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Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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115 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Putin » Sa Apr 12, 2014 10:12

Mensch hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:Mein Gott, dann waren es eben nicht 50% weniger sondern nur 25% weniger,.....es ändert doch nichts an dem dämlichen Wunsch Meyers....was soll das Genze Gezerre um Zahlen?


Sagen Sie das dem, der derlei Behauptungen aufstellte.



Ich hatte meine Worte an beide gerichtet verstanden.... :roll:
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Labernich » Sa Apr 12, 2014 10:15

Wenn ich die Kühe und Rinder wieder auf die Weide lassen würde, müsste ich noch mehr Gülle abgeben oder abstocken. Auch müssen alle Weiden rund um den Stall alle 5 oder 6 Jahre umgebrochen werden. Man weiß ja nicht was die nächste Generation vor hat. 600 Jahre Acker, 6 Jahre Weide nie wieder Acker!
Wenn das nicht geändert wird bleiben die Tiere eben im Stall.

Für Weidebetriebe:
- 230kg organisch N/ha auf Grünland ohne bürokratischen Schnickschnack.
- die Möglichkeit nach Weideabtrieb noch eine geringe Menge Gülle ausbringen zu dürfen.
- aussetzen des Umbruchgebotes für den Erhalt des Ackerstatusses.
(mit verbindlich 2 Jähriger Frist wen das wieder geändert werden soll)

Dann klappts auch mit dem Weidegang. Versprochen!
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon xyxy » Sa Apr 12, 2014 10:17

noch mal nach vorne:

xyxy hat geschrieben:
Laut einer Studie der Uni Göttingen sind die befragten Verbraucher bereit, 18 Cent mehr pro Liter Weidemilch zu zahlen.


meyenburg1975 hat geschrieben:Hier ist's seit Dienstag rein wat feucht auf dem Land, sonst wären sie schon draußen.
Die 2 ct sind aber doch wohl absolute Ausnahme, ich mein die Kriegen 0,5-1 ct...
:roll:


Nur, wenn wir schon bei der Zahlenfeilscherei sind, wie kriegen wir denn die beiden Aussagen zusammen, so vom Verbraucher aus gesehen, rein menschlich?
Zuletzt geändert von xyxy am Sa Apr 12, 2014 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 10:17

Mensch hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:
Ich wär mal gespannt, was rauskommen würde, wenn alle Bauern mit allen Tieren Weidegang betreiben würden, wie früher


Wäre mal spannend zu erfahren, ob nicht schon die Gesamt-Tierzahl die der vertretbaren Zahl von Tieren auf Weide überschritten hat?


In der Ausgangsfrage ging es ja auch nicht explizit nur um den Rinderbestand.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 10:18

Labernich hat geschrieben:Wenn ich die Kühe und Rinder wieder auf die Weide lassen würde, müsste ich noch mehr Gülle abgeben oder abstocken. Auch müssen alle Weiden rund um den Stall alle 5 oder 6 Jahre umgebrochen werden. Man weiß ja nicht was die nächste Generation vor hat. 600 Jahre Acker, 6 Jahre Weide nie wieder Acker!
Wenn das nicht geändert wird bleiben die Tiere eben im Stall.

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- die Möglichkeit nach Weideabtrieb noch eine geringe Menge Gülle ausbringen zu dürfen.
- aussetzen des Umbruchgebotes für den Erhalt des Ackerstatusses.
(mit verbindlich 2 Jähriger Frist wen das wieder geändert werden soll)

Dann klappts auch mit dem Weidegang. Versprochen!

:klee:

Mit 2 Euro fuffzig an Prämien Werden die keine Kuh rauslocken können.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Putin » Sa Apr 12, 2014 10:21

Mensch hat geschrieben:
Putin hat geschrieben:
Mensch hat geschrieben:
Sagen Sie das dem, der derlei Behauptungen aufstellte.



Ich hatte meine Worte an beide gerichtet verstanden.... :roll:


Wohl ein kleiner Feldwebel an Ihnen verloren gegangen!?


Hatte ich etwas befohlen oder gefragt? :?
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Putin » Sa Apr 12, 2014 10:23

Mensch hat geschrieben:
Labernich hat geschrieben:Wenn ich die Kühe und Rinder wieder auf die Weide lassen würde, müsste ich noch mehr Gülle abgeben oder abstocken. Auch müssen alle Weiden rund um den Stall alle 5 oder 6 Jahre umgebrochen werden. Man weiß ja nicht was die nächste Generation vor hat. 600 Jahre Acker, 6 Jahre Weide nie wieder Acker!
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Dann klappts auch mit dem Weidegang. Versprochen!


Wieviel Gülle und Dung fällt denn bei Weidehaltung denn insgesamt aufs Jahr noch an, ein Teil ist ja schlicht "weg", schon im Kreislauf drin?


Gibt es nicht einen Zusammenhang zwischen Entzug und Düngung? Somit müsste die Frage wohl lauten, wie viel Milch wurde mit Hilfe von wie viel Dünger auf welcher Fläche erzeugt oder ?
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 10:25

Mensch hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Früher gab es viele kleine Betriebe und der Anteil an Zugtieren war auf die Tiere gerechnet sehr groß, diesen Anteil gibts einfach nicht mehr.
Und die Tiere in der Mast werden auch keine drei Jahre mehr gehalten sondern deutlich kürzer.

In Ostpreußen gabs um 1900 nur schlappe 1mio an Rindern.


War schon noch ein klitzkleines Stückchen größer, als nur Ostpreußen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deutsches_Reich1.png

Das ist mit natürlich bewußt. Das "Ost" ist übrigens ein Fehler meinerseits, bezieht sich auf Preußen. Im gesamten Ostreich war die Tierhaltung durch die beschränkten Transportmöglichkeiten im Verhältnisse zum übrigen Reich sehr gering.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 10:26

Mensch hat geschrieben:
Labernich hat geschrieben:Wenn ich die Kühe und Rinder wieder auf die Weide lassen würde, müsste ich noch mehr Gülle abgeben oder abstocken. Auch müssen alle Weiden rund um den Stall alle 5 oder 6 Jahre umgebrochen werden. Man weiß ja nicht was die nächste Generation vor hat. 600 Jahre Acker, 6 Jahre Weide nie wieder Acker!
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Wieviel Gülle und Dung fällt denn bei Weidehaltung denn insgesamt aufs Jahr noch an, ein Teil ist ja schlicht "weg", schon im Kreislauf drin?

Da gehts doch gar nicht drum. Der anfallende N verändert sich dadurch nicht und die 170 er Regel hat nichts mit ordentlicher Bewirtschaftung von GL zu tun.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon germane » Sa Apr 12, 2014 10:32

Der Weidegang ist ,meiner Meinung nach, schon wieder eine GRÜNE Extremforderung.
Ich bin aber schon der Meinung,daß eine Milch aus Gras(Graskonserven) gesünder für die Verbraucher wäre.Dazu die Kühe in einem modernen Außenklimastall. So würde ich mir, auf meinem Informationsstand, für den Moment eine Optimierung vorstellen.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 10:42

Mensch hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:
Ich wär mal gespannt, was rauskommen würde, wenn alle Bauern mit allen Tieren Weidegang betreiben würden, wie früher


Wäre mal spannend zu erfahren, ob nicht schon die Gesamt-Tierzahl die der vertretbaren Zahl von Tieren auf Weide überschritten hat?

Da sich die Frage nun scheinbar ausschließlich auf Milchkühe bezieht, möchte ich anmerken, dass, nach Angaben des statistischen Bundesamtes, allein zwischen 1996 und 2010 die Anzahl der Milchkühe in Gesamtdeutschland um 19,9% abgenommen hat. Wenn also die Gesamtzahl der Milchkühe zu hoch wäre, so liegt es an der guten alten Zeit...
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 12, 2014 11:11

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Das ist mit natürlich bewußt. Das "Ost" ist übrigens ein Fehler meinerseits, bezieht sich auf Preußen. Im gesamten Ostreich war die Tierhaltung durch die beschränkten Transportmöglichkeiten im Verhältnisse zum übrigen Reich sehr gering.


Hier bist Du aber auf dem Holzweg, gerade im Osten lagen die ganz großen Güter, mit entsprechender Viehhaltung.
Was glaubst Du warum die Na-zis solch ein gewese um den Korridor nach Ostpreußen gemacht haben, die ostpreußische Großlandwirtschaft war für die Ernährung des reichs exestentiell...
Auch in Schlesien lagen große landw. Güter, der Osten war allgemein sehr stark in dieser Branche..

Der Boom begann aber erst um die Jahrhundertwende und hatte seinen Höhepunkt in den Dreißigerin. Zu der Zeit waren die Preußen in fast allen Zuchtbereichen das Maß aller Dinge.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Putin » Sa Apr 12, 2014 11:35

germane hat geschrieben:Der Weidegang ist ,meiner Meinung nach, schon wieder eine GRÜNE Extremforderung.
Ich bin aber schon der Meinung,daß eine Milch aus Gras(Graskonserven) gesünder für die Verbraucher wäre.Dazu die Kühe in einem modernen Außenklimastall. So würde ich mir, auf meinem Informationsstand, für den Moment eine Optimierung vorstellen.


Du meinst und stellst dir vor?...das ist schön.
Ich meine es ist Blödsinn, und stelle mir vor, dass es viele solcher Meinungsbildner gibt....
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Qtreiber » Sa Apr 12, 2014 11:47

meyenburg1975 hat geschrieben:Im gesamten Ostreich war die Tierhaltung durch die beschränkten Transportmöglichkeiten im Verhältnisse zum übrigen Reich sehr gering.

tyr hat geschrieben:Hier bist Du aber auf dem Holzweg, gerade im Osten lagen die ganz großen Güter, mit entsprechender Viehhaltung.

Vielleicht meint er die Tierhaltung in Bezug auf die Fläche.
Hier (Mittelgebirge) hatte der 5ha-Betrieb 4 Kühe und ein bisschen Nachzucht.
Die Eltern meiner Schwiegermutter hatten in Ostpreussen bei 200ha Fläche 30 Milchkühe plus Nachzucht.
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