrer8055


Hallo Steyer,

zu dieser Aussage regt sich bei mir Widerspruch, weil ich:

1. mal in so einer "Brennholz richtig trocknen" Broschüre gelesen habe, das das Holz auch bei trockner Lagerung Jahr für Jahr an Heizwert verliert.
2. Du vielleicht nicht sicher sagen kannst, das das Holz mal behandelt wurde. Mein Vater sprach vor 40-50 Jahren mal davon, dass er das Holz zum Dachstuhl rep. mit "FBI" streicht was im Osten ein Mittel gegen Feuer-Pilz- Insekten war. Das brennt natürlich dann nicht gut und ist nicht gut zu verbrennen. Ich weiß nicht, ob es sowas bei euch auch gab.
3. Wäre es doch ein Leichtes gewesen, die "staubtrockenen" Hölzer wieder auf 10-20% Feuchte zu bringen.

Grüße, Jürgen
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Re: Holz trocknen

Beitragvon DST » Di Jul 07, 2026 20:44

Das mit dem Heizwert-Verlust bei Altholz liest man immer wieder mal.

Hab meinen gesamten alten Dachstuhl verheizt und auch mehrfach Holz vom Scheunenumbau, diesen Winter auch drei Füllungen mit Holz einer 1838 gebauten Scheune.

Mit eingeschichtetem Schnittholz hat man weniger Luftspalte dazwischen und somit "mehr" Holz im Füllraum des Hvg.

Bei Kanthölzern und Dielen ging das bei mir von der Energieausbeute so 1:1 mit normalem Fichte-Spaltholz aus.

Bei stark verwitterter Außenschalung und Dachlatten merkte man dann schon etwas Energieverlust.

Kesselfüllung - unten und oben etwas Frischholz für An-und Ausbrand (ca. 1/3), dazwischen Altholz (ca. 2/3).

Edit

Das Holz lagerte abgedeckt im Freien oder luftig in der Scheune.
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Re: Holz trocknen

Beitragvon Höffti » Do Sep 24, 2026 6:55

Möchte hier noch einmal von der erstaunlichen Trocknungsleistung von Woodbags berichten.
Ein Pappelbestand wure Anfang Januar bei Frost umgelegt und dann im Frühjahr(es kamen schon wieder neue Triebe aus den Stämmen) in Woodbags gespalten. Über den Sommer in Woodbags im Freien ohne Überdachung gelagert habe ich kein Scheit gefunden, das noch über 18% hatte - also kann das Holz verheizt werden. Hab zwar gelesen, dass Pappel nach dem Spalten die Feuchtigkeit schnell abgibt, aber dass es auf einen (sehr heißen) Sommer funktioniert, erstaunt mich schon.
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