habe soeben deinen Beitrag angeschaut über dein Wagenbauprojekt. Was es bedeutet einen solchen Wagen zu planen und bauen weis ich genau.Ich selbst habe meinen dritten Rückewagen erst vergangenen Winter gebaut aber dieses Mal auch richtig.Mein Schlepper hat keine 180PS sondern nur 85PS und deshalb wurde mein Wagen auch etwas kleiner gewählt, habe ihn für 4m Stämme ausgelegt. Den Kran, ein Hiab 650 Bj.74 mit 6m Reichweite auch als Z-Kran konzipiert, habe ich auf einen Verschiebeschlitten montiert so das ich den Kran von hinten nach vorne verschieben kann. Die Abstützung des Kran's wurde abgebaut und gegen vier am Fahrzeugrahmen fest momtierten ersetzt. Die Achsen waren Gebraucht von einem LKW-Anhänger und das Federaggregat 12 to wurde neu gekauft. Eigentlich war meine Wunschbereifung 500/50-17 da aber die Achsen mit einer 400er Bremstrommel ausgerüstet sind ist eine 17" Felge zu klein, in 18" oder 20" ist keine vernüftige Auswahl vorhanden und so blieb nur noch 22.5" übrig. Bin dann über EBAY an 2 Kompletträder der Größe 500/45-22.5" und 2 passende Felgen günstig rangekommen und somit war die Reifenwahl auch schon gefallen. Der Hiab-Kran hat einen Schwenkbereich von 410 Grad und wurde so montiert das der Hauptarbeitsbereich nach hinten ist, der Kran ist ebenfalls am Heck montiert und wenn ich die Vorteile eines heckmontierten Krans mit den geringen Nachteilen abwäge, dann hätte ich mir den ganzen Verschiebegammel gleich gespart.Dadurch das mein Wagen vier Abstützungen hat kann ich im Kranbetrieb das Gewicht des Schleppers mit auf die Deichsel nehmen und das bringt zur Seite enorme Standsicherheit, man kann also mit leerem Wagen bei einer Abstützbreite von 2,5m (leichte A-Abstützung) die volle Hubkraft, 850kg bei 6m Ausladung, heben der Wagen bleibt stehen.Ich mach mal ein paar Fotos von dem Ding. Wie schwer ist eigentlich dein Wagen mit Kran ?
Hallo Lautertalholz, mein Anhänger wiegt leer 7150 kg. Er ist aber durch den massiven Rahmen ausreichend stabil, so daß ich auch leer an die maximale Hubkraft des Krans gehen kann. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meiner Konstruktion.
an die 3,60m Sitzhöhe gewöhnt man sich recht schnell, und genießt den Ausblick. Haste ne 2 Kreissteuerung. Ist für das feinfühlige Steuern und Mischen der Befehle Top. Sieht sehr gut aus dein Gespann. Respekt vor deiner Arbeit.
Bist du mit dem Achsaggregat zufrieden? Von wo hast du denn das Achsaggregat bezogen? Hast du alles zusammen gekauft oder einzel? Wie ist den das komplette Aggregat preislich angesiedelt? Bin nämlich am Überlegen, ob ich mir nicht einen Kipper baue mit so einer Achse...
nach gut zwei Jahren Erfahrung mit meinem Schmuckstück bin ich sehr zufrieden mit dem Kran und der Leistung, aber das Fahrverhalten des Wagens ist noch nicht optimal. Nasenwurzelsepp schrieb damals, ich solle doch eine Deichselfederugn einbauen, ich habe es aber nicht gemacht.
Heute bin ich schlauer. Nun werde ich also jetzt eine Deichselfederung nachrüsten. die meißten Bauteile dafür habe ich schon vorbereitet, wie Ihr auf den unteren Bildern seht. Wenn ich mit den Vorbereitungen komplett fertig bin, kommt auch der Anhänger wieder in die Werkstatt. Dies dürfte nächste Woche der Fall sein. Dann werde ich auch wieder Bilder reinstellen. Hier aber ersteinmal der aktuelle Stand:
wenn Du jetzt schon dabei bist, die ganze Deichsel umzuarbeiten, könntest Du auch gleich noch über eine Höhenverstellung nachdenken, mit der Du die Deichselhöhe optimal an verschiedene Zugfahrzeuge anpassen kannst, denn der Wagen wird deinen jetzigen Schlepper mit Sicherheit überleben!
Als Anregung solltest Du dir mal die Lösungen kommerzieller Hersteller anschauen. Das bietet eigentlich jeder als Zusatzausstattung an und es gibt eine Vielzahl verschiedener Ausführungen.
Wenn du hier den oberen Anschlagspunkt der Hydraulikzylinder als Lochschiene ausführst, hast du schon das Ziel erreicht.
Gruß
nasenwurzelsepp
"Wenn es etwas gibt, von dem man nicht möchte, dass es die Welt erfährt, dann sollte man es nicht tun." Eric E. Schmidt, ehem. CEO Google
danke für deine Hinweise. Wie du auf meinen Bildern siehst, sind die Vorbereitungen aber bereits fast abgeschlossen.
Meine derzeitige Planung hat bei einem Zylinderhub von 180mm bereits den maximalen Verstellweg erreicht. Der Verfahrweg der Deichsel nach oben ist durch die Quertraverse begrenzt, und mehr Weg nach unten macht keinen Sinn mehr. Die aktuelle Zugkugelhöhe ist nach dem Einbau der Federung genau dann, wenn der Zylinder in der Mitte steht. Der Unterschied zwischen oberen und unteren Totpunkt der Kugel dürfte 400mm betragen, was m.M. ausreichend ist.
Sowohl der Zylinder(incl. Stickstoffpatrone), als auch die Lagerung der Deichsel stammt von Fliegl. Auch die Hebellängen sind ähnlich, so das es keine Schwierigkeiten geben dürfte.
es hat sich einiges getan bei meinem Umbau. Zuerst habe ich meinen Plan für die hintere Deichsellagerung geändert. Aber zuerst einmal zu den Bildern, und alles der Reihe nach:
Hier sieht man die herausgetrennte Deichsel.
Die alten, nun nicht mehr benötigten Schweißnähte wurden restlos beseitigt und die Aufhängung für den Federungszylinder ist bereits an seinem Platz.
Bei der Gelegenheit montierte ich auch noch eine Transportkiste für Zurrgurte, die sonst immer in der Schlepperkabine umherfliegen, sowie ein Öl-Notfallset
Hier sieht man wieder, daß ich mir meinen Arbeitsablauf genau planen muß. Für die Bearbeitung des Zugrohrs habe ich den Anhänger aus der Werkstatt fahren müssen, da sonst zuwenig Platz gewesen wäre. Außerdem kann ich mit meinem Werkstattkran nicht über den Wagen schwenken, da dieser zu hoch ist.
Das wird die hintere Deichsellagerung, welche an das Zugrohr angeschweißt wird.
Ab hier mußte ich dann eine krankheitsbedingte Zwangspause einlegen. Das hat aber auch den Vorteil, daß auch hier wieder posten kann.
Ich denke aber schon, daß es irgendwann in dieser Woche weitergeht.
der Zylinder stammt, wie auch die Sticksstoffdämpfungspatrone, von Fliegl.
Der Umbau auf eine Deichselfederung ist nichts anderes als der Anhängerbau selbst. Man muß sich an bestehenden Fahrzeugen orientieren (sprich nachbauen) und für eine Einzelabnahme nochmals stärker dimensionieren und dann gibt es keine Probleme mit dem TÜV.