Wir haben zwei Pöttinger im Lohn Einsatz. Für nexstes Jahr noch einer Bestellt. Alles große Jumbo Combiline mit Messerschleif Einrichtung usw.
Claas haben wir auch noch 3Stück am laufen aber da wird wohl einer ausgemustert und der kleinste ist oft nur noch Reserve oder für den Lehrling. Claas Cargos läuft aber geht nicht so gut wie die Pöttinger und hatte schon mehrere Defekte.
Wir haben auch noch Schwader,Sähmaschiene,Pflug, von Pöttinger und sehr zufrieden damit, Super service.
Moin, warum nun der Royal 30k bei deinem Kollegen schlecht gelaufen hat, weiß Ich nicht. Der 6930 ist so am oberen Ende der Leistung, die für einen Royal gut ist. Allerdings müsste die Nockenschaltkupplung trotzdem normal ansprechen. Wir fahren die Royal mit Claas Ares 656 oder selten mit John Deere 6830. Allerdings haben wir hier keine Berge, aber dafür Moor.
Mit der Firma Bergmann sind wir auch im allgemeinen sehr zufrieden; wir haben außer den Ladewagen noch Häckselwagen (HTW 45) und Miststreuer von denen im Einsatz. Bei Problemen sind die immer sehr kulant und von der Ersatzteilversorgung könnten sich einige große Hersteller mal eine Scheibe abschneiden.
Außerdem: Was mich bei Pöttinger immer mehr stört (wir haben ein Novadisc 900, einen Heuer und zwei Servo 55 plus Pflüge von Pötinger) ist folgendes: Die versuchen wo es nur irgend geht ihren eigenen Kram einzubauen: Das geht mit den Zapfwellenschutzen los (gibts nur bei Pöttinger), geht weiter mit den Keilriemen (extra von Optibelt exklusiv für Pöttinger hergestellt) und endet darin, dass sich Pöttinger offensichtlich sogar spezielle Lager bauen lässt, die es nicht als Normteile gibt. Also was bleibt einem: Man muss bei Pöttinger kaufen! Bei Bergmann sind viele Lager und Verschraubungen etc. einfach Normteile, die man überall beziehen kann. So kann man sich eben vieles ans Lager legen und hat es dann da, wenn der Ladewagen am Sonntag morgen streikt.
Die Kombiwagen sind sowohl vom Fahrwerk als auch vom Aufbau stabiler aufgebaut. Wenn die Kisten randvoll mit Mais sind, dann ist das absolut notwendig. Auch der Kratzboden muss stärker sein. Nachteil wird der höhere Preis sein. Wer nur einen Ladewagen zum Gras laden braucht, der kann gut darauf verzichten. Weil zum einen wiegen Kombiwagen mehr als normale Ladewagen und zum anderen sind die Kombiwagen natürlich teurer deswegen. Preise zwischen normalen Ladewagen und Kombiwagen zu vergleichen ist extrem schwer. Zum Beispiel bei Krone sind die kleinen Wagen normal ausgelegt und die grossen Ladewagen als Kombiwagen. Vergleichen kann man die verschiedenen Modelle eigentlich nicht weil es eine andere Grösse ist.
Was meins du eigentlich damit dass du zu Tandemfahrwerk tendierst? Im Vergleich zu Tridem oder wie?
Tandem Fahrwerk Plattfedern mit Stabilisator an beiden Achsen und Zwangslenkung wäre mein Tipp, so haben wir des auch an dem einem Pöttinger.
Wenn halt was richtig großes willst kommst um Tridem und Hydraulisches Fahrwerk nicht drum rum. -hohes Leergewicht -hoher Reifenverschleiß da selbst mit zwei gelenkten Achsen die Reifen bei vollem Lenkeinschlag von Traktor/Anhänger Radieren
Was anderes als Kombiwagen kommt für uns im Lohn Geschäft nicht in frage, Wir haben Tage da will der Kunde morgens 3kleine Wiesen mit im Ladewagen Gefahren bekommen und die großen Flächen den gehäckselt haben usw. Oder eine Nasse Ecke holt der leere Ladewagen un nicht der Häcksler bevor es Flurschaden gibt. Wenn wir Mais oder Gas Silos für die BGA von Bauern aufkaufen und Umsilieren des fahren wir auch teils mit den Kombiwagen zumindest immer mit den großen. Unsere Kombiwagen sind somit sehr gut Ausgelastet, der Tridem wird über es Jahr nur selten ab gekuppelt am Traktor.
Auf das Tridemfahrwerk würde ich wenn möglich verzichten. Meine Schuitemaker hat eine Tandempendelachse. Ohne Blattfedern aber mit hydraulisch gefederter Deichsel und Nachlaufachse. Für den Hang gibt es nichts besseres, das Ding steht im Hang wie ne eins. Das ewige sperren nervte anfangs schon, geht aber irgendwann automatisch. Ohne Hangflächen würde ich auch die normale Tandemachse mit Blattfedern und Zwangslenkung nehmen.
Ich bin mir noch nicht im klarem ob es ein Kombiwagen sein wird
Jedoch bieten die Hersteller, welche für mich in Frage kommen, alle Kombiwagen in der größe an, die ich will: so ca. 40m³ Fassungsvermögen nach DIN 11741
Bergmann Carex Pöttinger Jumbo Combiline Krone ZX Strautmann (da gibt es leider keinen speziellen kombiwagen so weit ich weiß, die CFS sind abe rglaub auch als Kombiwagen freigegeben (stimmt das was ich gehört habe )) Lely (da kommen 3 in Frage) Tigo R RotoBull; Tigo R DuoBull; Tigo XR
Bei mir gibt es leider keine zuverlässigen Lohner, welche mit dem Ladewagen in Einsatz gehen (zudem sind sie auch noch recht teuer), desshalb werde ich meinen Rotorwagen wahrscheinlich doch auch überbetrieblich Einsetzen. Man muss halt bedenken, dass ich auch noch 2 Mulden habe. (Mengele Mulde 20t (BJ 2001); Krampe Kipper 24t (BJ2011)) und zurzeit die 3 Fendts habe (Fendt 309Ci; Fendt 415 Vario TMS; Fendt 820 Vario TMS) Bei der Maisernte bin ich auch oft überbetrieblich mit beiden Mulden unterwegs (415 Vario mit Mengele; 820 Vario mit Krampe)
Die älteren Giga Vitesse sind sowohl in der Tandem-, als auch in der Trdemvariante als Kombiwagen ausgelegt.
Mit Einführung des CFS hat sich daran nichts geändert, lediglich die Tridemvariante heißt jetzt zur besseren Abgrenzung Terra-Vitesse.
Zur heutigen Qualität der Strautmannwagen kann ich leider wenig sagen. Die letzten Wagen, die aus der Familie gingen, waren Anfang 2000 16 große Super-Vitesse als mein Onkel das Silieren im Lohn dran gegeben hat. In den Jahrzehnten davor hatte er so ziemlich alles durch, von Claas über Mengele, Bergmann, einige Pöttinger, aber am besten haben sich die Strautmann geschlagen. Einige sind im ehemaligen Kundenkreis übernommen worden und davon laufen heute noch ein paar. Bei den Tellerstreuern sah das ganz anders aus. Da geht im härteren Einsatz wenig an Tebbe vorbei. Haben ihren Preis, sind aber auch für die Ewigkeit gebaut.
Hier in der Ecke sieht man außer Strautmann recht wenig andere, ein Lohner fährt Schuitemaker Rapid, hin und wieder mal nen Mengele, das wars dann aber.
An deiner Stelle würd ich mal nen paar Händler abklappern und nach Kollegen im Umkreis fragen, die die in Frage kommenden Wagen fahren und dann mal angucken gehen bevor du dich für ne Vorführung entscheidest.
Und einige generelle Sachen sind ja schon gefallen: Deichselfederung ist ne schöne Sache, besonders wenn du den Wagen öfter und überbetrieblich einsetzen willst. Bist ja damit dann auch recht viel auf der Straße unterwegs. Zwangslenkung ist imho ein Muss bei einer Neuanschaffung. Die Nachlauflenkachse musst du auf öffentlichen Straßen sperren und lässt damit ordentlich Gummi auf dem Asphalt. Auf jeden Fall mit Dosierwalzen. Abladen geht genau so schnell, dafür spart sich der Walzer einiges an Arbeit, der Haufen wird schöner und den Kunden freuts, auch wenn die Nutzlast leicht sinkt.
nasenwurzelsepp
"Wenn es etwas gibt, von dem man nicht möchte, dass es die Welt erfährt, dann sollte man es nicht tun." Eric E. Schmidt, ehem. CEO Google
Moin, von der Zwangslenkung bei einem Ladewagen halte Ich sehr wenig. Wir hatten einen Bergmann Raptor mit Zwangslenkung zur Vorführung und das war nicht sehr schön. Auf der Straße top und auf dem Feld egal aber auf dem Silo; Wenn man dicht an die Kante fährt und merkt das es weich wird will man mehr zur Mitte fahren. Was macht dann der Zwangsgelenkte Wagen? Richtig, er läuft erstmal noch weiter richtung Kante.
Du weisst aber schon dass die Zwangslenkung am Hang und auf dem Haufen gesperrt werden muss? Noch nie einen Wagen so umgeschmissen?
Es gibt bei uns Landwirte, da braucht man mit einem Ladewagen ohne gelenkte Achse erst gar nicht kommen. Gerade mit super breiten Reifen macht man sonst in den Kurven im Grünland die Grasnarbe kaputt. Ausserdem kommt man ohne Lenkachse hier mit den grossen Wagen nicht überall hin. Mit den Verteilwalzen ist das so eine Sache. In einigen Gegenden wo viele Feldmieten gemacht werden werden und kleinere Walzschlepper sind, da geht nichts ohne Walzen. In anderen Gegenden wo grosse Fahrsilos und schwere Walzradlader Standart sind, da wird man mit Walzen belächelt. Ich war mal in Holland bei einem grossen Lohnunternehmer, der hatte 15 Ladewagen in der Reihe stehen. Ich habs nicht verstanden aber kein einziger hatte Walzen.
valtra8950Hi: Du weißt doch sicherlich wieviel die Ladewagen von Lely kosten, oder zumindest die Preisunterschiede, vom Lely Tigo R Profi, R Duo und XR
gelenkte Achse ist sowieso ein muss (ich will 800 Bereifung) Dosierwalzen da bin ich mir noch unschlüssig
Ich habe auch schon ein paar Ladewagen in meiner näheren Umgebung angeschaut. Bei einem Landwirt Bergmann Shuttle (dieser hatte bis vor kurzem Royal) Bei diesem Kollegen kann ich den Shuttle ausleihen für einen Schnitt eventuell auch für meinen diesjährigen 4 Schnitt (teils auch 5 Schnitt). Also den Bergmann probiere ich dann auf jeden Fall aus. Jetzt fehlen nur noch 2 oder 3 Hersteller.
von 2 Lu hab ich auch schon die Ladewagen angeschaut: 1 LU der besitzt Pöttinger Jumbo 6610D und nen Strautmann Super Vitesse CFS 3501 2 Lu besitzt Claas Cargo 9400 (mit diesem ist er aber nicht so zufrieden, da einige Reperaturen) und nen Krone ZX 450GD
Ein anderer Landwirt besitzt einen Mengele 745/2 (BJ 1998)