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Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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115 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Fassi » So Apr 13, 2014 19:04

Da reicht doch ein Blick ins Schulbuch:

Erhaltungsbedarf Milchkuh (MJ NEL/Tag): 0,293 * kg Lebenmasse hoch 0,75

Macht also bei der durchschnittlich HF- Kuh irgendwas zwischen 35,5 (600kg) und 39,9 (700kg) MJ NEL.

Der Energiegehalt der Milch entspricht dem energiebedarf der Milchproduktion. Die Formel lautet:

Energie (MJ/kg Milch)= 0,024 * g Eiweiß + 0,039 * g Fett + 0,017 * g Laktose

Dem Ergebnis gibt dann noch 0,07MJ/kg dazu, wegen Verdauungsverlusten. die Formel kann je nach bekannten Inhaltsstoff dann auch umgerechnet werden, die Formel aber abzuschreiben bin ich zu faul. Je nach Fettgehalt schwankt also der Energiebedarf zwischen 2,77MJ (3% Fett) und 3,57MJ (5% Fett).

So nu hat unser Schulmeister Zahlen und kann ja lustige Rechenspiele machen, um die Aussagen der Landwirete hier zu widerlegen. Nur mal so am Rande und als kleines Beispiel, mit diesen Zahlen braucht man für zwei Butterhirsche mit 600kg und 10l Leistung (4%=3,17MJ) am Tag etwa 134,4MJ/Tag und für einen gleichschweren Butterhirschen mit 20l Tagesleistung 98,9MJ/Tag und selbst wenn diese Kuh 700kg wiegt braucht man mit 103,3MJ/Tag immer noch weniger Energie und somit weniger Futter für dieselbe Menge Milch. Man hätte sogar theoretisch noch eine Energie-/Futterreserve für fast 10 weitere Liter Milch.

Gruß
PS: Die Quelle nennt sich Kirchgessner "Tierernährung" und ist eins der Standartwerke der Tierernährer (und Folterinstrument für so manchen Agrarstudenten).
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Qtreiber » So Apr 13, 2014 19:34

forenkobold hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Also kann der Ökupropagandist dem Lieschen Müller glaubhaft rüberbringen, dass diese bösen Konvi Kühe sooooooo viel mehr Futter fressen als die Biorinder.

Dass z.B. Mutterkuhhaltung Ressourcenverschwendung vom Feinsten ist, sollte HIER jedem bewusst sein.

Einspruch...
Mutterkuhhaltung hat durchaus ihre Berechtigung, um irgendwelche Grenzertragsstandorte oder maschinell nicht bearbeitbare Flächen zu nutzen.Man könnte es zwar auch durch Schafe oder anderes Getier, aber da besteht kaum Nachfrage und demzufolge zuwenig mögliche Wertschöpfung . Zu einer sinnvollen Mutterkuhhaltung gehört dann aber, dass diese Flächen wirklich nur von den Kühen und dem Deckbullen genutzt werden und vom Nachwuchs NUR bis zum Absetzen. Dann gehören sie intensiv weitergemästet.

Einspruch gegen den Einspruch :wink: :
Die Flächen könnten auch von Weideochsen von Zweinutzungsrindern (z.B. Fleckvieh) oder Kalbinnen (sowohl für die Mast als auch für die Zucht) genutzt werden. Flächen, auf denen Mutterkühe genug Milch für die Aufzucht ihrer Kälber produzieren, sollten auch für diese Zwecke reichen. Ansonsten: Wie Germane sagt: aufforsten. Jedenfalls dann, wenn man die Ressourcen möglichst schonend verwerten will. Dass Mutterkuhhaltung in den ahnungslosen Medien immer positiv dargestellt wird, ist eine andere Sache. Aber wie gesagt: Die sind ja auch ahnungslos.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon cerebro » So Apr 13, 2014 19:40

Mensch hat geschrieben:Wie verhält sich die Beziehung Futteraufnahme - Milchabgabe für ein bestimmtes Einzeltier wenn die Stellgröße Futtergabe oberhalb des Erhaltungs-Wertes verändert wird?
Verhält sich jede aus einer geänderten Futtermenge sich ergebende Milchabgabemenge proportional dazu?


Nein dem ist nicht so...die oberen Beiträge nicht gelesen ?
Einfach ausgedrückt: Das Futter muss sich der Milchmenge anpassen und nicht umgekehrt! Wenn die Kuh die Milch nicht "geben will" dann hilft noch so viel Futter nicht weiter, sie wird nicht mehr Milch geben(Genetik) . Bestensfalls wird Sie Fett. Also kleine Lektüre einfach mal die Gruber Tabelle studieren. Die ersten Seiten sind die Grundlagen, für Laien allerdings nur sehr schwer zu verstehen, ein Landwirt lernt immerhin mehrere Jahre sein Handwerk....es ist schlicht und einfach nicht möglich das Thema Milchkuhfütterung hier in ein paar Sätzen zu beschreiben.

siehe hier : http://www.lfl.bayern.de/publikationen/ ... en/d_36967


Grüße aus dem Süden
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon H.B. » So Apr 13, 2014 20:07

Du wurdest ja schon Erbsenzähler beannt, reicht das nicht. Was nützt es, dir Kurven, bis zur Überschneidung erklären? Wenn du zum Schluss kommst, daß alles Bestens ist, und sich tendenziell immer noch verbessert, hast dus verstanden, und wenn nicht, hast dus eben nicht verstanden. so what?
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon H.B. » So Apr 13, 2014 20:21

Du verstehst das nicht. Nehmen wir mal 4 Mio Milchkühe an: Du fütterst 4 Mio Milchkühe, den zusätzlichen Bedarf einer eventuellen Trächtigkeit + die 30 Mio Tonnen Milch im Jahr. Brauchst du zu der selben Milchmenge 8 Mio Kühe, brauchst du eben den Erhaltungsbedarf von 8 Mio Kühen. Jetzt wirds für dich kompliziert: Willst du die selbe Menge Milch mit 2 Mio Kühen produzieren, ist es zwar mathematisch möglich, aber die Naturphysik wird dir die Grenzen aufzeigen.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Frankenbauer » So Apr 13, 2014 20:31

Wenn in einem Haus fünf Menschen sind und sechs gehen raus, dann sind im Haus wie viele Menschen?
Jeder außer Mathematikern und Lehrern wird Dir antworten: Das geht nicht! Erstgenannte werden Dir mit breiter Brust erklären, dass jetzt nur noch ein Mensch hineingehen muss, damit das Haus wieder leer ist.
Mit solchen Gedanken schreibt man sich seitenlang durch unzählige Beiträge, allein der Sinn solchen Tuns erschließt sich mir nicht.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 20:42

Mensch hat geschrieben:Wie verhält sich die Beziehung Futteraufnahme - Milchabgabe für ein bestimmtes Einzeltier wenn die Stellgröße Futtergabe oberhalb des Erhaltungs-Wertes verändert wird?
Verhält sich jede aus einer geänderten Futtermenge sich ergebende Milchabgabemenge proportional dazu?

Mann, für Deine unverschämte Zeitstehlerei solltest Du eigentlich mal rausgeworfen werden.
Anstatt meine Ausführungen und damit Generationen von Wissenschaftlern ins Lächerlich zu ziehen, solltest Du Dich bemühen, den Sinn zu verstehen.
Ich hab klipp und klar geschrieben, dass die Leistungsmöglichkiet genetisch bedingt ist. ZUVIEL Futter bzw Inhaltsstoffe bedeutet Verfettung oder wird ganz einfach nimmer gefressen, zu wenig bedeutet entweder Aufzehrung von Körperreserven (Was bei HF in begrenztem Maß tolerierbar ist) oder verschenktes Leistunsgpotential. WIE man das am spezifischen Einzeltier erkennt, weiß der gute Tierhalter.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 20:50

Qtreiber hat geschrieben:
Einspruch gegen den Einspruch :wink: :
Die Flächen könnten auch von Weideochsen von Zweinutzungsrindern (z.B. Fleckvieh) oder Kalbinnen (sowohl für die Mast als auch für die Zucht) genutzt werden. Flächen, auf denen Mutterkühe genug Milch für die Aufzucht ihrer Kälber produzieren, sollten auch für diese Zwecke reichen. Ansonsten: Wie Germane sagt: aufforsten. Jedenfalls dann, wenn man die Ressourcen möglichst schonend verwerten will. Dass Mutterkuhhaltung in den ahnungslosen Medien immer positiv dargestellt wird, ist eine andere Sache. Aber wie gesagt: Die sind ja auch ahnungslos.

Kompromißvorschlag aufgrund des Einspruchs gegen den Einspruch:
MEINER ganz persönlichen Meinung nach sollte ja ausschließlich Fleckvieh gehalten werden, um den Bedarf nach Milch und Rindfleisch ausgeglichen zu decken. Schließlich werden auch da mittlerweile Herdendurchschnitte über 10000 erreicht bei bester Tiergesundheit. Da man aber keinen Norddeutschen Hutständerfreund davon überzeugen kann und die Fleckies auch ihre Eigenarten haben (Besaugen, Starrköpfig) und gegenüber Fütterungsfehlern weniger tolerant sind als die Schwarzen, muß ich deren Dasein wohl seine Berechtigung zugestehen. Was dann wieder mehr spezielle Fleischrinder bedingt, um die Nachfrage nach Steaks in guter Qualität zu decken.
NEIN.. Schwarzbunte Bullenmast eignet sich NICHT für Premiumprodukte. Entweder Kalbfleisch oder Wurst oder ins Hack! Wobei sie sogar vom Gasthaus zur goldenen Möwe verschmäht werden.. die wollen die besten Teile von Fleckviehkühen.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon forenkobold » So Apr 13, 2014 21:03

Mensch hat geschrieben:
cerebro hat geschrieben:
Mensch hat geschrieben:Wie verhält sich die Beziehung Futteraufnahme - Milchabgabe für ein bestimmtes Einzeltier wenn die Stellgröße Futtergabe oberhalb des Erhaltungs-Wertes verändert wird?
Verhält sich jede aus einer geänderten Futtermenge sich ergebende Milchabgabemenge proportional dazu?


Nein dem ist nicht so...die oberen Beiträge nicht gelesen ?
Einfach ausgedrückt: Das Futter muss sich der Milchmenge anpassen und nicht umgekehrt! Wenn die Kuh die Milch nicht "geben will" dann hilft noch so viel Futter nicht weiter, sie wird nicht mehr Milch geben(Genetik) . Bestensfalls wird Sie Fett. Also kleine Lektüre einfach mal die Gruber Tabelle studieren. Die ersten Seiten sind die Grundlagen, für Laien allerdings nur sehr schwer zu verstehen, ein Landwirt lernt immerhin mehrere Jahre sein Handwerk....es ist schlicht und einfach nicht möglich das Thema Milchkuhfütterung hier in ein paar Sätzen zu beschreiben.


Das was ich oben schrieb ist eine Notwendigkeit welche sich aus der Annahme, das folgendes zutrifft, ergibt:

Forenkobold:
"Erhaltungsfutter fürs Überleben = x . Bedarf für 5000 Liter Milch = y
Futterbedarf ist Erhaltungsfutter x + Leistungsfutter y
Kuh mit 5000 Liter genetischer Leistungsbereitschaft = x + 1y
Kuh mit 10000 Liter genetischer Leistungsbereitschaft= x + 2*y"

Wenn aber Kuh mit genetischer Leistungsbereitschaft y das Futter für x + 2y bekommt, so wird sie (falls sie es frisst) hoffnungslos verfetten
Wenn Kuh mit genetischer Leistungsbereitschaft von 2 y das Futter für 1x + 1 y bekommt, so wird sie je nach Veranlagung weniger Milch geben oder von der Substanz zehren. Mit allen Nuancen dazwischen. Von Problemlosigkeit über Ketose (Acetonämie) bis hin zum Exodus ist alles möglich. Der Bauer sieht das.. der Mensch kann es glauben oder auch nicht.
Wenn sie "NUR" von der Substanz zehrt, wird sie am Ender der Laktation wieder auf ihren normalen BMI gebracht.. das heißt übers Jahr stimmt der Durchschnitt von x.


Sagen Sie das Forenkobold und seinen Verteidigern, das er dann nicht solche Proportionalitätspostulate aufstellen soll, ich habe mir das ja nicht ausgedacht.


Hier sehe ich in meinen Behauptungen keinen Anlass für Deine verwegene Definition. Als Fachmann läuft man wohl Gefahr, einem Laien etwas nicht ausführlich genug zu erklären. Aber das wurde im Nachhinein alles nachgeholt. Ich hab es für absolute Laien jetzt verbessert. Bitte teile mir per PN die Rechnungsadresse mit.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon meyenburg1975 » So Apr 13, 2014 21:28

Mensch hat geschrieben:
cerebro hat geschrieben:
Mensch hat geschrieben:Wie verhält sich die Beziehung Futteraufnahme - Milchabgabe für ein bestimmtes Einzeltier wenn die Stellgröße Futtergabe oberhalb des Erhaltungs-Wertes verändert wird?
Verhält sich jede aus einer geänderten Futtermenge sich ergebende Milchabgabemenge proportional dazu?


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Das was ich oben schrieb ist eine Notwendigkeit welche sich aus der Annahme, das folgendes zutrifft, ergibt:

Forenkobold:
"Erhaltungsfutter fürs Überleben = x . Bedarf für 5000 Liter Milch = y
Futterbedarf ist Erhaltungsfutter x + Leistungsfutter y
Kuh mit 5000 Liter = x + 1y
Kuh mit 10000 Liter = x + 2*y"

Sagen Sie das Forenkobold und seinen Verteidigern, das er dann nicht solche Proportionalitätspostulate aufstellen soll, ich habe mir das ja nicht ausgedacht.

Wenn sie die Kuh über dem Erhaltungswert und der Milchleistung füttern, gehört in die Gleichung noch der Faktor Z für Gewichtszunahme. Ist doch gar nicht so schwer.
Sie versuchen noch immer das Pferd von hinten aufzuzäumen. Eine Verdoppelung der Milchleistung zieht unweigerlich eine Verdoppelung des Energiebedarfes zur Milchproduktion nach sich.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon xyxy » Mo Apr 14, 2014 6:46

Hier mal ein Zitat aus der regionalen Sonntagszeitung: (tipp ich so rein)

Packungen mit glücklichen Kühen , Weide...bla bla:

"Doch die Realität sieht anders aus_ immer mehr Landwirte verzichten auf die Beweidung und schicken ihre Kühe in hochmoderne, klimatisierte Stallungsgebäude. Ein Trend, der dem Landwirtschaftsministerrium Sorge bereitet und der jetzt aufgehalten werden soll- mit Weidemilchprogramm zum Schutz des Grünlandes...."

uswusf

Meyer:

"Da wäre der Aspekt der Artenvielfalt, der auf der Kuhweide sehr viel ausgeprägter sei." Achtung, jetzt kommts: "Global gedacht sind weniger Flächen notwendig um Futtermittel herzustellen"

(Sonntagszeitung Ammerland)
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Qtreiber » Mo Apr 14, 2014 7:59

forenkobold hat geschrieben:MEINER ganz persönlichen Meinung nach sollte ja ausschließlich Fleckvieh gehalten werden, um den Bedarf nach Milch und Rindfleisch ausgeglichen zu decken.

Wenn man das von der Seite der bestmöglichen Ressourcennutzung sieht, sind wir da völlig einer Meinung. Aus Gründen der genetischen Vielfalt plädiere ich auch noch für ein paar zusätzliche Rinderrassen.
tyr hat geschrieben:Der Grund ist die Nachfrage der Lebensmittelindustrie.

Der Grund ist die Nachfrage des Verbrauchers.
tyr hat geschrieben:Und da die meisten Muhkuhherden eher als Weidevieh Gras frißt, statt Mais, zumindest bis der Nachwuchs in die Mast kommt, kann man von Verschwendung nicht reden,

Ich rede nur deshalb von Verschwendung, weil für die Erzeugung von 300kg Lebendmasse/Jahr zusätzlich 6-700kg (teilweise noch mehr)ohne Zusatznutzen mit durchgefüttert werden müssen.
tyr hat geschrieben: und die reine Milchkuh, deren Fleisch nunmal nicht zum Braten taugt, etabliert.

deshalb plädiere ich ja für die Zweinutzungsrasse.
Es geht mir ja nur drum, die Argumente der Dumm-Medien ad Absurdum zu führen: Einerseits prangern sie das Rülpsen der Kühe als Klimakiller an, andererseits loben sie die Mutterkuhhaltung in den höchsten Tönen, weil an der Mama saugende Kälber ja soooo niedlich sind.
Aber da die Medien komplett ahnungslos sind, weiß bei denen ja sowieso der Eine nicht, was der Andere schreibt.
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Re: Kühe auf die Weide - ein großes Projekt

Beitragvon Fassi » Mo Apr 14, 2014 14:10

Und kein Tier ist besser zur Erhaltung von Grünland als das Rind!


Das hängt ganz von der Region und dem Geländeprofil ab. IdR sind kleinere Wiederkäuer für die Aufgabe noch besser geeignet.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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