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Indien will das Klima retten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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86 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon AF85 » Sa Okt 05, 2019 22:07

Südheidjer hat geschrieben:
Lacy Laplante hat geschrieben:Morgen geht´s nach Berlin.

Zu Fuß ?...Zuhausebleiben wäre klimaschonender.

Ich hab es ja bereits geschrieben, viel scheinheiliger geht nicht mehr.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Caramba » Sa Okt 05, 2019 22:24

Dös ko ned sei ! Dia bränga si do ölla üm!
Das kann nicht sein ! Die bringen sich doch alle um !
https://www.spiegel.de/wirtschaft/selbs ... 46922.html
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon auswanderer » Sa Okt 05, 2019 22:42

Lacy Laplante hat geschrieben:
Naja,mir wird es jetzt zu blöd.Wer nicht auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen diskutieren will,dem ist halt nicht zu helfen.
Morgen geht´s nach Berlin.Anscheinend muss es erst wirtschaftlich weh tun bevor Regierungen entsprechend handeln.


Ach,dann gehoerst Du also zu dieser neuen Radikalengruppe,die den Verkehr lahm legen will?Ich hoffe es rasten ein paar Autofahrer aus und zeigen euch mal die Berliner Sprache.
Ihr gehoert doch echt alle in die Klapse.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Vario_TA » Sa Okt 05, 2019 23:36

Lacy Laplante hat geschrieben:Aber iNnOvAtIoNeN!111einself!!1

Naja, das Problem ist die Wirtschaftlichkeit. Einfach alles, was irgendwie umweltfreundlicher ist als derzeitige Lösungen so stark zu subventionieren, dass es vom Markt angenommen wird, ist keine Lösung. Das wäre klimaschutz für Reiche, ein Freikaufen der reichen Länder nach dem Motto "Wir ham ja was gemacht". Für den Moment ist das toll aber halt weder global noch langfristig. Das muss es aber sein und dafür brauchen wir tatsächlich noch einige Innovationen.
Jetzt unter Druck alles mit solar und windkraft zuzukleistern ist genau so falsch wie einfach abzuwarten, bis die ultimative Energiequelle gefunden wird.

Es müssen optimale Voraussetzungen für den Betrieb vielversprechender Technologien geschaffen werden. Dazu gehört zb die gesetzgebung. Subventionen für Kohle- und Atomkraft müssen schnellstmöglich abgebaut werden. Gleichzeitig muss das Geld in vernünftige Speicher fließen. Unternehmen müssen die Möglichkeit haben, Regelenergie schneller bereitzustellen. Das ist dann für die Unternehmen attraktiv. Weniger zufällig erzeugten Strom, mehr regelenergie aus Deutschland. So braucht man dann auf einmal keine Subventionen mehr, weil der produzierte Strom deutlich höherwertiger ist. Damit der Strom auch für die Betreiber von WKA und Co höherwertiger ist, muss der Einspeisevorrang weg. Das EEG gehört reformiert. Es kann nicht sein, dass windkraftanlagen Überschusstrom produzieren, der mit Subventionen bezahlt wird, damit sich die windräder überhaupt rentieren, gleichzeitig aber der börsenstrompreis negativ wird und die anderen Kraftwerke entsprechend enorm draufzahlen, nur weil windkraft nicht regelbar ist und das aber den Betreibern egal sein kann. Eine solche Politik ist nur bei sehr geringem zappelstromanteil gut, um den Aufbau in möglichst kurzer Zeit stark zu pushen. Über das Stadium sind wir aber weit hinaus, wir haben mehr zappelstrom als regelleistung der fossilen. Das führt zwangsläufig zu Problemen, da helfen auch mehr windräder nicht weiter. Wir schädigen mit der Subventionierung des Betriebs von EE mit Einspeisevorrang (und damit oftmals eigentlich nicht rentabler Anlagen) die Betreiber rentabler Anlagen. Das muss einfach nicht sein. Anstatt den Betrieb der windräder zu fördern, muss der Bau und vor allem der Bau in Verbindung mit Speicher gefördert werden. So werden die Anlagen langfristig rentabel ohne den anderen Anlagen zu schaden. Im Baukastensystem ist sowas prima für den Export. Laufende Kosten durch möglichst große Anlagen senken, Bau und Speicher statt Kohle fördern.

Ich sage es immer wieder:
Die Technik ist da, man muss sie nur richtig nutzen. Da die Politik aber einige Jahre hinterherhinkt und scheinbar kaum jemand handlungsbedarf sieht, sieht es tatsächlich nicht so gut aus, erneuerbare Energien erscheinen dadurch unrentabel, obwohl das rein technisch nicht so ist. Das Problem eines windrades ohne Subventionen am freien strommarkt ist, dass es logischerweise zu starkwindzeiten, wo alle windräder viel produzieren und damit der Preis im Keller ist, am meisten Strom produziert. Dass es nicht rentabel ist, seine ernte bei minimalpreisen Preis zu verkaufen, ist wohl absolut jedem klar. Genau dazu wäre ein windkraftanlagenbetreiber ohne Speicher am freien Markt aber gezwungen. Und deshalb wird dort auch politisch eingegriffen. Aber eben auf die falsche Art und Weise wie ich finde, der grundansatz eines geförderten Betriebs der Anlagen ist falsch.

Die stromgestehungskosten großer windkraftanlagen liegen mittlerweile günstiger als bei Braunkohlekraftwerken und die sind schon günstiger als Steinkohle oder gar Gas. Man muss halt unabhängig vom Wetter werden. Und genau da sollte Förderung ansetzen. Tut sie aber nicht. Warum? Ich weiß es nicht. Offenbar schlafen die entsprechenden Politiker seit einigen Jahren oder haben das Problem noch nicht erkannt.

Gerade jetzt, wo ja bald viele windräder aus der Förderung fallen (20 Jahre sind um) fällt der Wahnsinn besonders auf: da der Betrieb gefördert wurde und bei Neubauten auch weiterhin gefördert wird und Speicher komplett vernachlässigt werden, wird man in den nächsten Jahren einige windräder abreißen und an identischer Stelle ein neues errichten, das dann wieder im Betrieb gefördert wird. Ein politischer Wahnsinn, der seinesgleichen sucht.

Und ja, windkraft ist bei weitem nicht alles. Ich habe sie jetzt mal als Beispiel genommen, weil sie halt den größten Anteil des ökostroms ausmacht und vieles am Beispiel verständlicher ist. Ähnliche Situationen gibt es bei vielen anderen Bereichen der erneuerbaren Energien. Bei PV ist die Situation komplett identisch bzw durch die stärkeren saisonalen Unterschiede noch etwas schwieriger.

Dass hier so über Lacy Laplante hergezogen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Die Probleme sind doch alle bekannt. Nur wird jedem, der etwas tun will, direkt vor den Kopf gestoßen. Warum? Und warum darf nur jemand, der klimaneutral im Busch lebt den Zeigefinger heben? So eine Doppelmoral hasse ich ja wie die Pest. Einerseits sagen, dass die Emissionen deutschlands ja nur einen winzigen Teil ausmachen und gleichzeitig jemandem jede Berechtigung zur Kritik absprechen, weil er mal in einem Auto gesessen hat. Verrückt.
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Keine Ahnung von Wissenschaft

Beitragvon adefrankl » Sa Okt 05, 2019 23:49

Lacy Laplante hat geschrieben:https://www.klimafakten.de/meldung/wie- ... alte-sonne
Diskutieren wir doch bitte auf wissenschaftlicher Grundlage.
Warum führst du Atomenergie an,wenn du gleichzeitig solche Leugner wie Vahrenholdt ins Felde führst?
Warum führst du Energiepreise an,wenn die Auswirkungen weiterer Erwärmung und die damit einhergehenden chaotischen Wetterereignissen wesentlich schlimmere Folgen,vorallem für den globalen Süden haben?
Was sollen diese ganzen Strohmannargumente?
Du bist doch sicherlich auch einer dieser Menschen(wie so viele in Rechtsaußentreff),die ungerne in Deutschland Menschen aus dem globalen Süden sehen.Was willst du mit Klimaflüchtlingen machen?

Vielleicht haben du und die anderen auch einfach nur Angst vor größeren Veränderungen.Mit diesen Problemen kann man aber umgehen.Man kann sich Hilfe suchen,über diese Themen reden.Viele sind bereit euch bei der Bewältigung dieser psychologischen Probleme zu helfen.Aber ihr müsst die Hilfe auch annehmen.
https://psychologistsforfuture.org/de/

Offensichtlich haben Sie keinen Schimmer von Wissenschaft, wie man aus ihren Beitrag kalr entnehmen kann.
Das fängt schon damit an, dass solche Formulierungen wie "Leugner" abolut keinen Platz in einer wissenschftlichen Diskussion haben
(Höchstens für Personen wie Michel Mann der sich vor Gericht weigert die Daten welche die Hockyschlägerkurve ergeben sollen vorzulegen).
Der angegebene Link erhielt kalre Aussagen zur verstärkten Aufnahme von CO2 durch die Vegetation. Diese können Sie für falsch halten, aber dann gilt es Gründe dafür anzuführen. Aber in der Wissenschaft zählt das Argument und keineswegs Polemiken wie "Leugner" etc. Und wer wie Sie statt einer inhaltlichen Argumentation einfach mit irgendwelchen politischen Einordnungen kommt, der disqualifiziert sich damit komplett.
Ähnlich doof ist die Argumentation, dass alle Studien die zu einem anderen Ergebnis kommen natürlich von der Öl- und Gasindustrie gekauft sind. Mag sein, dass derartigs Vorgehen inzwischen im ökoindustriellen Komplex üblich ist und man deshalb auf andere schließt (Sie wie C. Portier 160000 $ (dafür) nachweislich von einer Anwaltskanzei erhielt, dasser bei der IARC Glyphosat als möglicherweise krebserregend einstufte (Dabei dürfte er sogar ein Überzeugungstäter gewesen sein).
Überhaupt wer die Bezeichnung Leugner für Kritiker verwendet, gibt damit kalr zu erkennen, dass er Wissenschft entweder ablehnt oder überhaupt nicht verstanden hat. Denn Wissenschft lebt gerade davon, dass man auch vermeindlich sicheres hinterfragt. Esgab auch mal Schriften wie 100 Wissenschafter gegen Einstein. Damit sind wir wieder bei den 99%. Und es waren auch mal 99% der Fachleute einig, dass die Erde im Mittelpunkt steht.
Ansonsten kann man mit mir über alle fachlichen Asdpekte diskutieren. Gegebenenfalls in wieweit sich die Stärke und Breite der verschiedenen Absorptionslinen von CO2 (Da verweise ich auf die HITRAN Datenbank) auf die Zunahme des Treibhauseffekts durch CO2 mit der Konzentration auswirkt. Aber wenn jemand meint physikalische Aspekte mit psychologischen Argumenten ausweichen zu müssen, dann ist mir da das Niveau eindeutig zu tief. Denn wenn jemand offensichtlich physikalische Argumente nicht von Psychologie unterscheiden kann, dann bracuht man mit der Person auch nicht mehr über physikalsiche Zusammenhänge diskutieren.
Ansonsten könnte ich natürlich noch auf einige Graphiken verweisen, die darlegen weshalb die übliche Erzählung eine doch sehr seletive Sicht darstellt https://www.zerohedge.com/geopolitical/ ... d-pictures
aber das reicht natürlich das überzeugende Gegenargument, dass dieser Link ja aus dem bösen Amerika kommt und der Inhalt natürlich komplett von der Öl- und Gasindustrie gefälscht ist.
Daher freuen sie sich daran, dann sie im Sommer mit solarwärme heizen, am Tag mit Solarastrom die Wohnung beleuchten können und im Winter gut mit Außenluft kühlen. Aber tragen sie bittenicht zu weiteren massiven Klimaveränderungen durch weitere WKAs bei, die massiv den natürlichen Luftaustausch stören.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Vario_TA » So Okt 06, 2019 1:02

Eine Abhandlung über das Wort leugner halten und gleichzeitig von der "atompanik" sprechen? Na toll, das Wort Panik ist ja kaum mit Emotionen besetzt :lol: :roll:

Ja, es muss wissenschaftlich argumentiert werden. Und nein, es darf nicht pauschal irgendetwas die Glaubwürdigkeit abgesprochen werden allein weil das Ergebnis nicht zum eigenen Weltbild passt.
Allerdings heißt Wissenschaft auch, dass etwas nicht richtig wird nur weil es nicht populär ist.

So ist zb der Zusammenhang zwischen der co2 Konzentration und der Vegetation nicht zu leugnen. Ja, dort wird co2 (genau genommen nur kohlenstoff, der Sauerstoff wird ja nicht mit gespeichert) gespeichert. Umgekehrt können die Weltmeere mit steigender Temperatur weniger co2 binden, das wird dann frei. Allein wegen dieses effektes gab und gibt es sogar die Theorie, dass sich auf der Erde erst die Temperatur und dann die co2 Konzentration in der Atmosphäre ändert und temperaturänderungen ausschließlich auf veränderte sonnenaktivitat zurückzuführen ist. Das konnte aber nie in Simulationen rekonstruiert werden und ist in anbetracht der in den letzten Milliarden Jahren stark zunehmenden sonnenaktivität bei deutlich reduzierter treibhausgaskonzentration nicht logisch. Was jedoch sehr gut belegbar ist, ist der treibhauseffekt von co2. Treibhauseffekt ist leider ein komplett irreführender Begriff, ein Treibhaus hat damit nichts zu tun. Gemeint ist beim co2 die unterschiedliche Sensibilität für strahlung verschiedener wellenlängen. Und da sich die wellenlänge der Sonnenstrahlung bei rückstrahlung von der Erde nunmal verlängert, wird auf diesem Weg deutlich mehr strahlung durch das co2 absorbiert und wieder abgestrahlt, auch Richtung Erde. Und das ist das Problem, daran kann man nicht rütteln. Die Erde ist über Milliarden Jahre in ein für den Menschen verdammt günstiges Gleichgewicht gekommen, sodass sehr gute Temperaturen mit vielfältigem Leben möglich sind. Das jetzt durch eine schnelle und starke Veränderung der co2 Konzentration aufs Spiel zu setzen, ist gefährlich.

Als große Teile des methans in der Atmosphäre vor rund 2,4mrd Jahren oxidiert wurden, stürzte die Erde in eine Eiszeit von 300 Mio Jahren Länge, die längste Eiszeit der erdgeschichte. Das war die stärkste Änderung der treibhausgaskonzentration, die man bisher kennt und die Auswirkung war extrem.
Seit Beginn der Industrialisierung ändert sich die treibhausgaskonzentration ebenfalls enorm schnell, allerdings in die entgegengesetzte Richtung wie damals. Weiter muss ich an dieser Stelle wohl nicht schreiben.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Südheidjer » So Okt 06, 2019 1:23

Lacy hat halt aus der Lostrommel den "Landtreff" gezogen, in dem sie via "social media" Meinung machen soll/muß, um die Welt zu retten. Andere waren besser dran und haben die Netzfrauen erwischt (wo ist eigentlich Todde ?)...

Vario_TA hat geschrieben:Dass hier so über Lacy Laplante hergezogen wird, kann ich nicht nachvollziehen. Die Probleme sind doch alle bekannt. Nur wird jedem, der etwas tun will, direkt vor den Kopf gestoßen. Warum? Und warum darf nur jemand, der klimaneutral im Busch lebt den Zeigefinger heben? So eine Doppelmoral hasse ich ja wie die Pest. Einerseits sagen, dass die Emissionen deutschlands ja nur einen winzigen Teil ausmachen und gleichzeitig jemandem jede Berechtigung zur Kritik absprechen, weil er mal in einem Auto gesessen hat. Verrückt.


Ich habe von Lacy bisher nur Propaganda gelesen, aber noch nichts, wie man als Otto-Normal-Verbraucher sein Leben klimaschonender gestalten könnte. Klar, ich könnte mich ja auch zurücklehnen, und Lacy zur vermutlichen "Ober-Klima-Sau" erkären, weil sie in ihrem Leben vermutlich nicht klimaneutral und konsequent ökologisch leben wird bzw nicht leben kann. Mein Wald dagegen erzeugt umgerechnet mehr regernative Energie und bindet mehr CO2, wie ich als Mensch konsumiere.
Problem an der Sache: Es ist nicht für alle Bundesbürger soviel Wald da, daß sie klimaneutral leben können. Das ist aber blöd. Ich könnte ja jetzt noch was von "Lebensraum im Osten" schreiben, aber das hatten wir schonmal und hat unendlich viel Leid erzeugt.

Ich mache mir Gedanken, wie man zukünftig für unser konsumierendes Leben Lösungen finden könnte.
Ich grübel und RECHNE hin und her, aber habe die Lösung bisher nicht gefunden. Für mich plane ich ab nächsten Jahr vielleicht teilweise Heimatarbeit zu machen. Dann fallen schonmal viele Kilometer Autofahren schonmal weg. Mal sehen, was mein Arbeitgeber dazu sagen wird.

Und Lacy, für den "rechtsaußen" hast du dich entschuldigt. Diese Entschuldigung nehmen ich an. Ich hab schon gesehen, wie die Wikingjugend durch meine Heimat marschierte und fast allen Einheimischen ging das massiv gegen den Strich. Konservativ ja, aber so nicht. Und soweit mir bekannt war es sogar die Landjungend, die (indirekt) dem Spuk ein Ende bereitet hat.

Und TA_vario, in meinem Bekanntenkreis sind die Grünen und die NABU-Jünger diejenigen, die am meisten Doppelmoral praktizieren. Konsum hoch drei aber allen anderen erzählen, wie man leben muß.

Man, man , man...
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon auswanderer » So Okt 06, 2019 8:14

Südheidjer hat geschrieben:Lacy hat halt aus der Lostrommel den "Landtreff" gezogen, in dem sie via "social media" Meinung machen soll/muß, um die Welt zu retten. Andere waren besser dran und haben die Netzfrauen erwischt (wo ist eigentlich Todde ?)...



Sowas trolliges sieht man eigentlich bald in jedem Forum,ein Schelm wer denkt es stecke ein System staatlicher und/oder privater Unterstuetzung dahinter.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Vario_TA » So Okt 06, 2019 12:19

Südheidjer hat geschrieben: Mein Wald dagegen erzeugt umgerechnet mehr regernative Energie und bindet mehr CO2, wie ich als Mensch konsumiere.


Wie viel hundert Hektar hast du denn!?
Anscheinend "vergisst" du mal eben, dass das co2 nicht auf Dauer weg ist. Verrottung, Verbrennung etc setzen das (fast) alles wieder frei. Oder lagerst du etwa das gesamte Holz bis in alle Ewigkeit?
Nur ein winziger Bruchteil des von Pflanzen gebundenen kohlenstoffs bleibt langfristig gebunden. Die GESAMTE Vegetation der Erde bindet unterm Strich jährlich gerade mal rund 2mrd to kohlenstoff. Zum vergleich: fotosynthese setzt insgesamt über 110mrd to um.

Und selbst wenn du so unglaublich viel Wald hättest und ihn nicht wirtschaftlich nutzen würdest: willst du dich ernsthaft einfach hinstellen und sagen "hey, ich hab ja Wald, ich bin nicht schuld"? Glaubst du, du hättest dich damit freigekauft? Ich sags gerne nochmal: alles, was man mit Geld kauft und für sich persönlich "anrechnet" ist absolut nichts wert. Freikaufen ist keine Option. Der Wald stand auch schon, bevor er gekauft wurde. Warum sollte sich die ökobilanz des Verkäufers verschlechtern und die des Käufers verbessern? Weil ein Papier unterschrieben wurde? Nicht im Ernst.


Ich sehe hier jedenfalls weder, dass Lacy nur propaganda schreibt (im Gegenteil, die ganze propaganda schlägt ihr entgegen) noch sehe ich Lösungsansätze, die über "Wir warten mal auf die ultimative Energiequelle, bis dahin wird schon nichts passieren" hinausgehen.
Und dass hier ernsthaft öffentlich der Verdacht geäußert wird, dass irgendwelche "ökoterroristen" Foren unterwandern um propaganda zu betreiben, ist ein Armutszeugnis. Gibt es keine besseren Argumente als solche persönlichen Angriffe? Dann sehe ich Lacy nur bestätigt.
Ich sehe auch nicht, dass hier IRGENDJEMAND beschreibt, wie man seinen Alltag klimaschonender gestalten kann. Klar, das übliche "fahr weniger Auto". Als wäre da noch nie einer drauf gekommen :roll:
Das ist auch überhaupt nicht das Thema. Es muss global gedacht werden, nicht lokal. Klima ist nicht lokal.

Die Lösung ist nicht "fahr weniger Auto".
Die Lösung ist "fahr ein klimaneutrales Auto".
Und dafür brauchen wir Ideen. Darum sollte es hier gehen, nicht um "aber der fährt ja sooo viel Auto und will mir was vorschreiben!!!"

Lustig übrigens, dass angeblich keine Lösungsvorschläge kommen und sich trotzdem beschwert wird, dass ja ach so viel vorgeschrieben werden soll.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon auswanderer » So Okt 06, 2019 12:37

Vario_TA hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben: Mein Wald dagegen erzeugt umgerechnet mehr regernative Energie und bindet mehr CO2, wie ich als Mensch konsumiere.


Wie viel hundert Hektar hast du denn!?
Anscheinend "vergisst" du mal eben, dass das co2 nicht auf Dauer weg ist. Verrottung, Verbrennung etc setzen das (fast) alles wieder frei. Oder lagerst du etwa das gesamte Holz bis in alle Ewigkeit?
Nur ein winziger Bruchteil des von Pflanzen gebundenen kohlenstoffs bleibt langfristig gebunden. Die GESAMTE Vegetation der Erde bindet unterm Strich jährlich gerade mal rund 2mrd to kohlenstoff. Zum vergleich: fotosynthese setzt insgesamt über 110mrd to um.

Und selbst wenn du so unglaublich viel Wald hättest und ihn nicht wirtschaftlich nutzen würdest: willst du dich ernsthaft einfach hinstellen und sagen "hey, ich hab ja Wald, ich bin nicht schuld"? Glaubst du, du hättest dich damit freigekauft? Ich sags gerne nochmal: alles, was man mit Geld kauft und für sich persönlich "anrechnet" ist absolut nichts wert. Freikaufen ist keine Option. Der Wald stand auch schon, bevor er gekauft wurde. Warum sollte sich die ökobilanz des Verkäufers verschlechtern und die des Käufers verbessern? Weil ein Papier unterschrieben wurde? Nicht im Ernst.


Ich sehe hier jedenfalls weder, dass Lacy nur propaganda schreibt (im Gegenteil, die ganze propaganda schlägt ihr entgegen) noch sehe ich Lösungsansätze, die über "Wir warten mal auf die ultimative Energiequelle, bis dahin wird schon nichts passieren" hinausgehen.
Und dass hier ernsthaft öffentlich der Verdacht geäußert wird, dass irgendwelche "ökoterroristen" Foren unterwandern um propaganda zu betreiben, ist ein Armutszeugnis. Gibt es keine besseren Argumente als solche persönlichen Angriffe? Dann sehe ich Lacy nur bestätigt.
Ich sehe auch nicht, dass hier IRGENDJEMAND beschreibt, wie man seinen Alltag klimaschonender gestalten kann. Klar, das übliche "fahr weniger Auto". Als wäre da noch nie einer drauf gekommen :roll:
Das ist auch überhaupt nicht das Thema. Es muss global gedacht werden, nicht lokal. Klima ist nicht lokal.

Die Lösung ist nicht "fahr weniger Auto".
Die Lösung ist "fahr ein klimaneutrales Auto".
Und dafür brauchen wir Ideen. Darum sollte es hier gehen, nicht um "aber der fährt ja sooo viel Auto und will mir was vorschreiben!!!"

Lustig übrigens, dass angeblich keine Lösungsvorschläge kommen und sich trotzdem beschwert wird, dass ja ach so viel vorgeschrieben werden soll.


Wie waers denn damit,wieder zum guten,alten Glasflaschenpfandsystem zurueck zu gehen?Das wuerde den Plastikmuell um Milliarden Tonnen verringern.Und da ja Plastik aus Erdoel gemacht wird wuerde das genug CO2 einsparen um lange Auto fahren zu koennen.Ausserdem sind diese Flaschen viel oefter wieder zu verwenden wie Plastik und geben auch nix schaedliches ans Getraenk ab.
Ausserdem hab ich geschrieben den Transrapid zu foerdern was innereuropaeische Fluege oder innerkontinentale Fluege egal wo,so gut wie ueberfluessig machen wuerde und den Flaechenverbrauch der Bahn ebenfalls drastisch einschraenken wuerde.Genug Vorschlaege?
Dann mal was sinnvolles von euch ohne Verbote nach dem Motto Wasser predigen und Wein saufen.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon meyenburg1975 » So Okt 06, 2019 13:05

Wegen mir kann man das Fliegen sofort verbieten und den Stecker für das Internet würde ich auch persönlich ziehen.
Wenn man sich überlegt wieviel Energie für letzteres verschleudert wird, welche Zuwachsraten da sind und man dann noch überlegt, dass das meiste nutzloses Streaming ist...

Wegen mir könnte man noch Europas Grenzen für Lebensmittel dicht machen, also nix rein und nix raus. Klamotten und Elektroplunder am Besten gleich mit.
Samstags und Sonntags Autofahrverbote wäre ich dabei.

Mir würde so einiges einfallen um auf ein Viertel weniger Energieverbrauch zu kommen.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon elchtestversagt » So Okt 06, 2019 13:32

Beim Nachwuchs heute funktioniert nichts mehr ohne Saft...
Selbst Lego oder Playmobil muss irgendwas elektrisches haben, am besten voll ferngesteuert ( ganz neu mit dem Smartphone..).
Dazu noch ein E-Mountainbike, PS 4/5, x-box, Laptop, Tablett, Handy und zu guter letzt noch den 50" Fernseher (ach ja ein BT-Speaker hab ich vergessen..).
Ein Zimmer pubertierender strahlt mehr Magnetfelder aus wie das wohnen unter einer Freileitung...Dazu massenhaft Ladekabel und gaaaaaaanz wichtig mehrere Powerbanks....
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Vario_TA » So Okt 06, 2019 14:24

auswanderer hat geschrieben:Wie waers denn damit,wieder zum guten,alten Glasflaschenpfandsystem zurueck zu gehen?Das wuerde den Plastikmuell um Milliarden Tonnen verringern.Und da ja Plastik aus Erdoel gemacht wird wuerde das genug CO2 einsparen um lange Auto fahren zu koennen.Ausserdem sind diese Flaschen viel oefter wieder zu verwenden wie Plastik und geben auch nix schaedliches ans Getraenk ab.
Ausserdem hab ich geschrieben den Transrapid zu foerdern was innereuropaeische Fluege oder innerkontinentale Fluege egal wo,so gut wie ueberfluessig machen wuerde und den Flaechenverbrauch der Bahn ebenfalls drastisch einschraenken wuerde.Genug Vorschlaege?
Dann mal was sinnvolles von euch ohne Verbote nach dem Motto Wasser predigen und Wein saufen.


Dummerweise sind glasflaschen vielfach schwerer als plastikflaschen, sodass der Transport wesentlich energieaufwändiger ist. Genau das (bzw die transportkosten aufgrund des Energiebedarfs) war ja überhaupt der Grund, warum plastikflaschen sich so stark etabliert haben. Und jetzt wieder zurück? Und das ohne Verbote, weil du ja keine willst? Viel Glück.
Und warum ist Plastik automatisch Erdöl bzw warum verursacht das mehr CO2 als die Herstellung einer glasflasche? Coca Cola hat doch jetzt sogar eine Flasche, die zu 25% aus meeresmüll ist. Das ist doch wohl besser als die Produktion neuer glasflaschen, die dann immer und immer wieder mit transportiert werden müssen.
Hohes Pfand wäre so oder so sinnvoll, Plastik hat in der Natur nichts zu suchen, Glas aber auch eher nicht wobei das natürlich nicht so schlimm ist wie Plastik.

Wir brauchen Investition ins Schienennetz. Ob es nun ein transrapidsystem sein muss, sei mal dahingestellt. Gütertransport ist logischerweise energieintensiver als personentransport, der Transrapid hat einen reibungsvorteil und einen wirkungsgradnachteil. Das gleicht sich in etwa aus. Bei hohen bewegten Massen (wie sie nunmal im güterverkehr üblich sind) ist der Transrapid sogar im Nachteil (weil dann der Abstand von Ständer und Läufer wesentlich größer sein muss, um Kontakt bei Schwingungen und Kurvenfahrt zu verhindern), da sind klassische Züge deutlich besser aufgestellt was den Energiebedarf betrifft.
Viel schneller wirksam und komplett ohne finanziellen Aufwand wäre aber zb eine Erhöhung der zulässigen Länge von LKW. Mehr Ladegut pro LKW heißt weniger Fahrten und auch weniger leerfahrten. Seit wann sind die Gigaliner jetzt im Testbetrieb? Ich weiß es nicht, jedenfalls sollte man meinen, dass da mittlerweile mal irgendwas weitergeht.

Da eine Einschränkung des individualverkehrs ohnehin weder absehbar noch ohne Verbote möglich ist, bin ich der Meinung, dass ein gut ausgebautes Schienennetz für güterzüge besser ist als ein Transrapid, der nur für personentransport wirklich gut geeignet ist.
Flugverkehr wird man auch nicht ersetzen können, insbesondere über den Atlantik. Ich würde mir mehr Forschung im Bereich der leichter als Luft Technologie wünschen. Hybride aus leichter- und schwerer als Luft Technologie könnten auf langen Strecken den Energiebedarf deutlich senken ohne zu sehr an reisegeschwindigkeit zu verlieren.

Von der Reformation des EEG sprach ich bereits, das halte ich für den wichtigsten Punkt in Sachen stromerzeugung. Für die Industrie ist das damit auch der wichtigste Punkt.

Was Wärme angeht brauchen wir Speicher. Für Städte bieten sich große Latentwärmespeicher an, ist leider (noch) recht teuer.
In Dänemark gibt es viele sensible wärmespeicher, das halte ich allerdings mittlerweile für nicht mehr zukunftsfähig. Jetzt noch groß dimensionierte sensible wärmespeicher zu bauen halte ich deshalb für keine gute Idee, die saisonalen Verluste sind verdammt groß. Solarenergie und Latentwärmespeicher halte ich für eine sehr gute Kombination für die Versorgung größerer Siedlungen und Städte. Muss halt bezahlt werden und das ist ohne ein Verbot für die Nutzung fossiler Brennstoffe allein für heizzwecke fast unmöglich.
Heizen mit fossilen Brennstoffen muss definitiv teurer werden. Bei kraft-Wärme Kopplung sieht es wieder anders aus, da sollte meiner Meinung nach die stromerzeugung im Vordergrund stehen, sodass Wärme da nur als abfallprodukt betrachtet werden sollte.

Internet, Multimedia und co deutlich zu reduzieren halte ich für den falschen Weg. Klar, da wird viel Strom sinnlos verbraten. Aber den mit weitem Abstand größten Anteil des Stromverbrauchs in Sachen digitaler Welt haben nicht private Rechner, Fernseher und ähnliches, sondern sehr große Datenbanken, Börsen und co. Frankfurt hat einen mehr als vier Mal so hohen Stromverbrauch pro Kopf wie Berlin. Das liegt definitiv nicht daran, dass Frankfurter Teenager mehr zocken.
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon meyenburg1975 » So Okt 06, 2019 14:38

Das der größte Stromverbrauch bei den Servern liegt ist schon klar. Das Internet verbraucht schon jetzt mehr Energie wie der gesamte Luftverkehr.
Und das meiste davon entfällt nun mal auf Streaming und mit 5G und Glasfaser wird der Energiebedarf weiter explodieren.

Und Kunststoffflaschen schreddern, nach China verschiffen, dort unter fragwürdigen Umständen recyclen zu lassen, damit hier wieder irgendein Billigscheiß hergekarrt werden kann, der dann wieder im Müll landet...
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Re: Indien will das Klima retten

Beitragvon Vario_TA » So Okt 06, 2019 15:33

Privathaushalte haben in Sachen Stromverbrauch durch digitale Medien nur einen winzigen Anteil. Das energieintensive ist permanent abrufbare Speicherung (mehr oder weniger unabhängig vom tatsächlichen Zugriff) und Rechnen. Gerechnet wird vor allem im Handel (speziell mit wahrscheinlichkeitsrechnung wird das ganz schnell extrem energieintensiv) und immer mehr auch für mining, Stichwort bitcoin. Ich meine mich erinnern zu können, dass vor ein paar Jahren schon über 1% des gesamten Stroms weltweit nur für bitcoin mining gebraucht wurde.

Eine schnelle Verbindung ist grundsätzlich erstmal nicht energieaufwändig, 5g ist sogar deutlich effizienter als 4g. Das, was dann mehrverbrauch verursacht, ist die viel größere Datenmenge. Was Datenmengen angeht, sind privathaushalte aber auch mit mehreren videostreams in 4k noch lange nicht in Bereichen von kommunizierenden Datenbanken. Was da in wenigen Sekunden an Daten ausgetauscht wird, kann kein einzelner Mensch in seinem ganzen Leben an videostreaming sehen.

Bei uns im Dorf kommt demnächst eine schnellere Leitung (bisher 3.000kBit/s). Und warum? Weil Mennekes einen neuen Standort in der Nähe hat. Nicht etwa, weil über tausend Haushalte liebend gern mehr für ein schnelleres Netz bezahlen würden, nein. Mennekes braucht die Leitung.
Vario_TA
 
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