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Können wir uns Bauern noch leisten??

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon Agroterra_DE » Do Jun 03, 2010 16:24

Mustergültig wirtschaften...EU-Subventionen abräumen...180 Kühe = 80.000 € MINUS pro Jahr!

Wenn man das so liest, scheint die Frage nach der Existenzgrundlage für Bauern berechtigt...! Auf jeden Fall ein spannender Artikel.


http://www.zeit.de/2009/44/DOS-Bauer-Erdmann
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon amwald 51 » Do Jun 03, 2010 16:31

servus mitanand
... sehr, sehr viele leben gut mit den ominösen 80 kilo euronen minus. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon SHierling » Do Jun 03, 2010 16:53

Die Frage ist doch, was wir uns "leisten" wollen, wenn wir keine Bauern mehr haben?
Chemo-Food?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon TomDeeh » Do Jun 03, 2010 17:05

SHierling hat geschrieben:Chemo-Food?


Nie im Leben ! Lieber was natürliches. Soylent Green beispielsweise.

Gruß Tom
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon meyer wie mueller » Do Jun 03, 2010 17:37

Hallo

ich schlages vor, wir verwandeln alles in Erholungslandschaften, Golfplätze und Erlebnisurwald. Dann stellen wir pro 100 ha einen Landschafts-/Umweltpfleger ein un d finanzieren das alles aus Steuermitteln. Die Landeigentümer werden in LPGs (=Landschaftspflegegemeinschaften) gepresst und zu Rasenmäherfahrern weiterqualifiziert.
Die Nährmittel (dieser Ausdruck ist mit Bedacht gewählt) führen wir dann aus Südamerika und Kanada ein, weil die ja billiger produzieren können als unsere ehemaligen Bauern. Und dann wundern wir uns mal kräftig, warum alles so teuer ist.

Gruß
meyer wie mueller
 
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon automatix » Do Jun 03, 2010 19:56

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

ich schlages vor, wir verwandeln alles in Erholungslandschaften, Golfplätze und Erlebnisurwald. Dann stellen wir pro 100 ha einen Landschafts-/Umweltpfleger ein un d finanzieren das alles aus Steuermitteln. Die Landeigentümer werden in LPGs (=Landschaftspflegegemeinschaften) gepresst und zu Rasenmäherfahrern weiterqualifiziert.
Die Nährmittel (dieser Ausdruck ist mit Bedacht gewählt) führen wir dann aus Südamerika und Kanada ein, weil die ja billiger produzieren können als unsere ehemaligen Bauern. Und dann wundern wir uns mal kräftig, warum alles so teuer ist.

Gruß


nö, das könnten wir ja auch, wenn uns die EU lassen würde. Hormone in unsere Vieher schütten, damit sie mehr Milch geben, damit sie schneller mehr Fleisch ansetzen, das könnten wir auch - aber wir sollen zwar zu Weltmarktpreisen produzieren, aber nicht zu Weltmarktbedingungen....
Badaboom
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon forenkobold » Do Jun 03, 2010 20:45

Der Artikel an sich ist ja ganz gut geschrieben...

aber die Kommentare darunter spiegeln hoffentlich keinen repräsentaiven Querschnitt unseres Volkes wider...

Auf Leute wie diesen "Gibraltar" z.B. würde ich in Notzeiten spucken, wenn er mich um Nahrung anbetteln würde. Aber leider muß man sich um solches Gesocks keine Sorgen machen.. die sind rücksichtslos genug um zu Überleben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon thunderstruck » Do Jun 03, 2010 21:08

automatix hat geschrieben:Hormone in unsere Vieher schütten, damit sie mehr Milch geben
Noch mehr Milch? Bist deppat? :shock:
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon hans g » Do Jun 03, 2010 21:53

forenkobold hat geschrieben:Der Artikel an sich ist ja ganz gut geschrieben...

....von jemandem,der kein FACHMANN ist und das wieder gibt,was der bauer darstellt.....
ich kenne andere,bei weitem nicht so grosse betriebe,die nach eigenen angaben GUT zurecht kommen.
hans g
 
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Jun 05, 2010 8:03

Würden sich die Bauern nicht so teuere Maschinen anschaffen könnten sie auch billiger produzieren :mrgreen:
Also fendt und co abschaffen.. und schon läufts wieder :mrgreen:



(bin ich böse)

Altes Deutschland Problem , ziwschen dem was der Deutsche verdient und was der Deutsche zahlen muss liegen Welten, und irgendwas ist da faul dran..
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon schwabeTÜ » Sa Jun 05, 2010 17:12

hans g hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Der Artikel an sich ist ja ganz gut geschrieben...

....von jemandem,der kein FACHMANN ist und das wieder gibt,was der bauer darstellt.....
ich kenne andere,bei weitem nicht so grosse betriebe,die nach eigenen angaben GUT zurecht kommen.


Größe ist nicht immer alles....
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon Franzis1 » Sa Jun 05, 2010 18:49

movetosweden hat geschrieben:Würden sich die Bauern nicht so teuere Maschinen anschaffen könnten sie auch billiger produzieren :mrgreen:
Also fendt und co abschaffen.. und schon läufts wieder


Ich denke Fendt zahlt von allen Traktorherstellern die meisten Steuern in D. und davon profitieren wir selbstversändlich.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon thunderstruck » Sa Jun 05, 2010 19:07

hans g hat geschrieben:ich kenne andere,bei weitem nicht so grosse betriebe,die nach eigenen angaben GUT zurecht kommen.
Ich kenne nur Betriebe die gut zurechtkommen, egal wie groß, die ausreichend Nebeneinkünfte haben (Mieten, Zinsen, Frau ist berufstätig etc.) und die kein hohes oder gar kein Altenteil bezahlen. Die nur von der Landwirtschaft leben müssen, die Pacht bezahlen müssen, die ein hohes Baraltenteil bezahlen müssen, die haben ganz schön zu knapsen. Wollen wir da mal ehrlich sein...
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon CarpeDiem » Sa Jun 05, 2010 20:08

Da wird wohl viel wahres dran sein, an deinen Äusserungen thunderstruck. Aber man muss natürlich auch sehen, dass diese Weichenstellungen in den Betrieben durchaus unterschiedlich, teilweise vor Jahrzehnten, so auch vorgenommen wurden.

Man musste nicht unbedingt in immer grössere Rindvieh- und Schweineställe investieren, sondern man konnte die alte Hofstelle in einer Gemeinde zentral gelegen, auch zu einem gewerblichen Mietobjekt z.B. ausbauen, ohne dass der Charakter des Hofes verloren ging.

Dass diese Leute heute besser dastehen versteht sich von selbst, nur darüber darf man sich nicht wundern, denn die wurden ja teilw. in der Vergangenheit belächelt. So konnten auch die heutigen Altenteiler in den zurückliegenden, gewiss nicht schlechten Jahren, einen Teil ihres Gewinnes in eine Altersversorgung investieren, so dass diese Kosten heute wegfallen.

Wenn man dann noch für die weichenden Erben, wie das so schön heisst, in Schul- und Hochschulbildung investiert hat und hat den Kinder vermittelt, das das "ihr Erbe" ist, dann hat man einen weiteren Schritt getan um einem Hofnachfolger den Schritt in die Lw zu erleichtern.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon thunderstruck » Sa Jun 05, 2010 21:02

Volle Zustimmung, Carpe Diem. Leider haben sehr viele Betriebsleiter, gerade in Gunstregionen, die guten Jahre nicht dazu genutzt, sich für das Alter etwas zurückzulegen oder den Betrieb zu entwickeln, sondern vielmehr dazu, sich einen Lebensstandard anzugewöhnen, der damals lediglich keinen Raum für zukunftsweisende Investitionen gelassen hat, aber heute den Nachfolgern den Hals abdreht. Hier ist jetzt sogar ein Betrieb übergeben worden mit 1,2 Mio. Verbindlichkeiten (habe ich aus erster Hand), der mehr als 300 ha eigenen Acker hat, auch Wald dazu. Ich frage mich 1. wie man so etwas schafft, wobei mir schwant, daß nicht nur eine Generation an diesem Schuldenberg gebaut hat, und 2. wieso das offensichtlich niemand bemerkt hat, sei es Familie, Bank oder Steuerberater. Oder es doch bemerkt und nicht für nötig befunden hat, zur rechten Zeit etwas dagegen zu tun. Mit tut die jetzt wirtschaftende junge Familie aufrichtig leid. "Generationenvertrag" mal anders gelebt...
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