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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » So Sep 17, 2023 19:04

denen würde ich auf´s dach steigen,das kann sich nur um einen (beabsichtigten) irrtum handeln,einen euro mehr ist das minimum.
bei uns stehen die wurstbullen bei 4,3 € für r + u.
die rote seite wird immer frecher und gieriger :x
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon fleischverkäufer » Mi Sep 20, 2023 21:13

So ein Esel ist von der Fleischfarbe eher schwarz als Rot. Die Teile passen überhaupt nicht, das Fleisch ist Zäh wie Leder und Leimig wie Kleber. Den kann man selbst im Hack nur in kleinen Mengen mit einmischen, weil die Farbe nicht passt. Der ist zu gebrauchen für Rauchfleisch, als Aufschnitt, aber den da komplett zu verarbeiten ist Schwierig. Also eigentlich ein Ware, die zu nichts zu gebrauchen ist,. In der Gastronomie würde ich den nur anbieten, wenn ich meinen Laden sowie schließen will, sonst besser nicht. Das der auch noch vollkommen Fett durchzogen ist , versteht sich von selber.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » Do Sep 21, 2023 14:14

das ist quatsch,so nen esel ersetzt mal locker drei "schindmähren" und die ausbeute lässt sich gut in die teuer verkauften brühwurstsorten einbauen.
aber die unendliche gier des handels.. :x
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 21, 2023 14:53

Nirgendwo besser, als in der Gastro lässt sich alte Kuh - oder Deckbulle höher verwerten!

Die fetten Edelstücke sauber zerlegt, ordentlich gereift und den Rest über Schmor/Sauerbraten bzw. Suppen und Soßen auf den Tisch gebracht.
Dann kommt die Kundschaft gerne wieder!
Wurst mit hohem Rindfleischanteil geht unterhalb vom Massengeschäft auch unter Kennern gut weg.
Da ist es dem Kutter egal, wie alt das Rind war.

Dazu braucht es aber eine stressfreie Schlachtung, die nicht alles mit Adrenalin voll pumpt, und damit versaut. :klug:

Aber hier zeigt @DWEWT sein profanes Schulwissen und @fleischverkäufer seine Inkompetenz um die Qualität der Tiere, deren Fleisch er ja nach eigenen Aussaugen erzeugt, statt nur vermarktet...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Do Sep 21, 2023 15:23

langholzbauer hat geschrieben:Nirgendwo besser, als in der Gastro lässt sich alte Kuh - oder Deckbulle höher verwerten!



Wenn das Altbullenfleisch so toll ist, dann erkläre mir doch mal jemand, warum bei den Jungbullen mit 18 bzw. 20 Monaten Schluss ist.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 21, 2023 16:29

Weil da am wenigsten Verschnitt und Abfall entsteht!
Die18 bei Intensiv- bzw. 24 Monate für Extensivmast ( waren mal 30 )kommen von den technologischen Anforderungen der roten Seite an standardisierbare Sortimente.

Mit Qualität , Geschmack oder gar Nachhaltigkeit der Haltung hat das wenig zu tun.
Und genau da liegt noch der Vorteil süddeutscher Pensionsgasthauslandwirtschaften mit Fleischwarenverkauf = traditionelle Landfleischerei.
Wer selbst erzeugt und der Grundlagen einer ganzheitlichen Verwertung der Schlachtkörper mächig bleibt, weis, was und wie er über den Ladentisch verkaufen kann.
Die aktuelle Generation hat doch kaum noch einen Schimmer, wie nährhaft und lecker eben eine Suppe aus Rinderfleischknochen + Gemüseeinlagen ist.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Sep 21, 2023 17:05

Wenn ich intensiv mäste ist ein junger Fresser nach 420 Tagen schlachtreif. Ab dem Punkt nimmt dann auch der Bedarf für den Erhalt zu und die Zunahme ab.
Fertige Bullen gehören vermarktet.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Do Sep 21, 2023 19:56

Und das ist immer bei max. 18 Monaten der Fall? Wenn es nur um die technologische Qualität geht, dann könnten man den max. Erzeugerpreis für den Gewichtsbereich von z.B. 390 bis 430kg SG/JB festschreiben. Macht man aber nicht!
Nein, ich werde euch nicht physiologischer Reife und den Besonderheiten der Anatomie und des Skeletts langweilen. Ich finde es nur zum Schreien, wenn z.B. beim Glyphosat die wissenschaftlichen Erkenntnisse hervorgehoben werden, bei der Fleischqualität aber auf "1000-jähriger Erfahrung" rumgeritten wird. :lol:
Was die Qualität von Altbullenfleisch anbelangt, liegt die Wissenschaft ganz klar bei den Ausführungen von Fleischi! :shock:
btw: Die Verkettung der Kollagenstrukturen bei Bullen über 18 Monate anbelangt, da hilft auch keine Reifung. Der Prozess ist unumkehrbar! :shock:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon fleischverkäufer » Do Sep 21, 2023 20:31

langholzbauer hat geschrieben:Nirgendwo besser, als in der Gastro lässt sich alte Kuh - oder Deckbulle höher verwerten!

Die fetten Edelstücke sauber zerlegt, ordentlich gereift und den Rest über Schmor/Sauerbraten bzw. Suppen und Soßen auf den Tisch gebracht.
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Dazu braucht es aber eine stressfreie Schlachtung, die nicht alles mit Adrenalin voll pumpt, und damit versaut. :klug:

Aber hier zeigt @DWEWT sein profanes Schulwissen und @fleischverkäufer seine Inkompetenz um die Qualität der Tiere, deren Fleisch er ja nach eigenen Aussaugen erzeugt, statt nur vermarktet...


Langholzbauer, bleib du lieber im Wald bei deinen Bäumen, da wirst du mehr von verstehen als ich. Aber beim Fleisch bin ich eher der Profi. Und wenn es so wäre wie du schreibst, dann würde man diesen fetten alten Prügel und die alte Plautze ganz anders bezahlen, weil der Markt das dann regeln würde. Und der regelt das auch, deshalb werden diese Esel auch nicht besser bezahlt. Die Verbraucher suchen mageres leicht marmoriertes Fleisch, was sich fast wie Butter Medium Rosa schneiden lässt. Und wenn die Schuhsolen kaufen wollen, gehen die ins Schuhgeschäft und nicht ins Restaurant.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 21, 2023 21:27

Ach!
Das passt schon .

" Die Verbraucher " sind leider weit weg von jeglicher Küchenkompetenz.
Die gute Bezahlung für ordentlich ausgemästete Kühe belegt doch das Gegenteil von Euren Behauptungen.
Oder will mir hier irgend jemand erklären, dass ein 4 jähriger Bulle schlechteres Fleisch hätte, als eine gleichaltrige Kuh?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 21, 2023 21:40

fleischverkäufer hat geschrieben:...Die Verbraucher suchen mageres leicht marmoriertes Fleisch, was sich fast wie Butter Medium Rosa schneiden lässt..

Wenn mir ein Verkäufer so einen Widerspruch in einem Satz vorlegt, dann ist er unten durch!
Was denn nun?
Mager,
leicht marmoriert
oder
butterzart?
Jeder,der mit Fleisch zu tun hat, kennt die Unterschiede...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Sep 21, 2023 21:55

Ihr Schlachter verarscht uns Erzeuger genau so lange , bis wir entgegen den vermeintlich lebensmittelrechtlichen Vorschriften alternative Vermarktungen aufgebaut haben.
Und so alte Esel hänge ich gern an den Frontlader und verbuche sie unter Hausschlachtung, obwohl mir das FA dafür deutlich mehr Entnahme -Gewinn verbucht,als ich jemals von der roten Maffia dafür bekommen würde.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Sep 22, 2023 7:34

Was denn nun?
Mager,
leicht marmoriert
oder
butterzart?


Genauso wie es da steht, Langholzbauer. Da ist auch nirgendwo ein Widerspruch. Entweder vom Jung-Bullen, Färse oder auch Ochse.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon DWEWT » Fr Sep 22, 2023 7:45

langholzbauer hat geschrieben:Ihr Schlachter verarscht uns Erzeuger genau so lange , bis wir entgegen den vermeintlich lebensmittelrechtlichen Vorschriften alternative Vermarktungen aufgebaut haben.


Die gesetzlichen Vorgaben für eine solche Vermarktung sind dir aber schon bekannt, oder?
Hier in der Region hat gerade wieder einer seine Direktvermarktung aufgegeben, weil die Auflagen eine sinnvolle, wirtschaftlich positive Direktvermarktung nicht mehr zugelassen haben. Er wird nicht der Letzte sein.
Wer sich vor Abgabe eines Schlachttieres nicht nach dem Preis für die entsprechende Kategorie erkundigt, der sollte sich nachher nicht beschweren.
Bei einem Altbullen sollte es auch so sein, dass er zu Lebzeiten sein Geld im Deckgeschäft verdient hatte.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon rottweilerfan » Di Okt 10, 2023 19:17

nix los hier,letzte woche den einzigen rr wälder bulle im stall über das neue startup "wälderfleisch " vermarktet.
logischerweise können nur eingetragene züchter sich beteiligen.
5.00 € gibt´s für bullen ochsen und rinder,egal wie eintaxiert.
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