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Kälberpreise

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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463 Beiträge • Seite 24 von 31 • 1 ... 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27 ... 31
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Re: Kälberpreise

Beitragvon T5060 » So Aug 05, 2018 22:48

Die politische Stabilisierung der EU als globales Gegengewicht zu den USA, China, Russland und dem Islam hat Vorrang vor deutschen Nebenbefindlichkeiten wie Bauern.
Für die ländlichen Räume in Polen mit einem hohen ländl. Wählerpotential ist das immens wichtig.
Nur eins sind die Polaken, Ukrainer ( die sollen auch davon profitieren ), Ungarn und Tschechen nicht : kuh + melkgeil

Ab 2025 dürfte sich dieser Prozeß beendet haben, nur das Problem ist bis dahin für die verbleibenden Betriebe Wachstumsziele und Cashmanagement in Einklang zu bringen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Kälberpreise

Beitragvon marius » So Aug 05, 2018 23:02

Man muss sich schon eingestehen das D. nunmal ein Industriestaat ist und die Landwirtschaft nur ein lästiges übel.
Und daran wird sich über Jahrzehnte nichts ändern, könnt ihr euch sicher sein und genau so handelt die Politik auch in ihrem Wahlprogramm.

Und wer zum letzterem überflüssigem Übel ( Landwirtschaft ) gehört, wird vollkostenbereinigt immer für einen Hungerlohn arbeiten und von der Substanz leben und wenn er dazu nicht bereit ist, dann ein Anderer, oder es kommt zu günstigen Importen. Besteht also kein Handlungsbedarf etwa zu ändern.

Es geht auch anders, nur muss man halt die Augen öffnen und das erkennen :

Mein Junior arbeitet in der Industrie. Der zieht als junger Spunt pro Stunde nun schon knappe 30 Euro brutto + jede Menge Zulagen.
Überstunden + 30 %, Samstag + 50 % und Sonntag, Feiertag + 100 % und auch noch Steuervorteile.
D,h am Sonntag bekommt er 60 Euro die Stunde und davon einiges steuerfrei. während der Landwirt auch am Sonntag jeden Cent versteuert.
Und glaub mir, die Arbeiter in diesem Betrieb reissen sich keine Beine aus. Die fahren mit dem Fahhrad zur Arbeit damit die zumindest ein wenig müde werden.
Maurer hingegen seh ich keinen mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, ausser er hat keinen Führerschein. :lol:
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Re: Kälberpreise

Beitragvon meyenburg1975 » So Aug 05, 2018 23:27

Bonifaz hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben: Nächstes Frühjahr könnte der Preis deutlich höher liegen bei der Milch und da ich dann ausnahmsweise mal etwas Platz im Stall habe, könnte ich dann mal nach Kempten zur Auktion fahren und mir ein paar "echte" Braune zulegen. :prost:
Will ich schon seit Jahren, bisher mangels Platz nix von geworden.



Daumen hoch..........dann kommst vorbei und wir trinken eins :prost:


Wenns passt, kann man da immer drüber reden :mrgreen:

Vielleicht fahre ich mit meinem Bekannten (Tiertransporteur) die Tiere dann selber, oder wenn ich Zeit habe, lass ich die fahren und bleibe dann noch zwei drei Tage. Je nach Lust und Laune.
Die Tiere ab Hof kaufen mit dem Verband hätte sicher auch was. Bekommt man mal was anderes zu sehen...
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Re: Kälberpreise

Beitragvon marius » Mo Aug 06, 2018 21:58

In gut 3 Wochen haben wir bereits September.
Also dieses Jahr ist praktisch schon gelaufen was Futter betrifft.
Und im Frühjahr sind dann wohl alle Vorräte leer.
Was mich aber wundert. Es gehen ja alle davon aus das nächstes Jahr ein gutes Futterjahr wird.
Mal abwarten.... :mrgreen:
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Re: Kälberpreise

Beitragvon Karl56 » Do Aug 09, 2018 3:42

Guten Morgen,

die Preise in Deutschland gehen noch. Ich habe einen Freund aus der Türkei der meint dort ist es viel teuerer.

LG Karl56
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Re: Kälberpreise

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Do Aug 09, 2018 16:46

marius hat geschrieben:In gut 3 Wochen haben wir bereits September.
Also dieses Jahr ist praktisch schon gelaufen was Futter betrifft.
Und im Frühjahr sind dann wohl alle Vorräte leer.
Was mich aber wundert. Es gehen ja alle davon aus das nächstes Jahr ein gutes Futterjahr wird.
Mal abwarten.... :mrgreen:


Eigentlich bräuchtest du hier im Landtreff gar nicht mehr schreiben weil du gar nicht sicher sein kannst, dass du nächstes Jahr noch am Leben bist.
Oder wie der andere der aus Angst vor dem Tod Selbstmord begannen hat.
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Re: Kälberpreise

Beitragvon fedorow » Do Aug 09, 2018 19:33

Karl56 hat geschrieben:Guten Morgen,

die Preise in Deutschland gehen noch.


Ich hab diese Woche ein Belgierkreuzung Stierkalb verkauft. Kalb war fit und ohne Mängel.
Preise stürzen ab.
Gewicht war nur 73 kg aber der Auszahungspreis mit 308 Euro mehr als bescheiden.
Für den Transport hab ich 9 Euro bezahlt, Mutterschutzimpfung 16 Euro was abgezogen werden muss.
Dazu noch 2 Krankheitsbehandlungen + Durchfallpulver und knapp 4 Wochen Vollmilch.
Verdienst praktisch null.
Viel schlimmer siehts bei weiblichen Belgiern aus. Wird da eins krank, verkauft man mit Verlust und das bei einer Fleischkreuzung.
Man muss hoffen das es besser wird aber bei der Futtersituation bis nächstes Jahr muss man froh sein wenn es nicht schlimmer wird mit den Kälbererlösen.

Auf dem Markt diese Woche hat der Sammelfahrer gesagt das einige leichte weibliche Schwarzbunt und Braunvieh Kälber nicht verkauft wurden und die Verkäufer sie am Marktplatz wieder abholen mussten.
Schlachtviehpreise bei Milchkühen ebenfalls deutlich runter.
Milchpreis nicht gut. Futter ist knapp. Kraftfutterzukauf teuer.
Man hat bald keine Lust mehr in den Stall zu gehen und die Urlauber und Medien freuen sich jeden Tag über das tolle Urlaubswetter. :roll:
fedorow
 
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Re: Kälberpreise

Beitragvon Peter North » Do Aug 09, 2018 20:17

Kälberversteigerung beim Rinderzuchtverband Schwandorf in Bayern: 80 kg Fleckviehkalb 495 Euro, 98 kg weibliches Zuchtkalb 308 Euro bei Rekordauftrieb von 168 weiblichen Zuchtkälbern. Steigerungspreis zwischen 100 und 480 kg. Marktverlauf flott, Bedarf nicht gedeckt.

Versteigerung Großvieh:

Von den 55 aufgetriebenen Jungkühen wurden 5 mit Ansage nicht verkauft. Die anderen JK gingen flott weg zu einen Durchschnittspreis von 1680 Euro netto. Bedarf nicht gedeckt.

Jetzt erst mal die Maisernte abwarten und keine Panik schieben. So schlecht schaut der nämlich gar nicht aus.
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Re: Kälberpreise

Beitragvon cerebro » Fr Aug 10, 2018 6:30

Fleckvieh ist ein anderer Markt.

die männlichen FV Kälber bleiben ja auch überwiegend in Bayern. Bei Braunvieh und HF männlich siehts derzeit anderst aus.....wobei ich denke da ist viel nur vorgeschoben um die angemessenen Preise der letzten Monate wieder zu Drücken. Am Schlachtviehmarkt geht hier derzeit auch die Post ab....jeder hat Angst das die Preise im Herbst weiter absacken.

Persönlcih bin ich auch nicht sonderlich begeistert, habe recht viele Geburten die nächsten Wochen. Zum schlachten allerdings 2018 nix mehr es sei denn unvorhersehbares :klug:
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Re: Kälberpreise

Beitragvon rottweilerfan » Fr Aug 10, 2018 8:13

genau fleckvieh ist ein eigener markt,bei der versteigerung in eschingen kann man nur den kopf schütteln was von den händlern dafür bezahlt wird.soviel ich weis gehen die in den norden,wird da soviel mehr für die schlachtkörper bezahlt oder wie soll sich das ausgehen :?: für ein bulle der nach 20 monaten ca.400 kg schlachtgewicht bringt ist bei mir bei max. bei 300 € brutto die obergrenze,250 ist eher die regel,momentan sind sie unter 200-rasse:Vw- Limo und deren kreuzungen.
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Re: Kälberpreise

Beitragvon marius » Fr Aug 10, 2018 15:30

rottweilerfan hat geschrieben:genau fleckvieh ist ein eigener markt,bei der versteigerung in eschingen kann man nur den kopf schütteln was von den händlern dafür bezahlt wird.soviel ich weis gehen die in den norden,wird da soviel mehr für die schlachtkörper bezahlt oder wie soll sich das ausgehen :?: für ein bulle der nach 20 monaten ca.400 kg schlachtgewicht bringt ist bei mir bei max. bei 300 € brutto die obergrenze,250 ist eher die regel,momentan sind sie unter 200-rasse:Vw- Limo und deren kreuzungen.


Das Problem ist bei der Landwirtschaft hausgemacht.
Du kannst für deine Bullenkälber im Einkauf maximal 300 Euro bezahlen, 250 im Normalfall, zurzeit unter 200 Euro und der Verkäufer kommt mit diesem Preis für ein Bullenkalb nicht klar weil er wie der Mäster unter Kostendruck steht.
Ist doch wie bei den Sauenhalter und Schweinemäster : Enormer Preisdruck.

Da wird es nur eine Lösung geben : Das Bauernsterben wird rasant weitergehen, da zusätzlich auch noch immer mehr an teure Vorschriften von Bund und EU dem Landwirt auf die Füße fallen.

Heisst also, es werden nur 10 % überleben, weil 90 % aufgeben. Nun haben schon 90 % ihre Betriebe im Vollerwerb geschlossen. Das Spiel wiedeholt sich : Von den restlichen 10 % die noch da sind werden wieder 90 % die Segel streichen müssen.
Dieser Kostendruck kommt beim Verbraucher jedenfalls nicht gut an. Billige Nahrungsmittel ja, aber Kühe mit 13 000 kg Milch im Jahr oder 60 kg am Tag, Belgier die vor lauter Fleisch nicht mehr laufen können ?
Diese Produktion sieht eher nach Raubbau aus, in Augen der Bürger.

https://i.ytimg.com/vi/HjWRvnWKDHQ/hqdefault.jpg

Das sieht schon schrecklich aus.
Kein Wunder wenn die Kritik an der Landwirtschaft weiter zunimmt und einige Verbraucher diesen Weg nicht mehr unterstützen und zu vegetarisch oder vegan umschwenken oder Grün wählen.
Wobei ich persönlich die Kritik verstehen kann, selbst aber schon mein Schnitzel oder Steak brauch. :mrgreen:
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Re: Kälberpreise

Beitragvon T5060 » Fr Aug 10, 2018 17:05

Angeblich soll die EU noch 100.000 Fleckvieh-Bullenkälber eingefroren haben.
Die werden nächstes Jahr zum weitermästen aufgetaut. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Kälberpreise

Beitragvon rottweilerfan » Fr Aug 10, 2018 19:43

@marius,im großen ganzen hast ja recht und ich sehe den landwirt wie jeder sonstige unternehmer auch,jeder muß sehen wo er bleibt.wer´s nicht hinbekommt soll /muß hinschmeißen,fertig !

auch meine kinder sollen es mal besser haben, zwei töchter studieren und die jung´s gehen in die industrie und kratzen auch bald an deinen aufgerufenen 30 € stundenlohn. :klee:
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Re: Kälberpreise

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Aug 10, 2018 19:50

Für die letzten beiden männlichen Weißblau-Kreuzungen gab es je 360€. 14 Tage alt
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Re: Kälberpreise

Beitragvon wastl90 » Sa Aug 11, 2018 10:40

Egal welchen Beruf man erlernt oder ausführt, man muss eben immer zu den besseren gehören. Ein Mitarbeiter in der Industrie oder im Gewerbe muss auch etwas drauf haben, Engagement zeigen, flexibel sein und die Zähne zusammen beißen können sonst klappert der auch am Existenzminimum! Das gleiche gilt für Selbstständige und auch Landwirte. Wer meint von irgendwoher kommt Hilfe der irrt eben gewaltig.

Ein guter Bekannter aus dem Ort musste für Audi innerhalb von einem Monat nach China. 30 Jahre jung, verheiratet mit einer selbständigen Optikerin und zwei Kinder mit 4 und 6 Jahren. Da kannst du annehmen oder du bleibst eben stehen bzw. putzt den Rest deines Arbeitsleben vom Vorstand die Toilette.
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