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Können wir uns Bauern noch leisten??

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon thunderstruck » Sa Jun 12, 2010 9:35

@Heinrich-Lanz: Besser als hier und jetzt kann man kaum prodizieren, jedenfalls was die Qualität der Produkte angeht. Nur der Verbraucher, das dumme Vieh, kauft ja lieber den Billigfraß im Discounter. Man kann ihn auch nicht zu etwas anderem zwingen. Auch fehlt ihm die Einstellung zur gesunden Ernährung, womit ich nicht "Bio"-Nahrung meine. In anderen Ländern wird Qualität honoriert. Hier hatten wir mal die CMA, die sollte dem Verbraucher diesbezüglich das Bewußtsein schärfen. Hat leider versagt. Nun können wir lediglich versuchen die Produktionkosten zu senken. Das bedeutet Stückkostensenkung. Dazu braucht es in der Regel größere Einheiten. Mir gefällt das überhaupt nicht, aber es ist leider so.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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thunderstruck
 
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 12, 2010 9:38

dima hat geschrieben:meyenburg1975:
auch ich bin mir bewusst das hier die Produktionsmenge nicht beliebig "eingestellt" werden kann. Ich rede von wenigen Prozent über einen relativ langen Zeitraum. Dies ist sicher möglich ohne die Gesundheit der Tiere und die Qualität des Getreides zu gefährden.
Mann stelle sich vor welche Wirkung eine langfristig um ca 4% geringer Produktion hätte, dies würde der LW sicher mehr helfen als schaden.


Eine langfristig um 4% niedrigere Produktion in Europa hätte ungefähr 0 Auswirkungen auf den Preis. Auch wenn nur einige %te z.B. unserer Milch über den "Weltmarkt" gehandelt werden, so lässt sich jedes andere Milchprodukt auf diesen Preisindex umrechnen. Ausnahmen sind mitnichten hochwertige Markenartikel. Der Anteil von letzterem mag sich kurzfristig evtl noch etwas steigern lassen, mittel bis langfristig sehe ich das zumindest in D eher rückläufig.

dima hat geschrieben:Zum großen Teil ist es eine Sache des Verbrauchers sich gegen chinesisches Fleisch und co. zu wehren, aber hier können wir leider auch nicht zu viel erwarten.


Sollte chinesisches (oder anderes) Fleisch in Gänze unseren Standards entsprechen, wie Rückverfolgbarkeit, erl. Medikamente usw.. oder könnte man dort Abstriche machen??
automatix hat geschrieben:das möglicherweise nicht - aber bisher nötige Wachstum, um die Kosten zu senken und um günstiger zu produzieren wäre in dieser Form so nicht passiert - vor 25 Jahren haben Betriebe mit 30 Kühen gut Geld verdient (bei Stallschnitten bei den guten Betrieben noch unter 7000 Litern) und war zumindest bei uns in Oberbayern einer der größeren Betriebe - heute bist mit 30 Kühen selbst bei uns schon klein....


Höhere Preise mögen den Strukturwandel etwas verlangsamen, aufhalte mit Sicherheit aber nicht.
Heinrich-Lanz hat geschrieben:@ SHierling und Thunderstruck: Es geht doch gar nicht darum, billiger zu produzieren als im Ausland. Besser zu produzieren, darum geht es. Dass dies teurer ist, ist doch vollkommen klar. Darf es ja auch. Und wenn ein Bauer mit 30 Kühen wieder gut leben kann und der mit 200 seine viele Milch nicht mehr an den Mann bringt, dann passiert das, was man Marktregulierung nennt.


Wieso produziert denn der mit 200 Kühen schlechter?? Wieso sollte er seine Milch nicht mehr loswerden? Oder möchtest Du einen Milchmengenabschlag beim Auszahlungspreis abführen?
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon Eicher Königstiger 2 » Sa Jun 12, 2010 11:15

Uns allen wäre doch schon geholfen, wenn Landwirtschaftliche Produkte nur dann Importiert werden dürften, wenn sie auch unserem Standart entsprechen.
Beispiel: Es kann doch nicht sein, das in Deutschland die Käfighaltung verboten wird (was ich gut finde) und auf der anderen Seite billige Eier aus Käfighaltung Importiert werden. Das gleiche gilt für andere Lebensmittel. Wir produzieren für den Export nach QS Auflagen und bekommen Dioxin belaste Futtermittel zurück. :(
Alle Auflagen, die wir für unsere Produktion von Lebensmittel einhalten müssen die haben auch für alle Importe als Standart zu gelten. Solange das nicht erreicht wird, kann der deutsche Landwirt nur verlieren.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon marius » Sa Jun 12, 2010 12:16

meyenburg1975 hat geschrieben:
dima hat geschrieben:meyenburg1975:
auch ich bin mir bewusst das hier die Produktionsmenge nicht beliebig "eingestellt" werden kann. Ich rede von wenigen Prozent über einen relativ langen Zeitraum. Dies ist sicher möglich ohne die Gesundheit der Tiere und die Qualität des Getreides zu gefährden.
Mann stelle sich vor welche Wirkung eine langfristig um ca 4% geringer Produktion hätte, dies würde der LW sicher mehr helfen als schaden.


Eine langfristig um 4% niedrigere Produktion in Europa hätte ungefähr 0 Auswirkungen auf den Preis.

Falsch !!! das lässt sich alles regeln, sonst hätte der weltweit teuerste DEUTSCHE Arbeiter schon längst keine Arbeit mehr !!
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon marius » Sa Jun 12, 2010 12:24

Eicher Königstiger 2 hat geschrieben:Uns allen wäre doch schon geholfen, wenn Landwirtschaftliche Produkte nur dann Importiert werden dürften, wenn sie auch unserem Standart entsprechen.
Beispiel: Es kann doch nicht sein, das in Deutschland die Käfighaltung verboten wird (was ich gut finde) und auf der anderen Seite billige Eier aus Käfighaltung Importiert werden. Das gleiche gilt für andere Lebensmittel. Wir produzieren für den Export nach QS Auflagen und bekommen Dioxin belaste Futtermittel zurück. :(
Alle Auflagen, die wir für unsere Produktion von Lebensmittel einhalten müssen die haben auch für alle Importe als Standart zu gelten. Solange das nicht erreicht wird, kann der deutsche Landwirt nur verlieren.

Richtig ! Das wird vom Staat jedoch nur bei den Arbeitnehmern veranlasst. Wesentlich günstigere ausländische Arbeitnehmer bekommen in Deutschland einfach keine Arbeitserlaubnis, damit der deutsche Arbeitnehmer seine wesentlich teurere Arbeit bezahlt bekommt. Schön zu sehen wie der Weltmarkt bei Landwirten angewendet wird, bei Arbeitnehmern gilt das plötzlich nicht mehr. Dies ist ganz im Sinne der Arbeitnehmer und die stellen nunmal die Mehrheit der Wählerstimmen. Somit wird manch Ungerechtigkeit einfach eingebürgert. Schön zu sehen wie dies von einigen hier auch noch unterstützt wird, sollten diejenigen denn überhaupt Landwirte sein.
Zuletzt geändert von marius am Sa Jun 12, 2010 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon marius » Sa Jun 12, 2010 12:33

schimmel hat geschrieben:....das wird aber gerade mit der EU - Dienstleitungsregelung aufgeweicht...da arbeiten mittlerweile Schornsteinfeger aus Belgien in Deutschland zum erheblich niedrigeren Preis und Arbeiter aus Polen ebenfalls.....warte ab, das wird noch ...

Reini

Ich glaub nicht drann und wette dagegen. Die Politiker wollen wieder gewählt werden und lassen die Arbeiter sicher nicht im Regen stehen. Dann wird eben National was beschlossen zu deren Schutz, da gehen dann plötzlich nationale Alleingänge, bei den Landwirten ja nicht. Alles Lug und Betrug !
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon marius » Sa Jun 12, 2010 12:58

thunderstruck hat geschrieben:@Heinrich-Lanz: Besser als hier und jetzt kann man kaum prodizieren, jedenfalls was die Qualität der Produkte angeht. Nur der Verbraucher, das dumme Vieh, kauft ja lieber den Billigfraß im Discounter. Man kann ihn auch nicht zu etwas anderem zwingen. Auch fehlt ihm die Einstellung zur gesunden Ernährung, womit ich nicht "Bio"-Nahrung meine. In anderen Ländern wird Qualität honoriert. Hier hatten wir mal die CMA, die sollte dem Verbraucher diesbezüglich das Bewußtsein schärfen. Hat leider versagt. Nun können wir lediglich versuchen die Produktionkosten zu senken. Das bedeutet Stückkostensenkung. Dazu braucht es in der Regel größere Einheiten. Mir gefällt das überhaupt nicht, aber es ist leider so.

Der LEH hält sich nur an das Angebot und die Nachfrage. Bedeutet : Umso mehr wir über Bedarf produzieren, umso weiter MUSS der Preis fallen. da hat weder der LEH noch der Verbraucher Schuld. Das geht auf die Mütze der Landwirte und auf unsere Politiker, die genau das wollen und die Gesetze so lenken.

Das es anders geht hat die Politik beim Arbeitnehmerschutz sowie den völlig sinnlosen PV.- und Biogasanlagen bewiesen. 20 Jahre gesicherte Festpreise und das mitten in einer Marktwirtschaft für etwas was nicht gebraucht wird. Um unseren Strombedarf weltweit abzudecken würde alleine Concentrated Solar Power ( CSP ) genügen, dazu brauchen wir weder Atomkraft, keine PV und schon gar keine Biogasanlagen. Aber das lässt die einflussreiche Stromlobby nicht zu, die jetzt trotz regenerativer Energien sich eine goldene Nase verdient.
Bedeutet, die Politik beschliesst nur das wo für sie am meisten Wählerstimmen und Schmiergelder rausspringen, unabhängig von Plan.- oder Marktwirtschaften oder jeglicher Sinnhaftigkeit ! Da es immer weniger Landwirte in D. geben wird, dürfte jedem klar sein was dies zukünftig bedeutet.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon SHierling » Sa Jun 12, 2010 14:06

@Heinrich: mir geht es nicht darum, besser zu produzieren, das honoriert sowieso keiner. Mir geht es darum (siehe H.B.), überhaupt eigene Lebensmittel zu erhalten. Die Qualität kann sich der Verbraucher gern aussuchen, und wenn er dazu foodwatch braucht, bitte, mir auch egal (solange ich meine eigenen Schweine habe jedenfalls ;-) ). Mir reicht es völlig, wenn wegen Öl oder wegen Lithium oder wegen weißichwas Kriege vom Zaun gebrochen werden, wegen Brot brauch ich das nicht auch noch.

Und @dima: das "der Staat" die Arbeiter nicht im Regen stehen läßt, ist ja wohl der Witz der Woche - nach 30 Jahren steigender Arbeitslosigkeit! "Der Staat" hat grade eben denjenigen, die zugunsten des Welthandels hier keine Arbeit mehr finden, die Heizung und die Rente gestrichen, hat das irgendjemand von letzter Woche bis heute schon wieder vergessen? In der selben Zeit sind über die Hälfte aller landwirtschaftlichen Vollerwerbs-Betriebe verschwunden - waren das alles Dumme?
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon CarpeDiem » Sa Jun 12, 2010 16:18

.....zu der Feststellung, dass die (Arbeiter mit gestrichener Rente und Heizungszuschuss) nun alle wegen dem Welthandel keine Anstellung mehr finden, dazu gehört schon eine glühende Phantasie, die eigentlich sehr wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon SHierling » Sa Jun 12, 2010 16:24

Ok, womit erklärst Du denn das "wundersame Schwinden der Arbeitsplätze" seit 1970 ? Jux und Dollerei der Arbeitgeber?
(/und das der landwirtschaftlichen Betriebe?)
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon CarpeDiem » Sa Jun 12, 2010 18:28

Ein Teil des Verlustes der Arbeitsplätze und der landw. Betriebe geht mit Sicherheit auf das Konto der Globalisierung, Tendenz weltweit zunehmend. Als der damalige SPD Vorsitzende Beck das Wort des Prekariates in der BRD in den Mund nahm, wurde er fast gesteinigt. Davon will allerdings niemand sprechen, obwohl die Tendenz zunehmend ist und dies teilw. bereits in mehreren Generationen.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon dima » Sa Jun 12, 2010 18:51

thunderstruck hat geschrieben:Er wird keine nennen können. Selbst die Fracht dazugerechnet wird ALLES anderswo billiger zu produzieren sein.

RICHTIG; allerdings waren wir trotz allen bis vor wenigen Jahren Exportweltmeister. Demzufolge ist der Preis nicht alles.

Zugegeben, bei landwirtschaftlichen Produkten ist meist der Preis entscheidend, allerdings können die Erzeuger in D z.B mit einer gleich bleibenden Qualität (was für die Verarbeitungsbetriebe ein großer Vorteil ist) punkten. Auch Punkte wie geringer Pilzbefall im Getreide können wir uns auf unsere Karten schreiben.

Was ist Eure Vorgehensweise für die Zukunft?
Den Kopf hängen lassen, und jammernd mit dem Finger auf unseren Nachbarn zeigen, weil bei denen scheinbar alles besser ist??.
Und darauf hoffen das die Politik irgendwann zu Hilfe kommt?

Ich bitte Euch, das kann nicht die Lösung sein.

Solange die Bauern auch bei beschissenen Preisen noch für einen Überfluss an Lebensmittel sorgen, hat die Politik keinen Grund auch nur die geringsten Änderung vorzunehmen. Den Landwirten wird genau soviel geholfen das es zum Leben reicht, aber zum Sterben zu wenig ist :(

Vor Jahrzehnten wurde bereits vor dem Höfesterben gewarnt, mit allen Begleiterscheinungen:
- Nahrungsmittelknappheit
- Verlust von Arbeitsplätzen
- Keine Pflege der Landschaft
-....

Und, was ist passiert?, es werden noch (fast) alle Flächen bewirtschaftet, Nahrungsmittel sind nicht knapp, gut ein paar Arbeitsplätze sind es weniger.
Unterm Strich hat die große Bevölkerung nichts gemerkt.

Als es den CMA noch gab, hingen bei uns ab und an noch Plakate wo für die heimischen Erzeugnisse geworben wurde. Ob es viel gebracht hat kann ich nicht beurteilen, die Verbraucher wurden aber wenigstens auf die gute Qualität aufmerksam gemacht.
Sicher ist aber das die LW mit dem CMA ihre letzte Möglichkeit für eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit verspielt haben.
Heute sind die Landwirte nur bei Milchstreiks, beim Milchverteilen auf den Feldern, bei Bauer sucht Frau und beim Jammern in den Medien.
Warum soll der Verbraucher, bei einer solchen Presse, Deutsche Produkte kaufen...?

Irgendwann wird vielleicht eine Wende kommen, wann wird sich zeigen. Solange die Bauern aber nur Jammern und ständig ihre Produktion steigern wird nichts passieren....Meine Meinung.

Im übrigen finde ich es gut das hier auf einer sachlichen Ebene Diskutiert wird, weiter so :D
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon marius » Sa Jun 12, 2010 19:38

SHierling hat geschrieben:Und @dima: das "der Staat" die Arbeiter nicht im Regen stehen läßt, ist ja wohl der Witz der Woche - nach 30 Jahren steigender Arbeitslosigkeit! "Der Staat" hat grade eben denjenigen, die zugunsten des Welthandels hier keine Arbeit mehr finden, die Heizung und die Rente gestrichen, hat das irgendjemand von letzter Woche bis heute schon wieder vergessen? In der selben Zeit sind über die Hälfte aller landwirtschaftlichen Vollerwerbs-Betriebe verschwunden - waren das alles Dumme?

Der Staat lässt die Arbeitnehmer nicht im Regen stehen. Ohne Arbeitnehmerschutz hätten wir in Deutschland eine Arbeitslosenquote von 100 %, während im gesamten Ostblock sich die hohen Arbeitslosenzahlen drastisch reduzieren würde. Die würden in Deutschland für 7 Euro die Std. arbeiten und halten ihren günstigen Hauptwohnsitz im Osten. Bei den Arbeitnehmern greift der Weltmarkt nicht, da die günstigen osteuropäischen Arbeitskräfte in D. dank unserer Regierung einfach keine Arbeitserlaubnis erhalten. Bei der Landwirtchaft wird hingegen auf den offenen Weltmarkt verwiesen.
Das hab ich im Prinzip alles schon in meinen letzten Beiträgen erklärt.
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Re: Können wir uns Bauern noch leisten??

Beitragvon Heinrich-Lanz » Sa Jun 12, 2010 22:59

So Leute, ich finde wir drehen uns hier ziemlich im Kreis. Schaut euch mal das hier an, dann wird die Problematik, wie ich sie sehe, sehr schnell deutlich. Nehmt euch die Zeit und schaut alle Teile an.

http://www.youtube.com/watch?v=roWK6kVw1Q8
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