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Jungbullen - Schlachtpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon allgaier81 » Do Feb 19, 2026 9:06

Ja, der Verfall der THG-Quoten hat den Wert bzw. Preis für den Mist deutlich gedrückt.

Marian, du hast sicherlich nichts verkehrt gemacht wenn man nun langfristig Nährstoffe frei Feld zurück bekommt.
Die 25€/t Mist kenne ich auch nur von Erzählungen, Verträge habe ich keine gesehen. Diese Anlagen zahlen aber auch 15€/m³ Gärrest der weggefahren werden muss.

Aktuell ist Biomethan aus Anbaubiomasse quasi wertlos und nur das Biomethan aus Wirtschaftsdünger ist zu vermarkten. Das liegt ausschließlich an dem Wert der Zertifikate.
Die klassische 500kW BGA rettet das aber nicht. Die ist zu klein und kann nicht einfach mit größeren Anteilen an Wirtschaftsdünger betrieben werden.

Wenn es keine Nachhilfe aus der Politik gibt (Grüngasquote oder ähnlich) werden die BGAs nach und nach verschwinden.
Für mich unverständlich, denn die BGAs bringen Wertschöpfung in der Region (Landmaschinenhandel, Handwerker, Gewerbesteuer) was LNG nicht bringt.
Gruß, allgaier
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Feb 19, 2026 9:09

Ede75 hat geschrieben:
Da kann man dann auch irgendwie kein Mitleid mehr haben.




Nee, wozu auch.
Hochmut kommt vor dem ... :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 210ponys » Do Feb 19, 2026 9:49

und totgesagte leben länger :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fahrer412 » Do Feb 19, 2026 10:17

Marian hat geschrieben:Hier das gleiche in grün.
Lautet wenn dann Zukunftsversprechungen.
Hab ich alles nicht geglaubt. Zu der Zeit hab ich den Abnehmer gewechselt und n super Preis rausgeschlagen, Gärrest auf Bestellung kostenlos frei Fläche ausgebracht zurück.
Ein NE Betrieb hat zu der Zeit seinen 90 Plätze genehmigten Tretmiststall mit Platz für 180 fertig geplant und finanziert. Kalkuliert mit 25€ je Tonne Mist. Kein Vertrag.
Der erste Mist ist letztens kostenlos geholt worden. Hat zu viel Vieh und zu wenig Fläche für die Nährstoffe...


Da habe ich auch kein Verständnis dafür. Wer mehr Tiere hält als er Dünger ausbringen kann, Landwirtschaft sollte immer noch in Kreisläufen gedacht werden. Und auch den Erlös aus Mistverkauf würde ich als nettes Benefit sehen, aber nicht als zwingend notwendige Grundlage für die Finanzierung. Außerdem ist mir persönlich der Mist auf den eigenen Flächen lieber.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Feb 19, 2026 10:53

210ponys hat geschrieben:und totgesagte leben länger :prost:



Nix totgesagt.
Der geht schön arbeiten. Dann läuft das.
Der Stall selbst kann sich, Entmistung, PV und Fahrsilo nicht bezahlen.
Das ist Hobby.

Mir ist nur schleierhaft, wieso man sich wenn man eh nicht davon leben kann, in Abhängigkeiten bringt.
Nicht gleich doppelt so groß wie genehmigungsfähig (Hälfte offiziell Stroh Lager) und Bestand zur Fläche passend shocked wohl nicht. Der Mist Verkauf ist für mich ein kann, kein muss. Ich streue auch immer selbst.
Aber guter Tretmist ist schon auch fast eher Schaufelgülle.
Augenmaß und Handgewicht... Wir werden sicher nochmal andere Preise sehen.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 210ponys » Do Feb 19, 2026 12:53

ab wann kann man den davon leben? Letztendlich haben wir Vollerwerbsbauern wo Ställe Gebaut haben, da weißt am Sonntag nicht ob der Vergessen hat die Stallhose auszuziehen.
und wen die 150 Kühe jetzt nicht reichen, dann reichen in 10 Jahren 120 oder wie?
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon motzlarerbauer » Do Feb 19, 2026 13:27

210ponys hat geschrieben:ab wann kann man den davon leben? Letztendlich haben wir Vollerwerbsbauern wo Ställe Gebaut haben, da weißt am Sonntag nicht ob der Vergessen hat die Stallhose auszuziehen.
und wen die 150 Kühe jetzt nicht reichen, dann reichen in 10 Jahren 120 oder wie?


Ich glaube nicht, dass es da eine pauschale Zahl gibt.

Es gibt hier Betriebe, die melken 60 Kühe und kommen mit 3 Personen gut über die Runden. Gebaut wurde nur, wenn das Geld dafür da war.
Maschinen werden auch mal gebraucht gekauft.
Die könnten sofort zumachen, ohne irgendwenn zu fragen.

Genauso gibt es Betriebe die haben 200 Milchkühe, immer wieder mit der Bank gebaut nach dem Motto größer und größer.
Kommen mit der Arbeit nicht rum, suchen immer wieder Mitarbeiter, weil sie nicht rum kommen.
Kein Geld für ne vernünftige Fahrsiloanlage, eine Schlammschlacht jeden Winter.
Und keine Zeit für Familie.

Nächstes Beispiel. Betrieb um die 180 Kühe, vor 10 Jahren auf die Grüne Wiese gebaut. Alte Hofstelle verkauft.
Der hat den Stall abbezahlt, baut immer wieder mal eine Erweiterung (Futterlager, MAschinenhalle, usw.).
Hat 2 feste Mitarbeiter und alles sauber.

Wie gesagt, es gibt keine konkrete Zahl.
Wer Bier trinkt,
unterstützt die Landwirtschaft :prost:
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Feb 19, 2026 13:46

Die Zahl ab wann es lohnt gibt es nicht.
Wieso du von 150 oder 120 Kühen schwafelst im Bullen Thread muss ich auch nicht verstehen, oder?!
Der Vollerwerbler am Sonntag, alles klar. Bei dem Hass auf die Kollegen die ihre Sozialabgaben auch mit dem Betrieb erwirtschaften, ist eh keine sachliche Diskussion möglich.

Mastbetriebe sind so vielschichtig, dass ist völlig verschieden.
Wie viel Eigentum, wie viel muss möglicherweise wie teuer zu gepachtet werden?
Alles neu, viel Fremdkapital oder viel alt Gebäude und alles bezahlt?
Was leistet der Betrieb sich an Fuhrpark?
Konnte wohlmöglich in Stallungen etc aus Bauland oder auskiesung reinvestiert werden?

Jeder steht mit einer ganzen Kladde anderer Grundvoraussetzungen und alt oder neu Lasten da.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon arbeitslos2win » Do Feb 19, 2026 14:02

Bankberater: " Wie möchten Sie den Stall abbezahlen?"

Bauer:"Mit dem Mistverkauf"


Ihr Preussen habt doch echt einen Dachschaden....
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon langholzbauer » Do Feb 19, 2026 14:35

Der Faden ist schon recht weit vom Ursprung abgetriftet...
So mancher Glücksritter, welcher neu in die Rindermast einsteigen will, wird auch auf die Nase fallen, weil die Zeiten von Kälber/Fresserüberschuss jetzt schon vorbei sind.
Die ganzen Tierschutzverordnungen machen es immer schwerer, überhaupt die Ställe voll zu bekommen.
Hinzu gehen die Schlachtkapazitäten für Rinder ständig zurück.

Vom Biogassubstratlieferanten bis zum erfolgreichen Bullenmäster ist ein weiter Weg .

"Letztendlich haben wir Vollerwerbsbauern wo Ställe Gebaut haben, da weißt am Sonntag nicht ob der Vergessen hat die Stallhose auszuziehen."
Wer Sonntags nichts arbeiten will, hat in der Landwirtschaft nichts zu suchen!
In der Viehaltung ist eben das Jahr 365 Tage lang!
Der Rest ist eine Frage der Arbeitsorganisation.
Ich kenne genug Hobbyholzer und auch einige Rentner, die ohne Not sonntags bis über Mittag sägen. 8)
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Marian » Do Feb 19, 2026 15:00

arbeitslos2win hat geschrieben:Bankberater: " Wie möchten Sie den Stall abbezahlen?"

Bauer:"Mit dem Mistverkauf"


Ihr Preussen habt doch echt einen Dachschaden....


Ich zitiere es sicherheitshalber, weil du deine Beiträge ja in aller Regel immer nach einem halben Tag änderst.
Das hat so keiner gesagt.
Das mit der Tilgung vom Biogaser hab ich aber so ähnlich (dämlich) auch gesagt bekommen.
Bau du mal, der Mist bezahlt dir demnächst den Stall :lol:
Aber gut. Davon ab. Wenn man die aktuellen Mist Preise nimmt, kann man die Rate für einen sehr einfach gehaltenen Stall damit bedienen.

Aber zurück zum Markt.
Was hört ihr so? Hier ist es ruhig geworden.
Fresser Preise auch leicht rückläufig.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon 210ponys » Do Feb 19, 2026 17:19

Marian hat geschrieben:Der Vollerwerbler am Sonntag, alles klar. Bei dem Hass auf die Kollegen die ihre Sozialabgaben auch mit dem Betrieb erwirtschaften, ist eh keine sachliche Diskussion möglich.


interessant, warum sollte ich einen Hass auf die Kollegen haben?
Ich sehe halt was Läuft oder eben nicht läuft. Und erkenne halt die Schaumschläger, hier geht es halt ein wenig länger als wen man es täglich sieht.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Feb 19, 2026 18:14

Lasst Euch gegenseitig nicht triggern, man kennt doch seine Vögel an den Federn.
Sowohl im RL als auch im LT.

Back to topic:
Was kosten denn nun Fresser?
Ich brauch in 2 Wochen wiederum ne Hand voll weibliche Absetzer, bin gespannt was die wohl aufrufen.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon Fahrer412 » Do Feb 19, 2026 18:27

Schwabenjung26 hat geschrieben:Lasst Euch gegenseitig nicht triggern, man kennt doch seine Vögel an den Federn.
Sowohl im RL als auch im LT.

Back to topic:
Was kosten denn nun Fresser?
Ich brauch in 2 Wochen wiederum ne Hand voll weibliche Absetzer, bin gespannt was die wohl aufrufen.


Nächste Woche gehen bei mir auch wieder Färsen weg. Ein Landwirt hat sich gemeldet, er hat Fresser für mich.
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Re: Jungbullen - Schlachtpreise

Beitragvon agrotron 100 » Do Feb 19, 2026 19:38

Die letzten vor 14 Tagen 15 Stück mit 150kg Blau-Weiß Belgier Kreuzungen männlich lagen bei 1210 Euro netto...
Ihr Revier sind die Acker Deutschlands
Ihre kraft ist mörderisch!
Ihre Gegner John Deere, Fendt und MF!
Einsatz rund um die Uhr für die Schlepper von Deutz Fahr !
Unsere Landwirtschaft is ihr Job!
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