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Ist Bio wirklich Bio?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Hoschscheck » Fr Dez 09, 2011 9:40

heico hat geschrieben:Man muss wissen, dass Italien Ware hauptsächlich aus Sizilien kommt.
Da gibts doch nur 1 Firma (Organisation), die mit allem handelt, was nach Geld riecht.
Und ob die Firma oder die Kontrolle dort den längeren Arm hat, wissen wir nicht. :mrgreen:

Einen deutschen Zoll-Beamten würde man in Sizilien neben einem reifenlosen Fahrrad in einem Seitengraben an der Hauptstrasse finden. Bekleidet nur mit einer "sizilianische Kravatte" macht er keinen guten Einruck. Der Polizist vor Ort notiert dann nur:" Besoffener Deutscher ist mit Fahrrad in den Graben gefallen und ertrunken."

:wink:

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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 09, 2011 10:01

Ein Kontrolle ist aber auch wirklich schwer.....
Nur mal als Beispiel:
Wer schon einmal den hochgelobten Pata-negra-Schinken probiert hat, dessen Preise man hier http://www.gourmetiberico.de/catalogo/d ... DgodZ3vqSw
bestaunen kann, weiß, dass der sich für einen mit normalen Geschmackssensoren ausgestatteten Menschen NICHT von Gammelfleisch unterscheiden lässt. :lol:
Qtreiber
 
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon heico » Fr Dez 09, 2011 13:56

Nein, bei den Proben kann man sich die günstigen Preise der Abnehmer geben lassen, dann kostet das 150 - 180 Euro.
Und wenn die Kontrollstelle die Probe macht kostet es garnix.
heico
 
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Kyoho » Mo Dez 12, 2011 17:31

H.B. hat geschrieben:Haben wir schon öfters durch. Bio ist Bio und bleibt Bio. Es geht einzig darum, eine wohlhabendbekloppte Bevölkerungsschicht von losem Geld zu erleichtern. Dabei ist beiden geholfen, denn es wird der Cayanfraktion ein gutes Gewissen mitverkauft, was ja auch was wert ist. Die ökologisch fragwürdige Produktionsweise, ist nebensächlich.


Bio, Öko, Nachhaligkeitssiegel, CO2-Bilanzierungen etc. in der Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung, das ist alles in erster Linie geschickt gemachtes Marketing, um für unwesentliche Vorteile dem Verbraucher deutlich mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Moderner Ablasshandel um mit dem gutem Gewissen zu konsumieren, mit dem Glauben, etwas Gutes für die Umwelt und sich selbst getan zu haben. Leider merken die Verbraucher nicht oder wollen es vielleicht auch gar nicht merken, dass ihnen damit sehr viel Geld aus den Taschen gezogen wird. Den wesentlichen Vorteil, den die Biobrache im Vergleich zu vergleichbaren Unternehmungen hat, die ebenfalls geschickt auf Psychologie, Suggestion und Emotionen ansprechen und den Leuten ein gutes Gefühl und gutes Gewissen verkaufen wollen ist der, dass unsere verbraucherpolitischen Vertreter ganz überweigend hinter dieser Lobby stehen und staatliche Einrichtungen wie der Verbraucherschutz mehr oder weniger einseitige Aufklärungsarbeit leisten. Bestes Beispiele waren die schon reflexartigen Meinungskundgebungen nach diveren tatsächlichen oder vermeintlichen Lebensmittelskandalen, dass sich der Verbraucher am besten durch Kauf und Verzehr von Bioerzeugnissen davor schützen könne. Seit Ehec ist diese Aussage aber nicht mehr so häufig gefallen.
Bio bezahlt der Verbraucher eben doppelt, zum einen weil die Erzeugnisse durch Mindererträge und höherem Produktionsaufwand und -risiko deutlich teurer sind, zum anderen müssen die höheren Subventionen, die an die Erzeuger fließen, über Steuern und Abgaben von der ganzen Gesellschaft aufgebracht werden. Wer also Steuern zahlt, zahlt immer indirekt mit, egal ob er Bio will oder nicht. Zudem wird für die gleiche Produktionsmenge Lebensmitteln für Bioprodukte mehr Agrarfläche als bei konventioneller Produktion beansprucht. Fläche die nicht mehr für andere Zwecke wie Wald, Naturschutz und Erhohlungsfläche zur Verfügung steht. Wohl deswegen sind Ökobetriebe auch von der anvisierten sieben bis zehnprozentigen Ausgleichsfläche beim Greening ausgenommen, die anderen werden dazu gezwungen, um überhaupt noch Ausgleichprämien von der EU zu erhalten.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Uli79 » Mo Dez 12, 2011 19:15

Da muss man beifpflichten. Egal, um welche Sendung es sichim Fernsehen handelt - immer werden die Menschen schräg angeschaut, die sich nicht von Biokost und am besten fettlos ernähren. Wenn das der Standard ist, verstehe ich nicht, dass wir immer noch so viele Menschen mit Übergewicht haben.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon xyxy » Di Dez 13, 2011 10:02

http://www.agrarheute.com/bio-betrug
n8

http://www.agrarheute.com/butterknappheit-nordeuropa

Abkehr der skandinavischen Konsumenten von den über Jahrzehnte hinweg bevorzugten Leichtmargarine-Produkten.


:prost:
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon SHierling » Di Dez 13, 2011 11:46

Man kann das doch auch ganz einfach zusammenfassen: "Bio" ist als Marketinginstrument für eine bestimmte, politisch bervorzugte Produktionsweise eingeführt worden.

Das Bio-Siegel ist nach wie vor ein effektives Marketinginstrument. Es genießt einen fast zehnjährigen Bekanntheits- und Vertrauensvorsprung. Für seine Nutzer ergibt sich ein breites Spektrum an individuellen Marketingmöglichkeiten, auch in Verbindung mit anderen Herkunfts- und Verbandszeichen. ( http://www.bio-siegel.de/startseite/ )


Wollte man daraus ableiten, daß bei Bio-Produkten die Anzahl der schwarzen Schafe kleiner sei als anderswo, müßte man also eine Korrelation zwischen 1. der Nutzung eines Marketinginstrumentes und 2. der potentiellen kriminellen Energie auf der Herstellerseite ausrechnen können, wobei dann entweder herauskommen könnte, daß "alle Bio-Bauern auch zugleich bessere Menschen sind", oder eben festgestellt wird, daß "Bio-Bauern genau so oft/selten bescheißen wie alle anderen auch". Möglicherweise käme auch dabei heraus, daß im Biobereich häufiger betrogen wird, man weiß es nicht.

Aber solange Menschen Produkte herstellen, und Menschen Produkte kontrollieren, ist IMHO weder an der Produktion noch an den Kontrollen selber festzumachen wie weit derjenige, der sie betreibt, ein loyaler Mensch ist oder nicht.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Di Dez 13, 2011 12:16

Ein Hauptgrund für das Nischendasein und die Betrugsfälle bei Bioprodukten ist dass der Verbraucher die meisten Produkte kaum durch Augenschein oder Geschmack von Koni-Ware unterscheiden kann. Ich denke da nur mal an Bio-Futtermittel die ein Hauptgrund für die astronomischen Preise für Biofleisch sind. Bei den meisten pflanzlichen Bioprodukten lassen sich die Unterschiede (PSM, Mineraldünger, GVO usw.) wenn überhaupt nur durch teure Laboruntersuchungen feststellen.

Am ehesten lassen sich Fleischprodukte objektiv unterscheiden weil Biotiere aufgrund von Genetik, Haltungsform und Fütterung länger und langsamer wachsen und mehr Bewegungsfreiheit haben. Diese objektiven Vorteile gehen einher mit artgerechterer Haltung, was ja von den Verbrauchern ebenfalls gewünscht wird. Viel wichtiger aber, sie lassen sich auch erzielen wenn nur ein Teil der strikten Biosiegel-Kriterien eingehalten werden. Z.B. haben separate Transporte, Schlachtung, Kühlketten und Vermarktung kaum Auswirkungen auf die Qualität, dafür umsomehr auf den Preis.

Ich denke genau hier liegt die Stellschraube um Fleisch in quasi-Bioqualtität erheblich billiger anbieten zu können.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Fassi » Di Dez 13, 2011 12:59

Am ehesten lassen sich Fleischprodukte objektiv unterscheiden weil Biotiere aufgrund von Genetik, Haltungsform und Fütterung länger und langsamer wachsen und mehr Bewegungsfreiheit haben. Diese objektiven Vorteile gehen einher mit artgerechterer Haltung, was ja von den Verbrauchern ebenfalls gewünscht wird. Viel wichtiger aber, sie lassen sich auch erzielen wenn nur ein Teil der strikten Biosiegel-Kriterien eingehalten werden. Z.B. haben separate Transporte, Schlachtung, Kühlketten und Vermarktung kaum Auswirkungen auf die Qualität, dafür umsomehr auf den Preis.


Der Verbraucher in der breiten Masse scheißt Dir da aber einen.

Ich bin zwar kein Bio, aber züchte und halte eine alte Nutztierrasse (Rote- Liste- Rasse), die langsam wächst und wo man einen Unterschied zu den "Intensivrassen" wirklich schmeckt (also ich und einige andere, die bei uns Schaffleisch gegessen haben zumindest). Und naja, in einem anderen Thread hab ichs ja geschrieben. Ich hab vier Lämmer die ich seit mittlerweile 8 Wochen versuche an den Mann zu bringen. Geschenkt gerne, aber angemessen bezahlen will es keiner und die Metzger interessiert es nicht, weil deren Kunden dicke, günstige Keulen dem Geschmack vorziehen. Und in dem Beriech haben wir einen verdammt niedrigen Selbstversorgungsgrad (trotz noch schlechterem Durchschnittsverbrauch).

Bei den Gänsen dasselbe. Die 5,99€ Fettleber- Abfallstopfgans aus Polen wird sofort gekauft, die Kleinerzeuger- Weidegans für 10€ ist zu teuer. Die läuft zwar nicht ein, ist nur halb so fett und schmeckt besser (und sehr vermutlich wesentlich besser gehalten). Interessiert aber nicht, die ist doppelt so teuer.

Lebensmittel sind keine Prestigeobjekte, und dementsprechend ist die Wertschätzung. Eine Handvoll in den Speckgürteln um die Metropolen honoriert das, aber die breite Masse und auf dem flachen Land spircht zuerst der Geldbeutel und dann der Rest. Wenn die "Industrieware" nur einen Hauch billiger ist als die, sagen wir mal, "Bäuerliche" (also die angesprochene bioähnliche), wird zur Industrie gegriffen. (Begriffe sind zur Unterschiedung gewählt, keine Wertung)

Gruß Christian
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Di Dez 13, 2011 13:14

Hallo Christian, ich bezweifel nichts von dem was du gesagt hast. Deshalb muß die Konsequenz lauten: Quasi Bioqualität zum gleichen oder besser noch, niedrigeren Preis als Konvi-Ware. Wir jedenfalls arbeiten seit einiger Zeit an einem derartigen Konzept und es sieht bislang so aus als ob es zumindestens bei Puten, Mastschweinen und Broilern funzen kann. Niemand behauptet das es einfach ist. Der springende Punkt besteht darin die gesamte Wertschöpfungskette im Auge zu behalten. Optimierungen in Teilbereichen bringen eben auch nur Teilergebnisse.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Di Dez 13, 2011 15:12

schimmel hat geschrieben:Vermarktung ausgeschaltet?
Qualitätskrieterien auf den Müll?
Verbraucherschutz durch Vergleichbarkeit von Preis und Qualität nicht erwünschte = egal?
Label in den Mülleimer?
Differenzierung egal?


Vermutlich hast du übersehen das ich etwas von einem Konzept geschrieben habe welches die gesamte Wertschöpfungskette umfasst. Na ja, rumnörgeln ist halt einfacher als konstruktive Ideen einzubringen. Jedem das seine.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Fassi » Di Dez 13, 2011 15:16

In Südasien evtl. Aber hier mußt Du mir mal die Rechnung vormachen. Nehmen wir da mal als Rechenbeispiel die Gänse von diesen Jahr:

Durchschnittsgewicht 4,5kg mal die 5,99€ im Handel macht 29,95€ Einnahme. Das Kücken mit 7 Tagen hat mich 7€ gekostet, und bis es auf die Weide raus ist ungefähr einen Sack Futter zu 13,50€ gefressen. Bleiben noch 6,45€ übrig, davon geht jetzt nochmal ein knapper Zentner Weizen ab, der so über die Weideperiode gefressen wurde, sprich nochmal so um die 8€. Da fehlt dann jetzt noch die Einstreu für den Stall (ohne geht auf Grund der Prädatoren hier nicht). Aber wir sind eh schon in den nassen, ach so, da kommen dann nochmal 6,50 fürs Schlachten und Verpacken dazu (das aber bei mir sogar in nem Biobetrieb). Und das ist nur ganz grobe Rechnung.

Unter Bio (17€ und nen bischen was/kg) lieg ich aber schon, nur irgendwie trauen da scheinbar nem Label als nem Produzenten, wo sie sich die Tiere ansehen können. Ich jedenfalls hab meine Lehre daraus gezogen: Ich weiß, wo mein Gänsefleisch wächst, und der Rest soll mit dem Stopfleberabfall glücklich werden.

Gruß Christian
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Jochens Bruder » Di Dez 13, 2011 19:16

Wenn ich das richtig verstanden habe kostet dich eine Gans 35 EURO, also ca. 7,80 €/KG. Ich habe zwar noch keine Erfahrung mit Gänsen, aber mich machen die enormen Futtermengen stutzig. Das läuft ja auf eine Verwertung von über 12:1 hinaus bzw. Futterkosten von 4,80 € pro KG Schlachtgewicht. Hast du schon mal daran gedacht evtl. den Proteinanteil bei der Zufütterung zu erhöhen? Oder auf den Freiflächen Pflanzen mit höherem Proteingehalt anzubauen? Ich frage deshalb weil wir kürzlich eine Freiland-Geflügelfarm gesehen haben wo es ähnliche Probleme gab. Die hatten nur Maisschrot zugefüttert.

Bei unseren Puten hatten wir bislang praktisch Null Kosten weil wir die einfach sich selber ohne Stall usw. auf der Papaya-Plantage überlassen haben. Sozusagen Survival of the Fittest... Die Wildkräuter, Würmer und Insekten dort scheinen ziemlich nahrhaft zu sein. Nach 9 Monaten wogen die Puten 4-5 und die Puter 6-7 KG, super Fleischqualität. Die legten zwar Eier und brüteteten, aber die Verluste durch Hunde, Katzen und Schlangen waren enorm. Derzeit basteln die Jungs einen Brutstall und die Küken werden bis ca. 6 Wochen im Käfig gehalten und auch eine Impfung bekommen. Dann fangen wir auch mit gezielter Zufütterung an. Ob das was bringt werden wir in einigen Monaten wissen. Ziel ist jedenfalls das KG Fleisch für unter 1,50 EURO zu produzieren.

Parallel haben wir ein Experiment mit Freiland Masthähnchen laufen. Die bekommen als Zufütterung einfach unsere Schweinefutter-Mischung. Das scheint bislang zu funzen denn das Ziel ist, die Hochleistungs-Küken nicht nach 45 auf 1,6 KG LW sondern nach ca. 100 Tagen auf 3 KG zu bringen, bei minimalen Futterkosten. Inzwischen sind 45 Tage um, Gewicht wie geplant um die 1,1 KG und alles ist noch ohne Medikamente kerngesund.
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Re: Ist Bio wirklich Bio?

Beitragvon Paule1 » Do Dez 15, 2011 14:13

Nicht einmal BILD will wirklich wissen ob vo BIO draufsteht auch Bio drinn ist, bisher kaum Notiz vom Skandal genommen.

Bericht vom 07.12.11
http://www.bild.de/ratgeber/verbrauchertipps/bio-lebensmittel/falsche-bio-lebensmittel-entdeckt-mehrere-hundert-tonnen-nach-deutschland-gelangt-21427148.bild.html
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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